Der antimarxistische Ostblog, für Patrioten die denken. Keine sozialistische Diktatur mehr auf deutschen Boden.

Freitag, 28. August 2020

Der seltsame Faschismus/Antifaschismus des Kreml-Agenten Andrej Hunko (SED)

Die politischen Definitionen von Linken legen meist nur offen, dass sie in Bezug auf Politik und Demokratie absolut keine Ahnung haben. Bei einigen haben Missdeutungen auch System. So wie das Faschismus/Antifaschismus Verständnis von Andrej Konstantin Hunko aus dem Parteivorstand der antideutschen und vom Kreml geführten Die Linke SED: Faschist ist, wer eine andere Meinung hat.

Der deutsche Inlandsgeheimdienst Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) erklärte 2016, dass eine Hacker-Bande namens Sofacy / APT 28 permanent Computer-Attacken auf Deutschland führt, eine Einheit des russischen Militärgeheimdienstes GRU. Dazu wird ein Angriff auf den Bundestag 2015 und ein Angriff auf die CDU (2016) gerechnet. 

Da in Russland genau dasselbe getan wird, was das Blockwart-System des Merkel-Regimes auch gern macht - nämlich relevante Firmen zwingen dem Staatsschutz Möglichkeiten zu geben sich ins System einzuklinken und Verschlüsslungen zu umgehen - verbot Donald Trump den US-Behörden recht schnell die Nutzung von russischer Software, wie (ausdrücklich genannt) Kaspersky. Diese Softwareentwickler haben eine sehr intensive Verbindung zu den russischen Spezialdiensten. Die deutschen Schaumschläger des Bundesamtes für Informationstechnik hingegen lobten noch 2017 die "vertrauensvolle Zusammenarbeit" mit den Russen.


Nennen Sie es naiv, suboptimal oder komplett bescheuert, ich sage: Die hat der Feind geschickt.

Erst am 5. Mai 2020, also in der vollen Welle einer anti-putinistischen Inszenierung der Kremlmafia im Bundeskanzleramt, erhob die Bundesanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den Russen Dmitrij Sergejewitsch Badin. Von dem seit 2015 bekannt ist, dass er im Bundestag Hack verwickelt ist und der Einheit 26165 (eigentlich jedoch APT28 als Bezeichnung führt) des russischen Militärgeheimdienstes GRU ist. Fünf Jahre brauchen diese nichtsnutzigen Steuer-Säuger. Es ist nicht zu fassen! Badin stand zur Zeit seiner Aktivität bereits auf der Fahndungsliste des FBI. Da der letzte verifizierte Kontakt bestätigt, dass er sich 2018 in Moskau aufhielt, besteht natürlich keine Gefahr für Badin. 

Am 3. Juni 2020 überlegte sich Berlin, ob es eventuell nicht als überstürztes Handeln ausgelegt werden könnte, wenn sie Sanktionen verhängen, gegen die am Bundestag-Hack beteiligten Genossen. Was dann als EU-Sanktion folgt. Das passte umgehend den Bolschewisten der SED nicht. Dabei waren sie offiziell selber Opfer des Hacks. Einmal behaupteten Stimmen aus der Kolchose Russische Prostituierte sind die Besten, es handle sich um eine False Flag Aktion, um den Kreml zu diskreditieren.

"Es mag sein, dass russische Bürger hinter dem 'Bundestags-Hack' stehen, aber vielleicht ist es ein falscher Hinweis, der den Geruch zerstreuen soll. Auf jeden Fall gibt es bis heute keine Hinweise darauf, dass die russische Regierung an dem Hacking-Angriff beteiligt ist." So der Genosse Hunko. Der die marxistische Diktatur Venezuelas unterstützt, die eine sozialistisch+nationalistische Rhetorik führt. Wohlgemerkt war Badin zu diesem Zeitpunkt bereits als GRU-Offizier enttarnt. Hunko argumentiert an den Fakten völlig vorbei.

Wie jeder gute Agent der Internationale richten sich die außenpolitischen Standpunkte von Andrej Hunko, der übrigens ein Wessi ist, am Kreml aus. Hunko organisierte mehrere Hilfstransporte für die russischen Terroristen in die Ostukraine. Er bestreitet die Schuld des Kremls im Fall Skripal. Er ist sich sicher, es handelt sich um eine Verschwörung des Westens gegen den Kreml. Warum weiß er nicht so genau und schwankt zwischen: 
"Ging es um Northstream II, ging es um die Fussball-WM? Ein guter Bekannter meinte damals schon, es gehe um Syrien." 

Bipolar wie viele Genossen sagt er den Medien, dass die Wahlen in Weißrussland manipuliert waren und nicht anerkannt werden dürfen, dann warnt er die Bundesregierung davor Sanktionen gegen Weißrussland zu verhängen. Zwar werden die Impfgegner verpönt, aber Andrej Hunko unterstützt sie. Es ist bekannt, dass die ganzen bedeutenden Corona-Bewegungen von der 5. Kolonne des Kremls gefördert werden.

Der ukrainische Stalinist Sergej Kiritschuk, der sich für die Auferstehung der Sowjetunion einsetzt, gründete 2011 die Partei Borotba (Kampf). Als Maidan 2014 Erfolg hatte floh er nach Deutschland, da er auf seine tiefen Beziehungen zur SED vertraute die ihm umgehend Unterkunft und Arbeit in Berlin zusicherte. Dann unterstützte er Andrej Hunko dabei die Terroristen im Donbass als Arbeiteraufstand in Deutschland zu präsentieren, und zwar bis hinein ins EU-Parlament. Gleichzeitig als die SED sich offiziell von Borotba distanzierte, wurde mit deren Vorsitzenden kooperiert

Kiritschuk interviewte Hunko in: Sie hassen uns, weil wir Kommunisten sind. Ja was denn sonst? Woraus die Aussage wurde, dass die Ukraine in den Händen der Faschisten sein müsste, sonst würden keine Kommunisten verfolgt.

Die SED entsendete Kiritschuk sogar zu internationalen Konferenzen. Woraufhin Abgeordnete ihre Besorgnis über den ukrainischen Nationalismus äußerten. Als im Vorfeld einer Veranstaltung (25. Juni 2014 im Gebäude des Neuen Deutschland in Berlin) der SED mit Kiritschuk bekannt wurde, dass an der Organisation russische Nazis beteiligt sind, wurde die Veranstaltung abgesagt und Andrej Hunko zündete eine Nebelbombe, und behauptete Stanislav Byshok und Alexey Kochetkov seien keine Nazis, sondern die Autoren eines Buches (Neonazis & Euromaidan) über Nazis. Beide Russen werden von der Russischen Kommunistischen Partei (KPRF) unterstützt. Niemand hat behauptet, dass Byshok und Kochetkov ukrainische Nazis seien, sondern russische. Die Veranstaltung wurde am 7. Juli 2014 im Haus der Russischen Kultur und Wissenschaft in der Friedrichstraße/Berlin nachgeholt. Diese Distanzierung von Kiritschuk ist aber daher wenig interessant, weil er in vielen Gelegenheiten mit russischen Nazis kooperiert.

Stanislav Byshok ist Exekutivdirektor der Internationalen Überwachungsorganisation CIS-EMO, Experte der Public Diplomacy Foundation, Co-Vorsitzender der russisch-belarussischen Bürgerinitiative Unity (Sojus). CIS-EMO ist ein Projekt, das inoffiziell Wahlbeeinflussung betreibt. Stanislaw Byshok und Jewgeni Waljajew sind beide Berater des Kremls und arbeiten gemeinsam an einer Querfront von Faschisten in ganz Europa. Byshok war Mitglied der Partei Rodina (Heimat) aus dem Feld der völkischen Linken. Ich bezeichne die als Nationalbolschewisten, während Deutsche von Nazis sprechen. Ist aber egal, passt eh nur ein Blatt Papier dazwischen. Interessant ist, dass sich Rodina auf Wladimir Putin zurückführt und ist eine Abspaltung der KPRF, die ebenfalls von Putin unterstützt wird. Auch die Spuren von Alexey Kochetkov führen direkt in den Kreml.

Unter der Leitung von Kiritschuk war es wiederum die SED, die Rodina aus Odessa nach Berlin einlud. Das Wort Rodina bedeutet Mutterland, in dem Fall Russland. Die SED kooperiert auch mit Славянское единство (slawische Einheit) eine Bewegung des Pan-Slawismus im Dienst des russischen Imperialismus. Kiritschuk wurde dominant in der Russlandpolitik der Partei.

Zwar könnte man einwenden, dass Kiritschuk politisch nicht gefestigt ist, wie es bei Kommunisten oft vorkommt, doch besteht ein ernster Verdacht, dass Borotba Komintern direkt aus dem Kreml erhält. Die Entführungen von Mitglieder, die Hunko gern als Asylgrund anführt, gehen auf die ukrainische Spionageabwehr zurück.

Cyber ​​Hunta, eine ukrainische Hacker-Gruppe, stahl im Oktober 2016 Informationen vom Computer von Wladislaw Jurjewitsch Surkow, einem sehr bedeutenden Berater von Wladimir Putin. Er wird zu den inneren Kreis der Autoren des Putinismus gerechnet und ist verantwortlich für die Gleichschaltung der Presse. Auch ist er Koordinator der Kreml-Politik gegen "aufsässige Republiken", daher ist er ein Schwergewicht in der Politik gegen Baltikum, Ukraine und Kaukasus. Die Echtheit der E-Mails wurde bestätigt. Aufgrund dieses Hacks wurden die Bezüge Moskaus zu den Donbass-Terroristen offensichtlich, so unterhielt der Kreml dort ein Regierungsbüro. Oder sendete Anweisungen an Borotba, persönlich an Kiritschuk gerichtet. In einer Email von Surkows Mitarbeiter Aleksei Chesnakov wird Kiritschuk als Vertrauensmann des Kremls erwähnt.

Viele der Anweisungen des Kremls, bezüglich der Positionierung seiner Trolle im Westen bezüglich der Argumentation des MH17 Abschuss, Tschetschenien, Syrien oder Kaukasus, die aus diesen Emails zu entnehmen sind, lassen sich konstant bei Kiritschuks Wirken wiederentdecken. Doch die Komintern lassen sich auch bei jemanden anderen wiederfinden, Andrej Hunko selbst.

Mehrere E-Mails zwischen 20. und 27. Juli 2014, die sich mit MH17 befassen, geben detaillierte Anweisungen, die bis zum September 2014 bereits alle in den Publikationen der SED auftauchen. Am 9. September richtet die SED Fragen an die Regierung, die alle aus den E-Mails von Surkow kommen.

***
Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

Donnerstag, 27. August 2020

Die russische Energiewaffe erhält einige schwere Schläge und China ist einer davon

Imperiale Zielstellungen und Ideologie in China und Russland gegen den Westen. China und Russland Streiten um die Führungsposition, nachdem die systemrelevante russische Ökonomie zu funktionieren aufhört. Der Text ist sehr lang und entspricht 35 Buchseiten.
Postapokalyptische Darstellung Moskaus, von Vladimir Manyuhin 

Einleitung

Es wurde im Ostblog bereits berichtet, Gazprom verzeichnete einen schweren Einbruch bei den Gewinnen und bedeutende große Erdölvorkommen konnten bisher nicht gefunden werden. Damit ist die Reihe der Hiobsbotschaften noch nicht zu Ende, wobei China merkwürdigerweise Teil des Problems ist. Was wir derzeit erleben, darf Russland keineswegs als Partner Europas attraktiver erscheinen lassen, sondern wir dürfen nur annehmen, dass es einen Strategiewechsel gibt und Moskau die Führungsrolle im Lager der Totalitären an Peking abgibt. Beziehungsweise hinter den Kulissen ein Machtkampf tobt.

Obwohl, wie hier geschildert, die Möglichkeit eines Krieges zwischen Russland und China ausbrechen könnte, darf sich darauf nicht versteift werden. Der Kreml wird einen derartigen Exzess zu vermeiden suchen, steht allerdings in dem Dilemma sein Gesicht wahren zu müssen. Sowohl innen-, wie außenpolitisch. Die russische Elite zögert nicht Putin zu beseitigen, wenn eine solche Schmach international allgemein akzeptiert wird.

Der Kreml wird nichts anderes tun, als die Herabsetzung durch China in den Medien zu verschweigen und den Eindruck aufrecht erhalten, nichts habe sich geändert.

Inhalt

OPEC sieht Einbruch in den russischen Produktionskapazitäten um 10 %, in naher Zukunft

Russland erhält seine schwerste Niederlage, erteilt von Saudi-Arabien im Kampf um die Ölpreise.

Bedeutung des OPEC-Vertrages für Russland

Die Bedeutung der Akzeptanz des OPEC-Vertrages, durch Russland, wird mit dem Friedensvertrag zwischen Russland und Deutschland von 1918 gleichgesetzt. Der Verlust von Bohrlöchern droht.

Russlands imperiale Zielsetzung

Die Sicht Moskaus auf Europa hat sich seit dem Zarenreich nicht wesentlich geändert. Man betratet es als Russland zustehender Besitz. Sowohl Russland, als auch China werden dabei als Eindringlinge betrachtet.

Russland verliert den europäischen Ölmarkt

Die Verschiffung von russischem Öl in europäischen Häfen ist stark Rückgängig. USA, Norwegen und Westafrika bieten Öl für geringe Preise.

China bevorzugt US-Öl

China wird dieses Jahr Rekordwerte an US-Öl kaufen, schraubt Lieferungen aus Russland zurück.

China will kein russisches Gas

Die Gazprom Pipeline Macht von Sibirien arbeitet unrentabel, China kauft nicht einmal die vertraglich vereinbarten Quoten.

Russland verliert auch in Europa auf dem Gasmarkt

 Russlands europäischer Ölmarkt fällt an Norwegen und LNG-Lieferanten.

Trotz Ablehnung von russischem Öl und Gas, ausbau der Infrastruktur geht weiter 

Obwohl dem Kreml das Aus der russischen Gas- und Erdölproduktion bekannt ist, wird die Öffentlichkeit über die wahren Gründe belogen und die Infrastruktur der Energiewaffe in Europa ausgebaut. Erklärungen der Europäischen Union sind eventuell nur Täuschungen.


China will auch keine russische Kohle


An der Grenze zwischen China und Russland werden russische Lieferanten von Kohle schikaniert. 

China lässt Russland bei gemeinsamen Megaprojekten abblitzen


Chinesische Direktinvestitionen sind in Russland rückläufig.

Seidenstraßen-Projekt ohne Russland


Die Teilnahme Russlands im Seidenstraßen-Projekt wurde verschoben.

China will den Gewinn für ein gemeinsames Flugzeug nicht mit Russland teilen


Trotz des gemeinsamen Projektes versucht Peking Russland den Zugang zum chinesischen Markt zu verweigern.

China will den Handel mit Russland nicht entdollarisieren


Trotz des Rückgangs der Nutzung von Dollar, im bilateralen Handel, weigert sich Peking den Dollar als Zahlungsmittel abzuschaffen.

Moderner “deutscher” Imperialismus


Ist der Periphere-Kolonialismus des Merkel-Regimes wirklich deutscher Imperialismus, oder wird im Auftrag anderer agiert? Wie funktioniert das sozialistische Kollektiv und Kulturmarxismus. Welchen Irrtümern sitzen einige auf, die glauben eine Alternative zum Mainstream zu sein?


Russlands Energiestrategie


Machiavellistische Strategien Russlands in Deutschland und Europa.

Was Russland will


Worauf zielt Moskau ab in seinem Eurasisches Reich Vorstellungen und was muss Russland gegenüber China beachten?

Was China will


Wie verhält sich China gegenüber Europa und Russland.

Mit Russland gegen China?


Kann Russland ein Partner gegen China sein? Oder umgekehrt? Wie muss Europa mit den Gefahren umgehen?

***

OPEC sieht Einbruch in den russischen Produktionskapazitäten um 10 %, in naher Zukunft




Nach der Unterzeichnung eines Vertrages mit der Organisation der erdölexportierenden Länder (OPEC), im vergangenen April, wurde der Öl- und Gaskrieg, den Saudi-Arabien gegen Russland führte beendet und Moskau musste eine Niederlage eingestehen.

Selbstverständlich waren Medien eifrig darauf bedacht, den Moskalzaren nicht in einer solch schändlichen Situation zu zeigen und beschlossen zu schweigen, oder die Situation zu verharmlosen. Mit diesem Vertrag verpflichtete sich Russland seine Produktion um 2,7 Millionen Barrel je Tag zu drosseln und an die Preise der OPEC zu halten.

Für alle die sich jetzt wieder sagen, wie gemein dieses Saudi-Arabien ist, möchte ich erinnern, wer der Troublemaker in diesem Spielchen ist. Die Konkurrenz Moskaus mit der OPEC ist ein sowjetisches Erbe, bei dem es um das Ölgeschäft und den Markt Europa ging. Die UdSSR versuchte Europa in Abhängigkeit seiner Energiewaffe zu bekommen, da wirkte die OPEC hinderlich.

