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Samstag, 2. Januar 2021

Russische Häftlinge berichten über Folter im Gulag, was zum Aufstand führte

Emmanuel Macron forderte kürzlich Wladimir Putin dazu auf, das Eurasische Reich von Lissabon bis Wladiwostok als ein Heim des Friedens zu errichten. Daher sollte es von Bedeutung sein, genau zu verstehen, was die Paradetunte aus dem Champs-Élysées-Palast darunter versteht, nämlich: Willkürjustiz, Ermordung der Staatsbürger und Folter.


Video Russisch

Die Gefangenen der Angarsk-Kolonie Nr. 15, in der kürzlich ein Aufstand ausbrach, wurden auf verschiedene Weisen gefoltert und vergewaltigt, um sie zu Geständnissen zu zwingen. Dies wurde von den Strafvollzugspersonal selbst den Gefangenen angetan.

Nach dem Aufstand in Angarsk IK-15 wurden die Gefangenen in Untersuchungshaftanstalten gebracht. Dort wurden sie gefoltert und Geständnisse erpresst, sagte der Häftling Jewgeni Jurchenko.

"Sie haben uns verspottet und wurden vom Personal und diesen 'Ziegen' [gemeint sind Häftlinge die als Spione für die Lagerverwaltung arbeiten] auf unterschiedliche Weise geschlagen. Sie kamen einfach in die Zelle und fingen an, mich mit einem Holzhammer zu schlagen ... Als sie mit uns spazieren gingen, brachten sie uns in den zweiten Stock des Lagerraums, wo sie mich mit meiner Hand an die Kleiderbügel banden und mich mit 220-V-Strom, an den [Genitalien] folterten", erzählte Jurchenko den Vertretern der Menschenrechtsorganisation. "Zuerst umwickelten sie [die Genitalien mit] einen Lappen, [befeuchteten] diesen und begannen mit Elektroschocks."

"Vorher habe ich gesehen, wie ein Verurteilter von vier von ihnen [Lagerpersonal] vergewaltigt wurde", fügte der ehemalige Häftling hinzu. "Sie sagten, dass einer der Sträflinge ein Telefon zwischen seinem Gesäß hatte, und es stellte sich heraus, dass einer der Befehlenden in ihm [durch den Anus] bis zum Ellbogen steckte. So rissen sie ihm [den Anus] auf, dass eine Dose Kondensmilch hineinpasste..."

Jewgeni Jurchenko sprach vor der Menschenrechtsgruppe "Zur Verteidigung der Rechte der Gefangenen" über Folter. Der Kreml deklarierte die Organisation als "ausländischer Agent". Menschenrechtsaktivisten konnten den Mann aus Irkutsk herausholen, jetzt ist er in Moskau in Sicherheit.

Insassen des Gulag Angarsk IK Nr. 15 haben sich über Jahre hinweg wiederholt über Folter beschwert. Am 9. April 2020 begann im Gulag ein Aufstand, nachdem einer der Sträflinge seine Adern geöffnet hatte, um nach einer grausamen Folterung Selbstmord zu begehen.

Bei der Niederschlagung des Aufstandes [in der Nacht zum 11. April 2020] verweigerten die Behörden [wegen Corona] Medien und Menschenrechtsvertretern den Zutritt zur Zone um das Lager, bzw. diesem selbst. Bekannt ist, dass beim Eintritt der Behörden im Lager Feuer ausbrach und drei Gefangenenbaracken abbrannten. Es gibt bestätigte Tote unter den Häftlingen, wobei unklar blieb, wie sie zu Tode kamen. 

Ein Häftling verstarb am 5. Mai im Krankenhaus von Woronesch an einer gebrochenen Wirbelsäule und wurde umgehend beerdigt, erst am Tag drauf wurde sein Tod durch die Menschenrechtsgruppe Sitting Rus bekannt.

Nach der Niederschlagung des Aufstandes im Gulag wurden über 300 Häftlinge in die Folterzentren SIZO [in Angarsk] und SIZO-1 [in Irkutsk] verschleppt.

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Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

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