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Donnerstag, 19. November 2020

Kreml hinkt hinter Türkei her

Note: I observe development of visitor numbers and their growth for a long time. Although German visitors are constantly growing and (with a few exceptions in a 24-hour comparison) are almost always in first place, I asked myself whether it would not make sense to offer this blog in English and Spanish as well. Even Arab countries have been in the top ten for over a year. At the moment I have decided to run a parallel blog in English: Germany's naughty Children. You can already access this article thereMeanwhile, visitors from English-speaking countries exceed any other language. USA, UK and Australia are always among the top fifth. It can be assumed that at some point I will stop the German blog because Germany can be seen as a lost case, here comes the dictatorship.

Die üblichen Propagandaseiten des Kremls verweise aktuell darauf, dass die Türkei die Krim fordert, die sich derzeit unter russischer Besatzung befindet und das Recep Tayyip Erdoğan das Ende Europas ankündigte. Die deutschen Seiten der Hilfsrussen greifen das allzu gern auf und tragen es weiter. Absolut niemand verweist darauf, dass der Kreml gegenwärtig einfach alles schluckt, was Erdogan tut, und der penetrantische Komsomolzenbeirat am Roten Platz hat nicht mal genug Zeit, seine öffentliche Position so zu formulieren, dass sie wenigsten den Eindruck von Opposition erwecken.

Das russische und türkische Militär werden gemeinsame Operationen durchführen, um die "Sicherheit" der Menschen in Berg-Karabach zu gewährleisten. Dies erklärte der Präsident Aserbaidschans, Ilham Aliyev, am Mittwoch, dem 18. November, während eines Treffens mit dem niederländischen Botschafter in Baku. Wir wissen aus Erfahrung, dass es eine Diskrepanz gibt zwischen dem diplomatischen Geschwulst und Realpolitik, bei der die Russen als Janitscharen agieren, doch so wurde sich auf dem Treffen ausgedrückt.

Vielleicht kann das Thema der Durchdringung und Konsolidierung der Türkei in den Kaukasus als vollwertiges Thema der Politik als abgeschlossen betrachtet werden. Der Kreml verliert in der Nähe seiner Grenzen an Boden, und in den letzten Jahren wird dieser Prozess immer mehr zum Erdrutsch. Andere Akteure treten sofort in die entstandene Leere ein und fördern ihre eigenen Projekte, von denen jedes die bereits katastrophale Situation des Putin-Regimes weiter verschlechtert. Die Türkei strebt nach Zentralasien, was bedeutet, dass die russische Position dort bereits in Gefahr ist. Angesichts der Tatsache, dass die Konnektivität des Landes an einem dünnen Faden von buchstäblich mehreren Brücken über die Wolga und demselben schwachen Transportkorridor nach Sibirien und Fernost hängt, stellt sich die Frage, ob der Kreml in naher Zukunft zwei Drittel des Territoriums des Landes kontrollieren kann.

Ich habe keinen Zweifel daran, dass das Fernsehen und die korrupten "Experten" überhaupt nichts erklären werden. Aber die Tatsache bleibt bestehen, das Scheitern im Kaukasus wird mit einer Zunahme von Krisenmanifestationen im Nordkaukasus, in Zentralasien und im Trans-Ural reagieren. Mittelmäßigkeiten und Versagen, die agieren, anstatt man die beauftragten Dilettanten austauscht und dann Karriereschritte aufgrund von Abstammung gleich einem Adel erleben, mit großen Lücken in der Managementerfahrung, führten Russland zu einem vorhersehbaren Finale.

Im Gegensatz zum Kreml wissen die Türken genau, was sie wollen und vor allem, wie man es erreicht. Daher schaffen die Russen von Zeit zu Zeit immer verzweifeltere Situationen für ihre "Partner", aus denen es einfach keinen Ausweg gibt. Wenn Putin im Jahr 2015 immer noch Empörung zeigte und sogar versuchte, eine Reaktion auf die Aktionen der Türkei nachzuahmen, schluckt der Kreml heute einfach alles, was Erdogan tut, und er hat nicht immer Zeit, seine öffentliche Position zu formulieren, da er erneut korrigiert werden muss.

Buchstäblich in 10 Tagen nach Kriegsende in Karabach hat sich die offizielle Sichtweise des Kremls drei- oder viermal geändert. Zuerst gab es eine verächtliche Bemerkung über die Türken, woraufhin eilige Konsultationen und Verhandlungen mit Ankara begannen, bei denen von den Russen mit eingeklemmten Schwanz und bald nur noch erbärmlicheres Gebelle reagiert wurde, bezüglich des Ausmaßes der türkischen militärischen Intervention im Kaukasus. Jetzt sind die Punkte festgelegt, ob sie es im Kreml wollen oder nicht, die Türken werden eine "Friedensoperation" durchführen. 

Ein schwacher und talentloser Diktator im Kreml, der sich in einem Bunker versteckt und nicht rauskommt, hat einfach keine Zeit zu reagieren oder die Ereignisse zu verstehen. Wenn der abgehalfterte Moskalzar die einzige verbleibende Person im Bunker ist, ist es keine Überraschung, dass Fehler chronisch werden.

Ich kann nur wiederholen, was vielleicht äußerst offensichtlich wird, je länger diese Kreatur aus Leningrad und sein "nobles" Gefolge an der Macht bleiben, desto katastrophalere Verfallserscheinungen wird jedes Nachfolgeregime ererben. Es ist durchaus möglich, dass der Punkt ohne Wiederkehr bald kommt (wenn er noch nicht gekommen ist), das heißt in jedem Szenario und unter jeder Macht wird die Anzahl der akkumulierten Probleme sicherlich die Möglichkeiten für ihre Lösung überschreiten. Und dann müssen Sie äußerst schwierige Entscheidungen treffen - sich zurückziehen, einen Teil im Namen der Erhaltung des verbleibenden Ganzen aufgeben. Aber auch diese Entscheidungen haben ihren eigenen Punkt ohne Wiederkehr.

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Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

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