Ein Beispiel ist der venezolanische Terrorist Ilich Ramírez Sánchez (alias: Carlos der Schakal) und der Anschlag gegen die OPEC-Versammlung in Wien, am 21. Dezember 1975. Zum Abtransport mindestens einer Leiche war das Auto vom damaligen Taxifahrer Joschka Fischer genutzt worden, dem späteren (man wagt es nicht sich vorzustellen) Außenminister und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland. Heute sitzt der damals als Anti-Putinist bekannte ehemalige Außenminister im Moskauer-Energieclub. Auch bei diesem Anschlag in Wien führte der Hintergrund zur Unterstützung durch KGB und STASI. Wladimir Putin hat jedoch persönlich mit seinen Ambitionen im Irak, Libyen und Venezuela die OPEC zum Ziel gehabt.

Auch wenn die terroristischen Attacken auf die saudischen Pipelines nicht von Russland ausgeführt wurden, geschahen diese in Moskaus Interesse. Was selbstverständlich als indirekter Angriff gewertet wird.

Nach Angaben des Energieministeriums sind die Verpflichtungen des Vertrages nahezu vollständig erfüllt: Anfang Juli ging die Produktion in der Russischen Föderation auf 8,6 Millionen Barrel pro Tag zurück.

Ab August kann die OPEC die Produktion um 2 Millionen Barrel pro Tag steigern, Russland nur um 500.000. Angesichts der hohen Produktion des ersten Quartals und der Abschwächung der Quoten, in der zweiten Jahreshälfte, wird die durchschnittliche Jahresproduktion in der Russischen Föderation (nach Schätzungen der OPEC) um 1,13 Millionen Barrel pro Tag sinken.

Dieser Vertrag endet im April 2021, ab dann dürfen OPEC-Mitglieder und Russland die Produktionsmengen wieder selber gestalten. Eine OPEC-Prognose vom Juli geht davon aus, dass Russland nicht mehr zu früheren Produktionsmengen zurückkehren kann. Die Produktion in der Russischen Föderation wird nur um 0,04 Millionen Barrel pro Tag wachsen. Dies entspricht lediglich 0,3 % der verlorenen Kapazität, wie aus dem Bericht hervorgeht.Nach Angaben der OPEC kann Russland unwiderruflich rund 10 % der gesamten Ölproduktion (11,2 Millionen Barrel pro Tag) und circa 23 % der Exporte verlieren. Diese Ansicht wird von Energy Aspects unterstützt.






Die OPEC prognostiziert, dass sich die weltweite Ölnachfrage im vierten Quartal 2021 auf das Vorkrisenniveau erholen und 99,7 Millionen Barrel pro Tag erreichen wird. Die OPEC sieht sich als der Gewinner, die die neue Nachfrage decken wird. Russland wird davon nicht profitieren.

Und das ist verheerend, da selbst Staaten die am OPEC+Russland Deal nicht teilnahmen profitieren werden. So wird Norwegen die Produktion in diesem Jahr um 300.000 Barrel pro Tag und im nächsten Jahr um weitere 150.000 Barrel steigern. Brasilien, das sich ebenfalls geweigert hat, dem Abkommen beizutreten, wird in insgesamt zwei Jahren 470.000 Barrel neue Lieferungen pro Tag auf den Markt bringen. Die USA werden in diesem Jahr 1,37 Millionen Barrel Tagesproduktion verlieren und im nächsten Jahr 240.000 (17 %) zurückgewinnen.

Russlands marode Wirtschaftspolitik, fehlende Infrastruktur und veraltete Förderanlagen aus der Zeit der Sowjetunion werden dazu führen, dass Russland die vorübergehend stillgelegten Erdölförderanlagen nicht mehr in Betrieb nehmen kann. Dies ist die Einschätzung von Jeff Curry, Chefstratege für Rohstoffe bei Goldman Sachs.

Igor Yushkov, ein führender Experte des Nationalen Energiesicherheitsfonds, gab gegenüber TASS zu bedenken, dass Russland einen großen Mangel an Lagereinrichtungen für Öl hat und die, die es für die Druschba-Pipeline gibt, noch immer kontaminiertes Öl mit einem hohen Gehalt enthalten. Neu zugeführtes Öl wird sich ebenfalls vergiften, wenn gleich der Wert der Belastung sinkt.

Insbesondere Erdölfelder in der Wolga-Region werden betroffen sein von Schließungen, sowie einige in Westsibirien die ohnehin nur noch wenig Öl hergeben. Dazu wird auch das Erdölfeld Samotlor gehören, das Herzstück der Energiewaffe des Kremls, aus der Zeit der starken Phase der Sowjetunion in den 1970-er Jahren.


Bedeutung des OPEC-Vertrages für Russland


Der Vertrag zwang Russland dazu seine Ölproduktion in einem höheren Maß zu drosseln, als Saudi-Arabien und andere OPEC-Staaten. Unterzeichnet wurde der Vertrag auf russischer Seite von LUKOIL-Vizepräsident Leonid Fedun. In Russland wird der Vertrag mit dem demütigenden Brest-Frieden mit Deutschland von 1918 verglichen. Das entspricht nicht dem Mythos von einer Supermacht Russland, dessen Herrscher auf einem Bären reitet. Deshalb bekommen Sie sowas in den deutschen Medien nicht erzählt. 


Wir können sicher sein, dass derartige Szenarien in Peking aufmerksam verfolgt werden und sich dort die Frage stellen wird, ob Saudi-Arabien nicht ein attraktiverer und potentere Partner ist als Russland. Für uns hingegen ist es von geringer Bedeutung ob Russland einen Pakt mit der OPEC schließt und diese für seine Imperialen Ziele dienlich machen kann (wenig wahrscheinlich) oder ob das China (wahrscheinlicher) gelingt. Denn es sind beides Schurkenstaaten und uns feindlich gesinnt. Abhängig wird das sein, vom Verhältnis des Westens zu Saudi Arabien.
 Ich verweise darauf, dass alle Golfstaaten, die Türkei ebenso wie die Hamas in Gaza-Fakeistan, China bezüglich ihrer Ausrottungspolitik gegen ihre Glaubensbrüder unterstützen:

Gulag-China nutzt künstliche Intelligenz, zur totalitären internationalen Kontrolle
Marxistische Diktatur China nutzt Muslime als Organersatz

Das Merkwürdige im Land Kleptomanien an der Wolga ist, dass das Anhalten der verrotteten Förderanlagen zum Verlust des Bohrlochs führt. Diese Gefahr erkennt Kirill Tremasov, Direktor der Analyseabteilung bei Loko-Invest, zum Beispiel bei dem Breschnew Ölfeld:

“Ein mehrmonatiger Stillstand eines Bohrlochs führt zum Verlust dieses Bohrlochs. Die Wiederherstellung der Produktion nach einer langen Ausfallzeit kann einfach unmöglich oder zu teuer sein.“

Klauen durch Staatsbedienstete und das Umgehen notwendiger Modernisierungen, machen sich in der russischen Planwirtschaft "bezahlt". Schuld ist kein Systemfehler und Kapitalimusversagen, sondern die klebrigen Pfoten der Staatsdiener mit Yachten und Schlössern.

Die gegenwärtigen Umstände werden die Unternehmen dazu zwingen, die am wenigsten rentablen Bohrlöcher und Felder einzufrieren, aber es gibt keine Garantie dafür, dass sie dann wiederhergestellt werden können. Ein Teil der Reserven könnte verloren gehen, stellt Igor Yushkov klar.

Weder Saudi-Arabien noch die Vereinigten Staaten haben ein solches Problem, erinnert sich Tremasov. Die Saudis haben die beste Ressourcenbasis der Welt und haben gezeigt, dass sie bereit sind, am Ventil zu drehen, um die Produktion in einem Monat um beinahe ein Drittel zu steigern, während die amerikanischen Schieferproduzenten rund 10.000 gebohrte, aber nicht in Betrieb genommene Bohrlöcher vorbereitet haben, sobald die Preise steigen.

Seit den frühen 2000-er Jahren, d. h. für die gesamte Ära von Wladimir Putin, "ist dies die größte Niederlage Russlands", sagte der frühere Vizepräsident von Slavneft, Dmitry Perevalov: "Wir haben unsere Märkte verloren, und jetzt wird es schwierig sein, sie wiederzugewinnen."

Die Bedingungen des Deals sind so, dass seine Konsequenzen jahrelang spürbar sein werden, sagt Daria Kozlova von Vygon Consulting. Wir müssen nicht nur die bereits laufenden kostenintensiven Einlagen mit hohen Steuern “kürzen”, sondern auch die Pläne für neue Projekte, erklärt sie.

Der Versuch von Wladimir Putin, seine Muskeln auf dem Ölmarkt spielen zu lassen, stellte sich als "strategischer Fehler heraus, der einen hohen Preis zahlen muss", sagt Andrei Kortunov, Leiter des russischen Rates für internationale Angelegenheiten. Bezahlt von einer kompletten Nation.

“Die Saudis haben gezeigt, dass der Meister der Ölwelt jener ist, der niedrige Produktionskosten, eigene Lagereinrichtungen und eine Flotte von Tankern hat. Russland hat nichts dergleichen”, fügt er hinzu.



Russlands imperiale Zielsetzung


In den imperialen Zielsetzungen Russlands gilt Europa selbstverständlich das besondere Augenmerk. Das ist wichtig im Zusammenhang mit der Energiewaffe Russlands. Neben dem zur Neige gehenden russischen Öl versucht sich der Kreml auch die Erdölvorräte in anderen Weltteilen zu sichern. Arktis, Irak und Venezuela in erster Linie. Eroberungsambitionen führen Moskau auch nach Zentralasien. Jetzt versuchen sie es auch in Afrika.

Russische Panzer auf dem Eis, wie sich RuSSland vorbereitet die Arktis zu annektieren.

Der russische Imperialismus hat sich seit dem Zarenreich und der Sowjetunion nicht geändert: Vereinigung der Balkanslawen unter russischer Hegemonie, gegen die als minderwertig angesehenen romanischen und germanischen Völker. (russischer Panslawismus) Als einziger Überlebender des europäischen Imperialismus (gegen die Konkurrenten Großbritannien, Frankreich und Deutschland) ist Europa Eigentum Russlands. Schirinowski ließ vor wenigen Monaten verkünden, dass Deutschland den Russen gehört. Und damit hat er nicht Unrecht, wenn verstanden wird, über den Mumpitz der
Lobotomiemedien hinwegzusehen.

Laut dem Mythos des russischen Imperialismus ist Moskau Erbe der römischen Cäsaren. Warum? Als die Osmanen Konstantinopel eroberten, wurde die Herrschaftswürde der Oströmischen Kaiser und das Amt des Metropolitan von Konstantinopel zunächst noch im Rest Griechenlands gelassen Letztlich wurde auch dieses Gebiet von den Osmanen besetzt. Die Würde eines Metropolitan ging auf Moskau über. Die russischen Zaren betrachteten sich seit dem als Erben Cäsars, woraus sich auch der Titel Zar ableitet.

Historisch gesehen endete das Oströmische Reich und damit die Tradition Cäsars, mit der partitio terrarum imperii Romaniae (Teilung des kaiserlich römischen Landes), zu Beginn des 13. Jahrhunderts. Und damit auch alle möglichen Erbrechte. Damit erlosch der Anspruch Ostroms wesentlich früher als jener von Westrom, der den Kaisern des Heiligen Römischen Reiches zustand. Das fixierte Russlands Herrscherhaus, auf eine Legitimation ihres Anspruchs gegenüber dem deutschen Reich.

Zur Gegenwart ist auch dieser Anspruch Deutschlands als Cäsar-Erbe erloschen, allerdings nicht durch das Handeln Moskaus, sondern es war Napoleon der das Heilige Römische Reich Deutscher Nation zerstörte (1806).

Das nach den Befreiungskriegen entstehende Zweite Reich der Deutschen, in preußischer Hegemonie, erhob keinen Anspruch auf die Tradition, die sich auf dem Heiliges Römisches Reich aufbaute. Wohingegen die Habsburger in Wien im Besitz der Reichsinsignien des alten Reiches waren. Damit wäre, nach den Gepflogenheiten in diesen erlauchten Kreis, es Österreich-Ungarn theoretisch möglich gewesen Anspruch auf Cäsars-Erbe zu erheben. Moskau richtete folglich seine Außenpolitik auf die Zerstörung Österreich-Ungarns und Versuchte es bereits damals mit der heute sprichwörtlichen Balkanisierung des ohnehin fragilen und völlig aus der Zeit gekommenen Habsburger-Modells.

Die Vertreter des modernen russischen Imperialismus, allen voran eben Alexander Dugin, lassen klar erkennen, dass sich unter einer neuen (neo-marxistischen) Sprache der Nationalbolschewisten der altbekannte Imperialismus der Zaren versteckt. Das in Wladimir Putin derartige Ambitionen schlummern lässt er gerne durchblicken und brachte ihm von den Ukrainern den Kosename Moskalzar ein. Radio Free Liberty wurde wegen dieses Begriffs, wegen Beleidigung, von Facebook gesperrt. Es ist kein Schimpfwort. Moskal wird seit dem 12. Jahrhundert verwendet, für Bewohner des Großherzogtums Moskau. Heute benutzen das slawische Völker für die Bezeichnung von ethnischen Russen.

In den Fantasien des heutigen Kremls sieht man sich als einziger Sieger im Kampf des europäischen Imperialismus gegen ein degeneriertes, wehrloses und verschwultes Europa. Weshalb die Übernahme der Herrschaft Moskaus im Kreml nur eine Frage der Zeit sein kann. Oder erwartet irgend jemand ernsthaft, dass Gendersternchenidioten und Generation Z irgendeinen nennenswerten Widerstand leisten werden?

Dass Problem im Kreml ist jedoch, dass aufmüpfige Polen und Baltikum, die sich mit der USA zusammentun. Diese sind deshalb permanentes Ziel für Sticheleien aus Berlin. Merkel hat die Aufgabe, dieses Bild 
zu realisieren, das Russland vom Westen zeichnet. Daher auch ihre Behauptung mit ihrem Geschmeiß irgendwelche westlichen Werte zu repräsentieren. Tut sie nicht, sie pervertiert diese. Jedem sollte klar sein, dass deren Illusion im Kriegsfall nicht standhält und man sich den Ausgang einer Schlacht um Europa leicht ausmalen kann. In den Geschichtsbüchern wird es dann heißen, dass Westeuropa von überlegenen Russen erobert wird, weil Liberalismus und Demokratie zu Degeneration führen.

Kürzlich sagte Angela Merkel, das sich auf eine Zeit eingestellt werden muss, in der die USA nicht mehr Ordnungsmacht ist. Die deutschen Medien setzten das in Zusammenhang mit dem Truppenabzug der USA aus Deutschland. Diese Darstellung ist gelogen. Merkel richtete sich damit gegen Baltikum und Polen, die die Ordnungsmacht Russland akzeptieren sollen.

Es ist zu beachten, dass der Nukleon des deutschen Merkel-Fanklubs dieselbe pädophile “Elite” der Wandervögel ist, die die SA-Elite um Ernst Röhm ausmacht. Selbstverständlich haben sich die agierenden Personen geändert, aber es ist dasselbe Netzwerk. Die allerdings haben nicht absolut die gleichen Ziele wie unser Moskalzar, sondern denen schwebt eine Art Wilhelminisches Reich vor, dass sich der Juden und Christen entledigt und sich eine Gesellschaft vorstellt, in der eine narzisstische pädophile Elite sich an den Kriegerkulten von Böotien und Sparta orientiert, wo Pädophilie akzeptiert wurde. Da kommen diese im Endeffekt dem Kreml ins Gehege. Doch abseits davon betrachten die das christlich-jüdische Abendland, freie Marktwirtschaft und die Anwesenheit der USA in Europa als Problem, wie Moskau.

Ich bitte sich zu erinnern, dass die Vierte Politische Theorie nach Alexander Dugin die Renovation der europäischen Monarchien anstrebt. Das ist die Ideologie um die Querfront aufrechtzuerhalten, am Ende wird die Rote Armee schlicht alles wegballern, was sich Moskaus Anspruch in den Weg stellt.

Soweit zumindest die Vorstellungen dieser Kanaillen. Aber es gibt auch Entwicklungen, die deren Ziele torpedieren.

Ein weiteres Problem ist, dass Großbritannien den Braten gerochen hat und sich aus der Europäischen Union verabschiedete. Frankreich könnte dasselbe passieren und dann ist es definitiv aus mit der Europäischen Union. Beziehungsweise der Rumpf-EU, durch Periphere-Kolonialismus und Subventionszahlungen an Deutschland gekettet droht eine lange siechende Agonie, die zu venezolanischen Zuständen führt.

Die Anwesenheit der USA wurde in Moskau immer als die eines Eindringlings gewertet, in dem ihm zustehenden Herrschaftsbereich.

