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Freitag, 16. Oktober 2020

Russischer Außenminister bestreitet, dass die Türkei ein strategischer Partner ist

Russland hat und wird die Türkei nicht als strategischen Verbündeten betrachtet, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview mit russischen Medien.

Verwunderlich, noch im Juli 2019 war es Lawrows Chef, der Moskalzar Wladimir Putin höchst selbst, der auf viele Energieprojekte verwies, die Russland und die Türkei miteinander haben, Besonders hervorgehoben wurde der Bau des Kernkraftwerkes Akkuyu und die Gaspipeline Turkish Stream, sowie "koordinierte Bemühungen" um internationale Stabilität. Wo immer das auch sein mag.

"Mit unserem Nachbarn Türkei hat die Partnerschaft ein strategisches Niveau erreicht. Wir stehen in ständigem Kontakt mit Präsident Recep Tayyip Erdogan", sagte Putin.

Doch davon will Lawrow nun nichts wissen und verdrängt Putins Worte. Nun bezeichnete er die Anwesenheit türkischer Truppen in Syrien als illegitim, wo Putin eine Zusammenarbeit sah.

"Wir haben die Türkei nie als unseren strategischen Verbündeten benannt, sie ist ein sehr enger Partner. In vielen Bereichen ist diese Partnerschaft strategischer Natur, und tatsächlich arbeiten wir in Syrien zusammen und versuchen, zur Lösung der Libyenkrise beizutragen. Die Türkei versucht auch, ihre Interessen in dieser Region zu fördern", widerspricht sich der russische Außenminister selbst, in der Qualifikation des Status um Syrien.

Die Partnerschaft zwischen der Türkei, Russland und dem Iran spielt eine wichtige Rolle in der syrischen Siedlung, da sie die von Terroristen regierten Gebiete reduzieren konnte. Moskau stimmt jedoch nicht mit der Position über die Möglichkeit einer militärischen Lösung des Konflikts in Berg-Karabach überein, die von türkischen Beamten geäußert wurde.

"Wir verteidigen nach wie vor unseren Standpunkt, dass eine friedliche Beilegung nicht nur möglich ist, sondern nur eine nachhaltige Lösung für dieses Problem darstellt, da alles andere den Konflikt in einem etwas verhaltenen Zustand belässt. Wenn es sowieso keine langfristige politische Einigung gibt, werden die Entscheidungen, die mit militärischen Mitteln getroffen wurden, eines Tages ihre Ungewissheit beweisen, und es wird sowieso Feindseligkeiten geben“, erklärte der Außenminister.

Moskau hat bereits in der Frage um die Umwandlung der Hagia Sofia in eine Moschee den Schwanz eingekniffen und zu einer inner-türkischen Angelegenheit erklärt, obwohl die Hagia Sofia und Konstantinopel in der Ideologie der russischen Hegemonie über Europa von grundsätzlicher Bedeutung sind. 

In der Frage um die besetzte Krim stellt sich die Türkei aggressiv gegen Russland, verfolgen dort jedoch insgeheim eigene expansive Pläne. Im Kaukasus will die Türkei das Aserbaidschanische Gas und Russland scheut sich vor der martialischen Positionierung Ankaras. 

Erstaunlich das Moskau zu einer kriegerischen Sprache, gegen ein "verschwultes Europa" fähig ist und die NATO in 60 Stunden besiegen kann, aber auffallend kleine Brötchen backt, wenn es auf richtiges Militär stößt. Selbst das Atomwaffenarsenal, mit dem Moskau Europa droht, lässt die Türkei scheinbar kalt.

Die Türkei bemühen sich gerade um ein Bündnis mit Anti-Saudi-Arabischen Staaten, in diesem möchten sie auch gern den Iran. Doch die Außenpolitik Ankaras ist insgesamt als äußerst gewagt zu betrachten und könnte sich schnell in eine Gegenteilige Position umwandeln. Inwiefern Ankara seine hochtrabenden Ambitionen zu zügeln weiß, bleibt fraglich. 

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Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

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