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Dienstag, 5. Januar 2021

Wenn Deutschland von einer Position der Stärke gegen Russland spricht

Dieser Tage werden wir wieder Zeugen einer Medienshow zwischen Deutschland und Russland. Ursprung dürfte das größer werdende Interesse an dem Techtelmechtel der Achsenmächte werden, sodass sich die Notwendigkeit ergibt, wieder die alte Mär von Angela Merkel als Europas schärfste Putinkritikerin zu bemühen.


Annegret Kramp-Karrenbauer, Deutschlands Verteidigungsministerin, ist schon durch diverse drollige Äußerungen aufgefallen. Ich erinnere da an ihre deutsche Antwort auf den American Way of Life:

“Die Welt muss sich unseren Werten unterordnen.”

Sie vergisst nur, dass die Welt den German Dream bereits kennenlernte und davon eher wenig begeistert war.


Was soll's?! Hilfreich wäre in derartigen Debatten natürlich irgendetwas in die Waagschale werfen zu können, etwas das Gewicht hat. Nur um sicher zu stellen auch ernst genommen zu werden. Sonst läuft es nämlich auf das Kommentar von Wladimir Putin hinaus:

“Die will sich nur wichtig machen.”


Die Sache ist, Sie werden es gehört haben, dass, während Angela Merkel von einer Zugreise durch Russland träumt, die Kramp-Karrenbauer mit Russland in Fragen der Abrüstung “von einer Position der Stärke aus” diskutieren will. Während ich mich nun fragte, ob die deutschen Werte, der sich die Welt unterordnen soll, eventuell diese Position der Stärke sein soll, fragte Orientalist, Ökonom und Politikwissenschaftler Jewgeni Satanowski, auf seinem Telegrammkanal Армагеддоныч, was die Frau jetzt vor hat:


“Ich frage mich, wie die Verteidigungsministerin der Bundesrepublik Deutschland beabsichtigt, aus einer Position der Stärke mit uns einen Dialog über Abrüstung zu führen. Wie 1914 und 1941 oder was? Erinnern sie sich an den Brest-Frieden oder den Molotow-Ribbentrop-Pakt?”


Später nennt er die Lösung für Deutschland:


“Deutschland sollte einfach nicht fortbestehen. Weder als Staat noch als Land.”


[Anmerkung: Mit als Land ist die Kultur innerhalb eines europäischen Staates gemeint.]


Anschließend empfiehlt er, den Reichstag einzuebnen und dort ein Denkmal für Michail Gorbatschow zu errichten, dass die überlebenden Bewohner des Landes” verehren dürfen. Nanu, da fragt man sich schon, was dem Satanowski genau durch den Sinn geht und beginnt zu hoffen, dass die deutschen Werte der Kramp-Karrenbauer damit klar kommen.


Satanowski ist ein bekannter Apologet des russischen Imperialismus als neue Weltordnung, er spielt auch eine bedeutende Rolle für die Russifizierung jüdischer Gemeinden und Orientpolitik des Kremls. Er vertritt die Auffassung, dass Russland keinen großen Krieg möchte, aber wohl nicht darum herum kommt, da es von bösen Mächten des Westens dazu gezwungen wird. Neben den USA steht auf Platz 2 der Feindesliste gleich Deutschland. Dazu ist es interessant zu wissen, dass alle Konfrontation im Baltikum und die russische Aggression in der Ukraine ein Resultat der deutschen Intrigen gegen Russland sind. Besonders amüsant, er hält die derzeitige polnische Regierung für eine Marionette des Merkel-Regimes.


Das bekloppte Gelaber der Kramp-Karrenbauer, fern jeder Substanz war natürlich der Aufhänger in den Medien, Deutschland und Russland in Konfrontation, nein, wie kann da noch einer annehmen, dass die zusammenarbeiten.


Wenig Interesse zeigten die deutschen Medien, als der deutsche Botschafter in Litauen, Matthias Sonn, am Goldenen Kalb rüttelte, als er sagte, dass Stalins Ziel nicht die Befreiung Europas vom deutschen Faschismus gewesen sei, sondern Europa im Kommunismus zu unterjochen. Satanowski begann daraufhin Gift und Galle zu versprühen, während Matthias Sonn zum Negativstar der systemrelevanten russischen Medien wurde.


Das, was die Medien präsentieren, ist nicht das, was wirklich geschieht und ich kann nur jedem raten mit größter Vorsicht die Eurasier genau zu beobachten. Jetzt benutzen sie COVID-19, um sowohl Russland als auch China zu Partnern und Helfern zu erklären.


Jens Spahn kündigte bereits an, deutsche Unternehmen zur Herstellung des russischen Impfstoffes zu gewinnen, dafür führte er bereits ein Telefonat mit seinem russischen Gegenstück, dem Gesundheitsminister Mikhail Murashko.


Ein Impfstoff oder Heilmittel in allen Ehren, doch deswegen zum Hurra auf Russland und Gulag-China anstimmen? 


***
Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

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