Nun gibt es deutliche Anzeichen dafür, dass sich im Lager Moskaus einiges ändert, und zwar in einer ungünstigen Art und Weise. Das Ansehen des Moskalzaren sinkt in Ankara und Peking. Das kann bedrohlich für Russland sein.

Wenn Russland diese Supermacht wäre, die sie vorgibt zu sein, dann hätten sie aktiv werden müssen, als Erdogan die Hagia Sophia in eine Moschee umwandelte. Denn hier wird an der Zerstörung des Fundaments des russischen Mythos gearbeitet, als Erbe von Konstantinopel. Moskau tat nichts, der Kreml verkündete die Aktion als innere Angelegenheit der Türkei zu betrachten und zog den Schwanz ein. Erdogan lässt sehr oft erkennen, dass er Putin wohl nicht ernst nimmt. Was nicht schwierig ist, denn bei dem Ego des kranken Mannes vom Bosporus kann es auch keinen Platz geben außer für sich selbst. Aber man beachte, wie Erdogan vor Peking kuscht. Da hat er Respekt.

Peking versucht auch Tentakeln um Europa zu schlingen, unabhängig von Russland, und stört die Vorstellungen der Russen von ihrer Hegemonie.

Mag die Agitprop die russisch-chinesische Freundschaft besingen, das ist die Propaganda für das Dummvolk. Regierungen handeln aufgrund von Interessen und geopolitisch sind Russland und China eben Konkurrenten.

Egal wie herzlich Imperialisten sich Freund nennen, sie werden in ihrer Raubtiermentalität nicht zögern sich gegenseitig die Kehle zu durchbeißen, wenn sie einen Vorteil sehen. Wer da Schwäche demonstriert, wird schnell gefressen.

Die chinesische kommunistische Partei bedient das Element Volk ohne Raum, so wie Han-Chinesen als Herrenmenschen. Wo darin der Platz von Russen ist, ist klar: weit unten. Russland zeigt viel Schwäche, auch wenn die Medien in Europa versuchen zu kaschieren, Peking sieht es.



Russland verliert den europäischen Ölmarkt


Der zuvor erwähnte Vertrag der OPEC mit Russland ist der Grund, dass Russland massiv an Boden verliert auf dem europäischen Ölmarkt. Tatsächlich kommt der April 2020 einem Waterloo für Putin nahe.

Im Juli betrug die Verschiffung russischen Öls in europäischen Häfen lediglich 540.000 Barrel pro Tag. Das sind 42 % weniger als im Juni. Russland hat seit 2003 nicht mehr so wenig Öl in Europa verkauft.

Vertreter von Raffinerien und Handelsunternehmen betonten gegenüber Reuters, dass die Hälfte der zuvor russischen Marktanteile von Lieferanten aus den USA, Norwegen und Westafrika bedient werden. Russlands Uralölgeschäft bricht zusammen. Den dazugehörenden Artikel verlinke ich auf Russisch. Wer sich wundert, warum ich nicht den Artikel auf Deutsch verlinke, muss wissen, dass es diesen Artikel auf Deutsch nicht gibt. Es ist mir sehr oft aufgefallen, dass bei Reuters Artikel nur in bestimmten Sprachen gibt. Vermutlich betreibt Reuters Framing.

Es ist unrentabel, Uralöl zu russischen Preisen zu nehmen, erklärt ein Ölhändler. Die Raffination von russischem Öl in komplexen Raffinerien in Südeuropa bringt Verluste mit sich, wenn deren Höhe 3 US-Dollar pro Barrel übersteigt. Eine Menge amerikanisches WTI-Öl kommt nach Europa. "Das Öl (aus Norwegen) Johan Sverdrup für die Lieferung im Juli ist komplett ausverkauft und ein guter Ersatz für die russische Qualität”, sagt der Händler.

Eine andere Reuters-Quelle, die für ein globales Handelsunternehmen arbeitet, sagte, dass Raffinerien in Europa den Ural bereits durch andere Sorten ersetzen und die Raffination von leichteren Rohstoffen aus Westafrika und den USA verstärken. Raffinerien in Griechenland und Spanien ändern ihren Sortenkorb und wechseln zu leichteren Qualitäten, während French Total, ein ehemaliger großer Uralabnehmer, zwei Ladungen aus dem Juli-Programm an seine Raffinerien abgegeben hat und Fracht auf dem Markt anbietet, da der Preis der Sorte keine akzeptable Wirtschaftlichkeit bietet.


China bevorzugt US-Öl


Ab September haben chinesische Unternehmen 19 Tanker mit einer Gesamtkapazität von 37 Millionen Barrel gechartert, die für sie Öl aus den USA holen sollen.

Demzufolge wird China zwischen einem Drittel und der Hälfte seines Ölbedarfs durch die USA decken. Das ist Teil des Abbaus des Handelsüberschusses mit den USA. Der Umstand, dass China lieber dem Druck der USA nachgibt, als Öl bei seinem “Freund” zu kaufen sagt einiges aus. Es gibt einen realistischen Blick auf das Verhältnis China-USA, als auch auf jenes von China-Russland. Im Moment weigert sich China sogar die mit Russland vertraglich festgelegten Öllieferungen im vollem Umfang anzunehmen.

Stattdessen erreichten Öl-Importe aus den USA bereits im Mai (35,2 Millionen Barrel) einen neuen Rekord, der im September bereits überboten werden wird. Dies ist die größte Lieferung in ein einzelnes Land in der Geschichte der verfügbaren Exportstatistiken.

Die meisten Tanker werden von Unipec geleast, einer Handelstochter eines der größten Betreiber der Sinopec-Raffinerie in China. Andere wurden von PetroChina, einer Tochtergesellschaft der China National Petroleum Corp (CNPC), gechartert.


China will kein russisches Gas


Der Versuch, die russischen Gasexporte über die Macht-von-Sibirien-Pipeline nach Osten auszudehnen, bereitet Gazprom zusätzliche Kopfschmerzen, da die Nachfrage in Europa bereits zweistellig zurückgegangen ist und das Pumpen in die Türkei beinahe vollständig eingestellt wurde.

Die Ende 2019 in Betrieb genommene Gaspipeline, deren Bau 1,1 Billionen Rubel (15,5 Milliarden US-Dollar) kostete, arbeitet mit 60 % der geplanten Kapazität und deckt nicht das Mindestvolumen des Take-or-Pay-Vertrags ab, berichtet Interfax mit Link zu den Daten des chinesischen Zolls. Laut Statistik pumpte Gazprom im Mai 281 Millionen Kubikmeter Gas nach China, 12 % weniger als in den ersten beiden Monaten des Betriebs von Macht-von-Sibirien (318 Millionen Kubikmeter im Dezember und Januar).

Die kumulierte Summe für Januar-Mai beträgt 1,27 Milliarden Kubikmeter Gas, die China kaufte. Seit April liegt das Versorgungsvolumen bei rund 9 Millionen Kubikmetern pro Tag, und wenn diese Rate beibehalten wird, wird Gazprom bis Ende des Jahres 3,1 Milliarden Kubikmeter liefern.

Dies sind 40 % weniger als das gesamte Vertragsvolumen (5 Milliarden Kubikmeter) und das Minimum, das nach dem Take-or-Pay-Prinzip (4,25 Milliarden Kubikmeter) festgelegt wurde.

China versucht nicht, russisches Gas zu importieren, obwohl der Preis von Gazprom der niedrigste unter allen Lieferanten ist. Im April und Mai waren es 183 bis 184 Dollar pro tausend Kubikmeter.

Gleichzeitig kaufte China turkmenisches Gas für 226 US-Dollar pro tausend Kubikmeter, usbekisches Gas für 212 US-Dollar und aus Kasachstan 192 US-Dollar.

Anstelle von russischem Gas erhöhen chinesische Unternehmen ihre LNG-Importe, wie aus der Zollstatistik hervorgeht. Im Mai machte Flüssiggas drei Viertel aller Gasimporte nach China aus - 7,577 Milliarden Kubikmeter von 10,906 Milliarden.

Gleichzeitig wächst das Einkaufsvolumen sowohl gegenüber dem Jahresbeginn (7,233 Milliarden Kubikmeter im Januar) als auch jährlich - um 29 % oder 1,7 Milliarden Kubikmeter.

Australien wurde im Mai der größte LNG-Lieferant und verkaufte 2,949 Milliarden Kubikmeter an China.

China erhöht auch die inländische Produktion von Gas, hauptsächlich Schiefergas, in Bezug darauf, dass das Land weltweit an erster Stelle steht (1,1 Billionen Kubikmeter).

Im vergangenen Jahr produzierte die China 175 Milliarden Kubikmeter, 15 Milliarden mehr als 2018. Bis 2040 wird sich die chinesische Produktion auf 325 Milliarden Kubikmeter pro Jahr verdoppeln, prognostiziert Wood Mackenzie. Die Gasnachfrage wird jedoch noch schneller wachsen: Bis 2030 wird China den Verbrauch der EU (510 Milliarden Kubikmeter) übertreffen, und bis 2040 wird sein Gasmarkt der Hälfte Asiens entsprechen (673 Milliarden Kubikmeter).


Russland verliert auch in Europa auf dem Gasmarkt


Gazprom verliert weiterhin seinen Anteil am europäischen Gasmarkt und gibt ihn an Norwegen und LNG-Produzenten weiter.

Russische Gaslieferungen reduzierten sich im Mai auf drei Hauptexportrouten - Nord Stream, Jamal-Europa und der ukrainische Korridor durch Uzhgorod - um mehr als 20 %, so berichtet Skolkovo Energy Center.

In den ersten 20 Tagen des Monats Mai wurden auf der elektronischen Handelsplattform von Gazprom Export nur 1 Milliarde Kubikmeter Gas verkauft, und Ende des Monats wurde die Pipeline Yamal-Europe vollständig gestoppt.

Russisches Gas ist dem Markt für Flüssiggas unterlegen: Die LNG-Versorgung des europäischen Gasfernleitungsnetzes für 26 Tage im Mai stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,4 %. Das war im Voraus klar und erklärt den Kampf der deutschen Regierung gegen LNG-Lieferungen, die US-amerikanische Strukturen in Europa stärken.

Ähnliches gilt für das Fracking, das die russische Ölgeschäft schädigte. Das mit dem Umweltschutz waren lediglich vorgeschobene Gründe, um nicht enttarnt zu werden den russischen Interessen zu dienen.

Norwegen, der dritte Hauptlieferant Europas, reduzierte zwar auch das Pumpen, aber deutlich weniger als Gazprom - um 12 % oder 1 Milliarde Kubikmeter.

Von Januar bis April sank der Anteil von Gazprom an den Lieferungen wichtiger externer Gasexporteure nach Europa (Gazprom, Norwegen, LNG, Algerien, Libyen) auf 35 %. Letztes Jahr waren es ungefähr 40 % und früher - mehr als 45 %. “Der Rückgang ist hauptsächlich auf die zunehmende Konkurrenz durch LNG zurückzuführen”, so die Experten von Skolkovo.

Russisches Gas mit langfristigen Verträgen ist für Verbraucher unrentabel geworden, die auf dem Spotmarkt zu historisch niedrigen Preisen kaufen können: Im Mai kostete das Gas für die Lieferung am nächsten Tag auf dem niederländischen TTF-Standort 45 US-Dollar pro tausend Kubikmeter (1,3 US-Dollar pro Million BTU) und auf der britischen NBP 40 US-Dollar.

Dies ist niedriger als die inländischen Gaspreise in allen Regionen der Russischen Föderation, mit Ausnahme des autonomen Bezirks Yamalo-Nenzen, in dem die Verbraucher 38 US-Dollar pro tausend Kubikmeter zahlen. “Der Preisverfall erklärt sich vor allem durch einen Überschuss an Gas auf dem Markt sowie durch eine objektiv begrenzte Nachfrage nach Sperrbedingungen”, heißt es im Bericht.

Die eigenen Lager von Gazprom in Österreich, Deutschland und den Niederlanden sind bereits fast voll (mit 85-95 %), und es ist riskant, dort zusätzliche Mengen zu pumpen.

Das sind alles Umstände, die in deutschen Medien unerwähnt bleiben. Andernfalls würden die meisten Bürger beginnen zu fragen, was das Theater wegen Nord Stream 2 soll, da offensichtlich das Projekt überflüssig ist.




Trotz Ablehnung von russischem Öl und Gas, ausbau der Infrastruktur geht weiter


Der stellvertretende Leiter des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, kündigte heute "schwerwiegende Folgen" und Verluste die "nicht kalkulierbar" sind an, für die russische Erdöl und Erdgasindustrie. Er bezog sich dabei auf eine Kohlenkraftsteuer, die von der Europäischen Union ab 2025 erhoben wird. Lieferanten von Waren auf dem europäischen Markt, die bei ihrer Herstellung viele fossile Brennstoffe verbrennen, zahlen für jede in die Atmosphäre freigesetzte Tonne Kohlendioxid etwa 30 Euro.

Der Steuermechanismus wird voraussichtlich in ein neues europäisches Klimagesetz aufgenommen, das 2021 verabschiedet werden soll. Ziel ist es, das Pariser Klimaabkommen einzuhalten.

Das Ergebnis wird eine "signifikante Reduzierung" der Versorgung Europas mit russischen Rohstoffen sein - Öl, Kohle und Metalle, wie Medwedew notiert. Tatsache ist, dass russische Unternehmen während ihrer Produktion und Verarbeitung erhebliche Mengen an CO2 in die Atmosphäre abgeben.

Zum Beispiel erzeugt laut KPMG jedes in Russland produzierte Barrel Öl doppelt so viel Kohlendioxid wie beispielsweise Rohstoffe aus Saudi-Arabien.

"Im Wesentlichen ist dies ein derart latenter Protektionismus, wenn auch unter einem sehr plausiblen Vorwand, der den Zugang unserer Waren zum Markt der Europäischen Union beeinträchtigen wird", erklärte Medwedew. Es ist Merkwürdig, dass Medwedew einen plausiblen Grund erkennen kann, obwohl der CO²-Schwindel in der Politik des Kremls gar nicht vorkommt.

Russland muss laut Medwedew Maßnahmen zur internen und externen Reaktion entwickeln, wenn die Steuer eingeführt wird. Dies bedeutet, Russland bewertet diese Politik als Angriff.

2019 verdiente der Kreml 419 Mrd. US-Dollar durch den Verkauf von Öl, Ölprodukten und Erdgas, rund die Hälfte stammt aus dem EU-Handel.

Obwohl dem Kreml das Problem bekannt zu seien scheint, wird die Öffentlichkeit über den tatsächlichen Zustand der russischen Erdöl- und Gasproduktion getäuscht. Die Misere wird verschwiegen und das Versiegen der Erdölquellen nicht angesprochen. Stattdessen kündigt Medwedew schwere Zeiten an, aufgrund der EU-Politik. Versucht man durch einen äußeren Feind von inneren Problemen abzulenken?

Noch eigenartiger ist, dass der Kreml rein gar nichts tut um sich auf das Ende der Erdölwirtschaft einzustellen. Darüber hinaus wird konsequent die Infrastruktur der Energiewaffe ausgebaut. Die Balkan Stream Pipeline, der sich auch Ungarn anschloss, bis Dezember fertiggestellt und ab dem 1. Januar 2021 in Betrieb genommen werden. Vladimir Malinov, der Geschäftsführer von Bulgartransgaz, sagte dies in einem Interview in der heutigen Veröffentlichung der Zeitung 24 Chas. "Die meisten Geräte stammen aus Deutschland und Italien."

Der Balkanstrom ist eigentlich eine Erweiterung der türkischen Stromgasleitung durch das Gebiet Bulgariens. In offiziellen Dokumenten wird es jedoch als Gegenstand des "Ausbaus der Gastransportinfrastruktur des Unternehmens Bulgartransgaz parallel zur nördlichen (Haupt-) Gasleitung zur bulgarisch-serbischen Grenze" bezeichnet. Der Name "Balkan Stream" für die Gaspipeline wurde vom bulgarischen Premierminister vorgeschlagen.

Der Turk Stream, der am 8. Januar 2020 gestartet wurde, verläuft am Grund des Schwarzen Meeres vom russischen Territorium bis zur türkischen Küste. Darüber hinaus gibt es eine Landtransitlinie zur Grenze zu den Nachbarländern, von der aus bereits Gas nach Griechenland, Bulgarien und Nordmakedonien exportiert wird. In Zukunft (nach Abschluss des Baus der gesamten Infrastruktur) wird Gas nach Serbien und Ungarn gehen. Die Durchsatzkapazität der 930 km langen Gasleitung beträgt 31,5 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr.

Es ist einfach nicht nachvollziehbar, warum weiterhin Milliarden in die Infrastruktur einer Wirtschaft fließen, mit der bis 2050 Schluss sein soll. Dies auch noch mithilfe von Regierungen, die sich konsequent gegen fossile Energie wenden.

