Der antimarxistische Ostblog, für Patrioten die denken. Keine sozialistische Diktatur mehr auf deutschen Boden.

Dienstag, 12. Januar 2021

Das moralische Lied des Totalitarismus



Die Weichen sind gestellt und 2021 werden wir dem Totalitarismus ein weites Stück näher kommen. Es zeigt sich, das die Faschisten dabei mit Monopolen arbeiten: Deutungshoheit, Einheitsmeinung, starker Staat und nicht zu vergessen das moralische Monopol. Ganz wichtig! Bereits im Dritten Reich waren es eben die Nazis, die bestimmten, was ein Nazi ist oder was Antisemitismus ist, das ist heute genauso wie damals.


Das moralische Monopol ist ausschließlich dazu gedacht, rationales Denken zu unterdrücken und den Totalitarismus zu rechtfertigen. Warum aber ist dieses moralische Dummgeschwätz so grundsätzlich bedeutsam für die Faschisten?


Der totalitäre Infiltrant


Wenn ich im Folgenden von Sozialisten als Faschisten rede, sind damit keine antiautoritären Sozialisten gemeint, sondern ausschließlich Kollektive im starker Staatokkultismus.


Wie man die Faschisten im Stealth Modus von ursprünglichen Sozialisten unterscheiden kann? 


Wenn Sie verhindern wollen, dass ihre Gesellschaft von Totalitären unterwandert wird oder eben generellen Wert auf soziale Hygiene legen, jedoch verwirrt sind ob der vielen Namensgebungen und der Gefahr, dass man Sie bezichtigen könnte ein Problem mit anderen Meinungen zu haben, dann gehen Sie wie folgt vor:


Stellen Sie fest, wohin das Subjekt die Frage der “sozialen Gerechtigkeit” verordnet. Erklärt diese Person sie zur Aufgabe der Gesellschaft oder leugnet dieses Konzept, so haben Sie es mit Liberalen im traditionellen Sinn zu tun. Übergibt die Person allerdings die Aufgabe der Lösung der sozialen Frage in die Hände des starken Staates, wobei Staat mit Regierung interpretiert wird, so haben Sie es mit faschistoiden Tendenzen zutun.


Nicht immer haben Sie es mit einem Demagogen selbst zu tun, oftmals handelt es sich nur um einen nützlichen Idioten, der nicht weiß, was er tut. Ein kleines Beispiel:


Vor einiger Zeit meldete sich eine Person bei mir, die sich als Anarchist bezeichnete und mich in ein Gespräch verwickelte. Allerdings kamen mir schnell Zweifel beim Kollegen, also stellte ich ihm Fragen, wie er sich die Lösung vorstellt, der von ihm angesprochenen Probleme. Die Antwort entblößend: “Na also da muss die Regierung …” 


Auch wenn die Person ansonsten ganz in Ordnung war, so ist ein Etatist mit Sicherheit kein Anarchist (ohne Anführer). Ich bin mir sicher, dass er es tatsächlich glaubte, womöglich wird er sogar etwas von seinem individuellen Recht auf seine Selbstdefinierung reden, was unterm Strich nichts daran ändert, dass wir es mit einer politisch ungebildeten Person zu tun haben. Natürlich sind Minimalstaatler auch Etatisten, legen aber die Sozialfrage nicht in die Hände der Regierung, jedoch Anarchisten sind sie eben nicht.

Das moralische Monopol der Totalitären


Sozialisten (sozialistische Staatsokkultisten) egal ob sie sich rot, grün, braun oder bunt tarnen, arbeiten mit der Demagogie den jeweils “guten” Faschismus zu vertreten und deshalb aus moralischen Gründen das Recht auf ihrer Seite zu haben. Kaum jemand ist sich der Gefährlichkeit des Simplicissimus bewusst. Denn allein wenn Gerechtigkeit gleichzusetzen ist mit Recht haben, dann bräuchten wir keine Juristen. Die starke Konzentration von Anwälten unter den roten Faschisten zeigt uns bereits, dass das mit der moralischen Überheblichkeit andere Ursachen haben muss.


Verteidiger des Kapitalismus verlegen sich meistens auf die Strategie (gegenüber von Sozialisten) auf die ökonomische Vielfalt und Produktivität zu verweisen, sobald der Sozialist sein moralisches Dummgeschwätz anstimmt.


