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Montag, 27. Januar 2020

Sollte die NATO nur wegen der Krim einen Krieg mit RuSSland riskieren? Massenmanipulation durch Medien.

Der deutsche Michel ist sich im Großen und Ganzen lagerübergreifend einig, dass es in der russischen Aggression gegen die Ukraine um die Besetzung der Krim geht. Dabei kann man nicht mal sagen, dass es sich im Bezug auf die Krim um schlichte Kremltrollerei handelt. Das politische Spektrum ist in diesem Punkt sich auffällig einig und kann in fünf große Hauptströmungen eingeteilt werden.

Meinungsspektrum zur Krimfrage


Da sind die Produkte der vom Moskau geführten "Friedensbewegung", die Westeuropa in ein Hippielager pazifistischer Narren verwandelte, mit dem Ziel, das diese sich nicht verteidigen können.

Da ist das Lager russophiler Altkommunisten, die ihre wahre Natur verbergen und ein idealisiertes Bild einer metaphysischen Sowjetunion auf RuSSland übertragen, bei dem alle Verbrechen geleugnet werden, die dir dann sagen: Hitler machte Krieg gegen das unbezwingbare RuSSland und schaut, wie es endete ... Nun Genossen, sollte Greta Thunberg recht haben, dann wird es den Vorteil von General Winter bald nicht mehr geben.

Es gibt die amtierenden und Möchtegern-Gazpromhuren, die, im Moskau vorauseilendem Gehorsam, die Krim verschenken, "es ist ja nur um des Friedenswillens". Schon mal was von Premierminister Neville Chamberlain gehört, der war auch so ein Dummschwätzer und wollte Frieden erhalten, in dem er Diktatoren Zugeständnisse machte.

Ähnlich jene, die sich (zugegeben ganz zu Recht) die Frage stellen, ob das bisschen Krim uns hinterm Ofen hervorlocken sollte, um gegen RuSSland sich zu erheben. Was die Krim allein (außer für Ukrainer) mit Sicherheit nicht Wert ist.

Dann haben wir das spezielle Lager dieser "alternativen Patrioten", die (gemäß deutscher Medien) ganz gefährliche "Nationalisten" sind. Deutsche "Nationalisten" die von einem Großdeutschland träumen, würden mit Sicherheit eins ganz bestimmt nicht tun, Moskauer Interessen vertreten, sondern sagen: "Was ist los? Wieso gehört die Krim den Ukrainern oder Russen, da Lenin die Krim, einschließlich der Ukraine, an das Deutsche Reich abtrat?" Das wäre ein gefährlicher deutscher Imperialist, alles andere jedoch sind Handlanger einer ausländischen Macht. Und in diesem Fall, um einmal Angela Merkel zu zitieren, die Handlanger unseres Nachbarn, Freund und sicherheitspolitischen Partners. Also mit anderen Worten, wir finden dasselbe, wie in der Bundesregierung, die Prostituierten Putins.

Das nur als Beispiel, es gibt natürlich noch weitere Positionen, die nicht mit bewusster Unterstützung der Kremlpolitik zu tun haben müssen. Aber worauf es uns ankommt ist, die Fixierung auf die Krim und das ist verursacht durch die Berichterstattung der deutschen Medien. In dem man sich darauf konzentriert, ob die Besetzung der Krim einen Krieg mit RuSSland riskieren sollte, da kann die rationale Antwort nur lauten: Nein!

Überlegungen von Militärs, die die Krimbesetzung von einem strategischen Standpunkt aus betrachten, kann der durchschnittliche deutsche Michel nicht folgen, da sich ihm dieses Metier nicht erschließt.

Doch die Krimbesetzung spielt tatsächlich in der Konfrontation des Westens mit RuSSland, genau dieselbe Rolle, wie Gleiwitz den Zweiten Weltkrieg ausgelöst hätte. Das sind alles Geschichten, die die Medien als Systemhuren oder mangels besseren Wissens, übereifrig aufgreifen und dem deutschen Michel präsentieren, um ihn zu einer erwünschten Reaktion zu veranlassen. 