Es ist wohl davon auszugehen, das es sich bei dem ganzen Theater um eine Täuschung der Öffentlichkeit handelt, da es inzwischen sehr viel Wirbel um die russische Energiewaffe gibt. Russland hat sich bereits viele Rohstoffvorkommen gesichert, um Europa mit Öl- und Gas aus anderen Teilen der Erde zu versorgen. Das einzige wovor die Angst haben ist, dass die Öffentlichkeit Wind davon bekommt:



China will auch keine russische Kohle


Bevor wir uns dem Problem des Desinteresses Chinas für russische Kohle zuwenden, machen wir einen Abstecher zum Kohleausstieg Deutschlands. Wir tun das, um das Ausmaß zu verdeutlichen, indem Deutschland vom Russen zugeschissen wurde.

RWE will schnell den Kohleausstieg, um Entschädigungszahlungen von der Bundesregierung zu erhalten. Da in Deutschland bekanntlich “Regierungen niemanden etwas wegnehmen und gut wirtschaften” zumindest bei den Voodoo-Ökonomen (Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft) Julia Klöckner und (Außenminister) Heiko Maas, heißt das, der Steuerzahler bezahlt die Zeche. Zusätzlich zum Millionenfachen Asyltourismus und Klimawandel.

Berater für die Mitglieder des Moskauer Energieklubs RWE (und Siemens) ist Joschka Fischer. Das Geld wird RWE dann in Russland investieren, also einem Feindstaat. Ein Feindkollaborateur bezahlt vom deutschen Volk. RWE und Siemens haben eine Art von “Politoffizier”, der den ständigen Kontakt in den Kreml hält.

Zurück zu China und Russlands Kohle. An der Grenze hat China die Durchfahrt von Kohlezügen aus Russland stark reduziert, berichtete Kommersant.

Die Probleme bei der Einfuhr russischer Kohle begannen ab dem vergangenen Winter. Für einen Zeitraum hatte Peking den Import vollständig gestoppt. Doch auch als der Import wieder aufgenommen wurde verschlechterten sich die Geschäftsbedingungen und im Mai kollabierte das Importvolumen.

Seit Beginn dieses Monats stauen sich die Kohlezüge an der russisch-chinesischen Grenze und die Chinesen lassen nur 50 % passieren, von dem was vertraglich abgestimmt wurde.

Da der größte Teil der russischen Wirtschaft eben nicht tatsächlich kapitalistisch ist, sondern als Privat getarnte Kreml-Firmen sind, der hierbei als Monopolist agiert, musste ein Verbot von Kohlelieferungen an die Grenze erlassen werden, da sonst die komplette Infrastruktur der Eisenbahn zusammengebrochen wäre. Nach Auskunft der russischen Eisenbahn liegt das Problem bei den neuen Anforderungen der Chinesen für Produktqualität.

Inoffiziell ist jedoch aus den Kreisen der russischen Kohlewirtschaft zu hören, dass die Chinesen lediglich Schikanieren wollen.

“Die Kapazität von Grenzübergängen mit der VR China ist ausreichend, und der Rückgang des Verkehrs ist auf künstliche Beschränkungen der chinesischen Regierung zur Unterstützung lokaler Kohleproduzenten zurückzuführen“, sagt Anna Tsivileva, Vorsitzende des Verwaltungsrates von Kolmar.

Das Problem wurde zur Chefsache und erreichte die Ebene des Staatsrates in den Bereichen "Energie" und "Verkehr", wo es am 14. August auf einer Sitzung erörtert wurde. Die Beamten kamen zu dem Schluss, dass auf zwischenstaatlicher Ebene nach einer Lösung gesucht werden muss. Auch hier wird das Problem also als politisch motiviert eingestuft werden.

Ob dies jedoch gelingt, ist fraglich. Laut einer Kommersant-Quelle auf dem metallurgischen Markt haben Fabriken in China ihre Kohlekäufe aufgrund von Importquoten reduziert. “Der größte Teil der gemäß den Quoten zulässigen Einfuhren wurde bereits eingeführt oder unterliegt Zollverfahren“, erklärt die Quelle.

Nichts deutete für den Kreml auf diese unerfreulichen Entwicklungen hin. Ende 2019 wurden 205,4 Millionen Tonnen Kohle aus Russland exportiert. Dies sind 2,9 % mehr als im Jahr 2018. Gleichzeitig gingen die Einnahmen aus Kohleexporten Ende 2019 um 6,1 % auf rund 16 Mrd. US-Dollar zurück.

Rund 17 % der Kohleexporte - 35 Millionen Tonnen - gingen nach China. In den nächsten zehn Jahren rechnet der Kreml damit, seine jährlichen Exportlieferungen nach China beinahe zu verdoppeln - bis zu 55 Millionen Tonnen, sagte der stellvertretende Energieminister Anatoly Yanovsky im vergangenen November. Davon spricht niemand mehr.


China lässt Russland bei gemeinsamen Megaprojekten abblitzen


Die Propaganda des Kremls trötet kontinuierlich etwas von irgendwelchen Megaprojekt, wenn diese nicht gerade die Wunderwaffen bejubelt. Viele Leute im Westen scheinen anzunehmen, dass diese Projekte tatsächlich existieren und Russland auf dem Weg zur ökonomischen Supermacht ist. Russland startete mindestens 16 Megaprojekte (ehrlich gesagt habe ich die Rechnung aufgehört weiterzuführen, bei diesem permanenten Versagen), die man zusammen mit China startete. Jedes dieser Projekte scheiterte bisher, wegen der Russen.

China erfüllte konsequent den ihnen zugedachten Teil des Projektes, wohingegen Russland durch Versagen und Korruption in Erscheinung trat. Bei den ersten Projekten übernahm China noch einen zusätzlichen Teil der Aufgaben, um die Russen zu entlasten, doch wurde dies eingestellt, als nichts von russischer Seite beigesteuert wurde. Weshalb es nun in Russland über ein Dutzend Bauruinen gibt statt Megaprojekten. Es wäre logisch anzunehmen, dass Peking aufhört, Russland als seinen gleichwertigen Partner zu sehen, sondern als Klotz am Bein.

Jüngst glänzte der Kreml mit der Ankündigung einer russisch-chinesischen Mondstation. Es gilt zu wissen, dass die heiße Lust ausschließlich aus dem Kreml kommt, wohingegen Peking davon wahrscheinlich gar nichts weiß. Davon abgesehen hat Russland überhaupt keine Ressourcen für dieses Projekt.

Jetzt versuchen der Kreml die Chinesen zu zwei Megaprojekten zu animieren. Am 19. August fand eine regelmäßige Sitzung der Arbeitsgruppe der zwischenstaatlichen Kommission für Investitionszusammenarbeit zwischen der Russland und China statt, woraufhin beschlossen wurde, den Chinesen zwei weitere Projekte im Wert von mehreren Milliarden Dollar anzubieten.

Das erste ist der Bau eines Gasaufbereitungskomplexes im Gebiet der Siedlung Ust-Luga in der Region Leningrad. Das zweite ist die Gründung einer russisch-chinesischen Versicherungsgesellschaft, so der Pressedienst des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung.

Gesamtvolumen beider Projekte 10 Milliarden US-Dollar und es wurde beschlossen, die Projekte zur Diskussion mit der chinesischen Seite zu bringen.

An der Sache gibt es nur ein entscheidendes Problem, das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung nennt nirgendwo einen chinesischen Investor und wie viel Geld von diesem kommt. Dafür erfahren wir, dass Probleme bestehen, die "sich auf bestimmte betriebliche Probleme beziehen und nach einem Gleichgewicht zwischen russischer und chinesischer Regulierung und kommerziellen Bedürfnissen suchen".

Im Klartext bedeutet es, da wird in Moskau beschlossen, ohne irgendwelche Sondierungsgespräche im Vorfeld.

Die zwischenstaatliche russisch-chinesische Kommission für Investitionszusammenarbeit wurde 2014 auf Initiative von Wladimir Putin und Xi Jinping eingerichtet, um die Umsetzung von Investitionsprojekten im Nicht-Energiesektor zu erleichtern. Ermittlung und Beseitigung von Hindernissen, bei der Durchführung gemeinsamer Investitionsprojekte. Für eine internationale Partnerschaft und ein verstärktes Interesse chinesischer Unternehmen an der Teilnahme an russischen Projekten stellt das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung fest.

Aber seit sechs Jahren haben Versuche, großes chinesisches Kapital anzuziehen, zu nichts geführt. Den Daten zufolge hat sich das Volumen ausländischer Direktinvestitionen von China in die Russische Föderation seit 2014 nicht erhöht, sondern verringert, von ursprünglich 4,543 Mrd. US-Dollar auf 3,717 Mrd. US-Dollar. (Quelle)

Der Trend zeigt, dass chinesische Investoren sich aus Russland zurückziehen, weil die Wirtschaft in dieser Kleptokratie zusammenbricht. Regelmäßig wurden Megaprojekte abgelehnt.

Im Januar 2019 wurde bekannt, dass China sich geweigert hatte, den Bau der größten russischen Gasaufbereitungsanlage in der Region Amur zu finanzieren. Gazprom hoffte, den Bau der Amur-Gasaufbereitungsanlage durch Projektfinanzierung durch die staatliche China Development Bank finanzieren zu können. Die Bank sollte 70 % der Projektkosten finanzieren, die auf 14 Milliarden US-Dollar geschätzt wurden. Alexander Ivannikov, Leiter der Finanz- und Wirtschaftsabteilung von Gazprom, drückte sich bezugnehmend dahingehend aus, dass es viel leichter sei von Europäern Geld zu bekommen, als von den Chinesen. Das eigentliche Problem ist, dass im Kreml unrealistisch Versprechungen gemacht werden, es sind Großmäuler und Blender. Naive Europäer fallen darauf herein, die Chinesen nicht.

Auch diesmal kam es, wie es kommen musste, es gelang den russischen Staatsbeamten nicht einen Termin bei der Bank zu bekommen, die direkt dem Staatsrat unterstellt ist und vom Ministerkabinett von China kontrolliert wird.

Im Jahr 2015 weigerte sich Peking, sich an der Finanzierung der Gaspipeline Macht von Sibirien zu beteiligen, und gab Gazprom die Möglichkeit, die Verlegung von 2.000 Kilometern Rohren unabhängig zu bezahlen.

Warum machen das die Chinesen? Weil sie nicht glaubten, dass die Pipeline Gewinn erwirtschaftet. Und ein realistischer Blick auf Nord Stream zeigt ja, dass diese mit deutschem Geld gebaute Pipeline noch immer keinen Gewinn abwirft, sondern vom russischen Steuerzahler bezuschusst wird. Warum also ist die deutsche Regierung so versessen darauf ein unrentables Projekt zu verteidigen?

Russische Staatsfirmen leiden unter einer Wasserkopf-Führung, die sich astronomische Gehälter zu schachert. Gleichzeitig kommt jemand in so eine Firmenleitung nicht aufgrund ökonomischer Qualifizierung, sondern wegen ideologischer Treue.

Das Pumpen von Gas (durch die Pipeline Macht von Sibirien) begann erst dieses Jahr, und Anfang Juni kaufte China nach Angaben des Bundeszolldienstes nicht minimale Mengen auf der Basis von Take or Pay.

Im Jahr 2017 beschloss die chinesische CEFC China Energy, einen Firmenanteil von 14,16 % an die Kreml-Firma Rosneft (im Aufsichtsrat sitzt der ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder) zu verkaufen, aber die staatliche China Development Bank intervenierte und später wurde der CEO des Unternehmens, Ye Yanmin, wegen Verdachts auf Wirtschaftsverbrechen festgenommen.

Später wurde den Chinesen ein Projekt einer Hochgeschwindigkeitsstrecke Peking-Berlin für 10 Billionen Rubel angeboten, in der Kreml-Propaganda hieß es, das sei Teil des Seidenstraßen-Projektes der Chinesen. In Wirklichkeit war es eine Idee der Achsenmächte Deutschland und Russland, die Chinesen erfuhren erst später davon. Die China Railway Eryuan Engineering Group, die die finanziellen und technischen Bedingungen des Projekts analysiert hatte, lehnte es im vergangenen Sommer als unrentabel ab.

Seit 2014 wird die Möglichkeit der Emission russischer Staatsanleihen in chinesischen Yuan diskutiert. Sie sollten 2017 platziert und dann auf 2018 verschoben werden. Im März 2019 sagte der damaligen stellvertretende Finanzminister Sergej Stortschak, dass es nicht möglich gewesen war, die notwendige Plattform zu schaffen. Auch hier war Peking dagegen.


Seidenstraßen-Projekt ohne Russland


Das Seidenstraßen-Projekt von China nach Europa über Russland, über das es seit 2008 feste Zusicherungen zwischen Moskau und Peking gibt, wurde verschoben.

Mit Zustimmung der Projekt-Mitgliedstaaten sollte der Verkehrskorridor Europa-Westchina auf dem Gebiet der Russischen Föderation spätestens 2020 in Betrieb genommen werden. Aber es gibt keine Straße, und in den nächsten 7 Jahren wird dies nicht erwartet, erklärte die Rechnungskammer im Dezember letzten Jahres. Die Beziehungen zwischen Russland und China haben ein beispielloses hohes Niveau erreicht, sagte der russische Präsident Wladimir Putin noch im Juli dieses Jahres. Offenbar leidet der Moskalzar an Realitätsverlust.

Die neue Frist ist nicht früher als 2027. “Die Verschiebung hängt auch mit Änderungen im Durchgang der internationalen Transportroute zusammen. Nach der Verkehrsstrategie Russlands sollte der Verkehrskorridor ursprünglich durch die Gebiete der Republiken Tatarstan, Baschkirien und der Region Orenburg führen. Im Juli 2016 hat die staatliche Verkehrskommission beschlossen, eine Route durch die Agglomeration Samara-Togliatti zu legen”, sagte der Wirtschaftsprüfer Valery Bogomolov gegenüber dem JV-Kollegium, nachdem er die Effizienz der Ausgaben analysiert hatte.

Doch die Finanzmittel, die für das Seidensttraßen-Projekt Bavly-Kumertau bereitgestellt wurden, 300 Millionen Rubel (4 Mio. US-Dollar) und 102 Millionen Rubel für die Landvermessung verschwanden dennoch.

Im Jahr 2019 beschloss die Regierung, die Autobahn Moskau - Nischni Nowgorod - Kasan in die Seidenstraße aufzunehmen. Der Bundeshaushalt dieses Jahres stellte 4,7 Milliarden Rubel (60 Mio. US-Dollar) für das Projekt bereit. Am 1. Dezember hat das Finanzministerium jedoch keinen einzigen Rubel zugeteilt, stellt die Rechnungskammer fest.

Ein Versuch russischer Beamter, das Hochgeschwindigkeitsprojekt Eurasien von Peking über Moskau nach Berlin in die Seidenstraße einzubauen, schlug ebenfalls fehl.

Eine Autobahn mit einer Länge von 9500 km und Kosten von rund 130 Mrd. US-Dollar ist unrentabel - diese Schlussfolgerung hat die China Railway Eryuan Engineering Group, der größte Eisenbahnbauer in China, nach Analyse der finanziellen und technischen Bedingungen des Projekts gezogen.

China entschied sich für eine mit Russland konkurrierende Straße durch Kasachstan, Aserbaidschan, Georgien und die Türkei. Und das erklärt auch, warum Erdogan für China buckelt und auf Putin herab sieht. Die transkaspische internationale Transportroute, die 10.000 Kilometer Eisenbahnnetz, 10 Seehäfen und 70.000 Fahrzeuge umfasst, wurde 2017 eröffnet.

Nach der Krim und den Sanktionen wurde das Seidenstraßen-Projekt in Russland als ein weiterer Kanal für die Beschaffung chinesischer Kredite und Investitionen angesehen, an den viele damals glaubten, sagte Alexander Gabuev, Leiter des Programms Russland im asiatisch-pazifischen Raum im Carnegie Moscow Center. China hat die russische Annexion der Halbinsel Krim nicht anerkannt und beteiligt sich auch an den monetären Sanktionen gegen Russland.

Der spürbare Effekt der Paarung des chinesischen Projekts mit der EAEU beschränkte sich auf die Investitionen des Seidenstraßenfonds in Yamal LNG und Sibur, und es begann eine Phase der Enttäuschung, aus der eine nüchterne Wahrnehmung hervorging: Russland ist nicht der attraktivste Wirtschaftspartner für China.


China will den Gewinn für ein gemeinsames Flugzeug nicht mit Russland teilen


Der Versuch, zusammen mit China das erste russische Großraum-Passagierflugzeug seit der Sowjetzeit zu schaffen, stellte die United Aircraft Corporation vor Probleme.

Der Kreml hielt sich wieder für Schlau und wollte den Gewinn aus allen Verkäufen halbieren. China sagt, was in China verkauft wird, ist auch chinesisch und was in Russland verkauft wird, gehört dem Kreml.

