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Montag, 8. Juni 2020

Diktatur Kuba manipuliert die Finanzen des venezolanischen Ölgeschäfts

In einem wiederentdeckten vertraulichen Dokument bat der ehemalige Präsident, der staatlichen Ölgesellschaft von Venezuela, das kubanische Militär um die Erlaubnis 300 Millionen Euro Firmenvermögen von einem Bankkonto abzuheben. Der Unterzeichner des Briefes sitzt seit 2018 wegen Korruptionsverdacht ein."Die USA wollen doch nur das Öl!" Nee, schon klar!


PDVSA benötigt Erlaubnis der kubanischen Regierung


Das Schreiben stammt aus dem Jahr 2016 und entstammt dem offiziellen Briefverkehr der Petróleos de Venezuela SA (PDVSA). Absender ist der damalige Präsident Eulogio Del Pino. Gerichtet wurde es an Ramiro Valdés Menénde, dem Vizepräsidenten des Staatsrates und Minister von Kuba. Darin lobt der Schreiber "ihre guten Dienste" und bittet "300 Millionen Euro zurückziehen zu können, vom Vermögen, das das Unternehmen bei der Internationalen Handelsbank (BICSA), dem Bankinstitut für Finanzvermittlung der Republik Kuba, unterhält.“

Del Pino bittet Valdés Menéndez um seine Hilfe, um Druck auf den BICSA-Verwaltungsrat auszuüben, damit sie die 300 Millionen Euro herausgeben, die dem Kapital der venezolanischen Staatsfirma gehört.

Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Firmenleitung, der wichtigsten venezolanischen Firma, die Erlaubnis der Vertreter der kubanischen Diktatur braucht, Firmenkapital abzuheben, welches der eigenen Tochtergesellschaft PDV Caribe gehört. In jeder normalen Volkswirtschaft, würde die Firmenleitung dies einfach tun und nicht die Erlaubnis einer Regierung, eines anderen Staates, einholen.

In dem auf den 18. Januar 2016 datierten Schreiben, mit der Kennzeichnung JDG-2016-0007, präsentiert sich der Autor als Vertreter der Regierung von Venezuela, da er dem Wirtschaftskabinett des venezolanischen Diktators, Nicolás Maduro Moros, angehört. Er stehe diesbezüglich in der Pflicht, Finanzmittel für seine Regierung aufzutreiben, die vom Einbruch der Einnahmen aus dem Ölverkauf unter Druck geraten war.


Er schrieb dem Kubaner, dass eine solche Situation die Entwicklung der produktiven Aktivitäten der wichtigsten venezolanischen Industrie sowie die Entwicklung der von der Regierung durchgeführten Wirtschafts- und Sozialprogramme strategisch beeinträchtige.

Del Pino bat den Befehlshaber der kubanischen Revolution "um seine wertvolle und außerordentliche Unterstützung, um das Management der Internationalen Bank für Handel (BICSA) aufzufordern, die Abhebung von 300 Millionen Euro zu erlauben, die man auf dem Konto der Tochtergesellschaft PDV Caribe hat, in jener Einrichtung mit der Kontonummer 45325010723100/0407650072310040“.

Valdés wurde gebeten, die 300 Millionen Euro auf das Konto zu überweisen, das Petróleos de Venezuela SA bei Novo Banco SA in Lissabon, Portugal, unterhält und das mit dem Swift / BIC-Code BESCPTPL gekennzeichnet ist.

Der BIC-Code verrät uns, dass es sich um die Niederlassung von Novo Banco SA auf Madeira handelt, deren Code BESCPTPLOSF ist, während die IBAN des Begünstigten PT50 0007 0903 0009 5081 9003 0 und die PDVSA-Kontonummer des Unternehmens 9030 9508 1900 lautet.

Del Pino stellt sich jeder Zeit zur Verfügung der Kubaner, sollten diese meinen, dass der Fall persönliche Aufmerksamkeit bedarf. Und das machten die auch, weil sie es ganz ungerecht fanden, dass Del Pino 300 Millionen brauchte. Ihm wurde Korruption vorgeworfen und festgesetzt.