Der Zweite Weltkrieg brach wegen des deutschen Imperialismus aus, Gleiwitz wurde nur zu Propagandazwecken gedreht, um die Deutschen zu einer Unterstützung des Überfalls auf Polen zu bewegen. Im Fall der Krimbesetzung ist die Absicht der Medien die entgegengesetzte, eine verschärfte Gangart mit den Schurken im Kreml zu verhindern, weshalb man auch den strategischen Wert der Krimbesetzung nicht anspricht und diese Fastinsel als "im Grunde wertlos" darstellt, wenn man von einem "nostalgischen Wert" absieht, der jedoch nur für eine russische "Urbevölkerung" von Bedeutung ist. Das ist Massenmanipulation, die Krimbesetzung ist nur ein kleiner Schritt, in den imperialistischen Zielen RuSSlands, dessen finales Ziel der Vorstoß an die Atlantikküste ist. 


Framing in den Medien als Manipulation


Die hier angewendete und grob skizzierte Methode, der Medien, ist das Framing (Rahmen). Dem einen oder anderen wird das aus der Filmindustrie bekannt sein, mit der Fokussierung des Blickwinkels, versucht der Regisseur das Geschehen auf der Leinwand so in Szene zu setzen, dass der Zuschauer später genau das sieht und empfindet, was das Drehbuch beabsichtigte. Und so werden in Deutschland die Medien gemacht. Aber genauso wird zum Beispiel auch die historische Aufarbeitung betrieben, insbesondere bezüglich der Verdienste der Sowjetunion, in der Vernichtung von Nazi-Deutschland. Dieser Mythos des sowjetischen Befreiers ist ein weiterer Bestandteil in diesem machiavellistischen Spiel der Umerziehung und Massenmanipulation, in dem auch der Flügel der AfD um Björn Höcke und Dirk Spaniel eine ganz bestimmte Rolle erfüllt.


Um das Spielchen zu erkennen, betrachten wir die Szenerie, die der Regisseur in den Studios des deutschen Staatsfunkes, als ebenso in den Redaktionen der "alternativen Presse" in Rahmen setzt. Bis zur Krimbesetzung war Rotzland demzufolge das, was Angela Merkel öffentlich in der Gegenwart fordert. Die Kremlregierung war ein ehrlicher und aufrechter Partner in einem gesamteuropäischen Sicherheitskonzept, was sich im Jahr 2014, mit der Krimbesetzung, schlagartig ändert. Und genau da lenken die Medien nun den deutschen Michel hin, in dem was man im Land der Doofen und Bescheuerte, eine öffentliche Diskussion nennt. Wobei jeder Beteiligte glauben wird, von ganz allein auf seine Schlussfolgerung gekommen zu sein. Umgehend wird dann diskutiert, ob denn die Krim den Verlust des Freundes Moskau, unseren Partner in der Sicherheit Europas, wirklich wert sei. 

Die Diskussion dreht sich damit um die Frage: Wollen wir, wegen ein Stück ferner Erde im Schwarzen Meer, zulassen, das Europa weniger sicher ist?

Anmerkung: Man beachte dabei, dass im Anschluss die Muselschwemme losgetreten wurde und Europa dadurch weniger sicher wurde. Was im Endeffekt eine Bewegung in der öffentlichen Meinung, hin ins Lager Moskau antrieb. Dabei ist die Argumentation der deutschen Kremlprostituierten völlig irrational. Die Behauptung, dass Putin uns vor Islamterror beschützen will, entstammt deren blühenden Fantasie, er selbst hat das nie gesagt. In RuSSland leben 40 Millionen Musels und Moskau ist die muselreichste Stadt von ganz Europa, wer glaubt, das Putin gegen den Islam kämpfen will, ist nicht ganz dicht. Er will keinen Bürgerkrieg im eigenen Land, sondern nur in Europa, um es zu schwächen. Dass RuSSland militärisch stark wirkt, liegt daran, dass die 5. Kolonne im Westen Geld und Technologie abzweigte, um es ihm Zukommen zu lassen. Was auch ab dem Georgienkrieg sehr deutlich erkennbar ist. Dies geschah wiederum mit der Bedeutung, Moskau sei unser Freund und Partner. Nicht zu vergessen natürlich die Wehrkraftzersetzung der Flinten-Uschi, was ausschließlich  Moskau dient. Noch bizarrer der Glaube, dass das größte Land der Welt, reich an Rohstoffen, dass nur auf das BIP von Spanien kommt, dass weder Gas noch Erdöl hat, bzw. die doppelte BIP-Leistung des 7 Millionen Einwohner Staates Schweiz erreicht, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine ökonomische Macht darstellen kann. Doch das was logisch erscheint, muss man im Lager der Putinisten erst erklären, erklären, erklären ... Und stellt dann doch fest, dass man ebensogut mit einem Stein sprechen kann.