Wie Wedomosti von zwei Quellen in der Nähe der UAC mitgeteilt wurde, wurden die Kosten für die Herstellung des CR929-Liners (20 Milliarden US-Dollar) von China und Russland gemeinsam getragen, zu jeweils 50 %. Doch der chinesische Partner COMAC will nicht den gesamten Gewinn mit Russland teilen.

COMAC schlägt vor, den Verkauf aufzuteilen: Innerhalb Chinas, wo die Nachfrage nach dem Flugzeug in den nächsten 20 Jahren mehr als tausend Einheiten betragen wird, wird ein chinesisches Unternehmen es verkaufen. Russland wird angeboten, Einnahmen aus dem Verkauf zu Hause zu erzielen, wo die Marktkapazität geringer ist (nur 50-120 Flugzeuge), sowie in der Welt, in der es mit Modellen von Boeing und Airbus konkurrieren muss.

Dies gefährdet das gesamte Projekt, da das von den Chinesen vorgeschlagene System es für die russische Seite jeglichen Sinn beraubt, beklagen Quellen von Wedomosti: Die Idee war, in den chinesischen Markt einzutreten und die Ausgaben dort “wieder hereinzuholen“.

Es ist bemerkenswert, dass China vehement versucht die Russen aus dem chinesischen Markt rauszuhalten. Tatsächlich bietet China Russland an, die kommerziellen Risiken der Werbung für Flugzeuge auf ausländischen Märkten zu übernehmen und gleichzeitig die Teilnahme am Gewinn aus dem Verkauf auf dem vielversprechendsten Markt zu verweigern, betont Fedor Borisov, ein führender Forscher am Institut für Verkehrsökonomie.

Die Parteien haben eine andere ernsthafte Meinungsverschiedenheit, sagten drei Personen in der Nähe der UAC: über das Land, welches das Musterzertifikat für CR929 erhalten wird. UAC plante, dass die in Russland registrierte Struktur, da sie der Hauptdesigner sein wird, auch Inhaber des Musterzertifikats wird.

China hingegen besteht darauf, dass ein chinesisches Unternehmen das Musterzertifikat erhält, und es ist sehr schwierig, mit ihnen zu verhandeln, heißt es in einer Quelle der UAC.

Tatsächlich wollen die Chinesen Russland aus dem Projekt vergraulen. UAC erwägt ernsthaft eine Option, bei der anstelle einer Paritätspartnerschaft nur ein Auftragnehmer für das chinesische COMAC fungiert und Lösungen, Technologien und Komponenten verkauft.


China will den Handel mit Russland nicht entdollarisieren


Ein Versuch, China zur Entdollarisierung zu bewegen und die Übertragung des gegenseitigen Handels in nationale Währungen zu formalisieren, war Ende 2018 erfolglos.

China weigerte sich, ein zwischenstaatliches Abkommen mit Russland über Vergleiche in nationalen Währungen zu unterzeichnen, das seit 2014 in Vorbereitung war und das von russischen Beamten als praktisch geregelt angesehen wurde.

"Wir haben uns auf Vorschlag der chinesischen Seite von diesem Format entfernt", sagte Finanzminister Anton Siluanov im Dezember 2018.

Ihm zufolge wurden Optionen, wie eine Vereinbarung oder zumindest eine Absichtserklärung erörtert. Es konnte jedoch nur vereinbart werden, wie "die Verhandlungen über die Nationalbanken, das Handelsministerium der VR China und das Finanzministerium Russlands" fortgesetzt werden sollen.

Siluanov betonte, dass die Abrechnungen mit China in nationalen Währungen auch ohne Einigung zunehmen. Nach Angaben der Zentralbank werden 73,6 % der Importtransaktionen aus China in US-Dollar bezahlt (gegenüber 85 % 2015).

Bei Exportverträgen ist der Anteil der Dollarzahlungen höher. Sie beträgt 88 % und bleibt praktisch unverändert.

Dies schafft ernsthafte Probleme: Aufgrund der damaligen Androhung von Sanktionen wurden rund 30 % aller Dollarzahlungen russischer Unternehmen verzögert oder blockiert, und der Großteil von ihnen erfolgt bei Kontrahenten aus Asien, sagte Siluanov.

Manchmal muss man bis zu drei Monate warten. "Es ist einfacher, Vergleiche mit amerikanischen Unternehmen als mit asiatischen zu schließen, da es ein Verfahren gibt, um die Möglichkeit solcher Vergleiche zu vereinbaren", erklärte der Minister.

Obwohl China keine formellen Sanktionen gegen Russland verhängt hat, haben sich seine Banken de facto den finanziellen Beschränkungen der Vereinigten Staaten und der Europäischen Union angeschlossen: Sie weigern sich, Devisentransaktionen mit russischen Banken durchzuführen, und die Beteiligung an Außenhandelstransaktionen, insbesondere an Handelsfinanzierungen, wurde bereits 2015 von Yuri Soloviev beklagt, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzender der VTB.

Drei Jahre lang war es nicht möglich, die Situation in Gang zu bringen. Geschäftsbanken in China verzögern Überweisungen auf die Konten russischer Banken oder lehnen Zahlungen ab, beschwerte sich im September 2018 der Leiter der Zentralbank der Russischen Föderation in China, Wladimir Danilov.








Moderner “deutscher” Imperialismus


Bei jeder Kritik, die Washington bezüglich der Kreml-Connection von Nord Stream 2 äußerst, gibt es einen merkwürdigen Parteiübergreifenden - aber mit bedeutender rot-rot-grüner Konzentration - Konsens, der die üblichen Reichsbürger-Märchen bedient. Die üblichen Internationalisten werden dann ungewohnt patriotisch und beginnen vom WIR zu reden. Von irgendeinem Kollektiv, die es als patriotische Pflicht hält, Nord Stream 2 gegen US-amerikanische Invasoren zu verteidigen.

Dieses ominöse WIR-Gefühl, in sozialistischen Kollektiven ist für die Kakokratie Deutschland von fundamentaler Bedeutung. Es ist völlig anderes als der WIR-Ausdruck aufgrund eines Lebensgefühles oder Schicksalsgemeinschaft. Das sozialistische WIR-Gefühl des ideologisierten Kollektivmenschen (Zugehörigkeitsgefühl) dient dazu, sich nach außen zu verschließen und gegen neue Impulse eine enge Front zu bilden. Und genau das ist eine geschlossene Gesellschaft. Es entfaltet eine perverse Anziehungskraft, auf all jene Menschen mit rudimentär entwickelten Reflexionsfähigkeiten (insbesondere Selbstreflexion). Zur Verdeutlichung studiere der interessierte Leser das Projekt Die Welle. Gibt es als Buch und Film, allerdings nutzen Sie die ältere Version aus den USA, denn die jüngere deutsche Produktion ist ideologischer Bullshit und für die Notwendigkeiten des Merkel-Regimes zugeschnitten. Man achte in der Gegenwart auf diese rot-rot-grünen “Wir sind mehr”-Bewegungen, bzw. auch gern von Angela Merkel genutzt, hier reden wir vom dimensionierten Zugehörigkeitsgefühl der Kollektive.

Wie sieht es denn aus mit der Reflexionsfähigkeit, bei diesen NORD Stream 2 Verteidigern?

Samuel Johnson sagte, der Patriotismus ist die letzte Zuflucht der Schurken. Damit wollte er nicht den Patriotismus verurteilen, sondern wollte sagen, man solle sich die Personen intensiv ansehen, die wann und wieso vom Patriotismus reden. Und das ist besonders verdächtig, wenn Internationalisten so urplötzlich nationalistische Töne anschlagen. “Patriot” und Bundesaußenminister Heiko Maas sagte:


“Die US-Regierung missachtet das Recht und die Souveränität Europas, selbst zu entscheiden, wo und wie wir unsere Energie beziehen.”

Das könnte er im Compact-Magazin gelesen haben, oder? Wenn sozialistische Staatsokkultisten Faschisten Einmischung in ihre Souveränität beklagen, während sie die Souveränität anderer Parteien verletzen, dann bedeutet dies, dass sie gerade etwas sehr Bedrohliches vorbereiten.

Achte nicht auf die Ampeln (offizielle Statements), sondern auf die Autos (Taten), denn die werden dich überfahren.

Maas ist Bundesaußenminister der BRD, Europa sind verschiedene nationale Staaten. Gut, man kann sich nun streiten, dass die Europäische Union eine gemeinsame Außenvertretung hat, der auch Maas angehört, doch da ist er nur einer von 27 Außenministern.

Wer verletzt denn tatsächlich wessen Souveränität? 

DDR-Apparatschiks lenken Linksfaschisten in den USA

Dies gilt auch im Fall des jüngsten Vorstoßes von diesem “super” Außenminister Heiko Maas, der im Konflikt Griechenland-Türkei vermitteln will. Abgesehen davon, dass der “Stratege” hier nur den großen Macher mimen will, den “Weltaußenminister” für diese Absurdität von “Weltkanzlerin” (Der Spiegel), unterstellt dieser Hanswurst Griechenland Fehlverhalten.

Man vermittelt in Fällen, indem Fehlverhalten auf beiden Seiten vorliegt und Potenzial für einen Kompromiss besteht. Das heißt, die deutsche “Weltregierung” unterstellt dem Opfer, dem angegriffenen Griechenland, Fehlverhalten und erwartet (zwingend notwendig für einen Kompromiss) Zugeständnisse an den Aggressor Türkei. Das Signal an das Opfer ist, sich verteidigen wird bestraft. Und der Täter lernt daraus, dass seine Aggression belohnt wird.

In der weiteren Entwicklung dieses Prozesses wird Ankara die in diesem Konflikt wirkende “Ordnungsmacht” Deutschland als schlechten Witz, Warmduscher, Kasperle Theater definieren und seine aggressive Politik ausweiten. Am Ende lacht die ganze Welt über Deutschland und wird Heiko Maas als das erkennen, was er ist: ein Politclown.

Da faselt diese Bagage von Schwachköpfen ständig was von europäischen Außengrenzen verteidigen und europäischer Souveränität, wenn es so weit ist Taten zu vollbringen belohnen sie den der ihre “Werte” verletzt hat.

Wer hier zu bedenken geben will, dass es viele Erdogan-Anhänger in Deutschland gibt, die bei einer “Provokation” Szenen erzeugen könnten, die für die Polizei unkontrollierbar sind, dem sei gesagt: Wer hat die denn hereingelassen? Wer kann denn keine nationalen Grenzen kontrollieren? Wer lässt denn Polizei niederknien, um an den Abschaum die Geste der Unterwerfung auszusenden? Wer demontiert die Bundeswehr?

Nord Stream und Nord Stream 2 sind ein Projekt von Deutschland und Russland, auch wenn weitere Staaten an die Pipeline angeschlossen werden. Maas erklärt es zu einer europäischen Angelegenheit, indem er den Europa-Gedanken benutzt, um die deutsch-russische Identität zu kaschieren. Und in diesem Patriotismus setzt er sich über die Souveränität der einzelnen europäischen Staaten hinweg. Er sagt Europa, was er jedoch meint ist Deutsch-Sowjetischen Russische Freundschaft.

Wintershall DEA und Uniper, denen US-Sanktionen drohen, weil sie an Nord Stream 2 beteiligt sind, bauen auf Heiko Maas auf und bei Uniper erfahren wir, die Sanktionen sind "ein klarer Eingriff in die europäische Souveränität". Die reden offenbar von einem europäischen Reich.

Sehr viel nationalistischer argumentiert Die Linke SED, die scheuen sich nicht den Deutschland-Bezug anzusprechen. Klaus Ernst, Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie:


“Die Ausweitung der Sanktionen gegen Nord Stream 2 auf sämtliche Unternehmen, die irgendwie mit der Fertigstellung und Inbetriebnahme der Pipeline zu tun haben, stellt einen direkten Angriff auf die Souveränität Deutschlands und Europas dar.”

Obwohl die AfD profitiert von ihrer Euroskepsis, schließen sich die Blauen den Roten und Blutroten an. Was soll das werden, die Internationale? Jörg Meuthen befindet es als "nicht hinnehmbar, wenn sich die USA in europäische Angelegenheiten einmischen, die sie nichts angehen".

Was ärgert denn alle bei der Deutsch-Russischen Freundschaft? Dass das Beta-Männchen den Alpha-Rüden herausfordert und mit eingekniffen Schwanz jault, ehe es zur Auseinandersetzung kommt. Greifen die USA in die Souveränität Deutschlands ein? Nein, denn Sanktionen gelten in der US-amerikanischen Jurisdiktion und was dort geschieht ist ausschließlich die Angelegenheit der US-Amerikaner. Was diese Patrioten wollen, ist mit Putin Kuscheln aber Geld in den USA abzocken. Wenn Washington dann sagt, wir spielen dieses Spielchen nicht, dann setzt die Schnappatmung ein und es wird “patriotisch”.

Bezogen auf Deutschland sollte jeder extrem misstrauisch werden, wenn es zu einem überparteilichen Konsens kommt, bei Parteien die sonst auf ihre fundamentalen Unterschiede bestehen. Da führe niemand jetzt Die Grünen als positives Beispiel an, weil die sagen gegen Nord Stream 2 zu sein. Ohne die wäre Nord Stream gar nicht möglich gewesen und gegen Nord Stream 2 haben sie nichts getan. Nicht zu sprechen von der ökologischen Belastung durch Nord Stream 2, die diese Umweltpartei ebenso wenig interessiert wie Fridays for Future. Nord Stream 2 ist vom ökonomischen Standpunkt (wie in diesem Artikel an den verschiedenen Beispielen gezeigt wird) nicht zu rechtfertigen. Es ist eine ähnliche Situation wie bei der Macht-von-Sibirien-Pipeline. Das Merkwürdige ist, dass die Kommunisten in Peking das erkennen konnten, was deutsche “Marktliberale” offenbar nicht können.

Die Unterstützerpropaganda für dieses rein politische Projekt lässt jedenfalls sehr mysteriöse Seilschaften erkennen.

Diese Pipeline verstößt gegen das eigene gebetsmühlenartige Dummgewäsch von der Energiewende, oder sind russische fossile Brennstoffe plötzlich Klimaneutral?

Außerdem erhöht Nord Stream 2 die Abhängigkeit von einem Energielieferanten, was Europa (denn von Deutschland aus soll das verteilt werden) in dieselbe Situation bewegt, in der Osteuropa während des Kalten Krieges war: Die Energiewaffe des Kremls. Auch das haben die Chinesen erkannt und setzen den unverschämten Ambitionen Moskaus Grenzen, um dem Kreml klar zu machen, dass sie in der Rangordnung auch nicht den Beta-Rüden darstellen. Doch noch schlimmer trifft die Hierarchie die deutschen “Patrioten”. Was soll denn an der Politik der Auslieferung Deutschlands an Russland patriotisch sein? Und dann, was völlig geisteskrank erscheint, an so ein Shithole-Country? Ein Afrika mit Schnee? Gemessen an Kapazitäten, ökonomischer Kraft, Potenzial muss Russland weit hinter Deutschland kommen, nur wird diese natürliche und auf Leistung aufbauende Wertigkeit gezielt von der deutschen Regierung zunichtegemacht. Im Gegenteil, der Mainstream erklärt uns Leistung ist rassistisch, obwohl sich öffentlich-rechtliche Parasiten durch den staatlich sanktionierten Raub am Leistungsträger finanzieren.

Wenn es sich tatsächlich um eine europäische Energiepolitik handelt, warum wird diese in Berlin gemacht und nicht Brüssel? Warum soll die Pipeline durch die Ukraine abgeschaltet werden, obwohl dies den Verträgen zwischen Moskau und Kiew widerspricht, ebenso wie den Lippenbekenntnissen aus Berlin?

Wie kann es sein, dass Berlin sich auf die Souveränität Europas beruft, während sie es sind, die diese gefährden? Schlimmer noch, da wurde die österreichische Regierung gestürzt, und Polen schikaniert da diese kein russisches Gas wollten, ausgehend von Deutschland. Und dieser periphere Kolonialismus Deutschlands mit dem sie die kleinen Staaten der Europäischen Union gefügig machen, während sie Spanien und Italien mit monetären Zuwendungen bei Laune halten. Nutznießer ist dabei kein deutscher Imperialismus, sondern am Ende der neuen Fressordnung (NWO) steht Russland. Ist das wirklich patriotisch?

Die Trump-Administration hat gegenüber dem Merkel-Regime auf Argumente gesetzt, dafür war Berlin nicht zugänglich. Warum ist klar, die handeln völlig irrational und im Dienst Moskaus.


Warum erheben die drei Steuern aus demselben Grund der Klimarettung und bauen die Kapazitäten für fossile Brennstoffe aus? Darüber hinaus steigt der Gasverbrauch in Europa nicht.

