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Samstag, 4. Juli 2020

Russische Banken beinahe ohne Geldreserven

Das Volumen zweifelhafter, problematischer und notleidender Kredite im russischen Bankensystem erreichte 8,5 Billionen Rubel (110 Milliarden €). Diese Daten werden von der Raiffeisenbank in einer Branchenumfrage für Mai zur Verfügung gestellt.

Russische Banken können jedoch nur etwas mehr als die Hälfte, 4,9 Billionen Rubel, mit den gebildeten Reserven absichern. 

Potenziell ausgefallene Kredite im Wert von 3,6 Billionen Rubel bleiben somit ohne Deckung. Gleichzeitig betrug die Kapitalreserve im Bankensystem zum 1. Mai 4,2 Billionen Rubel - die Höhe der Eigenmittel der Banken überschritt das "akzeptable Mindestniveau" (d. h. 8% für normale Banken und 10% für systemrelevante).

"Wenn die Reserven vollständig gebildet würden, würde die Suffizienzquote für einige systemrelevante Banken unter das akzeptable Mindestniveau fallen", sagen Analysten der Raiffeisenbank.

Um dies zu verhindern, hat die Zentralbank aufsichtsrechtliche Ausnahmen eingeführt: Banken dürfen nun die Verschlechterung der Kreditqualität von Kreditnehmern nicht anerkennen, wenn dies infolge von COVID-19 geschehen ist, und keine Reserven für solche Kredite bereitstellen.

Das Ausmaß des realisierten Kreditrisikos wird durch Daten auf der Grundlage des Formulars 0409115 belegt, die nach Angaben von Bankanalysten bislang nur mit Daten vom März verfügbar sind: Das Volumen der nicht standardmäßigen, zweifelhaften, problematischen und notleidenden Kredite stieg um 1,48 Billionen Rubel. Gleichzeitig gilt für Vermögenswerte im Wert von 370 Milliarden Rubel "eine Rückerstattung mit Wahrscheinlichkeit nahe Null".

Konzessionen der Zentralbank sind bis September 2020 gültig, werden jedoch laut Raiffeisenbank mit hoher Wahrscheinlichkeit von der Regulierungsbehörde verlängert.

Obwohl das Bankensystem insgesamt formal weiterhin "im Plus" arbeitet (45,4 Milliarden Rubel im Mai), ist die nahezu einzige Bank mit Gewinn die Systemrelevante Sberbank (45,1 Milliarden Rubel) erzielt, die seit langem der Geldwäsche bezichtigt wird.

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Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

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