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Dienstag, 10. November 2020

Der Krieg dauert seit dem 7. November 1917 an und wird nicht aufhören

"Wenn sie uns nicht mögen, akzeptieren sie nicht unsere Einladungen und laden uns nicht ein, zu kommen und sie zu besuchen. Egal, ob sie es wollen oder nicht. Die Geschichte ist auf unserer Seite. Wir werden sie begraben."
Nikita Sergejewitsch Chruschtschow, 
Kreml 17 November 1956, 
über die Liberalisierungspolitik als Täuschung des Westens


Der Chef des britischen Verteidigungsstabes, General Sir Nicholas Patrick Carter, warnte davor, dass die Gefahr eines neuen Weltkrieges bestehe, wenn die gegenwärtigen kleineren Konflikte außer Kontrolle geraten.

Laut General Carter könnte die durch die Coronavirus-Pandemie verursachte globale Wirtschaftskrise neue Sicherheitsbedrohungen und sogar Krieg darstellen. "Es besteht die Gefahr eines neuen Weltkrieges, wenn die gegenwärtigen kleinen Konflikte außer Kontrolle geraten und mehr Länder und Waffen betreffen", sagte Carter.

Der britische General machte klar, dass entsprechende "kleine" Konflikte einer russischen Provokation entspringen oder von Russland gelenkt werden. Das war auch im Kaukasus der Fall, im Konflikt um Berg-Karabach.

Um dagegen zu wirken, müsste Russland zerstört werden oder die Konflikte unterdrückt, ohne militärisch aktiv zu werden. Genau das ist auch die Politik der Trump-Administration. Joe Biden kündigte diesbezüglich bereits einen Strategiewechsel an. Zwar spricht er von Russland als den großen Feind, der von Donald Trump "zu lasch" angefasst worden sei, doch er wird eine Strategie wählen, die von führenden Militärs der westlichen Welt abgelehnt und die USA schwächen wird.

Laut General Jan Sejna (vgl. sein Buch We Will Bury You, 1982), dem früheren Top-Strategen des Warschauer Pakt, entwickelte die Sowjetunion in den 1970er-Jahren eine neue Strategie gegen die freie Welt, die auf frühere Strategien aufbaute. Weiterhin baute man auf ein "Aussterben" des Kapitalismus in Europa und den USA, wobei Moskaus Agenten durch falsche Eingriffe in die Wirtschaft die Bevölkerung peinigen sollten, während die marxistische Agitprop dies als Systemversagen des Kapitalismus darstellt. Die Bevölkerung, wissend, das die durch simple Erklärungen getäuscht werden können, soll dadurch eine Sehnsucht nach dem Kommunismus bekommen. Daneben sollte die freie Welt "Sozialisiert" werden, was nichts mit der ursprünglichen positiven Bedeutung des Wortes zutun hat, sondern Kollektivierung, Bündeln, Faschismus meint. Bei ihrem Kampf um die freie Welt wurde immer die USA als größte Bedrohung betrachtet. Darauf nahmen die Strategen des Ostblocks besondere Rücksicht, da sie große Angst haben, dass sie einen schlafenden Riesen wecken könnten, der statt zu degenerieren in einen ähnlichen Zustand des McCarthyismus zurückkehrt und beginnt Moskaus 5. Kolonne zu zerlegen. 

Die wichtigsten Teilerfolge bei der Unterjochung der freien Welt waren der Rückzug der USA aus Europa und Asien, der ab Bill Clinton begann und erst wieder von der Trump-Administration umgekehrt wurde. Ein weiteres Ziel war die Spaltung zwischen Lateinamerika und USA und Eingliederung in den Block Moskaus: Kuba, Nicaragua, Venezuela, Argentinien, Mexiko. Teilerfolge in Grenada, Guatemala, Guyana, Ecuador, Peru, Bolivien, Brasilien, Chile.

Moskau müsse sich anstelle des US-Einflusses in den Entwicklungsländern setzen, um sich Rohstoffe zu sichern, da den sowjetischen Strategen in den 1970ern bewusst war, dass die sowjetische Öl-Ära im 21. Jahrhundert ein Ende findet. Das entspricht auch nach wie vor der aktuellen russischen Politik.

Mit allem möglichen Methoden soll die Reduktion der US-Militärmacht erreicht werden, nicht nur die übliche Friedensbewegung, sondern auch die ökonomische Zerstörung. Dazu bediente man sich der Förderung einer "liberalen" bzw. "progressiven" Bewegung, die wir ab den 1970ern in Deutschland in Form von Eurokommunismus oder der 1968er-Generation kennenlernten. Ähnliches gab es jedoch überall in Europa. In den USA setzte es etwas früher ein und ergriff entsprechende Aktivisten wie Hillary und Bill Clinton, Barack Obama, Bernie Sanders, Joe Biden ... Diese sollten als eine Art Interimsregierung in der freien Welt an die Regierung gebracht werden, ehe der eigentliche Einmarsch der Ostblocktruppen erfolgt. 

