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Montag, 12. Oktober 2020

Putins Wahlbeeinflussung


Putin hat einen interessanten Moment gewählt, um den Genossen bei der US-Partei der Demokraten “zuzuzwinkern”. Insbesondere im Moment eines anhaltenden und durch die revolutionäre Linke organisiertes Chaos blutroter Knallchargen, die sich zum Marxismus bekennen. 


Der Kreml brachte sich gerade im Kaukasus wieder als Angela Merkels “sicherheitspolitischer Partner in Europa” ins Gespräch. Und macht demzufolge klar, als “Weltpolizist” zur Disposition zu stehen, bei jeglicher Form von Aufstandsbekämpfung, sei es in Europa oder USA. Es ist klar, dass diese Situation zentral gesteuert erzeugt wird, in dessen Zuge sich Putin in Szene setzen kann. Es ist auch ziemlich klar, wer diese Umstände zur Revolution inszeniert, allein es fehlt der Wille, notwendige Gegenmaßnahmen zu ergreifen, da diese Situation gewollt ist, um notwendige tief einschneidende Veränderungen durchzusetzen. 


Einen kleinen Vorgeschmack hatte Merkel dieses Jahr bereits geboten, als sie das Baltikum aufforderte, die russische Hegemonie zu akzeptieren. Die Angst vor den Auswirkungen der Unruhen verbunden mit dem erzeugten Versagen der eigenen Institutionen, wird den Durchschnittsbürger überall in Europa eine russische “Ordnungsmacht” willkommen heißen, nur um kurz darauf diese als das wahrzunehmen, weswegen sie tatsächlich kamen: Besatzungsmacht.


Um den Ruf zum Einmarschieren einer “Ordnungsmacht” zu legitimieren, darf das eigene Militär natürlich nicht in der Lage sein, einzuschreiten, sei es in Bezug auf die Unruheherde und Problemzonen oder bei der Verteidigung der Souveränität beim Einmarsch von Besatzungstruppen. 


Es erscheint zunächst natürlich eine ordentliche Portion Unverfrorenheit, wenn beispielsweise Joe Biden erklärt, dass Donald Trump das “Schoßhündchen von Putin” sei und dann russische Truppen ins Land holen würde (Haltet den Dieb, ruft der Dieb), um als Ordnungsmacht bei den Unruhen zu dienen, die von den Demokraten angeheizt, unterstützt und organisiert werden, gemeinsam mit der CPUSA. 


Jedoch ein Blick nach Deutschland erklärt bereits, wie einfach es ist, die Öffentlichkeit zu verarschen, wenn man in den nationalen Medien Angela Merkel als “Europas schärfste Putin-Kritikerin” verklärt, während das Monster aus der Uckermark in internationalen Medien die Akzeptanz der russischen Hegemonie fordert. Der Vorteil der kontrollierten “Revolution” liegen klar auf der Hand, man erscheint unschuldig und Opfer des Zeitgeistes in der Öffentlichkeit, hinter den Kulissen jedoch wird bestimmt, wohin die Reise geht.


Wladimir Putin machte vor einigen Wochen eine etwas merkwürdige Aussage in Bezug auf die Demokraten Partei in den USA:


“Die Demokratische Partei ist traditionell näher an … sozialdemokratischen Ideen. Und aus dem sozialdemokratischen Umfeld heraus entwickelte sich die Kommunistische Partei. Immerhin war ich fast 20 Jahre lang Mitglied der Kommunistischen Partei der Sowjetunion. Ich war ein einfaches Mitglied, aber man kann sagen, dass ich an die Ideen der Partei geglaubt habe. Ich mag immer noch viele dieser linken Werte: Gleichheit und Brüderlichkeit. Was ist schlecht an ihnen? Tatsächlich ähneln sie christlichen Werten.”


Wir wissen alle, dass Kommunisten sich gerne als etwas präsentieren, was sie die ganze Zeit versuchen abzuschaffen. Das ist auch nicht anderes, wenn Kommunisten sich als Christen identifizieren, aber dann penetrant die Gebote Du sollst keinen Gott neben mir haben, Du sollst nicht stehlen und Du sollst nicht töten, ignorieren.


Abgesehen davon, dass die Fraternisierung der Kommunisten mit der Demokratie substanzloses Dummgeschwätz ist, scheint dieser Bogen Demokraten Partei, Sozialdemokratie und Kommunistische Partei zuerst einmal verwirrend, ja irgendwie auf Teufel komm raus erzwungen, da das amerikanische System nicht ohne Weiteres auf die Situation in Deutschland oder gar Russland umgemünzt werden kann. 


In dem Interview, das Wladimir Putin vor zwei Wochen gab, bestritt er, dass sich die russischen Spezialdienste in die US-Wahlen eingemischt haben. Er wurde gefragt, ob er Trump oder Biden unterstützt. Doch Putin antwortete: 

"Wir sind Zuschauer. Wir mischen uns nicht in den Prozess ein.”

