Der antimarxistische Ostblog, für Patrioten die denken. Keine sozialistische Diktatur mehr auf deutschen Boden.

Dienstag, 26. November 2019

Martin Lee und die politische Situation in Hongkong

Martin Lee Chu-ming gilt im Westen als Stütze der Demokratie in Hongkong. Wobei das Lob aus den Mündern der diversen Spezialdemokraten doch eher verdächtig ist. 
Bei der Beurteilung des Hongkonger Politikers, dem Gründer der United Democrats of Hong Kong, die sich dann zur Demokratischen Partei (Pan-Demokraten) umbenannte, gilt es vorsichtig zu sein. Er gilt als Vater der Demokratie in Hongkong und wird als Verfechter der Menschenrechte gepriesen. Selbstverständlich ist Hongkong traditionell von Agenten der kommunistischen Partei zersetzt. Dies gilt insbesondere für patriotische und demokratische Bewegungen. Wir kennen so was auch von Deutschland, wie Sahra Wagenknecht bei den Gelbwestenprotesten.

Die russische Tscheka machte das bereits während der NEP-Phase von Lenin, später während der beiden Liberalisierungsphasen von Stalin. Die Kommunisten machen das, um Antikommunisten zu identifizieren, die ihnen gefährlich werden können. Wenn die Liberalisierungsphase vorüber ist, werden diese als erstes in die Todeslager verschleppt, um die Reaktion auszulöschen. Man darf nicht vergessen, dass die Spitze der kommunistischen Oligarchie aus Psychopathen (Dunkle Tetrade) besteht, die genau das machen, was andere Psychopathen auch machen, sie spielen mit ihren Opfern. 


Sind die Demokraten die Verräter von Hongkong?


Ist Martin Lee auch so ein falscher 50er oder ist es vielleicht der immense Druck Pekings, die ihn zur Kollaboration mit der Diktatur zwingt? Es ist schwer zu beurteilen. 

Die Hongkonger werfen der Demokratischen Partei vor, ihre Sache verraten zu haben und mit der kommunistischen Partei zu paktieren. Dahinter kann man auch Enttäuschung vermuten, darüber, dass die Demokratische Partei auf Kompromisse einging, die den energischen Vertretern der Separation zu sehr nach Kollaboration aussehen. Man muss jedoch bedenken, dass die extremen Position nie glücklich sein können, solange man auf eine Kooperation zwischen Hongkong und Peking angewiesen ist. Die Alternative, der offene Bruch und Unabhängigkeitserklärung der Hongkonger, hätte die Besetzung durch Gulag-China zur Folge und eine brutale Unterdrückung in Todeslagern. Auf der anderen Seite werden Kompromisse nicht das unvermeidliche aufhalten, Gulag-China ist eine totalitäre Diktatur und wird nie etwas anderes tun, als totalitäre Macht (starker Staat) anstreben.

Lee verteidigte sich gegen Vorwürfe, damals keine Wahl gehabt zu haben. Als das Ende der Kolonialzeit näher kam, machte London unmissverständlich klar, dass man Hongkong nicht als eigenes Land entlassen werde. Es gab keine andere Wahl, so Martin Lee, als mit Peking offiziell zu kooperieren, im Rahmen aller Legalität. Er selbst bezeichnete sich als naiv, den Versprechen Pekings geglaubt zu haben, man werde die Sonderrechte Hongkongs respektieren. 


Wie ehrlich ist Martin Lee?


Doch Lee muss sich über Skepsis nicht wundern, wenn er doch selbst den Kommunisten und Diktator Deng Xiaoping lobte. In den 1980ern war Xiaoping generell unter den Hongkongern sehr beliebt (ähnlich wie mit Gorbatschow im Westen), man hoffte auf nachträgliche Veränderungen in der Diktatur. Inzwischen ist klar, dass alles eine große Täuschung war. Kann man Martin Lee jedoch vorhalten, auf die kommunistische Propaganda reingefallen zu sein, wie viele Millionen andere auch?

Die vertraulichen Aufzeichnungen aus den Sitzungen des Kabinetts von Margret Thatcher, im März 1983, erzählen eine völlig andere Geschichte. London war klar, dass die meisten Hongkonger weiterhin als Kolonie bei Großbritannien bleiben wollten. Ebenso weist man darauf hin, dass die kommunistische Regierung in Peking die Öffentlichkeit belügt. 

Bis September 1982 hatte sich Thatcher konsequent geweigert, Hongkong an Gulag-China auszuliefern. Doch der Vorgänger der Demokratischen Partei, Meeting Point, unter hauptsächlicher Lenkung von Martin Lee, gründete sich 1983 und führte bereits zu dieser Zeit den Namenszusatz einer  „demokratischen Einigungsbewegung“. Für einen derartigen Peking vorauseilenden Gehorsam gab es zu dieser Zeit keinen Grund. Noch erstaunlicher ist die Koinzidenz, dass just im Juni selben Jahres, die Pekinger Diktatur auf dem chinesischen Volkskongress klar stellte, das man beabsichtige, die volle Kontrolle über Hongkong zu erlangen.