Was bedeutet die Krimbesetzung für Europa?


Die Krimbesetzung war nicht der Umbruch in der Politik, des Kremls gegen den Westen, sondern die Reaktion auf den Sturz einer Marionettenregierung Moskaus in der Ukraine, mit deren Hilfe der Kreml die Energiewaffe gegen Europa einsetzte. Nun änderten sich jedoch die Kontrollverhältnisse. George Soros trat umgehend im Moskaufeindlichen Lager auf, weil er als Agent der Achse Berlin-Moskau die Aufgabe zu erfüllen hat, die ihm in deren Spielchen zugedacht ist, immer im Lager der Opposition auftauchen und informieren. Schauen Sie sich zum Beispiel das Treiben der Open Society Foundation in Spanien an, sie treten als Förderer von Podemos und Vereinigte Linke ebenso auf, wie im Lager der katalonischen Separatisten. Es geht darum, innere Feindschaft zu erzeugen, wo Moskau noch nicht komplett die Kontrolle übernahm.

Die Besetzung der Krim war jedoch ein massiver Schritt gewesen, der in der westlichen Hemisphäre nicht unbemerkt blieb. Ein Theaterstück, bei dem wir just in diesem Moment einen weiteren Akt in Weißrussland miterleben. RuSSland hatte sich in die inneren Angelegenheiten eines Nachbarstaates eingemischt und bei Misserfolg zur militärischen Option gegriffen. Tatsächlich zeigte sich der Westen über das auftauchen "grüner Männchen" auf der Krim verwirrt und eine Partizipation Moskaus wurde bezweifelt, bis es zu spät war. Auch wenn Moskau Europa verstand zu beschwatzen, so traf Barack Obama in den USA auf starken Widerstand. Und um peinliche Fragen zu umgehen, musste sich Obama offiziell gegen RuSSland stellen. Die europäischen Lager der pseudowestlichen Maulwürfe blieb da keine andere Wahl, als es Barack Obama gleichzutun. 

Das Rotzland vor der Krimbesetzung 2014 unser Freund und Partner gewesen wäre, ist eine Lüge der pseudowestlichen Maulwürfe, die von den Medien in verschiedenen Mäntelchen präsentiert wird. Damit will man den Konsens in der Gesellschaft erzeugen, dass der Westen Russland nie eine ehrliche Chance gegeben habe. 


Machen wir einen Sprung nach 2010, als der Kreml noch ein Freund des Westens gewesen war


Ich möchte den Leser daher einige Jahre vor die Krimbesetzung zurückführen, als RuSSland noch der "Freund und Partner" Europas war, ganz offiziell. Anfang Mai 2010 gab Putins Vertrauter, Dimitri Medwedew, in seiner Datscha, in der Region Gorki bei Moskau, der Izvestia ein Interview, dass später auch von Russia Today (das russische CNN) komplett publiziert wurde.

Das circa halbstündige Gespräch fand wenige Tage vor und im Anklang an die bevorstehenden Feierlichkeiten des 9. Mai statt, zum Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland. Und dieses Umfeld ist bedeutend, es ist kein Zufall. In der sowjetischen Ideologie, die vom Kreml weiter gepflegt wird, fühlte man sich von den Amerikanern und Engländern betrogen, denn dieser Zweite Weltkrieg Mythos ist RuSSland die Rechtfertigung, die Herrschaft über ganz Europa zu proklamieren. Weil die Sowjetunion also das geschundene Europa vor dem Imperialismus der deutschen Nazis rettete (den es ohne die Aufrüstung der Nazis, durch die Sowjets, nicht gegeben hätte), fühlt man sich im Recht, die europäischen Nachbarn zu unterjochen, mit einem russischen Imperialismus. Das ist das Denken unseres "Freundes und Partner".