Direkt angesprochen auf den Vorwurf der russischen Einmischung in den US-Wahlkampf, antwortete Putin mysteriös:

"Dies ist ein Beweis für den Standard der politischen Kultur oder für das Fehlen derselben."


Es sei sich dabei daran erinnert, dass alle Kommunisten (sei es Ostblock oder die 5. Kolonne in der freien Welt) die westliche Welt immer als falsche Demokratie bezeichneten und marxistische Volksrepubliken als ‘wahre Demokratie’ darstellen. Und das bezieht eben auch solche Kanaillen wie die Clintons, Bernie Sanders, Alexandria Ocasio Cortez und andere Rote bei den Demokraten mit ein. Es ist nicht wirklich bedeutsam, wie sich die Leute nennen, sondern wie sie denken, und da gibt es ein gewaltiges Überlappungspotenzial zu Wladimir Putin.


Der Moskalzar zeigte sich im Interview deutlich amüsiert darüber, welche Fähigkeiten die Demokraten den russischen Spezialdiensten zusprechen. Als er auf das Amtsenthebungsverfahren, um Donald Trump Anfang des Jahres zu sprechen kam, sagte Putin offenbarend:

“Wenn jemand in diesem Fall versucht, das amtierende Staatsoberhaupt zu demütigen oder zu beleidigen, erhöht dies tatsächlich unser Ansehen, weil er über unseren unglaublichen Einfluss und unsere Macht spricht. In gewisser Weise könnte man sagen, dass sie uns in die Hände spielen …”


Das ganze Interview zeigt eine Aneinanderreihung doppeldeutiger Antworten, das tut er, damit es sowohl im Sinne des Kollektivs der Neu-Linken als auch Neu-Rechten verstanden werden kann. Und das ist die eigentlich hauptsächliche Wahlbeeinflussung. Putin bemerkte, dass Donald Trump an einer Verbesserung der Beziehungen zu Russland interessiert gewesen sei, was in Moskau gewürdigt wurde. Doch abgesehen, dass “Verbesserung der Beziehungen zu Russland” ein vieldeutiges Szenario ist, das selbst Systemsturz (Befreiung Russlands vom post-sowjetischen System nämlich) mit einschließen kann, ist die Politik der Tump-Administration extrem schädlich für Wladimir Putin.


Der Moskalzar bemerkt über den US-Präsidenten, den die Demokraten beseitigen wollen:  " … wurden während der Trump-Präsidentschaft die meisten verschiedenen Arten von Beschränkungen und Sanktionen (gegen Russland) eingeführt."


Dann kommt Putin allerdings auf die Demokraten zu sprechen, und beschreibt ein Bild, das sich auf die Trump-Administration reziprok verhält. Er spricht von einer "ziemlich scharfe antirussische Rhetorik" der Demokraten, beschreibt sie dann in der oben zitierten Stelle als in der Tradition der europäischen Sozialdemokratie stehend und verknüpft dies mit der Kommunistischen Partei, deren Werte und damit eben auch jener von Obama, Clinton und Co. Putin bekennt sich zu diesen Werten und einer Partei, der er zwei Jahrzehnte angehörte. Und dies sei immerhin eine “ideologischen Grundlage für die Entwicklung von Kontakten mit dem demokratischen Vertreter(n)”, merkt Putin an. Eine ideologische Grundlage, die bei der Trump-Administration (bzw. Tea Party Movement) nicht gegeben ist. Dort, wo eine gemeinsame ideologische Grundlage jedoch gegeben ist, existiert Opposition allerhöchstens innerhalb der Ideologie und bezieht sich auf der Auslegung von Teilaspekten. Wir wissen, dass die Kommunisten die Gabe haben, “fundamentale” Unterschiede zu sehen und aus Scheiße Bonbons zu machen, was geistig gesunden Menschen nur wie die Frage nach der Differenzierung von Bordeaux- und Burgunderrot erscheint: Leninisten, Maoisten, Castristen, Chavisten … Es ändert jedoch nichts daran, dass es alles Kommunisten (Etatisten) sind.


Wladimir Putin kam dann zu sprechen auf Black Lives Matter, die eine Marxistische Indoktrinierung verfolgen: 

“Es ist eine Tatsache, dass Afroamerikaner… eine der Wählerschaften der Demokratischen Partei darstellen. …. Die Sowjetunion unterstützte auch die Bewegung der Afroamerikaner für ihre legitimen Rechte.”

Um hinzuzufügen:

“In den 1930er Jahren schrieben die Führer der Kommunistischen Internationale, dass sowohl schwarze als auch weiße Arbeiter einen gemeinsamen Feind hätten - Imperialismus und Kapitalismus. Sie schrieben auch, dass diese Leute die effektivste Gruppe in der zukünftigen revolutionären Schlacht werden könnten. Dies ist also etwas, das als gemeinsame Werte angesehen werden kann, wenn nicht als ein verbindendes Mittel für uns. Ich habe keine Angst, das zu sagen. Das ist wahr. Erinnern Sie sich an eine Zeit, in der riesige Porträts von Angela Davis, einem Mitglied der Kommunistischen Partei der USA und leidenschaftlichen Kämpferin für die Rechte der Afroamerikaner, in der gesamten Sowjetunion zu sehen waren?”

