Der antimarxistische Ostblog, für Patrioten die denken. Keine sozialistische Diktatur mehr auf deutschen Boden.

Dienstag, 17. September 2019

Wie die Wahlen in der Sowjetunion gefälscht wurden und was wir in der Gegenwart daraus lernen können

(168 Hackerangriffe hier auf den Ostblog, in den letzten 12 Stunden. Donnerwetter, dies ist neuer Rekord! [Gezählt werden nur ernst zu nehmende Angriffe.] Alle kamen aus Deutschland und RuSSland. Ich treffe wohl die Richtigen. Übrigens löschte ich meinen Account bei VK.com. Doch VK.com hat den nicht gelöscht, sondern reaktiviert unter dem Namen Iwan Goldberg. Ich bezweifle das dies ohne niedere Motivation erfolgte. Im Text werden Sie etwas über das Denken dieser Kanaillen erfahren und warum es ein Goldberg sein muss.)

Manipulierte Wahlen 

Italienisches Wahlplakat von 1948, proklamiert
die Gefahr der kommunistischen Machtergreifung.
Die alten Methoden der Wahlfälschung und Wahlmanipulierungen, wie sie in der Sowjetunion und gesamten Ostblock üblich waren, kommen in RuSSland wieder in Mode. Teilweise wurden die alten Methoden nach neuesten Erkenntnissen verbessert. Aber auch Deutschland wird das zu einem akuten Thema, wie jüngst im Vorfeld der Wahlen in Sachsen ersichtlich wurde, wo Kandidaten der AfD an der Teilnahme gehindert werden sollten. Zwar entschied ein Gericht im Sinne der AfD, doch die Frage ist, wie lange Gerichten noch diese Freiheit zusteht. Das Interessante aber ist, dass dieselbe Methode, die von rot-rot-grün ausgehend gegen die AfD zur Anwendung kam, eine jener ist, wie sie von den Leuten um Moskalzar Putler gegen die Opposition angewendet wird. 

Schon früher manipulierte der BND Wahlen in Deutschland und jetzt, seit dem der Totalstaatler Faschist Thomas Haldenwang das Bundesamt für Verfassungsschutz übernahm und von Anfang an Angriffe auf die Verfassung unternahm, ist an der Situation in Deutschland keine Besserung zu erwarten. Ganz zu schweigen, dass der Verfassungsschutz mit Haldenwang auch nicht davor zurückschreckt mit den linksfaschistischen Horden der Antifa zu kooperieren. 

Zwar haben wir auch mit der AfD ein gewaltiges Hilfsrussenproblem, doch ist das eben nicht für die gesamte Partei zutreffend. Wir haben zum Beispiel in Bayern, den wohl besten Landesverband der AfD, der energisch gegen Unterwanderungen vorgeht, auch gegen ihren eigenen Landeschef, weshalb sie umgehend von Björn Höcke kritisiert wurden, der selbst im speziellen Auftrag in der AfD aktiv ist. Auch in Nordrhein-Westphalen gibt es Bestrebungen, die AfD von den Seilschaften der Hilfsrussen zu säubern. Hoffen wir, dass dies von Erfolg gekrönt ist. Doch es ist eben wichtig, die Methoden der Linksfaschisten zu kennen, um sich gegen sie zu wehren.


Die Wahlen zur Moskauer Stadtduma


Bezüglich der Wahlen zur Moskauer Stadtduma war zu beobachten, ähnliches ereignete sich auch in St. Petersburg, wie für das System der kleptokratischen Jakobiner-Oligarchie gefährliche Oppositionelle davon abgehalten wurden, als Kandidaten zur Wahl aufgestellt zu werden. Dazu bedienten sich die Verantwortlichen des Gemeindefilters, als auch der Ungültigmachung von eingereichten Unterschriften zur Unterstützung. Dazu zelebrierte man ein ungemein aufwendiges Brimborium, um die demokratische Fassade aufrecht zu erhalten, wie "unparteiischen" Wahlbeobachter oder Grafologen, die dann gefälschte Unterschriften "wissenschaftlich" entlarvten. 