Die Internationale Handelsbank (BICSA), organisiert das Auftreiben von Fremdkapital, nach Vorgaben der kubanischen Zentralbank, für Regierungszwecke. Diese Bank wurde bei ihrer Gründung an die Deutsche Mark gekoppelt, später auf Euro umgestellt. Die Aktien jedoch belaufen sich auf kubanische Pesos. Der Hauptsitz der Bank ist Havanna, wo diese am 29. Oktober 1993 per Dekret Nr. 49/93 von der Zentralbank gegründet wurde. Hugo Chávez war es selbst, der die venezolanische Regierung mit dieser Bank verband und die Geschäfte dem Kubaner Valdéz anvertraute. 

Energiekrise wird zum Szenario der Besetzung


Im Januar 2010 vertraute Chávez dem damaligen kubanischen Technologieminister Valdéz die Aufgabe an, die Energiekrise Venezuelas zu lösen. Damals berief sich Chávez ganz realitätsfern auf die Erfahrungen Kubas, bei der Lösung ihrer Energiekrise



"[Die Kubaner] hatten in anderen Zeiten ein sehr ernstes (elektrisches) Problem (...) Einer der Helden der kubanischen Revolution, Comandante Ramiro Valdés, steht mit uns an der Spitze dieser Kommission."


Dass es Kuba ab den 2000er-Jahren im Bereich Energie besser zu gehen schien, war ein billiger Trick, der auch einem Hugo Chávez nicht entgangen sein konnte. Die Regierung Venezuelas gab Kuba weit unterm Marktpreis Öl, bzw. Produkte daraus. Ein Geschäft, das für die venezolanische Wirtschaft nicht von Nutzen war. Wenn also Kuba damals eine Phase des Aufwindes verzeichnete, so nur, weil sich die roten Parasiten in Havanna parasitär von Venezuela ernährten.

Am 2. Februar 2010, dem 11. Jahrestag seiner Machtübernahme, erklärte Chavéz der Öffentlichkeit genauer, dass die Ambitionen bezüglich der Lösung der venezolanischen Energiekrise auf eine Idee von Fidel Castro zurückzuführen sind. Das wurde von den Sozialisten auch jubelnd aufgenommen. Allerdings reagierte die breite Masse weniger euphorisch, weil Chávez ausdrücklich die Rolle des Kubaners Valdéz, während der marxistischen Revolution, auf der karibischen Inseldespotie lobte. Oppositionelle kritisierten die Kumpanei der Achse Caracas und Havanna und machten darauf aufmerksam, dass die Kubaner Militär ins Land brachten.

Der venezolanischen Opposition war damals bereits bewusst, dass die Castro-Brüder und Ché Guevarra den Kampf gegen den kubanischen Diktator Batista zuerst als patriotische Revolution verkauften. Fidel Castro wurde damals und in der Anfangszeit seiner Machtübernahme sehr aufbrausend, sobald man ihn mit Kommunisten in Zusammenhang brachte. Erst nachdem wahre kubanische Patrioten, wie Emilio Cienfuegos, die den Castros gefährlich werden konnten, beseitigt wurden, erklärte man die marxistische Revolution. Chavéz hatte in Venezuela etwas ganz Ähnliches abgezogen. 

Nachdem Chávez nun Ramiro Valdéz nach Venezuela holte, kamen in dessen Schlepptau Tausende kommunistische Apparatschiks aus Kuba herüber, die sich in allen Bereichen der venezolanischen Verwaltung festsetzten und ausbreiteten. Die kommunistischen Metastasen übernahmen den venezolanischen Wirt, durch Kumpanei einer verräterischen Regierung, die sich als "Patrioten" an die Macht gebracht hatten.