Die Interessen der Unruhen durch Black Lives Matter, die in ähnlicherweise durch die revolutionäre Linke organisiert, in ganz Europa hineingetragen wurde, sind im Interesse nicht nur der entsprechenden Unterstützer in den USA und Europa, sondern auch des Kremls, um uns zu schaden. Jede zivilisationszerstörende Gruppierung ist im Sinne der Destabilisierung, Zersetzung und Destruktion schuldig dem Feind zuzuarbeiten.


Ziel der kommunistischen Revolution ist Systemsturz und die kommunistische Weltrepublik, und das ist eine ideologische Basis, die sämtliche Spezialdienste und Abwehrinstitutionen in Alarmbereitschaft rufen sollte. Doch was tut beispielsweise die Regierung Deutschlands? Sie bindet nun selbst den MAD (Militärischer Abschirmdienst) auf ihrer fantastischen Suche nach dem imaginären Feind ein (Kampf gegen Rechts) und ignoriert die existierende Bedrohung, wobei sich dahinter die tatsächliche Absicht der Wehrkraftzersetzung verbirgt, und fordert Estland, Lettland und Litauen auf, keinen Widerstand gegen die russische Hegemonie zu leisten. Das ist weitaus mehr als nur bedenklich.


Die Kameradschaft zwischen Putins Kommunisten und westlichen “Liberalen” und “Demokraten” (nicht allein auf die US-Partei bezogen) ist offensichtlich. Wladimir Putin ist kein Nationalist, denn er plündert den russischen Steuerzahler in krimineller Weise aus und will die Rekonstruktion der Sowjetunion. Putin ist bestenfalls in der Hinsicht als Kapitalist zu betrachten, indem die ganze marxistische Wirtschaft in Wirklichkeit Staatskapitalismus ist. Putin hat mit den Spitzenpolitikern der Demokraten (US-Partei) eine “ideologische Grundlage”, die kommunistisch ist. Und Putin sagte auch, dass Joe Biden “bereit” ist, mit Moskau einen "neuen Vertrag über strategische Offensivreduzierungen" zu unterzeichnen. Wer diese Dialektik nicht versteht, dem sei erklärt, es bezeichnet die Reduzierung der Verteidigungskapazitäten der USA, während Russland und China aufrüsten. 


Woher weiß man im Kreml, wozu Joe Biden bereit ist? Biden erhielt von der Frau des Bürgermeisters von Moskau, einem Mitglied der Kommunistischen Partei, 3,5 Millionen Dollar. Und pflegte intensiven Kontakt in der Ukraine zu früheren sowjetischen Kadern, die sich nach und nach in Moskau absetzen. 


Das Prekäre ist, dass der Moskalzar in besonders subtiler Weise den westlichen Medien die Wahrheit sagen kann, ohne dass es die dortigen “Experten” erfassen und verarbeiten können. Doch die Kader der revolutionären Linken im Westen verstehen Putin genau und identifizieren es als ideologische Unterstützung. Sie haben eine “ideologische Grundlage” zu mächtigen Verbündeten in Moskau und Peking. Und darum wissen sie, dass sie ihre Anstrengungen vermehren müssen, die westlichen Staaten destabilisieren und erniedrigen müssen, weil ihnen die Unterstützung von Truppen einer “Ordnungsmacht” gewiss ist.


Im dritten Quartal 2020 stieg der chinesische Yuan an, und zwar auf einen historischen Höchststand gegenüber dem US-Dollar. Neu-Linke als auch Neu-Rechte feierten das gleichermaßen als Ende des Dollar. Gott sei Dank für uns verstehen diese Megaballer beider Kollektiv ungefähr alle dasselbe von Wirtschaft, nämlich nichts. Denn ein Anstieg des Yuan ist für die exportorientierte Wirtschaft Chinas pures Gift. Doch uns interessiert dabei, dass der Anstieg der chinesischen Währung erklärt wird, mit einem Ende von Donald Trump und einem Wahlsieg von Joe Biden. Und darin sind sich US-amerikanische linke Medien und der Kreml-Staatsfunk auffallend einig. Nur sehen wir daraus, dass diese kein Gegengewicht zueinander darstellen, sondern nur getrennt marschieren und vereint gegen Donald Trump schlagen.


"Biden liegt an der Spitze, was bedeutet, dass das Risiko eines erneuten Handelskrieges abnimmt, was für den Yuan positiv ist", sagte Kin Tai Cheung (Ken Chung), Chefstratege bei der Mizuho Bank. Nur ist das im Fall einer exportorientierten Wirtschaft wie beim AIDS-Test (positiv ist da negativ), weshalb Peking Maßnahmen einleitete, den Yuan zu drücken. Hat irgendjemand eine Idee, wieso es sein kann, dass chinesische Kommunisten das verstehen und westliche “Liberale” und “Demokraten” nicht?

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Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

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