Hier wird also mit Rationalität auf irrationales Denken geantwortet. Irrational, weil der Sozialist keineswegs das Gegenteil dessen ist, was er vorgibt zu sein, also auch dem Kapitalismus nicht moralisch überlegen ist. Staatsokkultistische Sozialisten sind die Befürworter des Staatsmonopols und damit des Staatskapitalismus. Die Demagogen, die diese nützlichen Idioten produzieren, zielen auf etwas ganz anderes ab, wogegen der Konter-Sozi nicht vorbereitet ist.


Totalitärer Kollektivismus


“Das Ich dem Wir unterordnen” ist die Formel aller Totalitären, um mit dem moralischen Monopol jede Reaktion zu eliminieren. Präsentiert wird das Konzept des Nazis Heideggers logischerweise als moralisches Dogma: Dienst an der Gemeinschaft. Insbesondere Kandidaten der Quasselwissenschaften Sozialpädagogik und Philosophie (eben Heidegger) werden da zu emsigen Helfern der Totalitären. (Postmoderne Philosophie


Dabei ist das Prinzip völlig unmoralisch und unwissenschaftlich. Es bedeutet entgegen dem Überlebensinstinkt, sich selbst abzutöten (unterordnen) zu Gunsten des regierungsdiktierten Mainstream, die Umwandlung zu einem Zombie. Das ist Faschismus pur! Selbstverständlich behaupten nun die Totalitären schließlich das Böse zu bekämpfen. Doch wenn man sich genau ansieht, was da vom Mainstream zu “Rechts” demagogisiert wird, kommen sie sehr schnell auf anarchistische Charakteristika. Warum? Jeder Faschist hat zum Feind, was sein Kollektiv zerstört.


Evolutionärer Imperativ


Der Mensch interessiert sich zuerst für sich selbst und seine Nächsten, die ihm etwas bedeuten, was folgt, sind die Menschen aus seiner Umgebung, mit denen er tagtäglich interagiert und der Rest der Welt geht ihm mehr oder weniger am Arsch vorbei. Das ist ein evolutionärer Imperativ, gegen den der Totalitäre sich wehrt, mit “Das Ich dem Wir unterordnen”. Und sagt mir nicht, dem wäre nicht so, denn Heidegger war einer.


Der Grundsatz der freien Gesellschaft ist darum die nicht vorgegebene Entfaltung des Egos, faschistoide Ideologien wollen genau das Gegenteil, weil sie im Dienste irgendeiner Oligarchie stehend, ein Kollektiv von Sklaven errichten. Dabei ist die Liebe des Sozis zu seinem Massa sogar oftmals aufrichtig, nennt sich auch Führerkult und entspricht dem Hausneger in Alabama, der froh war, nicht auf den Plantagen schuften zu müssen.


Selbstlosigkeit. Die Bedürfnisse der Menschen erfüllen. Dies sind die Merkmale, mit denen Faschisten ihr bevorzugtes sozialistisches System anpreisen. Nichts hört man über Produktivität oder Schaffung von Wohlstand. Außer wenn wir von nebulösen Begriffen absehen. Totalitäre benutzen einen rein emotionalen Appell an moralische Sensibilität.


Der “normale” Mensch neigt dazu, derartige Vertreter des nützlichen Idioten als naiv oder unwissend abzutun. Kürzlich stellte ich wenig überrascht fest, das in Deutschland inzwischen Personen bei Wikipedia nach “normaler Mensch” suchen (ich kenne den genauen Eintrag dazu nicht), um eine Definition zu finden. Aber ich garantiere Ihnen an Blödheit mangelt es im Kollektiv nie. 


Vergessen Sie bei diesen Verharmlosungen nie, es waren nicht Hitler oder Himmler, die in die Wohnungen eindrangen und Menschen auf die Straße und hinein in die Züge zerrten. Es war der “Freund und Helfer”-die Polizei, es waren die Nachbarn, die jahrelang Tür an Tür lebten, es waren die Briefträger, die jeden Morgen grüßten, die Geschäftstreibenden, bei denen man einkaufte. Es waren ganz normale Menschen, die an die Berechtigung der Regierung glaubten, Herrschaft auszuüben. 

Progressiv ist Regressiv


Ein Verständnis der historischen Entwicklung der Menschheit sagt uns, dass der Glaube an den Sozialismus unter Beanspruchung eines moralischen Monopols (Wir die Moderne, der Übermensch) fest im Bewusstsein des Gesindels verankert ist. Es gibt gewisse Merkmale, die in der Sprache des Gesindels tatsächlich international vertreten ist: Der Glaube aus der Vergangenheit nichts lernen zu müssen, der Glaube an das Märchen vom guten König, der Glaube, dass andere die Pflicht haben, die eigenen Wünsche zu ermöglichen, der Glaube, dass mit dem eigenen Kollektiv alles stimmt und Kritik unberechtigt ist und der Drang, eine persönliche Entfaltung zu verhindern und stattdessen die Vorgaben der Herrschaft zu erfüllen.


Im grundlegendsten Sinne wird Moral als die Prinzipien beschrieben, die “gutes“ oder “schlechtes“ Verhalten definieren. Aber wie versteht eine Gesellschaft, was “gutes“ oder “schlechtes“ Verhalten ist?


Historisch gesehen war es die feudalistische Regierung, die dem Volk den Moralkodex definierte, ohne ihn selbst zu befolgen. Im Faschismus ist es genauso und zeigt damit, dass die Herrschaft der Oligarchen auf ein Kollektiv von dressierten Primaten aufbaut. Diese Leute mögen vielleicht glauben, die Moderne zu repräsentieren, doch tatsächlich sind sie Atavismus. 


Das erste Mal, dass dieses System infrage gestellt wurde (seitdem ist es ein dauerhafter Kampf), war im Anschluss an die Befreiungskriege, als die Bürger sich von ihren Regierungen abwendeten, sie definierten richtig und falsch nach dem öffentlichen Konsens. 


Wichtig dabei aber ist, dass diese “Wutbürger” die Anhänger des alten Systems konsequent ausschlossen und ihnen keinen Zugang gewährten. In diesem Zustand, bei dem den Totalitären der Zugang verweigert wird, ist der Totalitäre eifrig bemüht, von politischer Verfolgung zu sprechen, die Redefreiheit zu verherrlichen und geradezu liberal zu wirken. Hat er den Zugang erlangt, wird er umgehend alle eliminieren, die seiner Ideologie im Wege stehen, und zwar durch politische Verfolgung und die Bürgerrechte verweigern bzw. in Privilegien ändern, die vergeben werden, wenn dem ideologischen Diktat entsprochen wird.


Wie wird diese offensichtliche Diktatur getarnt? Durch das moralische Monopol, der damit verbundenen Bewertung von “richtig” und “falsch” definiert, durch jene die Herrschaft ausüben. Begünstigt wird das, da das Gesindel ohnehin dazu neigt der Macht zu folgen und Befehle blind zu erfüllen.


Wie sollte sich die Gesellschaft also davor schützen, zurück in den Atavismus zu verfallen? Da gibt es nur eine Möglichkeit, die von der bürgerlichen Gesellschaft in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunächst befolgt wurde, aber eben auch konsequent aufrechtgehalten werden muss. Separatismus gegenüber dem atavistischen System.


Ohne Kumulation von Macht ist ein totalitäres System nicht existenzfähig.

Woher kommt der Moralkodex?


Aber warum wird das moralische Monopol zu einer der Säulen des Totalitarismus? 


Evolutionspsychologe Max Krasnow von der Harvard Universität erklärt Emotionen zu: “die koordinierte Reaktion verschiedener psychologischer und physiologischer Faktoren sind Systeme zu einer Klasse von Reizen.”


Totalitäre Regime vermeiden empirische Beweise und verlagern sich auf die Begründung durch Emotionen und Pathos, die in richtig und falsch interpretiert werden. Hass ist da das Zauberwort der Zeit. Die Menschen werden wegen Hasspostings verurteilt. Hass ist eine Emotion. Wo, außer in Orwells 1984, wird man wegen oder aufgrund von Emotionen verurteilt? In Unrechtsstaaten. Natürlich sind die Faschisten eifrig bemüht, das als “Wir lassen uns nicht beleidigen” darzustellen, doch in Wirklichkeit geht es um die gekränkte Eitelkeit beim expansiven Ausleben von Machtgeilheit. Oder das Vergessen, dass eine Aktion eine Reaktion provoziert. Oder anders gesagt: Kritik an den Herrschaftausübenden, die längst vergessen haben, wo ihr tatsächlicher Platz im System ist und sich für den Souverän halten. 


