Der antimarxistische Ostblog, für Patrioten die denken. Keine sozialistische Diktatur mehr auf deutschen Boden.

Dienstag, 8. September 2020

Die Fähigkeit der Russen, Lebensmittel zu kaufen, brach in 10 Jahren auf ein Minimum zusammen

Experten des HSE-Entwicklungszentrums haben festgestellt, dass Russen weniger essen. Sie geben den Schwund in KG an. Doch es geht eben auch einher damit, dass Ende des zweiten Quartals 2020 die Kaufkraft der russischen Verbraucher für Grundnahrungsmittel in den letzten 10 Jahren auf ein Minimum gesunken ist. Zu diesem Schluss kommen ebenfalls die Experten des HSE-Zentrums für Entwicklung, die die Daten der amtlichen Statistik analysiert haben.

Der Binnenhandel hat eine "Obergrenze" der Nachfrage erreicht, weshalb einige "Wirtschaftsexperten" vor einer Depression warnen. Doch die Nachfrage geht aufgrund der Zahlungsunfähigkeit der Bevölkerung zurück, nicht einer tatsächlich Übersättigung der Nachfrage, sagt Georgy Ostapkovich, Direktor des Zentrums für Wirtschaftsstudien an der Hochschule für Ökonomie. Das derzeitige Realeinkommen liegt 10 % unter den Werten von 2014 und das vermindert die Kaufkraft.

Die Lebensmittelpreise in Russland wachsen viel schneller als die Haushaltseinkommen, und der starke Rückgang des Lebensstandards infolge der Pandemie hat die Kluft weiter vergrößert.

Im zweiten Quartal lebten die Bürger der Russischen Föderation durchschnittlich von 32.854 Rubel (364,8 €) pro Monat - dies ist der Betrag, den Rosstat auf das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen der Bevölkerung geschätzt hat.

Nominal gesehen stiegen sie im Jahresverlauf um 341 Rubel und gegenüber 2011 um 13.094 Rubel. Die Inflation hat jedoch all dieses Wachstum abgewertet, und die Menschen sind real ärmer geworden.

Wenn wir für Berechnungen nicht einen breiten Verbraucherkorb von Rosstat nehmen, sondern nur Grundnahrungsmittel, dann sieht das Bild noch bedauerlicher aus.

"Im zweiten Quartal 2020 wurde für 12 von 24 Grundnahrungsmitteln die Mindestkaufkraft des durchschnittlichen Pro-Kopf-Geldeinkommens der Bevölkerung für den Zeitraum von 2011 bis 2020 erreicht. Wenn wir uns auf die Statistiken des durchschnittlichen Pro-Kopf-Geldeinkommens stützen, die nach der neuen Methode berechnet wurden (solche Daten liegen für 2013-2020 vor), wird die Mindestkaufkraft der Bevölkerung nicht einmal für 12, sondern für 15 von 24 Grundnahrungsmitteln erreicht", stellt die HSE fest.

Wenn also im Jahr 2011 ein durchschnittliches Einkommen 94,8 kg Rindfleisch pro Monat kaufen könnte, dann im Jahr 2020 - bereits 92,9 kg. Wir sprechen über das billigste Fleisch (außer ohne Knochen).

In Bezug auf Hammel sind die Menschen um 11,3 % ärmer geworden: Wenn vor 10 Jahren das Durchschnittseinkommen den Kauf von 88,1 kg erlaubte, sind es jetzt nur noch 78 kg.

Bei gefrorenem Fisch liegt der Kaufkraftrückgang bei 23,6 %: Im Durchschnitt können Sie jetzt 163,9 kg und 2011 - 214,4 kg kaufen.

In Bezug auf das Trinken von Milch beträgt das durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch 479,3 Liter, vor 10 Jahren waren es 511,5 Liter.

Wenn Sie es in Hühnereiern zählen, erhalten Sie 5245 Stück gegen 5686 - im Jahr 2011. Der Verbrauch für Margarine und Butter ging von 270,3 kg bzw. 82,5 kg auf 244,4 kg bzw. 52,5 kg zurück.

Äpfel mit einem durchschnittlichen Einkommen verbrauchten 287,7 kg und jetzt - 262,9 kg.

Bei einer Reihe von Produkten hat die Kaufkraft jedoch zugenommen: So können es sich die Russen leisten, doppelt so viel Kohl (1125 kg gegenüber 596 kg), 1,6-mal mehr Kartoffeln (951 kg gegenüber 579 kg) und ein Viertel mehr Getreide (572,5 kg gegenüber 460,7 kg) zu erwerben.

"Für ein Grundnahrungsmittel wurde im zweiten Quartal 2020 ein langfristiges Maximum der Kaufkraft des Geldeinkommens erreicht, aber leider ist dies eines der ungesundsten Produkte für die Bevölkerung - Zucker", sagt Svetlana Misikhina, stellvertretende Direktorin des HSE-Entwicklungszentrums.
***
Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

Keine Kommentare:

Kommentar posten

Anonyme Kommentare werden nicht gewertet.