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Donnerstag, 9. Juli 2020

SovFed gibt die Zerstörung der Grundlagen der russischen Industrie bekannt

Obwohl Wladimir Putin überall wirres Zeug vom russischen Wirtschaftswunder faselt, kann dies sich nur auf die Ohren im Ausland beziehen. Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses von SovFed (Föderationsrat), Andrei Kutepov, berichtete am vergangenen Mittwoch, bei einem Treffen mit dem Minister für Industrie und Handel, Denis Manturov, dass ein Durchbruch in der Entwicklung der russischen Industrie, wie sie von Wladmir Putin in seinen Mai-Dekreten gefordert wurde, nicht stattfindet. Aber bemerkenswert mal zu sehen, wie diese Leute so denken. Putin erlässt ein Dekret, dass einen Durchbruch in der industriellen Entwicklung fordert und dann hat das gefälligst auch zu erfolgen.

"Offensichtlich gibt es in keinem Industriesektor einen Durchbruch", wird Kutepov von RIA Novosti zitiert. "Der Export ist rückläufig, in der Werkzeugmaschinenindustrie wird der Markt nur zu 20% mit Lieferungen inländischer Unternehmen versorgt, die schlechte Verfügbarkeit von Geldern", listete Kutepov Missstände gegenüber Manturov auf.

"Aufmerksamkeit", betonte er, erfordert die wissenschaftliche Unterstützung im Industriekomplex.

Gleichzeitig wird laut Kutepov die Komponentenindustrie - die Basis der industriellen Produktion, die Anlagen mit Teilen für die Montage von Fertigprodukten versorgen soll - "zerstört".

Infolgedessen arbeitet die Industrie nicht regelmäßig kauft benötige Bauteile und Werkzeuge im Ausland.

So habe beispielsweise Russland keine eigene industrielle Basis für die Massenproduktion von Mikroelektronik, beklagte sich der stellvertretende Ministerpräsident Jury Borisow bereits im Dezember. Pharmazeutika sind in hohem Maße von ausländischen Lieferanten abhängig, sagte SovFed-Sprecherin Valentina Matvienko zuvor: Sie muss Rohstoffe aus China kaufen.

Was in der Industrie geschieht, ist laut Kutepov das Ergebnis einer "Streuung" der Funktionen und Kompetenzen des Ministeriums für Industrie und Handel, das mehr als 25 sowjetische Ministerien vereint und gleichzeitig alle Sektoren reguliert - vom Leichtbau über den Flugzeugbau bis hin zum Handel. Bemerken Sie es? Hier wird gesagt, nachdem man der Planwirtschaft die Schuld gab, dass mehr Planwirtschaft und die Strukturierung der Sowjetunion die gegenwärtige Situation verhindert hätten.

"All dies kann zu abteilungsinternen Konflikten führen", warnte der Senator. Vielleicht sollte man diesem "Kapitalisten" in Russland mal was über weniger staatliche Regulierungen erklären. Doch der Senator sieht einen anderen Ausweg, nämlich die Schaffung einer weiteren Agentur sein, die in die Funktionen der Handelsüberwachung überführt würde. Also mehr staatliche Eingriffe und mehr Planwirtschaft.

"Nach vorläufigen Angaben wird der Rückgang im Juni bei etwa 6% liegen. Die genaue Zahl wird Mitte des Monats bekannt“, sagte der Minister.

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Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

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