Ausbreitung des rotem Karzinoms


Die Kubaner gingen bei der Übernahme Venezuelas strategisch vor. Als erstes wurden Gesundheitssystem, Identifizierung der Bürger Venezuelas, Einwanderung (sie lösten eine unkontrollierte Masseneinwanderung aus), Polizei und natürlich die Ölwirtschaft übernommen. 

Luis Alfonso Dávila, ehemaliger Präsident des Kongresses der Republik und ehemaliger Kanzler der Chávez-Regierung, gab die Zahl der kubanischen Apparatschiks Anfang 2010 mit rund 60.000 Personen an, gegenüber von BBC Mundo. Im März 2014 sprach der pensionierte General Antonio Rivero, vom schätzungsweisen 100 000 Kubanern im venezolanischen System. 3 700 davon waren in leitender Funktion bei der Terrorpolizei SEBIN tätig. Dies wuchs danach auf über 5000 marxistische Subjekte an.

Die venezolanische Opposition stellte die Qualifikationen von Valdéz (bezüglich der Lösung von Energiekrisen) infrage, machte deutlich, dass Valdéz in Wirklichkeit einer der zentralen Intriganten des kubanischen Terrorstaates sei und das Chávez einen "Kredit" von 10 Millionen Dollar vom kubanischen Militär bekommen habe, dieser musste zwar vom Staat Venezuelas aus Steuermitteln zurückbezahlt werden, floss jedoch in die private Tasche von Chávez.

Valdéz hatte als kubanischer Innenminister den G2 Geheimdienst gegründet, der nach dem Vorbild einer GESTAPO oder STASI gegen das eigene Volk operiert.  Kommunikationswissenschaftler Antonio Pasqualli verdeutlichte, dass Valdéz einzige Erfahrungen im Bereich Kommunikation und Zensur zu suchen sind:



"Ich habe Jahre damit verbracht, die Einmischung dieses Individuums in [Venezuela] anzuprangern. (...) Er hat es geschafft, alle Gemeindestationen, die wir im Land haben, an Hugo Chávez zu verkaufen, einige davon mit einem politischen Kommissar, wenn der Käufer nicht vertrauenswürdig war. (...) Dieser Mann erklärte vor zwei Jahren auf einem Kongress, und ich zitiere, dass 'das Internet eine Erfindung des Westens zur Ausrottung der Menschheit ist'." 

Gegenüber Cuba, Democratia y Vida (Kuba, Demokratie und Leben) widerspricht  der ehemalige Comandante der kubanischen Revolution, Huber Matos Araluce, der dann mit Castro brach, jeglichen Kapazitäten von Valdéz im Bereich Energiewirtschaft. Für ihn sei er schlicht ein Experte in den Bereichen Spionage und Unterdrückung des eigenen Volkes. Matos Araluce, der 2019 im Exil starb, zeigte, dass das Geschäft, welches Chávez mit Valdéz arrangierte, technologisch veraltete und unökonomisch arbeitende Stromerzeugungsanlagen nach Venezuela brachte, dessen Geld in die Taschen des Castro-Clans und einigen weiteren hohen Mitgliedern der kommunistischen Partei und GAESA floss. 

Der ganze Plan umfasste dreistellige Millionenbeträge, die Caracas nach Havanna schickte, um logistische Unterstützung bei Bau von Kraftwerken zu erhalten. Das ganze klingt nach einer Schnapsidee, denn seit wann ist ausgerechnet Kuba ein Experte für Energiewirtschaft? Tatsächlich ist es schlicht eine Situation von Korruption. Im Rahmen dieser Affäre traten insgesamt drei Minister aus Protest von ihren Ämtern zurück und der Fernsehsender RCTV (Caracas) wurde vorübergehend geschlossen (später entzog man ihm die Lizenz für terrestrische Übertragungen) als er über dieses und weitere Geschäfte der korrupten Jakobiner-Linken berichtete.