Dieses ganze Jakobiner-Gesocks, egal ob RuSSland oder das Land der Germanschewiki, hat einen überschwänglichen Bedarf, den Anschein einer Demokratie aufrechtzuerhalten. In erster Linie, weil sie die Demokratie nie verstanden und sich eine Fassade aufbauten und mit dieser einen Demokraten schauspielern. Eine reine Maske, die jedoch bei einem großen Teil des Dummvolkes tatsächlich angenommen wird. Das ist eben diese "gelenkte Demokratie", die sich darauf aufbaut, dass es notwendig ist, die Menschen in die "richtige" Richtung zu lenken, weil sie dumm sind, und dann ihre Herrschaft nämlich auf genau dieses Dummvolk aufbauen und durch diese sich selbst ihre kriminelle Herrschaft absichern. Das zieht natürlich nach sich, dass die nützlichen Idioten überall installiert werden, um den öffentlichen Diskurs zu bestimmen, dies gilt für Politik, Medien usw. Die geistig normalen Menschen begreifen zunächst nicht, was plötzlich los ist und wundern sich, warum plötzlich die Intelligenten von früher verschwunden sind und er nur noch von Schwachsinnigen umgeben ist.

Bei den Wahlen in Russland wurde in den Wählerverzeichnissen, zur Unterstützung eines Oppositionellen beispielsweise an die vorschriftsmäßig ausgeführte Eintragung der ID-Nummern, zusätzliche Ziffern hinzugefügt. Dadurch wurde die Eintragung zur Unterstützung eines Kandidaten ungültig, da der Wähler nicht identifiziert werden konnte. 


Die Daten der Unterzeichner wurden absichtlich in die Internet-Suchmaschinen eingegeben, wobei Rechtschreibfehler bei der Schreibweise von Nachname, Vorname, Wohnadresse usw. auftraten, was ein negatives Überprüfungsergebnis garantierte: Die Suchmaschinen zeigten, dass es keine Person mit solchen Daten gab. Aus Sicherheitsgründen kamen "unabhängige" Grafologen zu dem Schluss, dass Hunderte von Unterschriften für Oppositionskandidaten mit derselben Hand gemacht wurden, was bedeutet, dass sie ungültig wurden. Jeder Bürger glaubte auf diese Weise, dass alles publik war und transparent, wie von seriösen Wahlen erwartet wurde. Sie selbst glaubten, anhand der im Internet abrufbaren Wählerverzeichnisse, gefälschte Wähler zu entdecken. Und rasch entbrannte ein wahrer Wettbewerb, wer noch mehr gefälschte Wähler identifiziert. Auf die simpelste Lösung, dass von staatlicher Seite her mit Absicht falsche Daten veröffentlicht wurden, kommen solche Personen freilich nicht, dies ist das Problem beim Staatsokkultismus und dummen Menschen.


Die Umstände in der Sowjetunion


In der Sowjetzeit waren Wahlen auf allen Ebenen im gesamten Ostblock Gegenstand von Betrug und Manipulation. Schauen wir mal, wie das gemacht wurde.

In den 1920er Jahren wurde bei den Wahlen zu den Räten auf verschiedenen Ebenen, gemäß der Verfassung der UdSSR von 1924, die Vertretungsnorm für die Bürger auf 1 Stellvertreter für 25.000 Einwohner und für die ländlichen Gebiete auf 1 Stellvertreter für 150.000 Einwohner festgesetzt. Darüber hinaus gab es, seit 1918, in der RSFSR und in anderen Sowjetrepubliken eine Kategorie von "Benachteiligten", d. h. Personen, denen das Wahlrecht entzogen wurde. Dazu gehörten: Personen, die auf Leiharbeit zurückgreifen, um Gewinn zu erzielen; Personen, die von unbezahlten Einkünften leben; private Händler, Wiederverkäufer und Handelsvermittler; Angestellte und Agenten der zaristischen Polizei, des Sonderkorps der Gendarmen und Sicherheitsabteilungen sowie Mitglieder des im Zarenreich regierenden Hauses und schließlich der psychisch Kranken und Verurteilten. "An einigen Orten war der Anstieg der Zahl der 'Benachteiligten' übermäßig hoch", stellte die OGPU (später KGB) in der "Überprüfung des politischen Status der UdSSR im Januar 1927" fest. 