In dem Interview ging es allerdings nicht ausschließlich um den Zweiten Weltkrieg, sondern um damals, 2010, aktuelle Fragen der Innen- und Außenpolitik. So bedauerte Medwedew die "Rehabilitation des Faschismus in einigen EU-Staaten". Obacht, das ist im Zusammenhang mit dem zuvor gesagt und dem mysteriösen Krampf gegen Rechts
hiesiger Dummdödels von enormer Bedeutung. Denn der Kampf gegen ein faschistisches Europa (ohne das er konkrete Beispiele nannte), ist die Rechtfertigung des russischen Imperialismus. Medwedew spricht in dieser Zeit nur von der EU, wo die regierenden Halunken RuSSland als Freund und Partner darstellten und bereits die nationale Wehrkraft zerstörten, sie ebneten nämlich tatsächlich bereits den Weg für die kommende Aggression. Gleichzeitig achte man auf das Treiben der Bundesregierung allen unzufriedenen Menschen, die besorgt sind bezüglich Gewaltenteilung und Meinungsfreiheit, den Stempel des Faschismus aufzustülpen. Ich denke Sie können da eins und eins zusammenzählen und den Gesamtplan der Ratten erkennen. Oder was meinen Sie, was die Gazpromhuren der Bunderegierung im Aufsichtsrat alles besprechen?

Medwedew machte verdeckte Anspielungen gegen die drei baltischen Staaten, die gerade in diesen Tagen in internationalen Medien wegen ihres Patriotismus und Nationalbewusstsein gelobt wurden, die sie zum antisowjetischen Widerstand motivierten, und von der Roten Armee unterdrückt wurden.

Nach einem merkwürdigen Bogenschlag, der vermutlich auf seinen Geisteszustand hinweist, der in Hollywood begann, über Hitler dann zum Helden Stalin führte, kam Medwedew auf die "heutigen Lehren des Krieges" zusprechen. Die Hinwendung Georgiens zum Westen bezeichnete er dabei als Negativbeispiel. 

Am Ende des Interviews wird einem bewusst, das der russische Geheimdienst hier den Regisseur gemimt hatte.
Nach dem das Gespräch auf das russische Atomwaffenarsenal gelenkt wurde, worauf hin der Journalist nach einem "möglichen Konflikt wie den Zweiten Weltkrieg" fragte. Sprich: Europa alles von Faschisten beherrscht, deshalb müssen wir zur Atlantikküste vorrücken. Antwortete Medwedew, dass dies "leider möglich ist". Weiter: "Unfälle passieren, wir müssen vorbereitet und stark sein." Es ist komisch, wie der Journalist der Izvestia nicht einmal blinzelt, wenn er so ernsthafte Aussagen hört und dann mit der nächsten Frage fortfährt.

Im selben Interview prangerte Medwedew den Stalinkult an und versprach, dass es niemals wieder Stalinismus geben wird. Dies ist sehr interessant, denn Wladimir Putin stand in diesen Tagen in der Kritik, dass er den Stalinkult verteidigte. 

Wie kann es sein, dass Medwedew, die Marionette Putins, so entgegengesetzt spricht? Weil das Interview vom Geheimdienst orchestriert wurde, dass sich an ein anderes Publikum richtet, eines, wo es Bedenken gegen die "gute alte Zeit" gibt. In der Gegenwart zurückblickend weiß man, dass Medwedew 2010 schlicht gelogen hat, der Stalinkult ist unverkennbar in RuSSland, Putin legte Blumen am Grab der bolschewistischen Hyäne ab, Geschichtsbücher wurden umgeschrieben, um Stalin in ein Heldenlicht zu rücken. Tatsächlich steht der Aufstieg des Stalinkultes im engen Zusammenhang mit dem Aufstieg von Putin. Auch das hätte den westlichen Regierungen bekannt sein müssen, als sie 2010 von unserem Freund und Partner in Moskau sprachen. Dafür werden nämlich Geheimdienste bezahlt, um das zu wissen.


Als Gegenbeispiel NATO-Chef Rassmussen


Zur selben Zeit, als Medwedew der Izvestia ein Interview gab, hielt der damalige NATO-Chef Anders Fogh Rasmussen eine Rede an der Universität Bukarest, in dem er drei Schwerpunkte der gegenwärtigen Sicherheitsbedrohung herausstellt: Energiesicherheit, Raketenabwehrschild und Cyberkriegsführung.