Tatsächlich baute Ramiro Valdés den Unterdrückungsapparat in Venezuela auf, größtenteils durch Transformation von Staat und Gesellschaft. Aus dem einstigen Verfassungsschutz wurde die gefürchtete SEBIN, eine Gestapo die Bürger verschleppt, foltert und ermordet. Die oberste Kommandostruktur dieses Terrorregimes führt bis zum heutigen Tag nach Havanna. Wir können heute festhalten, dass Hugo Chávez, unter der Maske des Patriotismus, Venezuela zu einem von Kuba besetzten Land machte. Der wirtschaftliche Verfall des einst wohlhabendsten Landes von Lateinamerika, was heute als Versagen des Kapitalismus von den Kommunisten dargestellt wird, liegt tatsächlich in erster Linie an einer reinen Raubwirtschaft selbiger Kommunisten und Sozialisten, die gemeinsam eine Regierung im Land stellen. 

Aufbau der roten Terrors


Das Erscheinen von Valdéz in Venezuela, beendigte die auffällig häufigen Reisen von Hugo Chávez nach Havanna, bei denen er sich Instruktionen abholte. Valdéz fungierte nun direkt als graue Eminenz, bzw. als der Kopf der kubanischen Besatzung.

Angesichts der damaligen Kritik aus der Opposition, die den tatsächlichen Verhältnissen erstaunlich nahekam, und sich von den roten Lügen nicht täuschen ließ, vermied es Hugo Chávez Frías fortan, sich zum Thema zu erklären. Stattdessen reagierte er mit Verfolgung der Opposition, orchestriert von den Kubanern, ausgeführt von ihrem einheimischen verräterischen Personal. Chávez Kommentar in diesen Tagen, während einer Ansprache:



"Die Bourgeoisie entrüstet sich, wenn wir von Kuba sprechen. Wir werden überall über Kuba sprechen! Es lebe Kuba, es lebe Kuba, es lebe Kuba!"


Klingt so ein venezolanischer Patriot? Wirkt kindisch, entspricht aber dem intellektuellen Niveau eines sozialistischen Kollektives, in dem die Erklärungen ausgehen. Die internationale Ausrichtung kehrt sich um, zu einem geschlossenen Kollektiv, natürlich unter Zuhilfenahme eines sozialistischen Nationalismus, die sich gegen jene richtet, die das Kollektiv bedrohen. 

Valdéz Treiben in Venezuela hatte bereits 2010 rein gar nichts mit Energie zutun, sondern der Auslieferung Venezuelas an Kuba. 2010 tauchte der Kubaner in Caracas auf und versprach den Venezolanern die Stromkrise zu lösen, da die Öffentlichkeit der Einmischungen Kubas skeptisch gegenüber stand. Nun, 10 Jahre später, sehe man sich die aktuelle Situation der Energieversorgung an. Vom Regen kam Venezuela in die Traufe. Es wäre naiv, diese Entwicklung einfach mit Versagen abzutun. 

Das Energieproblem war stets nur die Tarnung des Repräsentanten einer ausländischen Macht, um das Land in ein besetztes Land umzuwandeln und den roten Terror zu entfesseln. Und ich erzähle das den Deutschen mit Bedacht und Warnung gegenüber der Bundesregierung und Moskau, sowie mit Hinweis auf "Energiewende" und Nord Stream. Es darf beim Beispiel Venezuela nicht vergessen werden, in wessen Auftrag die Castro-Monarchie operierte und das ist eben Russland, mit Igor Setschin (ROSNEFT) als Leiter des venezolanischen Abenteuers. Weshalb uns das direkte Auftauchen des russischen Militärs, bei Unterdrückungsmaßnahmen in Venezuela nicht wundern braucht. Genauso eine Täuschung ist der jüngste Rückzug von ROSNEFT aus Venezuela. Die Firma hat ihre Anteile an PDVSA lediglich an eine andere Kreml-Firma verkauft.