Es gab jedoch keine besonderen Probleme mit den Wahlen zu den Sowjets in einem Einparteiensystem und ohne alternative und offene Abstimmung, zumal die Sowjets nach dem Ende des Bürgerkriegs keine wirkliche Macht hatten. Dennoch war es manchmal notwendig, bestimmte gefährliche Personen, die die Kontrolle der Partei über sich selbst nicht erkannten, "zu neutralisieren"


Wahlfälschung war normal in der Sowjetunion


Der Schriftsteller und spätere Dissident Lew Kopelew erinnerte sich daran, wie er in den frühen 30er Jahre als Komsomol-Aktivist im Lokomotivenwerk Kharkov tätig war. Er und andere Komsomol-Mitglieder erhielten vom örtlichen Tschekisten Aleksandrow den Auftrag, die Wahlen des "gefährlichen Fabrikbusfahrers Fedya Terentyev" zum Stadtrat zu ruinieren - der Vorarbeiter der Schlosser, der unter den Arbeitern große Autorität genoss: "Fedya wurde der All-Union Busoter genannt." Es wurde gesagt, dass er als Delegierter des All-Union-Kongresses der Sowjets 1924 oder 1925 eine solche Rede hielt, dass ausländische Zeitungen über sie als „spontane Arbeiteropposition“ schrieben, und Kalinin nannte ihn einen Demagogen. Seitdem besuchte er weder All-Union- noch All-Ukraine-Kongresse mehr, sondern wurde immer in den Stadtrat von Kharkiv gewählt. Sie haben dann offen abgestimmt. Und viele Hände gingen für ihn hoch, derjenigen, die früher mit ihm gestritten haben, hatten nun für ihn abgestimmt. 

Laut Kopelew wurde Buzoter unter Verwendung von klassischen Antisemitismus neutralisiert. Zwar wurde es nicht offen ausgesprochen, doch die gängigen antisemitischen Stereotypen bemüht, wie sie auch in Nazi-Deutschland genutzt wurden, den Rest, so wusste man, erledigt die Fantasie des Dummvolkes: 

„Wir haben die erfahrensten Rabbineraktivisten [d. h. Kostümjuden] geschult, um ihn als Kandidaten für die fabrikweite Wahlkommission vorzuschlagen. Bei der Workshop-Sitzung stimmten alle für ihn, und die Kommission wählte den stellvertretenden Vorsitzenden. Als sie jedoch anfingen, Kandidaten für den Stadtrat zu nominieren und Fedya als einen der Ersten nannten, erschien das Feuilleton 'Busoter wählt sich selbst' in der Fabrikzeitung und in der Karikatur - der bärtige, großnasige Fedya mit der Aufschrift 'Wahlkommission' an einem Turm 'Stadtrat'. Es war zu spät für ihn, die Kommission zu verlassen, und bei den Wahlversammlungen wurde ihm eine berechtigte, 'legitime' Herausforderung gestellt. So hörte Fedya 1931 zum ersten Mal nach 1920 auf, Mitglied des Stadtrats zu sein."

Ich erinnere da Mal an die jüngste Wahl von Benjamin Netanjahu und der Frankfurter Rundschau, die das mit einer Anspielung auf den Ewigen Juden kommentierte. Man sagt es natürlich nicht direkt, so bleibt einem die Möglichkeit sich zu arrangieren und manövrieren, wenn eine Reaktion erfolgt. Selbstverständlich machte die Zeitung einen Rückzieher, doch man tat es, weil man wusste, dass es unnötig ist, es konkret auszusprechen, die Fantasie erledigt alles nötige.


Die Rolle der Parteiorgane 


Eine andere Sache sind die Parteiorgane, in deren Händen die tatsächliche Macht konzentriert war. Hier blieben unter den Bedingungen der Existenz verschiedener Fraktionen bis 1927 einige demokratische Reste übrig, obwohl es dem Parteiapparat ausnahmslos gelang, den Stalinisten eine solide Mehrheit zu verschaffen. Der frühere Sekretär des Politbüros, Boris Baschanow, erinnerte sich an die Wahl der Parteiführung auf dem XIII. Parteitag im Mai 1924:

