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Dienstag, 8. September 2020

Diktatur von Weißrussland wird faschistisch

Der belorussische Diktator Alexander Lukaschenko forderte die Entlassung von Schullehrern, die die Grundsätze der "staatlichen Ideologie" nicht teilen.

Warum sind alle Faschisten (rot, grün, braun) so versessen, die Bildung der Kinder zu kontrollieren?

Bildung ist der Prozess der Entfaltung vom Ich und seinem Bild von der Welt. Je breiter und mehrdeutiger dieses Bild ist, desto mehr alternative Möglichkeiten werden angeboten, um es zu sehen und seinen Inhalt zu verstehen, desto intensiver wird sein Betrachter die Ressourcen seines Intellekts und seiner kreativen Intuition offenbaren.

Je näher das Ich der Selbstverwirklichung kommt, nähert sich die Menschheit insgesamt einem evolutionären Fortschritt im Bereich der Vernunft. Sich seiner Vernunft bewusst zu sein und danach zu handeln, statt sich dem umgebenden System zu beugen, ist allerdings etwas vollkommen anderes als der staatlichen Ideologie folgen. Hier wird das Werden, Mensch sein, von machtversessenen Cliquen vorgegeben und erzwungen. Der Weg ist vorgegeben, das Erleben der Welt und seiner Selbstentfaltung wird unterdrückt. Das ist der Weg des Faschismus, das Ich dem Kollektiv unterordnen.

Der belorussische Präsident forderte die Entlassung von Schullehrern, die die Proteste gegen die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen unterstützten. Es sollte keine Lehrer an Schulen geben, die die Prinzipien der "staatlichen Ideologie" nicht teilen.

Aus den Reden des Diktators: 
"Wenn jemand in ein anderes Lager gezogen ist, müssen wir uns auch um ihn kümmern. Die Republik hat staatliche Bildung, staatliche Schulen, staatliche Ideologie. Diejenigen, die diesen Prinzipien folgen wollen - lernen, lehren, arbeiten. Wer nicht will, sollte nicht in der Schule sein. "

Klassischer Faschismus. Im Prinzip ist die Situation für die Realitäten fast erkennbar. Ja, es gibt noch nicht diese völlige Verschlechterung der Menschheit. Aber wer kann bezweifeln, dass Lehrer allgemeinbildender Schulen (und auch höherer Schulen) konsequent zu loyalen, ideologisierten Staatssklaven des Machtsystems werden? 

In der Tat bedeutet dies, dass dem Lehrer eigene intellektuelle Kräfte abgesprochen werden und sie zum Medium der Regierung verkommen, eigene Erfahrungen und Entwicklungen sind unterdrückt, sowohl bei Lehrer als auch Schüler. Und das das Lehrer-Schüler-Vertrauensverhältnis ersetzt durch Regierungsokkultismus und Führerverehrung. (Übrigens dasselbe gilt für Medien mit Erziehungsauftrag.) Das Bild des fürsorgenden Vaters für die Regierung, des Problemlösers und Ernährers ist dabei ein sehr altes feudalistisches Prinzip: Die Hand, die dich füttert, beißt man nicht.

Wenn aber die Selbstentfaltung nicht realisierbar wird, kommt die Kreativität der intellektuellen Entwicklung zum Erliegen und die Regierung selbst wird zum Grabstein der Zivilisation. Das Bild der Welt, dass Lehrer dem Schüler im Faschismus zu vermitteln haben, ist vernunftlos der staatlichen Ideologie angepasst und entführt das Opfer (den Schüler) in eine Matrix der verzehrten Wahrnehmung.

Was tun Lehrer dagegen? Nichts, die schweigende Masse ist immer der Helfer des Faschismus - wie Sophie Scholl bereits sagte.

Vor ca. 8 Jahren wurde Ministerpräsident Dmitri Medwedew auf dem Allrussischen Lehrerkongress zu den niedrigen Löhnen von Hochschullehrern befragt. Er entgegnete: "Ein Lehrer ist eine Berufung. Wer Geld will - geht zur Arbeit." Wie reagierten die russischen Lehrer? Gar nicht! Niemand widersprach, niemand stand auf und verließ den Saal aus Protest. Die Masse schwieg und ordnete sich der Regierung unter, so wie jeder gute Untertan.

Was machen die Lehrer in Weißrussland heute? Sie gehen auf die Straße gegen die Regierung, es besteht also Hoffnung. Jedoch in Deutschland?

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Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

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