Im selben Moment, als Medwedew mit dem Atomwaffenarsenal prahlt und einen Krieg gegen die Faschisten in Europa für möglich hält, kommt Rasmussen auf einen Raketenabwehrschild zu sprechen. Rassmussen bietet an, dass der Schild auch RuSSland schützen könne, unter der Bedingung, Moskau zeige sich kooperationswillig. Gegen wen soll der Schild eigentlich schützen? Die Chinesen und Iraner? Das sind die Verbündeten Moskaus.

Doch Rassmussen schränkt sein Angebot umgehend ein:
"Mir ist bewusst, dass Russlands derzeitige Ansichten zur Raketenabwehr von feindlich bis ambivalent reichen."
Was bedeutet das? Es ist strategische Rhetorik. 2010 erkannte man in Rumänien RuSSland keineswegs als Feind des Westens, es gab genug Quellenmaterial der pseudowestlichen Maulwürfe, in den europäischen Regierungen. Und Moskau ließ die Posaunen von Radio Eriwan bereits ertönen, der Raketenabwehrschirm sei eine Bedrohung gegen Russland. Grundsätzlich ist die Argumentation quatsch, denn die einzige Bedrohung einer solchen Defensivwaffe besteht für die anfliegenden russischen Atomraketen. Doch wie macht man das einem der Idioten klar, die den Kreml als Freund und Partner betrachten? Das ist der Trick von Rassmussen, er sagt, wenn Moskau Freund und Partner des Westens sein will, dann kann ihn der Abwehrschirm dienlich sein. Denn wären die Worte aus dem Kreml aufrichtig gemeint, dann ist klar, dass RuSSland von den anderen Atommächten Iran und China als Feind betrachtet werden würde.

Zum Thema Energiesicherheit erwähnte er RuSSland mit keinem Wort:


"Wir müssen ein besseres Verständnis der Sicherheitsdimension entwickeln. Nordamerika und Europa werden zunehmend von Energieimporten abhängig. Die Abhängigkeit von Energieimporten kann ein Land für politische und wirtschaftliche Erpressung anfällig machen. Ein Stromausfall kann das wirtschaftliche und soziale Gefüge eines Landes ernsthaft stören." 
Seit der rot-grün Regierung von Gerhard Schröder und Joschka Fischer, fortgesetzt unter der Zonenwachtel Merkel, wurde Deutschland konsequent an Gazprom ausgeliefert und somit von der eigenen Regierung eine Gefahr für Deutschland geschaffen, die Rassmussen 2010 ausdrücklich skizziert. Ist russischen Gas und Öl eigentlich Klimaneutral?

Umgehend darauf spricht er an, dass ein Angriff von Hackern in Estland einen landesweiten Stromausfall verursachte und das das NATO-Hauptquartier pro Tag von 100 Hackerangriffen bedroht wird. 

Wir können natürlich davon ausgehen, dass die Angriffe der Hacker gegen das NATO-Hauptquartier nicht ausschließlich von den russischen Spezialdiensten herrühren, aber wir wissen zurückblickend, dass der große Stromausfall in Estland von den Russen ausgelöst wurde.

Rassmussen spielt geschickt mit einer chronologischen Reihenfolge in seiner Rede.

  1. Wenn RuSSland unser Freund und Partner sein will, sind wir da. Aber er öffnet umgehend Zweifel, ob Moskau das wirklich will.
  2. Abhängigkeit im Bereich Energie, wie durch Gazprom, ist gefährlich.
  3. Cyberkrieg durch russische Hacker.
In dieser Zeit, in dem Europa noch völlig im Narrativ der Freunde Putins eingelullt war, wollte Rassmussen nicht als "Kalter Krieger" abgestempelt werden. Er gibt dem Publikum, eines damals sehr Russland freundlichen Rumäniens, die drei großen Gefahren der Gegenwart zu verstehen. Ein Framing also, nur diesmal im Interesse der Europäer. Vermeidet es aber, ein Feindbild RuSSland darzustellen, was sein Publikum vor den Kopf gestoßen hätte. Stattdessen stellten die Rumänen durch darauffolgende Medienberichte fest, dass alle drei Gefahrenpunkte unmittelbar zu Moskau führen. Und jeder dieser Leute glaubte, von ganz allein und noch vor Rassmussen auf den Urheber gekommen zu sein. Rumänien ist inzwischen in der öffentlichen Meinung auf Distanz zu RuSSland gegangen. 



... und im Übrigen bin ich der Meinung, Epstein did't kill himself

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