"Am Ende eines Kongresses findet die Wahl der zentralen Parteigremien (des Zentralkomitees, der Zentralen Kontrollkommission, der Zentralen Prüfungskommission) statt. Zuvor versammeln sich die Führer des Zentralkomitees mit den Führern der wichtigsten Delegationen (Moskau, Leningrad, Ukraine usw.). Dies ist die sogenannte 'Herren Zusammenkunft', die jeder umgangssprachlich nicht anders nennt als der 'blauen Umschlag'. Man erarbeitet einen Entwurf für eine Zusammensetzung des neuen Zentralkomitees für Streitigkeiten. Diese Liste wird ausgedruckt und jeder Delegierte mit Stimmabgabe erhält eine Kopie der Liste. Diese Kopie ist ein Stimmzettel, der während der Wahlen zum Zentralkomitee in geheimer Abstimmung in die Wahlurne gesenkt wird. Die Tatsache, dass es nur eine Liste gibt, bedeutet jedoch nicht, dass die Delegierten dafür stimmen müssen. 
Hier gibt es eine Partei, keine Wahlräte. Es gibt immer noch eine gewisse Freiheit in der Partei, und jeder Delegierte hat das Recht, einen Namen aus der Liste zu löschen und durch einen anderen Namen seiner Wahl zu ersetzen (den er übrigens mit seiner eigenen Hand schreiben muss). Dann wird eine Stimmenzählung durchgeführt. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der vorgesehene blaue Umschlag nicht ausgewählt wird. Dies erfordert eine unwahrscheinliche Absprache wichtiger Delegationen (Metropolen und andere). Obwohl in der Regel die gesamte Liste durchgearbeitet wird, variiert die Anzahl der abgegebenen Stimmen für die ausgewählten Personen erheblich. 
Wenn zum Beispiel 1000 Delegierte anwesend sind, werden die beliebtesten Leute in der Partei von zwischen 950 und 970 gewählt und die am wenigsten akzeptierten Leute werden nicht einmal 700 bekommen. Dies ist sehr beachtlich und gilt es zu bedenken. Was überhaupt nicht berücksichtigt wird und niemand weiß, ist die Arbeit von Towstucha [Anmerk.: Stalins Assistent]. Am meisten interessiert war Towstucha [Anmerk.: d. h. letztlich also Stalin], an den von Delegierten durchgestrichenen Namen auf den Stimmzetteln. Wenn ein Delegierter nur Namen durchgestrichen hätte, wäre sein Name anonym geblieben. Aber er war dazu verpflichtet, nachdem er einen Namen durchgestrichen hatte, einen anderen Namen zu schreiben, und dieser gibt Aufschluss über seine Handschrift. Towstucha und der KGB-Grafologe [bzw. der KGB Vorläufer] verglichen diese Handschrift mit der Handschrift der Delegierten in ihren Fragebögen und stellten fest, wer gegen Stalin, wer gegen Sinowjew, gegen Trotzki und gegen Bucharin stimmte. All dies ist für Stalin wichtig und wird berücksichtigt. Und insbesondere - wer ist der verborgene Feind von Stalin."
Die Herren-Zusammenkunfts-Liste ist im Wesentlichen dasselbe Verfahren, wie sie in der inoffiziellen "Luschkow-Liste" angewendet wurde, die den Wahlkommissionen zur Kenntnis gebracht wurde, damit sie wussten, wen der damalige Moskauer Bürgermeister als Teil der Moskauer Stadtduma sehen möchte. Wohlfühl Parlamente sind so was, wo Wohlfühlnachrichten präsentiert werden, nach Wohlfühldebatten von Leuten, die alle derselben Ansicht sind. Mit Demokratie hat das rein gar nichts zu tun. Wahrscheinlich gibt es jetzt eine ähnliche "Sobjanin-Liste"


Nach Sergei Semjonowitsch Sobjanin, Bürgermeister von Moskau, ursprünglich aus der kommunistischen Partei kommend. (Jetzt Einiges RuSSland) Er gehört zum inneren Dunstkreis des russischen Oligarchen Wladimir Leonidowitsch Bogdanow. Sobjanin schaltete im Auftrag des Kreml die Medien in Moskau gleich. Einer oppositionellen Umfrage zufolge glauben die meisten Moskauer nicht, dass sich die Amtszeit von Sobjanin, als Bürgermeister der islamisiertesten Stadt Europas, von der seines Vorgängers, dem Kommunisten Luschkow, unterscheidet.

Bei dieser Methode, besteht praktisch keine Chance, dass einer der im Vorfeld vereinbarten Kandidaten nicht in das Zentralkomitee gewählt wird, da die Opposition immer in der Minderheit ist und nur Stalin und seine engsten Mitarbeiter bestimmen kann, wer letztlich gewählt wird. Die Wahl kann im Endeffekt nicht verhindert werden. Und eine solche Abstimmung war eben nicht geheim, da durch Handschrift festgestellt wurde, wer wen durchgestrichen hat.


