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Donnerstag, 19. November 2020

Russland bereitet möglicherweise Grenzschließung vor


Der russische Premierminister Michail Mischustin (Mikhail Mishustin) gab den Startschuss für die Entwicklung eines neuen nationalen Projekts zur Entwicklung eines groß angelegten Inlandstourismus für Russen.

Der Regierungschef wies den stellvertretenden Ministerpräsidenten Dmitri Tschernyschenko an, Vorschläge zu diesem Thema zur Prüfung durch das Präsidium des Rates für strategische Entwicklung und nationale Projekte vorzulegen, berichtet Interfax.

Tschernyschenko wiederum sagte, dass die Zielindikatoren des Projekts bereits fertig seien. Bis 2030 soll die Zahl der Touristenreisen nach Russland 140 Millionen pro Jahr erreichen.

Würde man im Kreml hierbei an ausländische Touristen denken, so muss dieses Nationale Projekt (wie andere zuvor) als das übliche Dummgeschwätz aus dem Kreml abgetan werden. Geboren aus dem notorischen Versagen und der Inkompetenz, Lösungen für Probleme zu finden. Im Großen und Ganzen unterscheidet sich die russische Regierung darin nicht von der deutschen. Russland hat keine entsprechende Infrastruktur, geschweige denn Gründe für einen Besuch im Reich der Steppen-Tataren.

Daher ist anzunehmen, dass Russland zum Modell der Sowjetunion (Binnentourismus) zurückkehrt. Unterstützt wird dies durch den Aufruf im Kreml, dass die Russen sich weigern sollen, ins Ausland zu reisen. Kryptisch, sinister und idiotisch, wie man es von offiziellen Regierungserklärungen aus Moskau kennt. Angesichts von anderen Projekten wie die Abkoppelung vom internationalen Datennetz ist davon auszugehen, dass Russland den Eisernen Vorhang senken will.

Nach Angaben des Bundesamtes für Tourismus haben die Russen im vergangenen Jahr insgesamt 110 Millionen Touristenreisen unternommen. Davon reisten 65 Millionen im Land und 45 Millionen ins Ausland.

Die Zielstellung des Kremls ist in den nächsten 10 Jahren als realistisch zu erkennen, insbesondere wenn den Bürgern keine Wahl gelassen wird. Dies erfordert jedoch Investitionen, die nach den Grundsätzen der öffentlich-privaten Partnerschaft getätigt werden. "Dies wird einen Synergieeffekt sicherstellen, wenn mindestens 3-4 Rubel privater Investmentfonds für jeden Rubel Budgetinvestitionen angezogen werden", sagte Tschernyschenko.

Es ist vollkommen unrealistisch anzunehmen, dass private Investitionen im notwendigen Maßstab erfolgen werden. Insbesondere angesichts der derzeitigen Kapitalflucht.

Zur Umsetzung des nationalen Tourismusprojekts wird (wie üblich bei derartigen Leuten) eine neue Entwicklungsinstitution geschaffen. Das heißt, man beginnt mit mehr Staat, und mehr Staat bedeutet zu allererst: mehr Kosten. Diesen Tick bekommt man aus den staatsokkultischtischen Dummschwätzern auch nicht raus. Es wird sich um "die Anregung der Nachfrage nach einem touristischen Produkt, die Schaffung des Produkts selbst und natürlich die allgemeine Entwicklung der Gebiete handeln, einschließlich der Planung von Touristenströmen, Zonenclustern und der Entwicklung von Landmärkten für den Bau touristischer Industrieanlagen", sagte Tschernyschenko.

Im Kreml glaubt man, durch die Schließung der Grenzen für Ausländer könne die Regierung die Zahlungsbilanz der russischen Wirtschaft verbessern, die mit einem starken Rückgang der Devisenzuflüsse konfrontiert ist. Wenn die Russen nicht ins Ausland fahren, brauchen sie keine Devisen. So Simplicissimus. Natürlich kommen dann auch keine ausländischen Touristen mit Devisen herein. 😏 Ja der Moskalzar ist Fuchs! Auf so eine Idee muss man erst mal kommen, den Devisenbringer aussperren, weil man selbst Devisen braucht. Wahrscheinlich ist, dass Moskau Angst hat, die Kontrolle zu verlieren und den "schädlichen" Einfluss aus dem Ausland unterdrücken will. Es wird ohnehin darauf hinauslaufen, dass die Russen nicht mehr hinausdürfen, aber gut betuchte Ausländer in kleinen Luxusbiotopen abtauchen können.

Beschränkungen für Auslandsreisen sind ein Faktor für die Stabilisierung des Rubels, sagte Alexei Zabotkin, Leiter der Abteilung für Geldpolitik der Zentralbank der Russischen Föderation, im Mai. Der glaubt offenbar, dass Russen im internationalen Vergleich reich sind, nur weil sie viel buntes Papier haben auf dem Rubel geschrieben steht. Russland hat eine sehr hohe Abwanderungsquote, junge Leute, die gehen und nie wiederkommen wollen.

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Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

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