2019 tauchte Valdéz erneut in Venezuela auf, auch diesmal sorgte er sich keineswegs um die Energiewirtschaft, sondern dem Machtkampf zwischen Maduro und Juan Guaidó. Medien berichteten in diesen Tagen vor allem von einem Mega-Blackout, der in ganz Venezuela für mehrere Tage die Stromversorgung kappte. Die Diktatur in Caracas beschuldigte die Opposition der Sabotage, dies habe den Kollaps der Stromversorgung verursacht. Die Nationalversammlung hingegen verwies auf die Korruption der Jakobiner, die nach 20 Jahren der sozialistischen Revolution, die gesamte venezolanische Industrie vernichtet hat. 

María Werlau beschreibt den Blackout hingegen als operativen Einsatz, in ihrem Buch La intervención de Cuba en Venezuela: Una ocupación estratégica con implicaciones globales (Die Intervention Kubas in Venezuela: Eine strategische Besetzung mit globalen Auswirkungen). Sie erzählt die Geschichte von Ramiro Valdés, der in enger Zusammenarbeit mit dem KGB eine Terrorpolizei in Kuba schuf und etwas ganz Ähnliches in Venezuela wiederholte. In diesem Sinne dienten die Tage des Blackouts der Kontrolle über das Internet. Das sozialistische Tötungspersonal beseitigte in diesen Tagen sehr viele Oppositionelle, die im Internet über Venezuela schrieben. Auf der anderen Seite sollte der Blackout auch das Kommunizieren und Organisieren der Opposition erschweren, bzw. verhindern das Nachrichten über die Morde ins Ausland gelangen. Im Eiltempo haben die Kubaner zusätzliche Terrorgruppen aus der radikalisierten roten Jugend aufgestellt. Auch übernahm Kuba die Kontrolle über alle venezolanischen Datenbanken, auch PDVSA, CANTV, Ministerien und Sicherheitsbehörden. Zusätzlich wurde das System einer Cyber-Repression installiert, um Kritiker der Regierung zu überwachen und zu lokalisieren.

Verwicklungen von Wirtschaft und kubanischer Diktatur


Das Anfangs erwähnte Dokument ist nur ein kleiner Bestandteil der Auslieferung nationaler Souveränität, an einen Feindstaat, der als Kettenhund Russland agiert (im Verbund mit China und Iran). Venezuela bedarf der Erlaubnis aus Havanna, um Geld seiner Firma abzuziehen. Und die Erlaubnis soll von Ramiro Valdéz kommen.

Valdéz übernahm eine wachsende Rolle im Zugriff auf die Werte von PDVSA, seit dem gegen die Roten gerichteten Ölarbeiterstreik von 2002. Damals war es das erste Mal, dass kubanische Apparatschiks auftauchten. Zumindest, wenn man von den persönlichen Beratern von Hugo Chávez absieht, die, neben dem argentinischen Neo-Nazi Norberto Ceresole, ihn aufbauten. Die Kubaner übernahmen 2002 das Nervenzentrum der venezolanischen Erdölwirtschaft, was dann an eine ROSNEFT-Tochter delegiert wurde. Es ist auch der Moment vom Niedergang Venezuela als Energiemacht. Aus russischer Sicht verschwand lediglich ein früherer Konkurrent vom Energiemarkt. Gegenwärtig denkt man in Caracas über eine Reprivatisierung der Erdölwirtschaft nach. Damit versucht die Diktatur, ausländische Investoren anzulocken. Damit sollte man sehr vorsichtig sein, nicht nur das man Enteignungen wiederholen kann, sondern weil alle Gewinne aus dem Verkauf von venezolanischen Erdgas und Erdöl, über Jahrzehnte hinaus den Russen verpfändet sind.

Man darf dabei nicht außer Acht lassen, dass die gegenwärtige Leiterin des venezolanischen nationalen Wahlrates (CNE), Socorro Elizabeth Hernández, von den Kubanern zur Exekutivdirektorin für Automatisierung, Informatik und Telekommunikation (AIT) der PDVSA ernannt wurde. Anlässlich der XII. Internationalen Tagung und Ausstellung in Informatik (im Jahr 2007), wurde sie nach Havanna beordert, an die Seite von Ramiro Valdés, der damals gerade kubanischer Minister für Informatik und Kommunikation war. Später holen die Kubaner diese Frau von der PDVSA weg und setzen sie ins Ministerkabinett von Venezuela.