Wahlmanipulation unter der neuen Verfassung


Die Verfassung der UdSSR von 1936 beseitigte die Kategorie der „Benachteiligten“ und proklamierte eine allgemeine direkte, gleiche und geheime Abstimmung, obwohl der neue Oberste Rat in der Tat genauso machtlos war, wie das vorherige Allrussische Zentrale Exekutivkomitee und Zentrale Exekutivkomitee.


Formal schloss die Wahl die Nominierung mehrerer Kandidaten für einen Sitz nicht aus. Tatsächlich blieb die Abstimmung jedoch unbestritten. Und den Wahlen zum Obersten Sowjet der UdSSR, im Dezember 1937, ging eine groß angelegte Unterdrückungskampagne voraus, damit die Menschen nicht zu viel fragen, warum nur ein Kandidat auf den Stimmzetteln verblieben ist. Auf der Plenartagung des Zentralkomitees der Allunionskommunistischen Partei der Bolschewiki im Jahr 1937, die sowohl Massenterror als auch Vorbereitungen für die Wahlen im gleichen Atemzug vorbereitete, stellte Lewon Mirsojan die Frage: 
"Wird es einen Kandidaten aus dem Distrikt geben, oder werden 2-3 Kandidaten zugelassen?" 
Aleksandr Stetskiy, zuständig für Parteipropaganda und Agitation des Zentralkomitees, erinnerte daran, dass einer der früheren Führer der trotzkistischen Opposition, Karl Radek, der zu diesem Zeitpunkt bereits verhaftet worden war, "einen Vorschlag zur Verfassungskommission unterbreitet hat, sodass es jedem Bürger oder jeder Gruppe von Bürgern erlaubt ist, als Kandidat für den Rat zu kandidieren. Offensichtlich gab es eine entfernte Berechnung, um einige von ihnen mit ihren eigenen Mitteln usw. auszugeben. Zweifellos sind noch Fragmente, Überreste der trotzkistischen Organisation und der Rechten vorhanden."

Karl Radek war nach der gescheiterten Invasion der Roten Armee, in Polen und Deutschland, im Anschluss an das Wunder an der Weichsel, in die Weimarer Republik geschickt worden, im Auftrag der Moskauer Internationale, um eine geheime Querfront zwischen Apparatschiks der KPD und NSDAP aufzubauen. Im Parteiorgan der KPD, Rote Fahne (Kommunismus und deutsche nationalistische Bewegung, 16.8.1923), in dem er sich auf den NSDAPler Ernst Graf von Reventlow beziehend schrieb, dass die deutsche Großindustrie "mit den jüdischen Kapitalisten zusammen Deutschland" beherrschen und beide wollten gemeinsam "ein Ende der Herrschaft der beschnittenen und unbeschnittenen Kapitalisten". Radek war damals, genauso wie der Kommunist Bernard Shaw bereits ein Befürworter der Vergasung, ehe dies bei der NSDAP zum Thema wurde, aber in der Sowjetunion, in den 1920ern, mit Vergasungswagen bereits praktiziert wurde. ➽Die Kozis und die Nazis.


Nach der Verfassung konnten nur öffentliche Organisationen und Arbeitnehmerverbände (Arbeitskollektive) Kandidaten für Abgeordnete benennen, d. h. nur diejenigen Organisationen, „deren Aufgabe es ist, als Organisationen der sozialen Initiative der arbeitenden Massen von Stadt und Dorf aktiv am sozialistischen Aufbau der UdSSR mitzuwirken und ihn zu fördern als Stärkung der Landesverteidigung." Dies ist eine Art Analogie zum aktuellen Stadtfilter in RuSSland.


Ablauf einer sowjetischen Wahl


Zeitungswahlzettel zeigten mehr als einen Kandidaten pro Sitzplatz. Und in der Verordnung über die Wahlen zum Obersten Rat wurde die Ernennung mehrerer Kandidaten zugelassen. Tatsächlich wurde jedoch nur ein Kandidat für jeden Wahlkreis nominiert, und der gesamte Prozess fand unter der strengen Kontrolle der regionalen und überregionalen Parteikomitees statt. Etwaige Änderungen der Kandidatenliste wurden in den Sitzungen des Präsidiums des Regionalkomitees der KPdSU gebilligt. Die Urkunden für die Kandidaten für die Abgeordneten des Obersten Sowjets der UdSSR (sowie für die Vorsitzenden der Bezirkswahlkommissionen) wurden vom Leiter der örtlichen Abteilung des NKWD (der spätere KGB) unterzeichnet. 