Berlin redete sich heraus, dass Nord Stream und Nord Stream 2 ein wirtschaftliches Projekt sei und die Politik sich nicht einmischen sollte. Es war doch erst die Regierung, die das Projekt ins Rollen brachte, und zwar von einem der jetzt oben im Moskauer-Energieklub sitzt. Warum mischt sie sich dann mit einer Bankenrettung ein, wenn die Deutsche Bank, die Geldwäschebank des Kremls, Probleme bekommt? Warum politisieren sie Nord Stream nun, als Angriff auf eine europäische Souveränität? Dabei hat das europäische Parlament bereits wiederholt klargestellt, dass die Gaslieferungen von Gazprom geltenden europäischen Recht widerspricht.

Der Merkel-Fanklub erwidert gern, dass die Bundeskanzlerin von den Energiekonzernen gezwungen wird, die große Gewinne mit russischem Gas und Öl erzielen. Wieso konnte sie sich gegen die Autokonzerne behaupten und die dämlichsten Vorschriften durchsetzen, die zur Ruinierung einer für Deutschlands Gesellschaft tragenden Schlüsseltechnologie führten? Es ist doch ziemlich eindeutig wer es ist, die die deutsche Souveränität (und Europas) bedrohen.

Erinnern Sie sich an den CSU-Politiker Manfred Weber? Er gewann die Wahl der EU-Kommissionspräsidentschaft. Eine seiner Programmpunkte lautete, dass er Nord Stream 2 stoppen wird. Aber es war die Bundesregierung die intervenierte und an seine Stelle, ohne Legitimation, Ursula von der Leyen platzierte. Mit der Unterstützung von Emmanuel Macron. Ursula von der Leyen gehört zum Leine-Klüngel.

Was sagte da sich selbst überführend Angela Merkels “Berater” Peter Beyer (CDU), im Deutschlandfunk?

“Ich gehöre ja auch eher zu jemandem (sic), der dieses Projekt zunehmend kritisch sieht. Ich glaube, man muss sich schon auch eingestehen, dass insbesondere in der Anfangsphase der politischen Diskussion vor rund anderthalb, zwei Jahren wir viel zu lange gewartet haben oder uns offiziell nicht eingestanden haben, dass es natürlich eine nicht zu unterschätzende, geopolitische Dimension gibt.”
Inoffiziell wurde es also gewusst und die vielen Warnungen aus den verschiedensten Kreisen und Regierungen ignoriert?

In Anbetracht der jetzigen Unterstützung der systemrelevanten Medien Lobotomiemedien Deutschlands, für Joe Biden, wird klar worauf die deutsche Regierung spekuliert und in welches Lager Joe Biden einzuordnen ist. Sowohl Russland und China hoffen ebenfalls auf Joe Biden.

Wir sehen, dass die ökonomische Macht Deutschlands von der Bundesregierung genutzt wird, um mit seinem peripheren Kolonialismus andere Regierungen in Europa auf ihre Linie zu zwingen. Es ist zunächst naheliegend anzunehmen, dies geschehe aus Gründen übernationaler Expansion heraus. Die Linksfaschisten nennen dies gern Internationalismus, aber es ist Imperialismus. Es ist naheliegend, im Ausland, dies als deutschen Imperialismus wahrzunehmen, was tatsächlich der Grund ist für den zunehmenden Deutschen Hass. Tatsächlich sind die agierenden Kanaillen Deutsche und die Zerstörung Europas durch die deutsche Regierung muss zu dieser Annahme führen.

Nur gibt es ein kleines Problem, das im Ausland wenig Beachtung findet: Warum zerstört die deutsche Regierung auch Deutschland, insbesondere die Ökonomie, die den peripheren Kolonialismus finanziert? Beispiel Spanien, George Soros der mit Sicherheit ein Agent der Achsenmächte Deutschland und Russland ist, finanzierte sowohl die aus Kommunisten bestehende Zentralregierung in Madrid, als auch die Separatisten in Katalonien. Was soll der Sinn einer solchen Politik sein?

Es gibt derartige Beispiele im historischen Kontext zur Genüge, es ist ein gängiges Mittel von Feindstaaten sein Angriffsziel zu destabilisieren. Jetzt ist die Euphorie über eine rote Regierung in Spanien vorbei und ein Systemwandel ist zu befürchten. Also transferiert die deutsche Bundesregierung Milliarden, die sie gut erwirtschaftet dem Steuersklaven geraubt hat und schickt das, wegen der China-Grippe nach Spanien. Umgehend nach dieser Finanzspritze setzt die spanische einer der populistischen Versprechen der Roten um: das bedingungslose Grundeinkommen.

Jedem rational denkenden Menschen, also nicht Sozi, ist klar, dass das Geld aus Berlin verbraucht wird, ohne das die Ökonomie Spaniens irgendeinen nennenswerten Sprung nach vorn macht, um das zu finanzieren. Fällt die Wählerschaft darauf nicht herein, kommt die Reaktion an die Macht und schafft das Grundeinkommen ab, da nicht finanzierbar. Alle sozialistischen Idioten sind dann sehr verstimmt über diese Regierung, die ihnen nicht ihre steuerfinanzierte Ponyfarm gönnt. Und wird oft zu hören bekommen, wie schön es unter den Roten war.

Bleiben die Roten an der Macht, geht das Geld auch alle und bekommen es von wo? Aus Deutschland. Dann muss die Oppression erhöht werden, um den Steuersklaven zu animieren. Dennoch ist jedem Ökonomen klar das dies nicht auf ewig gut geht und Deutschland finanziell ausblutet, was überraschender Weise eine Forderung von Joschka Fischer war.

Das alles wird kaschiert, denn warnende Stimmen gibt es, in dem man von der internationalen Solidarität spricht, das Zugehörigkeitsgefühl zum Wir-Kollektiv heraufbeschwört und von westlichen Werten spricht, damit niemanden den Kreml-Troll benennt.

Demzufolge sollte man annehmen, das Hauptanliegen dieser “deutschen” Imperialisten (und der Merkel-Fanklub glaubt tatsächlich, dass die Merkel das tut) darin bestehen die Wirtschaft ausbauen und so neue Einnahmen generieren. Dies passiert nicht! Es scheint vollkommen unlogisch, dass das Regime in Berlin die Wirtschaft zerstört. Umso schneller verarmt Deutschland und damit der Zahlmeister der Europäischen Ponyfarm. Und dann folgt was? Systemzusammenbruch in Europa.

Was dann? Im Chaos wird sich eine neue Ordnung installieren, traditionell wollte das Russland sein, doch nun macht Peking dem Kreml klar, wer die Nummer 1 der Totalitären ist. Europa zerstören bis in die Fundamente und darauf den Kommunismus aufbauen, so sagte es die Frankfurter Schule.

Aufgrund des hier beschriebenen wirtschaftlichen Zustand Russlands ist klar, das es gar nicht die notwendigen Ressourcen hat um Europa zu sanieren, denn es hat keine um sich selbst zu sanieren. Statt der blühenden Landschaften des Eurasischen Reiches ist dann wahrscheinlicher, dass daraus eine Version von Tribute to Panem bekommt, mit Moskau als das Kapitol.

Ein deutscher sozialistischer Imperialismus würde zwar ein totalitäres Regime installieren und das Volk unterdrücken, aber mit Sicherheit nicht Wirtschaft und sein Militär demontieren. Es ist klar, dass die agierenden Kanaillen einem fremden Herrn dienen müssen. Eindeutig ist es keine Kanzlerakte, mit Donald Trump als obersten Dienstherren von Angela Merkel. Die USA haben unter Bill Clinton und Barack Obama, mit denen sich Angela Merkel so toll versteht, dasselbe Problem wie wir.



Russlands Energiestrategie


Eine Antwort auf das Mysterium, wem dient die deutsche Regierung, zu finden ist spektakulär simpel: Wohin verlagert die Bundesregierung die Energieabhängigkeit und Wirtschaft?

Nach Osten und nicht nach Westen.

Russische Oligarchen und die deutsche Justiz - Beispiel Verkauf der Nordic Yards Werft in Wismar

Wie hier gezeigt steht es um Russland im Aspekt Gas und Öl schlecht. Angela Merkel und Emmanuel Macron halten zu Russland. In letzter Zeit erhöht der Kreml die Diskussion um die Wiederherstellung der Sowjetunion. Sogar unter völlig irrwitzigen Wahnvorstellungen, vermutlich ein Anzeichen der Verzweiflung. Dies führte zu einem Wortgefecht zwischen der Regierung von Russland und Kasachstan. In Zentralasien, den Staaten die zuvor zur Sowjetunion gehörten, wurde sehr viel Öl und Gas gefunden. Dies möchte Russland in die Finger bekommen. Doch Kasachstan fühlt sich mit seinem Partner China recht wohl gegenüber einer russischen Bedrohung.

Neben Sicherung der Erdöl- und Erdgasreserven von Venezuela ist die Ambition Russlands in Afrika hervorzuheben, in Lateinamerika und Afrika ist Russland ungleich erfolgreicher als China. In Libyen wurde Russland massiv von Frankreich unterstützt. Dennoch setzte sich auch China dort fest.

Der lange Arm des Kremls in Lateinamerika

In allen Staaten Afrikas in denen die EU in den 1980-er und 90-er eine Zusammenarbeit bezüglich der Energiepolitik prüfte, hat sich der Kreml die Rohstoffe gesichert.

Russische Journalisten in der Zentralafrikanischen Republik getötet
Russisches Außenministerium verschweigt Folter an getöteten Journalisten
Wagner Group und der Bergbau
RuSSland bringt Militärexperten in den Kongo, trotz Problemen in der Rüstungsindustrie
Russlands Wagner-Group in Libyen

Eine Grafik der Neue Zürcher Zeitung (NZZ) verdeutlicht das:




Was auf der Karte fehlt, sind noch Tunesien und Marokko. Dem einen oder anderen wird auffallen, dass die afrikanischen Migrationsströme einhergehen mit den Gebieten von russischem Interesse. Dahinzu kommen die Diktaturen von Westafrika, wo Emmanuel Macron sehr aktiv ist.

Marokko hat die größten Uranvorkommen der Welt und Kreml-Firmen sind die größten Uran-Förderer der Welt, obwohl es in Russland keine qualitativ hochwertigen Uranvorkommen hat.

Moskaus Freunde in Washington

Schätzungen besagen, Marokko verfügt über 6.644.425 Tonnen Uran. Damit kann sich Russland von seinem bisherigen Hauptlieferanten lösen, nämlich das aufmüpfige Kasachstan. Doch besitzen die nur rund ein Sechstel dessen, was Marokko bietet.

Die ganze Zeit über versuchen Intrigen aus Moskau die USA in einem Krieg im Nahen Osten oder Afrika zu verwickeln. Jüngster Vorstoß aus dem Irak, wegen der Einfälle der Türken in den Nordirak, der Kontrolliert wird vom Barzani-Clan mit harmonischen Verbindungen zu Angela Merkel und Wladimir Putin.

Die Beziehungen zwischen Marokko und Russland entwickeln sich sehr schleppend. Marokko ist gegenüber Moskau sehr vorsichtig, da Russland ein Monopol als Waffenlieferant für Algerien hat. Marokko und Algerien befinden sich in einem jahrzehntelangen Konflikt.

Auf seine NATO-Partner kann sich die USA nicht verlassen und Deutschland muss sogar als Feindstaat betrachtet werden. Mehr als die CDU muss die SPD als Moskau hörig betrachtet werden, sich im Kreml die Klinke in die Hand zugeben gehört bei der Sozen-Parteileitung zum guten Ton. Bei der Destabilisierung im Nahen Osten oder Nord- und Zentralafrika tritt Russland viel öfter mit seinen Freunden aus Paris und Berlin in Aktion, als mit Peking.

Die Europäische Union hat ein Interesse an Stabilität in Afrika, eben weil man dort in der Energiepolitik Partner sucht. Frankreich und Deutschland treten destabilisierend dort auf, wobei infolge eines Prozesses der Umstrukturierung Moskau im Besitz der Schürfrechte steht. Damit ist klar, dass diese vehementen Europaverteidiger in Paris und Berlin kontra die ursprünglichen Interessen der EU handeln.

Russland steht in der Arktis, in Nordafrika und im Nahen Osten, während eine Kriegsflotte in ständiger Alarmbereitschaft steht und auf den Befehl wartet Europa von Amerika abzuschneiden. Während diese depperten Hilfsrussen also unentwegt schreien, dass die NATO Russland umzingelt, ist es tatsächlich andersherum. Dabei geht es den Russen um das Abschneiden von Energielieferanten aus Amerika. Passenderweise ist die energieversorgende Infrastruktur, Dank des Merkel-Regimes, dann bereits vorhanden. Zielt Russland mit Mittelstreckenraketen gegen Nord- und Osteuropa, werden Stützpunkte in Nordafrika auch Südeuropa (Spanien und Italien) anvisiert.

Sich diese Situation vor Augen haltend sehe man sich Merkels gesamteuropäisches Sicherheitskonzept an. Jeder rational denkende Mensch, selbst wenn er keine weiterführenden Hintergrundinformationen besitzt, müsste sich zumindest die Frage stellen: Was labert die dusselige Kuh von Flugzeugträgern?

Wenn Merkel und Macron von Europa-Armee reden, ein Projekt das von Moskau unterstützt wird, dann denken die beiden Halunken nicht an Gefahren aus dem Osten (auch wenn die es vielleicht sagen), sondern die meinen den Westen: die USA.

Das hört sich zuerst erschreckend an. Doch relativiert sich das, weil einige Faktoren störend auf den Kreml einwirken. Dennoch sehe ich Deutschland immer noch als verlorenes Land und das ist das Hauptproblem in Europa. Italien und Spanien wären bereits aus diesem Netz raus, würden die nicht durch Zahlungen aus Deutschland bei Europa-Laune gehalten. Die kleinen Staaten im Benelux selbst Österreich werden sich nicht von Deutschland trennen können, ohne Hilfe von Außen.

Positiv ist die Trump-Administration, der Sturz der roten Regierung in Brasilien, als wachsender Energiemarkt. Die Bildung des Anti-Russland Blocks von Polen und Baltikum. Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Der realpolitisch desolate Zustand der russischen Ökonomie. Und selbstverständlich das Machtgerangel zwischen Peking und Moskau.

Die nächsten beiden Schritte die folgen müssen sind die Wiederwahl von Donald Trump und der Systemsturz in Frankreich. Da nicht zu erwarten ist, dass sich in Deutschland etwas von entscheidender Wirkung ereignet, was eine strukturelle Wende erzeugt, müssen Polen, Großbritannien und Frankreich zurückkehren zur Entente und konsequent und erbarmungslos die Daumenschrauben am deutschen Michel ansetzen und immer fester drehen. Es sei denn, die Gelb Westen machen ihr salopp gemeinte Bemerkung tatsächlich wahr und kommen nach Berlin, um sich bei Angela Merkel für ihre Europapolitik zu “bedanken”. Andernfalls kehrt Europa zur Ausgangssituation des Zweiten Weltkrieges (Entente) zurück. Diesmal unter anderen Kräfteverhältnissen, sodass dem rot-rot-grünen Wahnsinn ohne immensen Aufwand der Hals in Rheinwiesenlagern umgedreht wird.

Das rot-rot-grüne System, das Deutschland in Geiselhaft genommen hat muss mit allen zur Verfügung stehenden Mittel zerschlagen werden. Des Weiteren ist wichtig eine strukturelle Säuberung gegen Moskaus (und Chinas) 5. Kolonne, destruktives Gesindel und systemrelevante sozialistische Idioten zu führen.

Die Bedrohung ist da, die Situation ist ernst, aber Grund zur Panik muss nicht bestehen, wenn die Destabilisierung Europas abgewendet wird. Und wenn das im Guten nicht gehen sollte, dann muss es mit den entsprechend erfolgreicher Methoden getan werden.


Was Russland will


Vieles von dem, was der Kreml an großartigen Dingen sagt, basiert auf Kaschieren der Realität, Minderwertigkeitskomplexen, Wolkenschlossbauerei und schlicht Lügen. Das darf weder zur irrigen Annahme führen, Russland ist eine Bedrohung von derselben Rangordnung wie China, noch dahin das Russland keine Gefahr ist. Obwohl es im Westen einige ehrliche Strategen und Analytiker gibt, sind es nur sehr wenige die wissen, wie im Kreml tatsächlich gedacht wird.

Der häufigste Irrtum ist es anzunehmen, dass im Kreml westlich gedacht wird. Das ist fatal! Es ist aufgrund der imperialistischen Doktrin unmöglich mit Russland ein rationales Verhältnis im gegenseitigen Auskommen zu führen. Der Kreml wird auch nicht angreifen, wie ein in die enge getriebener Hund, sondern wie ein tollwütiger.

Kratz an einem Russen und zum Vorschein kommt ein Tartare. Ein mitnichten westliches Sprichwort, sondern es wurde von vielen russischen Literaten, selbst Tolstoi, genutzt. Der Unterschied ist, dass diese russischen Literaten eine europäische Bildung genossen hatten und mit dem Sprichwort auf den dominierenden Atavismus von Mütterchen Russland verweisen wollten.

