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Freitag, 3. Juli 2020

Litauen verärgert über Emmanuel Macron, Unterstützung für Paris aus RuSSland


Der litauische Präsident Gitanas Nauseda kritisierte den französischen Präsidenten Emmanuel Macron wegen seiner NATO-Aussage bezüglich Hirntod.

"Über den Hirntod der NATO in einer Zeit zu sprechen, in der wir die grundlegenden Probleme des Bündnisses lösen, wenn wir über die Tatsache sprechen, dass NATO-Partner einen größeren Beitrag zur Lebensfähigkeit des Bündnisses leisten sollten, bedeutet, die NATO wegen unseren eigenen Maßnahmen zu schwächen", sagte Nauseda und warf indirekt Macron subversives Verhalten vor.

Der litauische Präsident nannte die NATO "ein absolut wesentliches Instrument zum Schutz vor externen Bedrohungen" und forderte, keine Institutionen zu schaffen, deren Ziel es ist, mit der NATO zu konkurrieren oder zu ersetzen.

Emmanuel Macron sagte in einem Interview mit The Economist, dass die NATO einen "Hirntod" erlebt: "Was wir erleben, ist der Tod des NATO-Gehirns", sagte Macron, der gemeinsam mit Angela Merkel immer offener die Interessen RuSSlands zur Schau stellt.

Macron bezeichnete Europa "am Rande des Abgrunds" und kann nicht mehr auf die US-Militärverteidigung zählen. Zur erwähnen ist dazu allerdings, dass die NATO ein rein europäisches Projekt war, zu dem man die USA eingeladen hat. Macron jedoch scheint dem Irrtum aufzusitzen, dass NATO bedeutet, dass alle Verantwortung auf die USA abgewälzt wird. Natürlich dient das den Kremltrollen Macron und Merkel, um die Idee einer Europaarmee zu forcieren, ein Projekt, das von Moskau unterstützt wird.

Macron bezieht genauso wie Merkel damit Position gegen Polen und den baltischen Ländern, die darauf dringen, sich gegenüber RuSSland abzuschotten. Es verwundert daher nicht, dass umgehend Unterstützung von Maria Zakharova aus dem russischen Außenministerium kam, die die Worte des französischen Hilfsrussen "goldene Worte, wahrheitsgemäß und nachdenklich" nannte.

Großes Lob erhielt Emmanuel Macron vom außerordentlichen Professor für Politikwissenschaft an der staatlichen Finanzuniversität, Leonid Krutakov, bezüglich dessen Aussage über die drei Wege der russischen Entwicklung. Der Politikwissenschaftler glaubt, dass jedes der Szenarien möglich ist, und eines davon ist am meisten im Interesse von Paris. Dabei stimmte Krutakov Macron nur in einem Punkt zu, der militärischen Führungsmacht in Europa. Es ist unschwer zu erkennen, dass Macron hier die altbekannten Aussagen des russischen Imperialismus (bezüglich Europa als russische Einflusssphäre) bedient.

"Macron hat wirklich drei reale Szenarien skizziert. Russland kann entweder eine unabhängige Zivilisation für sich sein, was es schon lange ist. Die Tatsache, dass Moskau heute nicht über genügend Humanressourcen verfügt und wir während des Zusammenbruchs der UdSSR deindustrialisiert haben, ist ebenfalls offensichtlich. Russland kann mit seiner verstärkten Zusammenarbeit noch nicht als unabhängiger Integrator in der Wirtschaft agieren. Als militärpolitischer Führer ist Russland zweifellos einer der Integratoren. Hier stimme ich Macron zu", sagte Krutakov gegenüber den Medien.

Danach spricht Krutakov die Eurasische Union an und bestätigt, dass deren Aufbau bereits im vollen Gang ist.