Peking manipulierte die Hongkonger Politik von Anfang an


Der Hongkonger Wirtschaftswissenschaftler, Leo Francis Goodstadt, warnte, dass die kommunistische Partei die Hongkonger Eliten umwarb. Man versprach ihnen großzügige Privilegien, wenn man die Unabhängigkeit aufgab. Das übliche Verfahren, um nützliche Idioten zur Kooperation zu bewegen, man spekuliert auf Korruption. Selbstverständlich kapieren die nützlichen Idioten nicht, dass man nicht auf das gegebene Wort eines Kommunisten vertrauen kann, wenn man seiner totalitären Herrschaft ausgeliefert ist. Unter diesen umworbenen Eliten befanden sich alle Parteiführer, die sich für die Rückkehr Hongkongs an Gulag-China einsetzten. Dies meint eben auch Martin Lee und Szeto Wah von Meeting Point.

Gemäß des Verhaltens von Großbritannien, im Fall von Gibraltar, gegenüber der spanischen Ansprüche, ist nicht nachvollziehbar, warum Martin Lee behauptet, damals keine andere Wahl gehabt zu haben.

Meeting Points Nachfolger, Pan-Demokraten, war das bedeutsamste Propagandamittel der Pekinger Farce von "ein Land, zwei Systeme". Warum verbreiteten sie so eifrig direkt kommunistische Propaganda? Viele Hongkonger fühlen sich heute von ihnen betrogen. Kann Martin Lee wirklich so dumm sein oder ist er unehrlich?

Die Lobe von Lee für Xiaoping sind ein weiteres Problem, wie konnte er getäuscht worden sein und die wahren Beweggründe nicht erkannt haben? Der chinesische Diktator hatte sich ausdrücklich von Lenins NEP inspirieren lassen, der nur auf Scheinkapitalismus spekulierte, um Geld aus dem Ausland in die bankrotte Sowjetunion zu bringen. Auch Xiaoping hatte klar gemacht, dass die Wirtschaftssonderpolitik im Jahre 2025 enden soll, danach soll zum Staatskapitalismus zurückgekehrt werden. So steht es in den Statuten der kommunistischen Partei von China. Sollte Martin Lee so etwas nicht gewusst haben, dann war er definitiv in der Politik fehl platziert. 

Da die Kommunisten grundsätzlich den Kapitalismus benutzen, um Gelder anzuhäufen und ihre Diktatur auszubauen, sollte mit diesen Staaten nicht gehandelt werden. Die liberalen Wirtschaftsbeziehungen werden von China oder RuSSland immer genutzt werden, um die Institutionen in den Feindstaaten zu unterwandern und die Wirtschaft in ihrem Interesse zu manipulieren, meist durch Korruption, siehe allein Gazprom und die Bundesregierung von Deutschland. Es ist daher unwahrscheinlich, dass Martin Lee nicht gewusst haben will, dass der Weg, den er für Hongkong einschlug, die Stadt in die Sklaverei führt. Wenn man Verhandlungen mit Mördern und Dieben führt, kann man sich hinterher nicht damit rausreden von Mord und Raub nichts gewusst zu haben. Es kann im Umgang mit Totalitären nur zwei ehrliche Politiken geben, entweder die Flucht oder die erbarmungslose Vernichtung des Machtapparates, mit maximaler Gewalt.


Proteste von Gulag-China provoziert?


Es geht nun das Gerücht um, dass die Proteste in Hongkong von der KPCh selbst provoziert wurden, um einen Grund zum Einmarsch zu haben. Ich halte das für eine böswillige Diskreditierung der langen Tradition echter Demokratie in Hongkong. Niemand wird öffentlich behaupten können, das Gulag-China wegen dieser Proteste das Recht habe in Hongkong einzumarschieren und ihre Sonderrechte abzuschaffen, die mit Großbritannien vereinbart wurden, ohne sich als Teil der 5. Kolonne zu demaskieren. 

Würde sich beweisen lassen, dass das Arbeiter- und Bauernparadies die Proteste selber auslöst, würde das der Welt nur zeigen, wie verlogen die Triaden in Peking sind. 

Sehr viel sinnvoller ist die offizielle Lüge der Pekinger zu beachten, die Proteste seien von der CIA provoziert. Warum? Weil das bedeuten würde, dass die Hongkonger aus freien Stücken gar nicht sich widersetzen und die Proteste das Resultat eines Angriffs einer ausländischen Macht sind und daher die Militärintervention legitim sei, da ein Angriff auf die Souveränität besteht.

Dies führt uns zu einer anderen interessanten Frage. Wenn nun, Gulag-China so sicher ist, das die CIA hinter den Protesten in Hongkong steckt, warum verhängen sie deswegen keine Sanktionen gegen die USA?

Eben aus oben beschriebenen Gründen, dass die Kommunisten den Kapitalismus benutzen, um ihre Feindstaaten zu berauben. Sanktionen würde ihre mafiösen Netzwerke sabotieren. Sanktionen gegen die USA erlassen, bedeutet für China genauso viel, wie ein Dieb, der ein offenes Fenster verschmäht.


... und im Übrigen bin ich der Meinung, Epstein did't kill himself.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen