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Donnerstag, 12. November 2020

Russland breitet sich in Mali aus

Mit Mali gerät ein weiterer afrikanischer Staat, mit dem die Europäische Union in Fragen der Energiesicherheit zusammenarbeiten wollte, in die Umlaufbahn Moskaus.

Trotz einer prekären Wirtschaftslage und fehlender Investitionen im eigenen Land versprach der Kreml dem westafrikanischen Staat Waffen zu liefern und zu investieren. Offenbar interessiert das Schicksal der Russen im Kreml nicht sonderlich.

Russland und Mali sehen gute Aussichten für eine Ausweitung der handelspolitischen, wirtschafts- und militärtechnischen Zusammenarbeit, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow nach Gesprächen mit seinem malischen Amtskollegen Tiebile Drame.

"Unter den vielversprechenden Bereichen gemeinsamer Aktivitäten haben sie die Exploration und Erschließung von Bodenschätzen, Energie, Infrastruktur und Landwirtschaft zur Kenntnis genommen und vereinbart, den Aufbau von Geschäftspartnerschaften zu fördern und günstige Bedingungen für die Arbeit russischer Geschäftskreise in Mali zu schaffen", zitiert TASS Lawrow.

Darüber hinaus wurde eine Einigung erzielt, um direkte Kontakte zwischen den Geschäftsgemeinschaften Russlands und Malis herzustellen, auch über die Handels- und Industriekammern, sowie um die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Aufbau einer militärischen und militärtechnischen Zusammenarbeit zu verbessern, sagte der Minister.

Russland und Mali sind laut Lawrow daran interessiert, den politischen Dialog zu intensivieren und interparlamentarische Kontakte aufzubauen.

Der Knüller hingegen ist, dass Moskau Mali helfen will, Terrorismus und organisiertes Verbrechen zu bekämpfen. 😂 Gut, Erfahrungen auf dem Gebiet gibt es zumindest reichlich. 

"Wir haben unseren Freunden versichert, dass Russland sowohl bilateral als auch als ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates weiterhin dazu beitragen wird, Bedingungen für die Überwindung interner Probleme in Mali zu schaffen, wobei natürlich die Position der Regierung dieses Landes berücksichtigt wird", sagte Lawrow.

Ihm zufolge diskutierten die Gespräche auch die Situation in afrikanischen Brennpunkten - der Sahara-Sahel-Region, der Zentralafrikanischen Republik, Libyen, Somalia. "Wir sind uns einig, dass zur Lösung dieser Probleme auf dem Kontinent ein integrierter Ansatz erforderlich ist, der konzertierte Aktionen der Afrikaner selbst mit der vielfältigen Unterstützung der Weltgemeinschaft impliziert, die die Afrikaner natürlich wirklich brauchen", betonte der Minister. "Wir haben die Bereitschaft Russlands bekräftigt, weiterhin auf bilateraler Basis und durch internationale Organisationen zur Gewährleistung von Frieden, Stabilität und nachhaltiger Entwicklung in Afrika beizutragen."

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Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

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