"Wir erinnern uns an eine Rede auf dem Wirtschaftsforum in St. Petersburg im Jahr 2016, bei der [Ex-Präsident von Kasachstan Nursultan] Nasarbajew und [Moskalzar Wladimir] Putin das Projekt Groß-Eurasien proklamierten. Sogar die Nordseeroute in China war Teil einer der Optionen für das neue eurasische Wirtschaftsprogramm Seidenstraße 'Ein Gürtel - ein Weg'. Die Annäherung zwischen Russland und China ist unglaublich schnell ", sagte der Politikwissenschaftler. 

"Es ist klar, dass dies nicht nur die Vereinigten Staaten, sondern auch Europa erschreckt, aus einem einfachen Grund, dass Europa ohne Russland niemals ein unabhängiger Akteur in der Weltarena werden wird, weder in der Wirtschaft noch in der Politik. In all den langen Jahrhunderten der europäischen Entwicklung hat sich die angelsächsische Politik darauf konzentriert, um die Integration Kontinentaleuropas - Deutschland, Frankreich - mit Russland zu verhindern", sagte Krutakov. Das ist freilich eine Offenlegung der ungesagten politischen Ziele in Berlin und Paris, sowie deren Kollaboration mit kriminellen Regierungen.

In Bezug auf das dritte Szenario für die Entwicklung Russlands, nach dem die Russische Föderation ein neues Modell der Beziehungen zu Europa finden sollte, sagte der Experte, dass Europa selbst seine Haltung nicht nur gegenüber Moskau, sondern auch gegenüber Washington und "uns selbst" überdenken sollte. Und zwar weg von der transatlantischen Partnerschaft, hin zur russischen Hegemonie. 

Das ist es nämlich, was man in Moskau versteht, wenn von einem unabhängigen Europa gesprochen wird. Das Denken bewegt sich da auf Basis der Sowjet-Propaganda, dass die USA Europa besetzt halten und RuSSland ein Hort von Rechtsstaatlichkeit und "echter" Demokratie sei.

Dabei gilt es sich mit den Aussagen von Wladimir Putin zu befassen, Moskau zum kulturellen, finanziellen und politischen Zentrum dieser neuen Weltordnung zu machen, was klar stellt, dass Europa überhaupt keine Selbstständigkeit erreichen soll, sondern in Abhängigkeit von RuSSland fällt. Krutakov selbst gesteht ein, dass RuSSland völlig andere Interessen hat, als es Emmanuel Macron behauptete:

"Moskau hat unterschiedliche Interessen, und es sieht diese [3 Wege der russischen Entwicklung, die Macron ansprach] auf eine andere Weise. Es sieht Peking nicht als Konkurrenten oder als Land, das es zerschlagen will ... Hier ist es ein strategisches Dreieck für Eurasien und eine Herausforderung für das westliche Wirtschaftsmodell", bemerkte der Experte.

Im ausgelassenen mittleren Teil dieses Zitats bezieht Krutakov Indien mit ein, was gegenwärtig etwas befremdlich wirkt, da China und Indien kurz vor einem Krieg stehen. Es sei denn, dass Krutakov die militärische Unterwerfung von Konkurrenz zur Partnerschaft umdefiniert, was man bei diesen Moskal-Tataren nicht ausschließen kann.

"Und natürlich haben [Indien und China] Angst vor [Russland]. Reißen Sie Russland aus diesem Dreieck heraus, die können ohne einen Dritten sich nicht einigen und keine Formel für die Interaktion finden, weil Indien und China langjährige regionale Rivalen sind. Daher ist Russland ein Schlüsselspieler in diesem Format. Europa wird auch niemals ohne Russland als unabhängiges Thema politischer Aktivität stattfinden. Russland ist für Europa wichtig", schloss Krutakov.