Wenn diese Leute sich aufgrund irrationalen Denkens selbst zerstören wollen, dürfen sie das gerne tun. Das oder sich vor den nächsten Elektrobus werfen, ich beantrage dann sehr gern und vollkommen selbstlos den Darwin-Award für sie. Doch bei der Mischpoke des asozialen Sozialisten haben wir es mit einem anderen Kaliber zu tun, nämlich die die gesamte Gesellschaft mit sich in den Abgrund reißen wollen. Und in diesem Moment geht es um Fremdbestimmung und erfordert Selbstschutz.


Max Krasnow ist dahingehend zu verstehen: Ihr Gehirn reagiert auf Dinge in der Welt um Sie herum, und diese Reaktionen haben über Millionen von Jahren Emotionen in unserem Gehirn ausgelöst. Diese Verkabelung unserer Emotionen wurde basierend auf dem Überleben entwickelt. Und weil jede neue Generation nicht von Grund auf die richtigen Überlebensinstinkte lernen kann, haben wir ein gewisses Maß an emotionalen Reaktionen und erlerntem Verhalten in unsere kognitiven Systeme eingebaut. Denken Sie an Reflexe wie das Springen in Angst, wenn Sie glauben, eine Schlange zu sehen - diese Reaktion setzt ein, bevor Ihr Geist die Möglichkeit hat, nachzudenken. Dies ist ein eingebauter Instinkt.


Allerdings kann man Instinkte gezielt stimulieren und damit Menschen glauben lassen, dass sie etwas tun müssen, obwohl es dazu gar keine Notwendigkeit gibt.

Der Stammeskodex


Die ursprüngliche Bedeutung der Moral war ein ungeschriebenes Gesetz, mit denen sich autarke Gruppen den inneren Frieden sicherten, um sich gemeinsam gegen äußere Feinde zu schützen. Es entstand ein Verhaltenskodex, vor allem, weil sie die Überlebenschancen der Gruppe erhöhten. Diese Regeln wurden durch die Hauptmerkmale des menschlichen Umfeldes geprägt. 


Dieser auf Stammesinstinkten basierende Moralkodex enthielt folgende Schlüsselmerkmale:

  • Nullsummenaustausch

  • Selbstaufopferung für das Kollektiv

  • Solidarität für Personen mit gleichen Zielen


Jedes Kollektiv basiert auf diesem Atavismus. Und jeder der das weiß, kann auf dieser Grundsätzlichkeit eine Ideologie schaffen, die die Massen verführt.


In der Urgesellschaft gab es einen berechtigten Grund zu glauben, dass jeder, der Reichtum ansammelt, dies nur auf Kosten anderer tat. Jäger und Sammler konnten nur eine begrenzte Menge an Nahrung ansammeln, um die Gruppe zu ernähren. Wenn es Person A also gelang, mehr als seinen “Anteil“ an der täglichen Lebensmittelversorgung aufzunehmen und anzusammeln, konnte er dies nur auf Kosten der Verringerung von Person B Zuteilung tun. Person Bs überleben wäre bedroht, weil sie möglicherweise nicht genug Kalorien bekommt, um zu überleben.


Stammesinstinkte stellten fest, dass Person A zum Wohle des Überlebens der Gruppe (ein gemeinsames Ziel) seine Beute mit Person B teilt (Selbstaufopferung) und keine Gegenleistung erhält (Nullsummenaustausch).


Die Ökonomen J.R. Clark und Dwight R. Lee nannten dies “großzügige Moral”. Sie wählten diese Terminologie, weil es sehr leicht ist, diese Art von moralischem Verhalten zu loben. Die Instinkte, die sich aus solchen Szenarien entwickelten, bildeten Emotionen wie Schuldgefühle und bildeten eine Grundlage für den Kodex der großmütigen Moral. 


Haben Sie bemerkt, wie das “Erfüllung der Bedürfnisse der Menschen” den Moralvorstellungen sozialistischer Demagogen entspricht?

