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Donnerstag, 28. Mai 2020

Redollarisierung von Kuba

Kuba, dass neben seinen zwei Landeswährung jahrelang nur noch auf den Euro setzte, erlaubt wieder das Bezahlen mit den gewiss ganz furchbar gehassten Gringo-Dollar, dass als Instrument des US-Imperialismus verbannt war. Der Traum vom Euro als Ersatzwährung scheint damit vom Tisch.

Gemäß Resolution 73/2020 der Zentralbank und dem außerordentlichen Amtsblatt, wird das Zahlen mit US-Dollar im Import von Waren und Einzelhandel legalisiert.

Diese neue Bestimmung ermöglicht es natürlichen Personen, die Dollareinlagen bei nationalen Banken haben, ihre Debitkarten zu verwenden, um Zahlungen in Unternehmen zu tätigen, die von der staatlichen Corporación CIMEX SA, der Kette der karibischen Geschäfte und Servicios Automotores SA verwaltet werden.

Die Dollarzahlung wurde Mitte Oktober letzten Jahres bereits wieder genehmigt, jedoch nur für insgesamt 77 Geschäften auf der Insel, in denen Elektrogeräte, Autozubehör sowie beliebte Elektromotorräder und Klimaanlagen angeboten werden.

Mit dem neuen Dekret wird Resolution 275 aus dem Vorjahr ausgeweitet. Diese Maßnahme stellt einen weiteren Schritt in Richtung "Redolarisierung" der kubanischen Wirtschaft dar, wie Experten auf der Insel seit Ende des Vorjahres vermutet haben.

Die kubanische Wirtschaft wurde von Anfang der neunziger Jahre bis 2004 Dollarisiert, und abgeschafft, als der Dollar durch den kubanischen konvertierbaren Peso (CUC) ersetzt wurde, ohne die Doppelwährung oder die Wechselkurse zu beseitigen. Der CUC wurde von vielen als Übergangsfaktor für die künftige Währungsvereinigung angesehen, was nun vom Tisch zu seien scheint.

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Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

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