Hernández übt ihre Rolle beim CNE tatsächlich illegal aus. Sie wurde nicht, wie die venezolanische Verfassung vorsieht, von der Nationalversammlung gewählt, sondern vom Obersten Gerichtshof beordert. Sie wird in Zusammenhang gebracht mit Wahlfälschung, Medienmanipulation, Raub von Hilfslieferungen, Korruption und der Ermordung von mindestens 125 Menschen.

Socorro Hernández arbeitete in allen ihren Aufgaben immer eng mit Dicsa Chacón zusammen, die Schwester des Militäroffiziers Jesse Chacón, der für die Koordinierung zwischen Kuba und PDVSA im Bereich Technologie zuständig war. Er nahm bereits im Dienst von Hugo Chávez am Putsch Februar 1992 teil, und beim Versuch der Befreiung von Chávez aus dem Gefängnis am 27. November 1992. Er spielte auch eine zentrale Rolle beim Aufbau der Regierungsmedien zur venezolanischen Agitprop und der Vernichtung oppositioneller Medien. Zwischen 2004 und 2007 war er Innenminister und begann mit dem Umbau der Polizei, als Instrument gegen Regierungskritiker. Anschließend wurde er wieder Kommunikationsminister und mit dem Aufbau des demokratischen Sozialismus beauftragt.

Staatsmonopol GAESA


Am 18. Dezember 2018 trafen sich Rafael Ramírez (Erdölminister und Direktor von PDVSA) und Ramiro Valdéz. Es ging dabei um die Gründung des "sozialistischen Mischkapitalunternehmen" Guardián del Alba SA. Mysteriöse Zielstellung dieser sozialistischen Firma war die "Herstellung umfassender technologischer Lösungen in der EU". Es ging dabei um "technologische Souveränität", im Klartext Internetkontrolle. PDVSA hielt 51% der Firma. Die anderen 49 % hatte Albet SA (Albet Engineering und Systeme), eine Firma der kubanischen Regierung. Die Gründung dieses Unternehmens führt zur Universität für Informatik (UCI) in Havanna. 

Die in Panama registrierte Off-Shore Firma ist ein wichtiges Instrument der marxistischen Castro-Monarchie, um die Sanktionen gegen Kuba zu umgehen und Propaganda im Ausland zu betreiben. Als Direktor des Unternehmens wurde der kubanische Brigadegeneral Luis Alberto Rodríguez López-Calleja, dem Chef von GAESA (Grupo de Administración Empresarial, SA) einem Konsortium des kubanischen Militärs. Der als gefährlichster General Kubas geltende López-Calleja ist/war der Schwiegersohn von Raul Castro und in eine Vielzahl krummer Geschäfte des Castro-Clans verwoben. Die EU sendete Steuergelder an dieses Unternehmen, mit dem sich das kubanische Militär ein weiteres Luxushotel baute.

López-Calleja begleitete den angeblichen Präsidenten Miguel Díaz-Canel Bermúdez vor ca. 7 Monaten, auf dessen Tour durch Europa und Asien. GAESA ist im kubanischen Drogenhandel verbunden, mit sehr engen Interaktionen zur französischen Buoygues Gruppe und 59 weiteren französischen Firmen, die alle das "kubanische Modell" von Null Freiheit, Rechtlosigkeit, Unterdrückung und Terror als demokratischen Sozialismus verteidigen. Es gibt ein undurchsichtiges Gewirr des nahezu die gesamte kubanische Wirtschaft kontrollierenden Staatsmonopols, kubanischen Ministerien und ausländischen Politikern und Unternehmen und gilt als der witschaftlich-militärische Komplex von Kuba (auch als Cuban-Connections bekannt). GAESA ist bekannt für die Orgien, auch mit minderjährigen Sexsklaven, die man für seine ausländischen Freunde organisiert.