Dass der erste kommunistische Staat sich ausgerechnet in Russland etablieren konnte und von dort aus verbreitet wurde, hat sehr viel mit dem Atavismus Russlands zu tun. Ebenso wie besonders die destruktiven Bevölkerungsanteile von der von Moskau ausgehenden Ideologie angesprochen werden.

Russland war Anfang des 20. Jahrhunderts in den peripheren Gürtel einzuordnen, der die europäischen Kulturen umgab. Ebenso wie die Masseneinwanderung aus eben diesen peripheren Gürtel nicht zufällig kommt, sondern die für Moskau richtigen ideologischen und kulturellen Voraussetzungen mitbringen: Gesellschaftliche Verblödung durch Absenkung des Intelligenzquotienten.

Der Sturm auf Europa wird in diesen Kreisen gern mit dem Untergang des römischen Reiches verglichen. Während die römische Elite in Dekadenz degenerierte und die Massen von Barbaren innerhalb der Grenzen von wachsenden Problemen zu unkontrollierbar avancierten, wurden dann die römischen Grenzen liquidiert durch von Außen einfallende Barbarenhorden, die die Herrschaft übernahmen.


So ungefähr ist es gedacht, sich Europa zu bemächtigen. So gut wie alle nordafrikanischen Staaten und Nahe und Mittlere Osten kooperieren mit Moskau und China, weil man sie zum Plündern eingeladen hat. Doch seit China diese ins Seidenstraßen-Projekt aufnahm, wächst der Einfluss Pekings.

Die Syrer welche die Türkei passierten, um Europa zu erreichen, sind keine Erdogan-Fans, denn diese Syrer blieben, um für Erdogan zu kämpfen. Jene Syrer, die kamen, sind zum größten Teil Assad und Putin-Fans, die Erdogan nicht in der Türkei haben wollte. Die monetären Zuwendungen des Merkel-Regimes an Ankara geschahen auch nicht damit Erdogan die Grenze schließt, wie es die europäischen Medien vermeldeten, sondern, dass er sie offen lässt.

Syrer die in jüngster Zeit in der “Party und Eventszene” mit ihren spontanen “Straßenfesten” auffallen, treten immer häufiger in Kooperation mit Tschetschenen auf, deren Gemeinden von Leuten kontrolliert sind, die mit Putins Vasallenkönig Ramsan Kadyrow zusammenarbeiten. Auch wenn diese offiziell Asyl in Deutschland genießen, weil sie angeblich verfolgt werden. Das ist dasselbe Phänomen, was offenbar viele zweifelnden Linkslibertären Rätsel aufzugeben scheint, wie die Russen, die nach Deutschland kommen, um dann ununterbrochen davon zu schwärmen, was für ein tolles Land Russland ist und welch großartige Staatsführung das Land habe. Dahinter stecken keine Rätsel, sondern ein System.

Während Europa von innen heraus verfault, durch die Mobilisierung der destruktiven Bevölkerungsteile, werden sie gleichzeitig mit einer Schwemme von Asyltouristen überladen, die hauptsächlich aus feudalistischen Gesellschaftsstrukturen stammen, Bildungsresistent sind und nicht die geringste demokratische Grundnatur entwickelten, dafür jedoch auf Europäer als minderwertig herabsehen, um gleichzeitig die eigenen Minderwertigkeitskomplexe durch Präpotenz und Narzissmus zu kaschieren.

Sehen Sie sich diese rot-rot-grüne Mainstream-Mischpoke an, die seit den 68-er herangezüchtet wurde, so stellen Sie fest, dass die sich allerhöchsten in subtilen Nuancen von den importierten Goldstücken und Facharbeitern unterscheiden.

Auch das derart viele Künstler an dieses rot-rot-grüne System glauben braucht niemanden überraschen. Das ist das Missverstehen utopischer Kommunisten, gegenüber an Machiavelli orientierenden real existierenden Marxisten. Der utopische Kommunist, vollkommen egal ob “Putin kritische” neu-linke Mainstream-Mischpoke oder neu-”rechte” Hilfsrussen sitzen der irrenden Annahme auf, dass das, was die Ideologie verspricht, so eine Art Masterplan sei, der tatsächlich umgesetzt wird. Ein ideologisch Verblendeter glaubt daran wie jeder Jünger einer Psycho-Sekte den Versprechen seines Guru.

Da wurde von Anfang an nicht die Aufgabe von Ideologie verstanden, nämlich Matrix erzeugen, um durch Wir-Kollektive nützliche Idioten zu bündeln und durch Vorgaben einer zentralen Intelligenz zu lenken. Exakt dies ist Faschismus. Und es ist selbst dann Faschismus, wenn er nicht in Uniform in Erscheinung tritt. Denn das ist nur ein Kostüm und Austauschbar, das Denken jedoch nicht.

Der nützliche Idiot des einen Kollektives wird sich immer der Vermutung verweigern, dass seine zentrale Intelligenz mit der des anderen Kollektivs kollaboriert oder identisch ist. Weil sie trotz eines mediengeilen jedoch völlig oberflächlichen Bekenntnisses zum Antifaschismus nie begriffen haben, was Faschismus wirklich ist. Was am Bildungssystem liegt, das von Marxisten durchsetzt ist. Es ist daher kein Zufall zwischen der Zersetzung im Bildungssystem und systemrelevanter Idioten einen Zusammenhang zu erkennen.

Einige Libertäre wenden ein, dass es keinen Kulturmarxismus gibt, da Karl Marx nirgendwo davon spricht. Da sitzen einige schon wieder der Desinformation der Marxisten auf und zeigt, dass es nicht ausreicht, sich als Libertär zu bezeichnen, um dann automatisch ein anti-Marxist zu sein. Karl Marx schreibt deshalb nichts vom Kulturmarxismus, weil der erst nach diesem von Lenin etabliert wurde. Darum auch der Unterschied zwischen einem orthodoxen Marxisten (der Glaubt das die Bedingungen des Systemsturzes von allein eintreten) und Marxisten-Leninisten (die glauben, das dies erzeugt werden muss). Und wer ist es, der die rot-rot-grünen Evolutionsverweigerer kreiert? Es ist der Kulturmarxist des Marxismus-Lenismus. Und was lehrt der Kulturmarxismus über den Westen? Er ist degeneriert.

Bei diesen “Kulturschaffenden”, also systemrelevanten Künstlern haben wir es mit genau diesen utopischen Kommunisten zu tun, die dadurch stimuliert werden in einer steuerfinanzierten Ponyfarm zu leben (Fördersumpf) der sie vom Kontakt mit der Realität abschirmt. Ebenso wie es nutzlos ist, den Jünger einer Psycho-Sekte mit Fakten davon Überzeugen zu wollen, dass sein Guru vollkommen andere Interessen verfolgt, als er in seiner Religion verspricht, reagiert der ideologisierte Sozialist auf Fakten mit der Verletzung seiner Gefühle und wird ausschließlich Wohlfühlnachrichten akzeptieren. Leute aus einer sozialistischen Ideologie (Matrix) herauszuholen zeigt die gleichen Reaktionen, wie bei Anhängern von Jüngern der Psycho-Sekten.

Wer bei irrational denkenden und geistig extrem beschränkten nützlichen Idioten meint, er käme mit rationaler Diskussion gegen Idioten an, der ist vollkommen auf dem Holzweg. Fragen Sie mal bei solchen Leuten nach, die sich darauf spezialisierten Leute aus einer Psycho-Sekte zu befreien, wie man das macht. Die werden geistig gebrochen. Das sind extrem hässliche Szenen: Exzessive emotionale Schwankungen, die den Eindruck der Besessenheit erwecken, gefolgt von maßlosen Gewaltausbrüchen, denen ein emotionaler Zusammenbruch folgt. Sich in seinen Gefühlen gekränkt fühlen, ist das allererste was ein solcher Sektenjünger beanstandet, wenn man ihn an den Rand der Matrix führt.

Und alle diese staatsfinanzierten Freaks werden ihnen ununterbrochen versichern, wie toll Steuerzahlen ist, weil sie genau wissen, dass davon ihre sozialistische Seifenblase existiert. Dafür ist eine autoritäre Regierung nötig, die von oben herab regiert. Das ist nicht das Verhältnis Volksvertretung zu Bürger, sondern Oligarchie zu Untertan. Und damit fällt jeder bereits aus der Klassifikation Libertär heraus, der da mitmacht.

Sehen sie sich das Dummgewäsch eines deutschen “Künstlers” an:


Bei Ansichten, wie der Kontrolle der Wirtschaft durch den Staat, driftet jeder immer weiter in die Totalitarismus Definition ab. Um es nochmal zu betonen ein systemrelevanter Künstler kann ja durchaus seine Meinung haben, nur hat er nicht mehr Gewicht in der Waagschale, als ein vom König aus Steuernbezahlter Gauckler oder Hoffnarr der lediglich die Aufgabe hat dem König zu gefallen. Boris in diesem Fall, ist kein systemrelevanter Künstler sondern möchte es gern werden, auf Facebook klagt er darüber, dass Eigenständige keine 5000 € Corona-Hilfe bekommen. Er möchte also gern zum Hofnarren aufsteigen, denn auf dem freien Markt verkauft er nicht genug CDs. Und woran könnte das liegen? Offenbar wollen zu wenige seine Musik hören. Warum sucht er sich nicht einen neuen Job, wenn er als Künstler nichts taugt? Ist wahrscheinlich eine rechte Verschwörungstheorie. Weil er sich in seiner Parallelwelt für ein verkanntes Genie hält und nun nach Sozialismus schreit, damit alle anderen gezwungen werden, ihn als Künstler anzuerkennen.

Davon abgesehen hat dieser Knallkopf jeden Bezug zur Realität verloren. Freie Marktwirtschaft geht nicht. Warum folgen Flüchtlingsströme dann immer von den regulierten Märkten weg zu den freien Märkten? Oder war das nicht der Grund der Kubaner und Venezolaner ihr Land zu verlassen? Oder von der DDR in die BRD zu wechseln? Und das Zurückfahren der Wirtschaft durch eine Weltregierung, von der alle Kozis und Nazis träumen, wird den Verkauf seiner Platten inwiefern fördern? Insbesondere da ein Künstler Freiheit braucht um sich auszudrücken. Der denkt sich gewiss, die Weltregierung wird die Weltbevölkerung zwingen zu gleichen Anteilen seine Musik zu konsumieren. Oder ist es in Ordnung, wenn sich der bessere Künstler durchsetzt?

Der Irrtum eines nützlichen Idioten ist es, dass er annimmt, dass die alles regulierende Weltregierung, die totalitäre Macht hat, und den Bürger zum Untertanen degradiert genau das Realisieren wird, was der kleine Boris will und sorge trägt, dass es ihm gut geht. Ist das nicht ungefähr das, was kleine Kinder von ihren Eltern erwarten und nicht bekommen?

Genau das sind dann diese Spinner, die sich in den Sozialismus hineinwählen und feststellen: “Das habe ich mir ganz anders vorgestellt.” Sobald die zentrale Intelligenz zu fordern beginnt und etwas macht, was Boris nicht gefällt. Das sind genau diese Spinner die dann sagen: “Das ist kein richtiger Sozialismus”. Weil das, was Sozialismus ist, von seiner subjektiven Meinung gebildet wird. Und da wird klar, dass der utopische Sozialist/Kommunist über Dinge spricht, die er gar nicht versteht, denn Karl Marx lehrt die objektive Wertlehre, der sich das Subjekt zu beugen hat, und der Objekt bezogene Wert wird von der zentralen Intelligenz festgelegt. Und das ist der Unterschied zwischen dem real existierenden Kommunisten und einem utopischen Vollidioten.

Wie gesagt kann dem nützlichen Idioten ebenso wenig beigekommen werden, durch Fakten, wie dem Jünger der Psycho-Sekte. Dafür gibt es nur zwei Möglichkeiten, die wieder bei beiden identisch sind.

  1. AHA-Effekt
  2. Kalamität 
Punkt 1 tritt deutlich seltener auf. Gemeint sind das widersprüchliche Handeln zwischen zentrale Intelligenz und verlangter Vorgaben der Ideologie. Was als allererstes als bipolar interpretiert wird. Rührt vom Irrtum her, dass die Ideologie der Masterplan sei, den die zentrale Intelligenz umsetzen will. Tatsächlich ist die Ideologie nur ein Kontrollmittel. Der AHA-Effekt bedarf einer gewissen Intelligenz. Je dümmer ein Mensch ist, desto länger lässt er sich täuschen. Das wird noch einmal verschärft durch die Kader-Apparatschiks die, privilegiert durch das Steuersystem, sich durch die Tribute des Untertanen stimulieren.

Punkt 2 ist der Punkt an dem die meisten nützlichen Idioten die Matrix verlassen. Bei vielen ist es jedoch nur kurz, da ein plötzliches Ableben folgt. Bei den “Wertschaffenden” beginnt das natürlich, wenn ihnen klar wird, das ihr ganzes Dasein dazu verkommt Tribute an die zentrale Intelligenz zu errichten. Sei es durch Abgaben oder Zwangsarbeit. Selbstredend funktioniert das nicht mit jenen Parasiten die durch Subsidien-Zuwendungen der zentralen Intelligenz durch die entrichteten Tribute profitieren. Es besteht daher ein sich selbst aufbauende Motivation des Kader-Parasiten, seine Systemrelevanz ständig zu beweisen, um nicht seine Subsidien zu verlieren.

Der utopische Sozialist hingegen wird aus der Matrix erwachen, sobald der real existierende Marxist seine Macht vollständig gesichert hat, was bereits die Bildung eines Tötungspersonals mit einschließt, abgeschlossen hat. Dies geschieht üblicherweise in der eigenen Polizei und isoliert daher den Bürger von Schutz suchen. Ist dieser Punkt erreicht, verliert das herangezüchtete degenerierte Pack jeden Wert für die zentrale Intelligenz. Was folgt, sind Massaker und Konzentrationslager.

Das hierbei grob beschriebene und auf Kozis bezogene System, ist identisch mit dem System der Nazis oder einer feudalistischen Monarchie und hat seinen Ursprung in der spartanischen Gesellschaft.

Unterschiede beziehen sich lediglich darauf, ob an der Spitze ein Führer oder eine Oligarchie steht. Es hat den Anschein das sich daran gegenwärtig die Neulinken und Neurechten klammern, wenn sie denken das Gegenteil zu sein.

Der Trick der Faschisten ist es, um das Kollektiv nützlicher Idioten aufzubauen, eine Grundidee der sozialistischen Gesellschaftsvorstellungen zu pervertieren. Bei allen autoritären Sozialisten kommt dies bis zur Gegenwart zur Anwendung. Es handelt sich um die Bemühung der anti-autoritären Sozialisten im Feudalstaat, die Regulierungen der zentralen Intelligenz zu beseitigen, um die Ausgangssituation des Bürgers gleichzumachen (Abschaffung der Adelsprivilegien) und somit eine freie Gesellschaft ohne durch Privilegien definierte Wachstumsgrenzen zu schaffen, in dem sich ein Mensch ohne Ansicht der Herkunft frei entfalten kann.

Jede faschistische Ideologie macht genau das Gegenteil, darauf können sie alles überprüfen und Ideologie entlarven, bzw. die deutsche Politik ausmisten. Faschistische Ideologie basiert auf dem Märchen vom guten König (Regierung), in dessen Reich alle Untertanen glücklich sind, bis eine dunkle Macht (hier jetzt beliebig jeden einsetzen der die zentrale Intelligenz infrage stellt) dieses Idyll stört. Die Lösung scheint jedem nützlichen Idioten klar (Kampf gegen Rechts). Jeder Kozi/Nazi-Populist verspricht den nützlichen Idioten, dass eine zentrale Intelligenz dafür sorgt, dass alle am Ende dasselbe erhalten.

Wenn wir nun alle Voodoo-Ökonomen abziehen und die richtigen zu Rat ziehen, dann werden uns alle sagen, das dies unmöglich ist. Ein Märchen eben. Die Wahrheit bedient nicht den Bedarf des nützlichen Idioten an Wohlfühlnachrichten, darum wird er irrational sich auf den Trug versteifen, dass die zentrale Energie die Utopie tatsächlich zu realisieren versucht. Ein rational denkender Mensch würde zu der Vermutung kommen, dass die zentrale Intelligenz ein Trickbetrüger ist.

Im gegenwärtigen Wirken der revolutionären Linken nutzt die Proklamation ständig neuer weltbedrohlicher Gefahren zur Forderung nach der Weltrettung, um noch mehr Geld aus dem Volk zu pressen. Gleichzeitig verschwindet die Wirtschaft, die ursprüngliche Kultur wird (durch den Fördersumpf gefördert) durch die eigenen Regierungen zerstört und die Wehrkraft abgebaut.

Das alles wird nicht in ein rot-rot-grünes sozialistische Utopia führen, sondern zum Verlust des Sozialstaates und Zusammenbruch aller staatlicher Strukturen. Chaos, in dem sich eine neue Ordnung einnistet, die ausgeht von den Hunnen an der Wolga, die Gewehr bei Fuß im Osten lauern.