Moralischer Wandel


Als sich die Menschheit zu größeren Gesellschaften mit komplexen Ökonomien entwickelte und es durch Mehrprodukt nicht mehr notwendig war, in Form primitiver Waldbewohner zu leben, zog dies eine wachsende Vielfalt individueller Ziele nach sich. Es entstanden nicht nur Arbeitsteilung und Handel, sondern ein neuer moralischer Verhaltenskodizes der sich um Meins und Deins bewegte. Das resultierte in der ersten Hälfte des 19 Jahrhunderts in den Liberalen, was damals lediglich Leute meinte, die das Recht beanspruchten, sich mit Waffen gegen die Regierung zu verteidigen. Das ist in Deutschland jedoch eine sehr komplizierte Entwicklung, wo Friedrich Naumann enorme Probleme zeigte, sich von den Sozialisten zu distanzieren.


Doch es begab sich in den Tagen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, dass eine gewisse Clique parasitär lebender Ballastexistenzen ein prekäres Defizit aufwiesen, zwischen Meins und Deins zu unterscheiden. Man nannte sie auch Regierung oder der Adel, der an das Mehrprodukt der Bürger gelangen wollte. Da sagten sich die Liberalen, bevor aus Meins schließlich Seins wird, ergreifen wir die Waffen gegen die Regierung.


Wer der Ansicht ist, dass es legalen Raub gibt, der wird selbstverständlich akzeptieren, wenn eine Bande von Räubern legale Herrschaft beansprucht.


Der Adel verstand es geschickt, sein um sich gescharrtes Gesindel gegen das Bürgertum zu mobilisieren. 


Diese gesellschaftliche und politische Revolution entstand, weil diejenigen, die sie praktizierten, im Vergleich zu anderen Gesellschaften wachsen und gedeihen konnten - angesichts des sich ändernden sozialen Umfelds stellten sie die Strukturen der Herrschaft der unproduktiven Parasiten infrage. Der neue Verhaltenskodizes wurde von Einzelpersonen nicht bewusst übernommen oder verordnet - sie haben sich über unzählige Generationen hinweg weiterentwickelt.


Der neue Moralkodex, der auftauchte, beinhaltete: 

  • Eigenverantwortung (individuelle Rechte) 

  • Friede des Anderen (Eigentumsrechte) 

  • Gleichheit vor dem Gesetz 

  • Einvernehmlicher Austausch


Wenn wir den alten Moralkodex (alte Weltordnung) mit dem neuen Moralkodex (neue Weltordnung) vergleichen, fällt umgehend auf, dass die tatsächliche Neue Weltordnung mit den bürgerlichen Revolutionen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Europa Einzug hielt. Die aufgezeichnete Geschichte der letzten zweihundert Jahren ist eindeutig: Die Gesellschaften, die die Neue Weltordnung übernommen haben, blühten weitaus stärker als diejenigen im Atavismus, die dies nicht taten, und es gibt absolut keinen rationalen Grund anzunehmen, warum dies sich jetzt ändern sollte.


Kurz gesagt, um erfolgreich von kleinen Stämmen zu einer großen Zivilisation überzugehen, muss sich die Gesellschaft an neue Interaktionsregeln anpassen: d. h. der neue Moralkodex.


Französische Revolution


Als Frankreich in die Französische Revolution überging, hatten die Erfordernisse des Großstaates bereits zu ökonomischen Veränderungen geführt. Dennoch stieß der Merkantilismus in Frankreich an seine Grenzen, die Regierung schaffte es mit ihren Eingriffen in die Wirtschaft nicht, die stark gewachsene Bevölkerung Frankreichs zu ernähren. Die Revolution brach daher auch nicht mit der Forderung aus, dass der König abgesetzt wird, sondern dass der König das Volk ernährt. Die Krone machte nur den Fehler, das Volk zu ignorieren.