GAESA ist eine zentrale Kraft für das Verhökern von russischem Öl in Lateinamerika. Dieses Geschäft läuft über den Mohammed Bassatne-Clan in Panama und derer BB Energy, 1937 im Libanon gegründetes Unternehmen (jetzt Hauptsitz in Dubai). Größter Anteilseigner ist Scheich Mohammed al Amoudi. Die Firma wurde rechtlich als Tochtergesellschaft BB Naft Trading SA in Panama registriert und von Jürgen Fonseca geleitet. Dessen Anwalt Rigoberto Coronado beschrieb die Firma dahingehend verpflichtet "unter anderem die Beziehungen zu Öl exportierenden lateinamerikanischen Ländern und zu Kuba zu regeln". Seit 1992 gab die Firma Erdöl an Kuba und wurde mit Zucker bezahlt. 1996 holten die Kubaner den Kreml mit an Bord und seit 2016 investierte BB Energy rasant wachsend in Russland. 1998 tritt die Firma in Kontakt zur Erdölfirma Petroecuador in Quito. 

Der Kreml entwickelt in den 1990er-Jahren ein zunehmendes Interesse an Lateinamerika.  Auch in Ecuador sollte eine Regierung an die Macht kommen, die mit Russland kooperiert (bzw. was der Kreml darunter versteht). BB Energy und die zahlreichen Tochtergesellschaften bilden dabei ein nicht unwichtiges Blatt. Die Kontaktaufnahme von 1998 lief über Mossack Fonseca, genauso wie 2005 der Kontakt zu PDVSA entstand. Das russische Ölgeschäft in Lateinamerika erweckt den Anschein, insbesondere internationale Solidarität zu Kuba zu praktizieren. Natürlich nicht bezüglich der miserablen Lebensumstände im Volk, sondern im Interesse von GAESA, dessen gesamte wirtschaftliche Interessen als Militärgeheimnisse gehütet werden. Es ist zu vermuten, dass dies notwendig ist, da GAESA zwar formell als milliardenschweres Konsortium dotiert ist, realwirtschaftlich jedoch unter der traditionellen sozialistischen Korruption leidet.

BB Energy war ähnlich wie für Kuba bereits für Saddam Hussein im Irak dienlich und befand sich auf seiner Empfängerliste für "Ölbestechungsgelder". Im April 2008 tritt die Firma erneut im Irak und Syrien in Erscheinung. Ein Anwalt der Tochtergesellschaft BB Naft, Noureddine Kabalan, bat im April 2008 Mossack Fonseca um eine Vollmacht, und einen offiziellen Vertreter, der in Syrien und Irak Transaktionen tätigt. Auf einem Firmentreffen in Dubai, März 2011, kommt es zu beträchtlichen Umdisponieren bei den Firmenfinanzen. Die Anteile der BB Energy Holdings NV, von 8 Millionen Dollar bei BB Naft, reduzieren sich auf 1,05 Millionen. Riad Bassatne und sein Sohn Wael blieben Besitzer der verbliebenen Anteile. Im selben Jahr kauft Syrien vom Mutterunternehmen BB Energie Erdöl. 

Wenige Tage nach dem Treffen in Dubai, im April 2011, wurde auch die Tochtergesellschaft BB Naft offiziell auf Kuba registriert. Firmenleitung auf Kuba unterliegt Riad Bassatne. Die Adresse in Havanna lautet Centro De Negocios Miramar, 5ta Ave. E / 76 Y 78, Ofic. 310. Edif. Santiago De Cuba. Miramar Playa.