Wer in dieser Situation noch den närrischen Gedanken hegt, eine Landesverteidigung zu organisieren, dem wird schnell bewusst werden, was für ein Klotz am Bein dieser evolutionäre Abfall einer Generation Z ist. Diese laufen nämlich lachend in die Kreissäge hinein.



Was China will


Die Beziehungen zwischen Moskau und Peking waren von Anfang an belastet. Als Stalin nach mehrfachen Weigerungen zum ersten Mal Mao Tse Tung nach Moskau einlud, ließ er den neuen Herrn im Reich der Mitte drei Tage warten, ehe er ihn empfing. Stalin wollte den Chinesen von Anfang an klarmachen, wer das Zentrum der Neuen Weltordnung ist. Es erweckt den Eindruck, dass Peking in der Gegenwart den Spieß umdreht. Wie wir aus der Vierten Politischen Theorie entnehmen, sieht sich Moskau noch immer als ökonomisches, finanzielles, politisches und kulturelles Zentrum der neuen Weltordnung. Das Problem ist, dass Moskau außer Dummgeschwätz nichts zu bieten hat es “Afrika mit Schnee” (NZZ).

Es ist klar, dass Peking nicht auf Moskaus Agitprop hereinfällt so wie es Abertausende naiver Idioten es in Europa tun. Hinter allem, was Peking verspricht, liegt auch Substanz, das ist der große Unterschied. 


Russland und China sind beide Schurkenstaaten, beide haben eine Regierung, die eins mit der Mafia ist. Doch China ist historisch eine Wiege der Menschheit und daher ein kulturelles Zentrum, und es hat wirtschaftliche, militärische und finanzielle Ressourcen, von denen Russland nur träumen kann. Peking ist das, was Moskau behauptet zu sein.

Für beide Schurkenstaaten ist Medienpropaganda wichtig. Doch das Gewicht tatsächlicher Substanz an Macht lässt sich sehr deutlich in der Staatspropaganda erkennen. Moskau betreibt hauptsächlich Selbstbeweihräucherung und Täuschung. Peking jedoch nutzt Propaganda um zu drohen und Kritik zu unterdrücken.

Außenpolitisch nimmt Russland Einfluss durch die Mafia, die zusammen mit den Geheimdiensten auftaucht, dem folgt umgehend eine Infiltrierung von Polizei und Gerichten. Personen, die für Moskau nützlich erscheinen werden mit Gefälligkeiten, Geschenken oder Erpressung gefügig gemacht. China hingegen tritt in anderen Staaten als Kolonialherr auf.

Die russische Ideologie wurde zuvor angesprochen, in dem der Russe ein Herrenmensch ist, dem die Russifizierten und Pan-Slawen folgen. Germanische und romanische Völker sind dem untergeordnet.

In der Ideologie der Chinesen ist der Han-Chinese ein Herrenmensch. Und demzufolge auch der Russe ein Untermensch für sie.

Trotz aller zur Schau gestellten Freundschaft, die wenig tatsächliche Substanz hat, und unter Berücksichtigung das es in einigen Fällen tatsächlich eine Kooperation gibt, gibt es nicht den geringsten Zweifel, dass Russland und China geopolitische Konkurrenten sind. Und was ihre Ideologien betrifft, so ist dort reichlich Konfliktpotenzial zu erkennen.

Entweder ist der Kreml tatsächlich so verzweifelt, dass er alle Anzeichen ignoriert und seinem Partner China ein Unbedenklichkeitszertifikat ausstellt. Oder, man ist tatsächlich derart tief in seinen Wahnvorstellungen gefangen. Auch wenn der Kreml großen Einfluss auf Europa, Afrika und Lateinamerika hat, auf China hat er gar keinen.

Vor wenigen Jahren bot Peking Moskau einen Schuldenerlass an, im Austausch für seine Territorien an der Grenze zur Mongolei. Dieser nüchterne Vorschlag wurde in Peking bereits auf der Basis vom Volk ohne Raum betrachtet. Die Mongolei wäre komplett von China umschlossen worden und später absorbiert. Das entscheidende ist, dass Peking bereit war, den ursprünglichen Expansionsplan zu verlassen und seine Expansionsrichtung zu verändern.

Für Russland, das zwar von der Entwicklung Sibiriens ständig spricht, aber nichts tut, wäre es eine Möglichkeit gewesen Schulden abzubauen. Das Problem ist, dass im Kreml die Gier nach immer mehr Besitz besteht. Ebenso wie jede andere imperialistische Idee wollen die sich ausdehnen, statt abzugeben. Der Vorschlag aus Peking wurde unter den Russen auch als Skandal aufgefasst, wohingegen der Kreml sich gezwungen sah eine Beschwichtigung nach der anderen auszusenden und zu versichern, dass der Kreml nicht an seinem treuen Freund China zweifelt.

Es gibt aber einige Überlegungen zu machen, die an der Darstellung des Kremls zweifeln lassen. Nicht nur aufgrund der permanenten Dampfplauderei aus Moskau. Im Vorfeld habe ich verschiedene Situationen geschildert, die erkennen lassen, dass das Verhältnis zwischen Russland und China nicht harmonisch ist.

Russland baut darauf, dass China sein Verbündeter ist und konsequent einem Plan zur Aufteilung der Welt folgt, der aus den Tagen des Kalten Krieges stammt: Europa fällt an Russland und bekommt Alaska und Kanada, wohingegen China in Kalifornien Fuß fasst und die USA erobert, ebenso ein Vorstoß über Südostasien bis Australien und Neuseeland.

China lässt jedoch oftmals eine enorme Flexibilität erkennen, reiner Pragmatismus. Und niemand betrachtet in Peking Russland als die Weltmacht, die Wladimir Putin behauptet zu sein. Der ideologische Einfluss Moskaus ist viel größer, als der Chinas, jedoch baut Peking eben auf viel solidere Substanz und ein überlegenes Militär auf.

Das nukleare Potenzial Russlands ist gegen Europa und Nordamerika gerichtet, was auch dem alten Sowjet-Plan entspricht. Doch China wäre es möglich eben auch jedes Ziel in Russland anzugreifen.

Der ursprüngliche Plan beinhaltete auch, die Staaten, die als Opfer des russischen und chinesischen Imperialismus angesehen werden, zu demoralisieren, die Wehrkraft und staatliche Strukturen zu zerstören und wenn möglich Bürgerkriege zu provozieren. Im Idealfall würde dies den Einsatz von Nuklearwaffen überflüssig machen oder auf taktische Einsätze beschränken. Beide Staaten sahen die Option des Einsatzes von biologischen Waffen, um die Bevölkerung in den Beuteländern zu vernichten, ohne die Infrastruktur zu zerstören.

Bezüglich der Destabilisierung hat die 5. Kolonne Moskaus ganze Arbeit geleistet, bis dann Donald Trump den Plan zerstörte, der unter der vorgesehenen Präsidentin Hillary Clinton hätte umgesetzt werden sollen. Russland muss auf Eroberung ausgehen, da der staatliche Kollaps droht, doch mit einem starken Feind können die sich nicht messen.

Jetzt sieht sich auch China mit einer wachsenden starken Front konfrontiert, die sich von Südkorea über Japan und Taiwan, über Indochina bis Indien erstreckt, unter Einbeziehung von Australien und USA.

Es ist nicht so, dass China sich nicht mit dieser Front konfrontieren könnte, doch die Verluste werden ungleich größer ausfallen, als es der ursprüngliche Plan vorsah. Und es wird sein Projekt der Seidenstraße bedroht.

China sendet klare Signale aus, dass man Russland nicht braucht. Offensichtlich will man sich in Energiefragen von Russland lösen und Russen vom chinesischen Markt drängen, oder Moskau zu Unterordnung zwingen. Die Seidenstraße wurde aus Russland rausgeholt, obwohl das bedeutet, dass mehrere Staaten als Partner benötigt werden. Selbst Staaten wie Kasachstan, die ursprünglich harmonische Beziehungen mit Russland hatten, werden aufmüpfig gegen Moskau. China erhöhte seine Ambitionen in Europa, im Zuge von Corona übernahm es einige bedeutende Firmen, z. B. Mercedes. Damit dringt China in einen Raum ein, denn Russland für sich beansprucht.

Peking versucht mit seiner Marionette Joe Biden die Rahmenbestimmungen des ursprünglichen Sowjet-Planes wiederzuerlangen, doch es sieht nicht so aus, als würde Peking die Siegeschancen von Joe Biden hoch ansetzen.

Aufgrund seines Pragmatismus und wenn die Reaktion gegen China in Asien weiter anwächst, darf die Möglichkeit nicht übersehen werden, dass Russland in einem destruktiven Zustand ist, wie es von einem leichten Gegner erwartet wird.

China würde wohl den sibirischen Teil Russlands annektieren und Moskau in einem reduzierten Bestand als Scheinselbstständig zurücklassen. Die Rechnung ist: Wer die Propaganda eines Volkes ohne Raum führt, muss zwangsläufig in der rückläufigen Einwohnerzahl Russlands ein Volk mit viel zu viel Raum erkennen. Wir kennen das bereits aus einem konkreten Beispiel in der Geschichte.

Eine alternative könnte auch sein, um einen Krieg zu entgehen, dass Russland zum Anhängsel Pekings verkommt, ein Schoßhündchen dem seine Knochen ab und zu zugeworfen werden.

Mit Russland gegen China?


Mit Baalzebul den Teufel austreiben ist ein oft zu hörendes Argument. Zugegeben auf den ersten Blick entspricht es einer gewissen Logik. Doch bei genaueren Hinsehen ist es eher die Fabel von der Schildkröte, die einen Skorpion ans andere Ufer tragen will und auf der Mitte des Flusses vom Skorpion gestochen wird. Als die Schildkröte fragt, warum der Skorpion das tat, da nun beide sterben werden antwortet der Skorpion: “Ich kann nichts dafür, es ist meine Natur.”

Großmachtinteressen in der Arktis - Rot China und RuSSland als geopolitische Konkurrenten

Diese These, dass China ein Partner gegen Russland sei oder umgekehrt, ist von Anfang Teil der Strategien von Moskau- oder Peking-Marionetten, um seinen eigentlichen Hintermännern eine Tür in den Westen offenzuhalten. Es ist über alle Maßen gefährlich, einer aggressiven Spezies den Fuß in der Tür zu gönnen.

Auch wenn Russland ein anderes Gift versprüht als China, so sind beide tödlich. Außerdem scheitert die Argumentation daran, was es für einen Sinn haben könnte, ein durch Kulturmarxisten degeneriertes Europa sich mit einem desolaten Russland zu verbinden. Was man dann erhält, ist keine Supermacht, sondern nur einen bunten aber verarmten Haufen von Idioten. Emmanuel Macron ist übrigens so ein Politclown, der diesen Haufen bunter Idioten aufbauen will.

Auf der Münchener Sicherheitskonferenz Anfang dieses Jahres nannte es Macron: “Russland eine stra­te­gi­sche Option eröff­nen.” Wie ich das jedoch nenne, fängt mit Militärtribunal an und hört Erschießungskommando auf.

Bisher kannten wir Angela Merkel als das Trojanische Pferd des Kremls auf der Münchener Sicherheitskonferenz, sie hat Russland dort die Tür geöffnet. Nun scheinen Emmanuel Macron und Angela Merkel die Rollen zu tauschen, denn ihre nun seit Beginn des Jahres wachsende Darstellung als Mittelpunkt des Anti-Putinismus scheint seinen Theater-Charakter nicht verbergen zu können. Was aus dem ganzen eine Komödie macht. Allein die Show um Alexej Nawalny verdeutlicht dies, die dusselige Kuh hat doch tatsächlich gesagt, dass die Verantwortlichen für den Anschlag auf Nawalny zur Verantwortung gezogen werden. Wir dürfen uns Popcorn bereitstellen und darauf gespannt sein, was als Erstes passieren wird: Einstampfung von Nord Stream? Einbestellung des russischen Botschafters ins Kanzleramt? Wird das Monster aus der Uckermark am Ende gar einmarschieren? Nein, Merkel erwartet von Moskau, das dort in einer transparenten Untersuchung die Verantwortlichen ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden. Darf man da wirklich nur Naivität annehmen? 
Wahrscheinlicher ist, dass es eine Public Relation Aktion ist, da das Interesse daran, wie die Zonenwachtel dem Kreml zu arbeitet immer mehr Aufmerksamkeit findet.

Ob Peking, ob Moskau - beide führen eine Dialektik, des vom Westen schlecht behandelt werden, von einem Westen, der ihrem zustehenden Drang auf Weltherrschaft im Wege steht und das nun die Zeit der Rache gekommen ist. Das wird sich auch nicht ändern. Man sehe sich die verblendeten Anhänger des Kreml-Wahns in Russland an. Die haben eine sehr reduzierte Weltsicht und sind fixiert darauf ein schickes Auto aus den USA zu haben, während Moskau sagt was passiert. Alle diese Konstellationen zusammengenommen schließen eine Möglichkeit der Partnerschaft konsequent aus. Moskau hat eine lange Tradition darin Allianzen zu schmieden, wenn es ihm an den Kragen geht und im selben Moment bereits die Ausrottung seines Alliierten zu planen, für den Moment das man ihn nicht mehr braucht.

Es gibt keine Alternative dazu, als Russland zu zerschlagen durch die Emanzipierung des Nationalismus unterworfener Völker und eine möglichst komplette Isolierung Chinas.

Die Befürworter des Macron-Planes berufen sich gern darauf, dass sogar der gerissene Henry Kissinger Donald Trump zu Beginn seiner Präsidentschaft geraten habe eine Partnerschaft mit Russland gegen China zu suchen. Das Problem dabei ist, Kissinger hat dies nicht behauptet, es sind Fake News die von den Kreml-Trollen stammen. Dadurch kann man den naiven Europäern alles als “euro­päi­schen Kis­sin­ge­ris­mus” verkaufen und verschweigen was es tatsächlich ist, eine westlich anmutende Tarnung für Kreml-Trolle.

Eine derartige Partnerschaft würde Europa in einem unbekannten Maße spalten, wobei Polarisation dann merkwürdige Allianzen hervorbringt. Entscheidend für Moskau aber ist, dass man dort diese Partnerschaft als Freibrief bewerten würde, in Europa tun und lassen zu können, was man will.

Die Strategie geht von einer völligen Überschätzung des Gewichts der Europäischen Union aus. Nur weil man groß ist, ist man nicht stark. Insbesondere das die Wehrkraft gezielt zerstört wurde. Davon abgesehen wird der Einfluss auf die russisch-chinesischen Beziehungen überbewertet. Die “Supermacht” Europäische Union wird von allen global Playern (USA, Großbritannien, Russland, Türkei, China, Indien, Brasilien) als sozialistische Utopisten behinderte Spinner angesehen.

Seit der russischen Aggression gegen die Ukraine, die Krim-Besetzung 2014, wurde das Thema Euro-Russische Partnerschaft gegen China, zum beliebtesten Argument der Kreml-Trolle um die Sanktionen und Isolation Russland infrage zustellen. Dabei geschah das Gegenteil dessen, was die Vertreter dieser Strategie als Argumente anführten. Russland und China wuchsen enger zusammen. Die jüngsten Operationen Chinas gegen Russland dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass Peking auf Moskau Druck ausüben kann, bzw., enormen Einfluss hat. Russland kann gar keine Opposition gegen Peking einnehmen, sondern ist gezwungen sich ihnen zu beugen. Russland und China machen gemeinsame Militärübung, direkt in der Ostsee oder Nordmeer, nur um Europa zu konfrontieren. Auf der internationalen Bühne decken sich Russland und China gegenseitig den Rücken. Das lässt sich immer sehr schön an ihren Entscheidungen im UN-Sicherheitsrat erkennen. So vermeiden diese die Isolierung.

Und das ist eben auch das Ziel der Kreml-Trolle, die zu einer Partnerschaft Europas und Russlands raten. Damit wird die Isolierung Russlands aufgehoben, aber Russland wird das offene Türchens Chinas sein. Das darf nicht dazu führen, dass man glaubt Russland sei für China von großer Bedeutung. Russland benötigt China viel dringender als umgekehrt und es darf kein Zweifel daran bestehen, dass China ohne Nachzudenken Russland über die Klinge springen lässt, wenn Peking einen Vorteil erkennt.

Diese Partnerschaft mit Russland nach seiner Aggression gegen diverse Staaten Europas wäre das falsche Signal, nämlich, dass Aggression gegen Europa belohnt wird.

Weder stellt China das Putin-Modell infrage, noch sorgt sich Putin um die Einhaltung von Menschenrechten in China und das ist eine sehr entscheidende Verbindung.

In der Geopolitik können Allianzen sehr schnell wechseln, verwunderlich zu schnell für den Durchschnittsbürger, das kommt davon, wenn man jede ewige Freundschaftsbekundung für bare Münze nimmt.

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Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.