Ursprünglich war es möglich, mehr als einen Kandidaten zu benennen, aber diese zusätzlichen Kandidaten wurden nur von der Liste der 32 Führer der All-Union-Skala gestrichen, die von Moskau herabgesetzt wurden, einschließlich aller von Stalin angeführten Mitglieder des Politbüros. die in jedem Bezirk vorgebracht werden konnte. Darüber hinaus wurde die Gesamtzahl der Nominierungen streng nach dem Platz in der Partei-Staats-Hierarchie eingestuft: zuerst kam Stalin, dann Molotow usw. Letztendlich wurde jedoch nur ein Kandidat in jedem Distrikt registriert.

Im gefakten Wahlmechanismus der Roten fand manchmal unnötige Initiativen vor Ort statt. Am 14. Februar 1947 informierte der Leiter des Ministeriums für Staatssicherheit der UdSSR, Autor der Leningrader Affaire und Stellvertretender Leiter der sowjetischen Konzentrationslager, Wiktor Abakumow, Stalin wie folgt:


"Dem Ministerium für Staatssicherheit der ukrainischen SSR zufolge gab es bei den Vorbereitungen für die Wahlen zum Obersten Sowjet der ukrainischen SSR, durch den Sekretär des Stalin-Bezirksausschusses [Anmerkung.: gemeint ist hier der Wahlkreis, der den Namen Stalins trug] der Kommunistischen Partei (Bolschewiki) Michailenko, in der Nähe der Stadt Saporischschja Perversionen an der Stalin-Verfassung.
Michailenko ernannte in jeder Wahlkommission des Wahlbezirks Stalin bevollmächtigte Vertreter des KP  U-Bezirksausschusses, die vorschlugen, vom Vorsitzenden der Bezirkswahlkommission Stimmzettel in Höhe von 10% der Gesamtzahl der Wähler [in Reserve] zu halten und bei der Berechnung der Wahlergebnisse die Stimmzettel der Gegenstimmen zu verringern. 
Die Vorsitzenden der Bezirkswahlkommissionen des Wahlkreises Stalin wurden angewiesen, keine Stifte in die Wahlkabinen zu legen oder die Wähler nicht unbeobachtet zu lassen, um ein Umfeld zu schaffen, in dem die Wähler nach Übergabe der Stimmzetteln die Möglichkeit haben, die Kabinen zu betreten, sondern direkt zu den Wahlurnen gehen. 
Um seinen Anweisungen nachzukommen, bezog  Michailenko die Arbeiter des Stalin-U-Bezirksausschusses der Kommunistischen Partei und einen bedeutenden Teil des Vermögens der Partei ein. 
Auf die Äußerungen einer Reihe von Kommunisten, dass solche Aktionen gegen die Bestimmungen über Wahlen verstoßen, gaben Bezirksausschussarbeiter an, dass sie solche 'Anweisungen' im Namen des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei und des Zaporizhzhya-Regionalkomitees der Kommunistischen Partei erteilen. 
Durchgeführt werden diese 'Installationen' vom Sekretär des Parteikomitees des Werkes Nr. 478, Kandiy. Am 4. Februar dieses Jahres rief er die vertrauten Kommunisten zu den Wahlen und berichtete über die Anweisungen von Michailenko, dass die Vorsitzenden der Wahlkommissionen es den Wählern unmöglich machen müssten, den Stimmzettel zu streichen, sodass es notwendig war, die Wähler direkt zur Wahlurne zu begleiten, indem sie die Wahlkabine umgingen. 
Während des gleichen Treffens sagte Kandiy: 'Bitte beachten Sie, dass ich Ihnen eine solche Vorgabe nicht gegeben habe. Das Parteikomitee hat Ihnen offiziell eine solche Verfahrensweise nicht gegeben. Wer sich weigert, legt seinen Parteiausweis ab - so sieht die Installation von oben aus.' 
Kandiy verhängte ähnliche Installationen am 3. Februar dieses Jahres. bei einer Sitzung der Vorsitzenden der Bezirkswahlkommissionen im Werk Nr. 478. 
Am 1. Februar, in der stalinistischen Republik Kasachstan, verhängte der Sekretär des Parteibüros der KP der Direktion des Ministeriums für Staatssicherheit in der Region Saporischschja, Major Grokhov, ähnliche Maßnahmen. Die Organisationsabteilung des Bezirksausschusses unter Cherepanov gab bekannt, dass er zu 27 Wahlkreisen gehört. Danach teilte Cherepanov in Anwesenheit des stellvertretenden Sekretärs der [Regionalkomission] der KP, Svatikov, den Leitern Stachak und Efimova, dem Grokhov mit, dass dem Vorsitzenden der Wahlkommission zusätzliche Stimmzettel zugeteilt werden, um die als ungültig anerkannten Stimmzettel zu ersetzen und diejenigen, sowie jene bei denen die Namen der Kandidaten gelöscht wurden.
Wie von Cherepanov angegeben, sollte Grokhov die Stimmzettel zusammen mit dem Vorsitzenden der Bezirkswahlkommission während der Stimmenauszählung ersetzen. 
Auf Grokhovs Frage, von wem die Installation stamme, verwies Cherepanov auf die Anweisungen des Sekretärs des Regionalausschusses der Kommunistischen Partei in Saporischschja, Breschnew. (Anmerk.: Gemeint ist der spätere Staatschef der Sowjetunion.) 
Diese Tatsachen wurden dem Sekretär des Regionalkomitees der Kommunistischen Partei Genosse Breschnew gemeldet. Breschnew hat Michailenko von der Führung der Vorbereitungen für die Wahl ersetzt.Das Zentralkomitee der KP in der Ukraine wurde darüber informiert.“

