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Freitag, 1. Mai 2020

Iran zieht Gold aus Venezuela ab

Das bettelarme Venezuela hat rund 9 Tonnen Gold an den Iran übergeben. Der Wert des Goldes wird auf über 400 Millionen € geschätzt). Die Landung wird in diesen Tagen, per Luftfracht, nach Teheran gebracht. Es handelt sich dabei um eine Bezahlung für die Hilfe Irans, zur "Wiederbelebung" der venezolanischen Erdölindustrie. Die Begründung scheint vollkommen der Fantasie entsprungen zu sein.

Nach der Übergabe des Goldes, steht Venezuela nun mit lächerlichen Devisenreserven im Wert von 6,3 Milliarden dar. Beide Staaten, Venezuela und Iran, leiden unter der gegenwertigen Situation auf dem Ölmarkt. Für den Iran jedoch erweist sich das stark geplünderte Venezuela allerdings in diesen Tagen als Einnahmequelle, zum Nachteil Venezuelas.

Die in Teheran ansässige lizenzierte Fluggesellschaft Mahan Air hat allein in der vergangenen Woche mehr als ein halbes Dutzend Flugzeuge in die südamerikanische Nation gesendet. Die meisten lieferten Benzinadditive, Teile und Techniker helfen bei der Reparatur der Amuay-Raffinerie im Bundesstaat Falcon an der Nordwestküste.

Die venezolanische Zentralbank, venezolanisches Informationsministerium und das iranische Außenministerium verweigern jede Stellungsnahme zum Goldtransport.

Während die Ölpreise zusammenbrechen, ist Gold in Caracas eine noch wichtigere Quelle für Wohlstand in Venezuela, das unter Maduros Sozialisten in extreme Armut getrieben wurde. 

Als Maduros Vorgänger, der verstorbene Hugo Chávez, an der Macht war, schlossen er und der damalige iranische Führer Mahmoud Ahmadinejad Verträge über eine Vielzahl von Energie-, Agrar- und Finanzprojekten ab. Sie eröffneten sogar ein gemeinsames Automobilmontagewerk westlich von Caracas.

Nach einer kurzen und seltenen Verschnaufpause befindet sich Venezuelas Währung wieder im freien Fall. Laut einem Bloomberg-Index steigt die Jahresrate auf rund 3.500% Wertverlust. Eine strikte Quarantäne zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie zeigt allmählich Risse, und das Risiko weiterer sozialer Unruhen wächst, da Venezuela verzweifelt versucht, Nahrung und Treibstoff zu beschaffen.

Da ein Großteil der Mitarbeiter der Zentralbank in ihrem Haus isoliert war, blieb der Transport der Goldbarren diskret und wurde von schwer bewaffneten Mitarbeitern und Sicherheitsbeamten begleitet.

Gold und das verbleibende Vermögen der Zentralbank sind Teil eines größeren Kampfes um die Kontrolle der Finanzen Venezuelas zwischen Maduro und Juan Guaidó, dem Vorsitzenden der Nationalversammlung.

Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die AfD sollte Björn Höcke ausschwitzen.

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