Bei der Bewertung der Situation ist zu bedenken, dass die Zerstörung der NATO ein altbekannter Punkt des Ostblocks ist. Es sind eben Emmanuel Macron und Angela Merkel, die diesen Punkt umsetzen. Gehen wir lediglich hundert Jahre zurück, so ist Europa von der Konkurrenz von vier Imperialismen dominiert: Großbritannien (Angelsächsisch), Frankreich, Deutsches Reich und RuSSland. Die Situation ist heute eine andere, zwar könnte theoretisch jedes dieser vier Staaten noch immer eine enorme Machtposition einnehmen, tun dies jedoch aus verschiedenen Gründen nicht. 

Das einzige Land, das weiterhin einem klar erkennbaren aggressiven und imperialistischen Expansionsdrang folgt, ist Russland. Wobei sein Panslawismus und Balkaneinflussnahme eine untrennbare Tradition der Sowjetunion ist und bis ins Zarenreich zurückreicht. Russlands Ökonomie als schlecht zu bezeichnen, wäre eine unhinnehmbare Untertreibung. Alle anderen westeuropäischen Staaten sind wirtschaftlich eng verflochten, sodass Kriege unwahrscheinlich sind. Dazu gibt es zu viele gemeinsame Interessen, die bezüglich Russland nicht bestehen, uns aber immer eingeredet werden sollen.

Die Schwächen von Großbritannien, Frankreich und Deutschland sind es, die die Expansion Russlands ermöglichen. Diese Schwächen, einschließlich der Verfall der Ökonomie und militärischen Schlagkraft sind vor allem der einheimischen Politik zu verdanken, die ausgeführt wird von hinterhältigen Kanaillen, die dem russischen Imperialismus dienen. Nicht Russland wird tatsächlich immer stärker, sondern wir immer schwächer. An erster Stelle sind in dieser Politik der Schwächung der Nationalstaaten und Balkanisierung ganz Europas zu nennen, durch Emmanuel Macron und Angela Merkel. Das sind die beiden Oberschurken, die die europäischen Staaten "zu Zwergen" degradieren, nicht die USA, wie es Leonid Krutakov sagte.

"[Die USA] hören niemals auf Europa. Für sie ist es eine Grille hinter dem Ofen, die dort raschelt und versucht, etwas zu sagen, aber sie achten nicht darauf", sagte Krutakov zu den Kremltrollenden Baltnews.

Bei dem ganzen Stuss, den explizit Macron und Merkel von sich geben, ist das auch nicht verwunderlich. Wenn man sich allein vor Augen hält, was an heißer Luft im Deutschen Bundestag und Medien ausgestoßen wird, ist klar, dass ganz Europas Energieversorgung gesichert wäre. Und wer da noch seinen gesunden Menschenverstand behalten will, der muss ganz einfach anfangen, das schwachsinnige Bla Bla auszublenden.

Der Schlüssel für ein starkes und blühendes Europa ist daher sehr simpel und seit den Tagen des Kalten Krieges im Prinzip unverändert, sofern man die Meute deutscher Sozialisten etwas großzügiger definiert:

Den Amerikaner in Europa halten, den Russen draußen und deutsche Sozialisten unten.

Krutakov erinnerte daran, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel und der frühere französische Präsident Francois Hollande die Schaffung einer europäischen Armee vorschlugen. Und wir müssen bedenken, dass diese Idee immer von Moskau unterstützt wurde. Das wurde als Konkurrenz zur NATO gesehen und fand keine Unterstützung. Aktuell wurde diese Idee erst wieder, als in Großbritannien BREXIT ein Thema wurde und die Gefahr erkannt wurde, dass man die Kontrolle über einen möglichen unsinkbaren Flugzeugträger für die USA in Europa verliert. Merkel und Hollande führten eine scharfe Rhetorik zur Schaffung einer europäischen Armee. Großbritannien sabotierte das. Nachdem BREXIT dann tatsächlich durchkam, fangen die Achsenmächte Frankreich, Deutschland und RuSSland erneut damit an. Ich hoffe, dass jedem klar ist, dass im Zuge einer solchen europäischen Armee dann diese superintegrierten Bunt Lives Matter Goldstücke in Kontigentstärke und bewaffnet aufgestellt werden. 


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Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

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