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Donnerstag, 9. Juli 2020

Beamte beschließen Massensterben kleiner russischer Unternehmen

Geschäftsaufgabe wegen bankrott.
Ein Blick auf die Mai-Dekrete von Moskalzar Wladimir Putin zeigt, dass versprochen wurde, dass bis 2024 Kleinunternehmer einen Anteil am BIP von 32,5 % erreichen sollten. Vor zwei Jahren sagte ich mal, dass der russische Privatsektor nur etwas mehr als 7 % zum russischen BIP beiträgt, weshalb der Westen dann immer vom "Kapitalismus" in RuSSland spricht. Nun wird inzwischen die Sowjetisierung gefordert.

Die russischen Behörden verweisen nun auf Covied-19 und nutzen die Gelegenheit, den Privatsektor zu ignorieren und Geld nur in staatliche und halbstaatliche Unternehmen zu stecken. Gleichzeitig wurde an den Patriotismus der Russen appelliert freiwillig in den Straßenbau zu investieren, wobei der Russische Staat bereits Steuern zum Straßenbau erhebt.

Stattdessen schlägt das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung nun vor Kleinunternehmer in die Obhut einer staatlichen Behörde zu stellen. Diese soll die Lebensqualität der Bürger sowie das Geschäftsumfeld verbessern. In Wirklichkeit wird hier schrittweise auf eine Enteignung zugearbeitet, zumindest dessen was bisher überlebt. Die Regierung hat bereits den Vorschlag gebilligt, und das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung arbeitet an der Konkretisierung des Plans.

Der Wuhan-Virus dient dabei als Ausrede, dass die Regierung keine mittleren und kleinen Unternehmen, sowie "individueller Initiativen" unterstützen kann. Ist zwar gar nicht notwendig, man muss nur auf die Steuerlast verzichten, aber darum geht es ja gar nicht. Diese Unternehmen sollen ja sterben, damit die Leute glauben, dass sei der Systemfehler des Kapitalismus und man muss zur marxistischen Wirtschaftsordnung übergehen.

Mehr als  die Hälfte der kleinen und mittleren Unternehmen bezeichnete ihre Situation als "Katastrophe". Laut RBC sind solche Daten in der Überwachung des Ombudsmanns für Unternehmen, Boris Titov, enthalten, der Wladimir Putin Ende Mai einen Jahresbericht über die Probleme der russischen Wirtschaft vorlegte.

Die Umfrage, an der mehr als zweitausend Unternehmer aus allen Regionen Russlands teilnahmen, ergab, dass 53 % die Situation als katastrophal betrachten. 62,2 % bewerten ihre Überlebenschancen von 50 % und weniger.

Nur 13 % der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen definitiv weiterarbeiten wird. Die Hilfe der Regierung oder staatlicher Stellen wurde von mehr als 55 % der Unternehmen negativ bewertet, nur 6 % bewerteten sie positiv.

Mehr als 52 % der Befragten gaben an, dass das Hauptproblem während der Krise die Unfähigkeit war, Gehälter und Steuern zu zahlen, etwa 42 % gaben an, nicht genug Geld zu haben, um die Miete zu zahlen, und etwa 39 % gaben an, dass es keine regelmäßigen Zahlungen von Auftragnehmern gab.

Gleichzeitig standen nicht mehr als 15 % der staatlichen Gehaltszuschüsse tatsächlich zur Verfügung, sagte Titov gegenüber TASS.

Der Dienstleistungssektor der russischen Wirtschaft, in dem der Anteil der Kleinunternehmen am höchsten ist, verzeichnete seit April monatliche Rekordrückgänge der Geschäftstätigkeit.

Der PMI-Index, der von IHS Markit anhand von Daten zu Umsatz, Bestellungen, Beschäftigung und der Stimmung von Unternehmern berechnet wird, stürzte im Monatsverlauf auf 12,2 Punkte ab.

Der Dienstleistungssektor geriet im März in eine Rezession, als der Index unter 50 Punkte fiel - eine bedingte Grenze, die Wachstum von Kontraktion trennt. Der Rückgang im April war vorhersehbar, aber sein Umfang war überraschend: Die Konsensprognose der von Bloomberg befragten Ökonomen ergab durchschnittlich 28 Punkte.

"Der Patient ist ziemlich tot", kommentiert Nordea-Chefökonomin für Russland Tatyana Evdokimova.

Das Geschäft wurde von "einem deutlichen Nachfragerückgang bei Kunden getroffen, die die Zahlungen zurückhielten und Bestellungen verzögerten", sagte IHS Markit. Die Nachfrage ging sowohl auf dem Inlandsmarkt als auch auf dem Außenmarkt zurück: Das Volumen der Exportaufträge ist seit 2014 auf Rekordniveau gesunken.

Gleichzeitig stieg die Kostenbelastung für russische Dienstleister aufgrund des Übergangs zu einer Heimbetriebsart und logistischer Probleme. Trotzdem mussten Unternehmen seit Oktober 2009 die Preise in Rekordtempo senken.

"Der plötzliche Schock für das Geschäftsumfeld wurde im April deutlich, als der Zustrom neuer Aufträge versiegte und die Unternehmen anfingen, die Beschäftigung in einem historisch Rekordtempo abzubauen", sagt Shian Jones, Ökonom von IHS Markit.

Der Dienstleistungssektor war das erste Opfer des Wuhan-Virus, und die Ausweitung der Quarantäne verschärft die Situation, sagte Denis Popov, Chefanalyst bei der Promvsvyazbank.

Der Umsatz mit Bekleidungsketten, Schuhen, Schönheitssalons, Fitnesscentern und Juweliergeschäften ging um mehr als 80 % zurück. Unter solchen Bedingungen lag der Rückgang des BIP im April deutlich über 10% und erreichte im zweiten Quartals 11%.

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Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

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