Ironischerweise zeigt sich bei Betrachtung des Marxismus, dass dessen “neue” Weltordnung auffällig der tatsächlichen Alten gleicht, wobei die Regierung zum alleinigen Monopol wird und die Plünderung des Mehrproduktes legalisiert, und zwar unter der Behauptung, dies sei moralisch richtig. Mit den staatlichen Eingriffen des Marxismus kommen wir auch ziemlich in die Nähe des Merkantilismus. Die Frage ist, wenn bereits der Merkantilismus in Frankreich versagte, seine Bevölkerung zu ernähren, warum sollte es der Marxismus können? Weil sich der Marxist für einen Übermenschen und Visionär hält, tatsächlich jedoch geisteskrank ist. Und deshalb: Wer Visionen hat, sollte einen Arzt aufsuchen. Darum versagt das marxistische Experiment auch grundsätzlich auf diesem Gebiet. Das Prekäre ist, dass diese Psychopathen das unstillbare Bedürfnis haben, andere Personen nicht in Ruhe lassen zu können. Natürlich nicht, denn sie setzen sich an die Position des parasitären Adels und bedürfen deshalb einer bedeutenden Anzahl von Menschen, die in der Misere leben, um diese durch Mobilisierung des alten Moralkodex dazu zu bringen, den Raubfeldzug zu unterstützen.


Feindliche Manipulation


Diejenigen, die immer noch darauf bestehen, dass der Sozialismus ein moralisch überlegenes System ist, appellieren an angeborene atavistische Instinkte, die in primitiven Zeiten entwickelt wurden und von denen die Geschichte viele Beispiele aufzeigt, dass dies destruktiv auf die (tatsächlich) neue Ordnung einwirkt. Kurzum, sie manipulieren durch die Stimulation von instinktiven Verhalten. Deshalb weisen die Nachrichten dieser deutschen “Qualitätsmedien” seit den 1990er-Jahren auch immer emotionelle Narrative auf. Das war, als man das SED-Pack integrierte.


Wenn ein Feindstaat also will, dass das System eines Gegners zusammenbricht, um seine Wehrbereitschaft zu zerstören, so muss man nichts anderes tun, als dort den Marxismus einzuführen. Das ist ein Schritt, neben der Zerstörung seiner Identität, verwickeln in innenpolitische Kämpfe, Verarmung, Ablenken durch Scheinprobleme und selbstverständlich der Zerstörung der Industrie. Genau das ist das politische Programm der deutschen Regierung.


Was bewegt nun allerdings Institutionen dazu, deren Aufgabe es ist, genau diesen Verfall zu verhindern? Staatsokkultismus und der Glaube an die Legalität von Herrschaft, die dazu führt, dass die Regierung nicht infrage gestellt wird. 


Wie bekomme ich aber die Regierung des Gegners dazu mitzumachen? Korrumpiere die Eliten des Feindes, verhilf ihnen zum Beispiel zu gewaltigen Gewinnen durch Nutzung von Sklavenarbeit.


Vermutlich ist es Ihnen bereits aufgefallen, dass Kollektiv der Sklaven (und Gefangenen) operiert nach genau demselben alten Moralkodex.


Inspiriert von Marx und Engels klammern sich die heutigen Sozialisten, unter Bemühung der Modernefeindlichkeit eines Jean-Jacques Rousseau (demzufolge ein primitives Leben [und Dummheit] zu glücklichen Menschen führt) und die damit verbundene Verherrlichung des Primitivismus, an eine romantisierte Version früher Urmenschen-Philosophen, die bewusst Wertgegenstände teilen mussten, um zu überleben.


Der Trick des Sozialisten nun ist es, sich an die Stelle der zentralen Intelligenz (König) zu setzen, der es obliegt, sämtliches Mehrprodukt einzuziehen und es nach ihrem Gutdünken zu verwenden oder als Subsidien zu zuteilen. Wer nun in den Genuss von mehr Privilegien und Subsidien gelangen will, muss sich dem Moralkodex des Sozialisten unterwerfen.


Fazit


Da aber die “großmütige Moral” im historischen Kontext an der Komplexität der menschlichen Gesellschaft scheiterte, hält der Sozialist den Primitivismus für die Lösung. Selbstverständlich nicht für sich selbst, sondern nur für die anderen. Die Gründe, warum die “großmütige Moral” in einer ökonomischen Katastrophe enden muss, sind folgende:

  • Die Anzahl der Personen, die wir sinnvoll betreuen können, ist im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung gering, was bedeutet, es gibt eine begrenzte Anzahl identifizierbarer Begünstigter. Der Sozialist jedoch benötigt Leid, um Moral als Begründung zur Plünderung der Bevölkerung und Systemversagen heranzuführen. Die Betreuung der Notleidenden wird hingegen auf nicht sinnvoll zurückgefahren.