Sejna wies immer darauf hin, dass die Strategie flexibel gehalten wird, um sich aktuellen und unvorhergesehenen Entwicklungen anzupassen. So gehörte die Auflösung der Sowjetunion nicht zum ursprünglichen Plan, sondern entsprang der Idee von Boris Jelzin, der Gefallen gefunden hatte, als neuer Zar und deshalb dem Plan nicht folgen wollte. Aber grundsätzlich blieb die Strategie immer insofern intakt, als das es seine Teilerfolge weiter anstrebte.

Kurz vor dem Krieg sollte die westliche Wirtschaft komplett zusammenbrechen und die freie Welt in Bürgerkriege fallen, sodass die Gefahr von Widerstand minimiert sei, wofür man die Strategien des Max von Oppenheim als nützlich entdeckte.

Die sowjetischen Planer spekulierten, dass die Vereinigten Staaten in den 1990er-Jahren eine "vorrevolutionäre Situation" erreichen würden.

Die ideologische Abteilung des tschechischen Zentralkomitees war offen skeptisch gegenüber diesen sowjetischen Strategien. Für Tschechen wie Sejna schien die USA ein großer und stabiler Monolith mit weitaus größerer Widerstandskraft als die Russen. Doch unterschätzten sie die zersetzende und demoralisierende Arbeit der 5. Kolonne.

Konstantin Katushev, Sekretär des sowjetischen Zentralkomitees, kam im September 1967 nach Prag, um Sejna und andere hohe Strategen mündlich zu unterrichten. Er entgegnete der Skepsis, indem er sagte, dass die Vereinigten Staaten eine volatile Gesellschaft seien.

"Es kann sich zu beiden Extremen bewegen", sagte er, "wie in der
McCarthy-Zeit und Vietnamkrieg. Wenn wir den USA die in unserem Plan vorgeschlagenen externen Beschränkungen auferlegen und die amerikanische Wirtschaft ernsthaft stören können, werden die arbeitenden und die unteren Mittelschichten unter den Folgen leiden und sich gegen die Gesellschaft wenden, die sie gescheitert ansehen. Sie werden bereit für die Revolution sein." Er redete von einem radikalisierten Kleinbürgertum, wie das, wo tatsächlich das entstand, was wir als 68er-Generation bezeichnen und auch, wo sich die Schwungmasse der NS-Bewegung früher entwickelte.

Paradoxerweise sei der enorme technologische Fortschritt Amerikas ein destabilisierender Einfluss, da er zu Arbeitslosigkeit unter ungelernten Arbeitern führe und die soziale Kluft zwischen Technokratie und Massen vergrößere.

Katushev sagte: "Dieses Phänomen ist eines, das ich für das halte, mit dem die Vereinigten Staaten nicht umgehen können."

Aber er gab zu, dass es eine große Gefahr für den sowjetischen Plan gab, dass die Vereinigten Staaten, wenn die Massen ihre Gesellschaft wirklich in Zorn gerät, in einen heftig Anti-Kommunismus umschlägt und es zu einer extremen Reaktion kommt. Er wollte dem begegnen, in der Erzeugung von Scheinalternativen und dem "Impfen", einer bildenden Reaktion mit "Volkstribunen" aus dem marxistischen Lager. Und das ist auch zu Hundertprozent die gegenwärtige Situation. Wir erkennen das bei Sahra Wagenknecht und Jürgen Elsässer, aber auch an den Corona-Demos, dessen Organisatoren der revolutionären Linken entstammen, also genau dieselben, die die Demonstrierenden als "Nazis" beschimpfen.

Er rechnete in diesem Zuge mit der höheren Wahrscheinlichkeit, dass sich im Westen "liberale" Regierungen an der Macht festsetzen können, die abgesehen von ihrem degenerierten und korrupten Zustand im Narzissmus und Kleptokratie sich nur als zahnlose Tiger erweisen werden.

Ebenfalls 1967 kam Marschall Schakarow nach Prag, um Befehle vom sowjetischen Politbüro zu überbringen, die Bemühungen zu verstärken,
Rekrutierung von "hochrangigen Einflussagenten" in Westdeutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA vorzunehmen. Nicht nur in der Politik, auch Medien und Wissenschaft. 

Europa war der Hauptbereich, in dem der Einfluss der USA verringert werden musste, damit die freie Welt, wie eine reife Frucht den Sowjets in die Hände fällt.

Das sich in Deutschland keine tatsächliche Alternative bildet, hat sehr viel damit zu tun, dass sich einfach grundsätzlich geweigert wird, sich von sozialistischen Staatsokkultisten zu distanzieren. Genau das ist das offene Türchen, auf deren Basis die Marxisten Entrismus betreiben. Der zweite Schritt ist die Verfolgung der 5. Kolonne und damit meine ich nicht, dass man das Problem ausdiskutiert.


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Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

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