2014 gründet der Mutterkonzern eine weitere Tochtergesellschaft, BB Energy USA LLC., in Texas. Geschäftsadresse verlegt den Hauptsitz jedoch nach London und ist identisch mit der einer anderen Tochtergesellschaft: BB Energy Trading: 140 Brompton Rd., London, SW3 1HY, Vereinigtes Königreich. Es wurde schnell bei US-Behörden vermutet, dass BB Energy versucht die Sanktionen (gegen Kuba) zu umgehen. Wael Bassatne, Aktionär von BB Naft und kubanischer Staatsbürger, entgegnete darauf mit der mysteriösen Verteidigung, dass BB Energy USA LLC. nicht in den USA registriert sei und auch keine Geschäfte dort tätigt. Erklärung könnte sein, dass die Erdölfirma andere Aktivitäten in Texas betrieb, für Kuba, die aber nicht unter das Ölembargo fallen. Das Cuba-Lebanon Businessmen's Council nennt einen Riad Bassatne als einen seiner Direktoren.

Speziell die hier erwähnte Alba SA aus dem GAESA-Konglomerat wurde von Mossack Fonseca (Podesta Brüder) betreut. Wer den Aktivitäten dieser Firma nachgeht, trifft auf der Öffentlichkeit unbekannte Details, über die bizarrsten  Wirtschaftsmanöver (im kriminellen Sinn) der kubanischen Regierung im Ausland und gegenüber ausländischen Unternehmen, die mit Kuba Geschäfte machen. 

Im Gegensatz zu den anderen merkantilen Ambitionen, der kubanischen Kommunisten, liegt die Bedeutung von Alba SA weder in Geldwäsche, noch der Finanzierung des Castro-Vergnügungsparks. Sie ist Teil der geheimdienstlichen Überwachung von kubanischen Dissidenten oder Ausländern, die sich gegen die kubanische Diktatur aussprechen. Sie sind die Macher des venezolanischen Verwaltungsdienstes für Identifizierung, Migration und Ausländer (SAIME). Und damit unterliegt die Identifizierung politischer Gegner in Venezuela einer ausländischen Macht. In der Eigenschaft der Kontrolle von SAIME hat die kubanische Regierung Zugriff auf alle Computersysteme der venezolanischen Regierung, auf föderaler und nationaler Ebene, der Ministerien, der Sozialprogramme, der polizeidienstlichen Erkennung und Fahndung, und der staatlichen Ölgesellschaft PDVSA. Das alles obliegt der Obhut von Ramiro Valdéz.

Kuba erhielt aus der venezolanischen Erdölindustrie (in besseren Zeiten) 3,6 Milliarden Euro pro Jahr, um die ewige sozialistische Revolution auf Kuba zu finanzieren. Das System der Erfassung und Überwachung der Venezolaner via Internet, stammt vom Kubaner José Lavandero von der UCI. Er muss als der de facto "Vater" der Institutionen angesehen werden, von Maduros neuem Venezuela. Albet SA stellte dafür der venezolanischen Regierung 91,5 Millionen in Rechnung. Die staatlichen Ausgaben stiegen (als jährlich laufende Kosten) auf einen dreistelligen Millionenbetrag, für die Spitzeldienste.

2008 wurde Alba beauftragt den neuen venezolanischen Personalausweis anzufertigen. Das brachte stolze 172,3 Millionen Dollar ein.

Ramiró Valdez, dessen Schatten über den roten Terror in Venezuela überall schwebt, wurde am 28. April 1932 in Artemisa (nahe Havanna) geboren. Ein treuer Kampfgefährte der Castros, der bereits den Angriff auf die Moncada-Kaserne mitmachte. Er war kubanischer Innenminister (1961-1968) und (1979-1985), eine Position, von der aus er starke Repressionsmaßnahmen gegen Dissidenten und politische Gegner ergriff.

Seit 1976 hat Valdés Menéndez den militärischen Ehrenrang eines Befehlshabers der Revolution inne. 

Derzeit ist er Vizepräsident des Staatsrates des Ministerrates von Kuba, eine Position, in der er während des VI. Kongresses der Kommunistischen Partei Kubas (PCC) als Mitglied des Politbüros ratifiziert wurde.

Ebenso war er zwischen dem 31. August 2006 und dem 6. Januar 2011 Minister für Informatik und Kommunikation.

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Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

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