  • Eine große Vielfalt an Fähigkeiten und speziellen Anstrengungen bedeutet eine große Vielfalt an individuellen Zielen - keine gemeinsamen Ziele wie bei einem kleinen Stamm. Der Sozialist betrachtet Individualismus als Gefahr sich seiner Kontrolle zu entziehen und ersetzt den Individualismus für Kollektivrechte, wer sich widersetzt wird verfolgt und getötet, bis ein uniformes Kollektiv entsteht.

  • Nullsummen-Selbstaufopferung (Geben ohne Gegenleistung) kann nicht auf zu viele andere ausgedehnt werden, ohne den eigenen Tod zu provozieren. Wenn Sie weiter geben und nichts zurückbekommen, werden Sie schließlich verhungern. Also verlangt der Sozialist Nullsummen-Leistung von einem Kollektiv der Ausgebeuteten (Mittelklasse) um den privilegierten Lebensstil der Herschaftausübenden zu finanzieren. Solche Systemsklaven haben bestimmt schon alle mal getroffen: Person A: Warum lebt Putin in einem Palast und uns geht es dreckig? Person B: Na hör’ mal, das ist unser Präsident, der muss doch unser Volk und Land im Ausland repräsentieren? Person A: Warum er und nicht ich? Person B: Du Egoist denkst nur an dich selbst, aber unser Putin macht das doch nicht freiwillig, das ist der moralisch schwerste Teil an seinem aufopferungsvollen Dienst am russischen Volk.

  • Menschen können nicht produktiv anderen helfen, ohne zu wissen, was ihre individuellen Bedürfnisse sind. Das es individuelle Bedürfnisse im Kollektiv gibt, widerspricht grundsätzlich dem Marxismus.


Stattdessen ermöglicht ein wettbewerbsorientierter Markt auf der Grundlage von Privateigentum Unternehmern, die Bedürfnisse anderer Personen in einer großen, vielfältigen Gesellschaft besser zu erfüllen:

  • Individuen erwerben Wohlstand durch die Produktion und den Austausch von Waren und Dienstleistungen, die andere wollen.

  • Die Preise, die durch den freien Austausch von Privateigentum vermittelt werden, vermitteln die Bedürfnisse derer, die wir nicht kennen. Die Verbraucher bieten die Preise der am meisten nachgefragten Waren an, was den Unternehmern signalisiert, dass Bedarf an seinen Waren besteht. Staatlich regulierte Preise verhindern diesen Signalgeber.

  • Menschen werden reich, indem sie andere besser stellen, nicht indem sie andere schlechter stellen. Marktbörsen sind entschieden keine Nullsumme.

  • In einer Marktwirtschaft muss man anderen in der Gesellschaft dienen, wenn er Reichtümer erwerben will, auch solche, die er vielleicht nicht mag. Ob der Landwirt in Brandenburg sich weigert Milch und Fleisch in die Hauptstadt zu liefern, weil er Berliner nicht mag, dürfte eher selten vorkommen.


Um die Farce des Sozialisten zu überwinden, ist es wichtig zu verstehen, was den Gegner motiviert. Sozialisten sind in ihrem Denken die Restpopulation des Neandertalers, dessen Moralkodex in primitiven Zeiten fest im sozialistischen Gehirn verankert wurde und aufgrund ihrer beschränkten zerebralen Kapazitäten nie überwunden werden konnte.


Selbst wenn jemand will, dass nicht notorische Kleptokratie und Verführung der Massen, sondern tatsächlich “Befriedigung der Bedürfnisse der Menschen“ und “Selbstlosigkeit“ Ziel der Sozialisten ist, können wir davon ausgehen, dass eine wettbewerbsfähige, immobilienbasierte Marktwirtschaft diese Ziele in der modernen Zivilisation im Vergleich zu einer zentralen Intelligenz, die von oben nach unten Herrschaft ausübt, weit überlegen ist.


Antiautoritäre Sozialisten, die auf einem freiwilligen sozialen Engagement in der Gesellschaft aufbauen, haben das auch begriffen.


***
Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

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