Wie denken die Roten?


Das Bemerkenswerte ist zunächst, dass so gar der Psychopatenverein der Tscheka die Maßnahmen als "Perversionen" klassifiziert, doch letztlich dennoch nichts geschah und Leonid Iljitsch Breschnew zum ersten Mann im Staate (1977-82) aufstieg, hinzu wurde er 4 Mal zum Held der Sowjetunion erklärt, weil diese ganzen roten Seilschaften nämlich nur aus narzisstischen Heuchlern bestehen. 

Der im Kontext springende Punkt war, dass Breschnew selbst für den Obersten Rat der Ukraine im Bezirk Stalin kandidierte. Und dort wurde eben beschlossen, Vorkehrungen zu treffen, um sicherzustellen, dass keine einzige Stimme gegen den ersten Sekretär des Regionalkomitees abgegeben wurde und dass sowohl die regionalen als auch die überregionalen Wahlkommissionen sich daran beteiligen. Das heißt, als die Tscheka die Hauptverwaltung der KP, in der Ukraine, über Wahlmanipulationen benachrichtigte, unterrichteten sie lediglich den eigentlichen Verursacher.

Die Kritik der Tscheka richtete sich, mit der Perversion gegen die stalinistische Verfassung, auch nicht gegen die Wahlfälschungen an sich, sondern gegen eine damals neue Methode der Wahlmanipulation. Die angewandten Fälschungsmethoden, bei denen Stimmzettel und keine Stifte bereitgelegt wurden, bzw. diese keine Tinte hatten, fanden zu viel Publizität in der Öffentlichkeit. Man spekulierte darauf, die Leute mit den Wahlen zu nerven, sodass sie resignierend den Wahlzettel einfach falten und in die Urne stecken. 


Die Praxis der Fälschung


Anscheinend war die damals vorherrschende Praxis der Fälschung anders. Die Wahlkommissionen spiegelten in den Protokollen nicht die tatsächlichen Abstimmungsergebnisse wider, sondern waren bereits präpariert, mit einem Minimum an Gegenstimmen und einer bestimmten Wahlbeteiligung. Also bei den Wahlen zum Obersten Sowjet der UdSSR 1937 durften z. B. 0,7 % der Wähler gegen Kandidaten des "unzerstörbaren Blocks der Kommunisten und Überparteilicher" stimmen. Das diente dann gleichzeitig als Beweis einer immer noch aktiven Reaktion, die die schöne Utopie des Arbeiter- und Bauernparadieses sabotiert, was dann als Legitimation von Polizeistaat und Konzentrationslagern herhielt. Die Wahlbeteiligung wurde ebenfalls genau so festgelegt (bei den Wahlen dieses Jahres waren es  96,3 %. 

Michailenko reservierte für die Auswechslung 10% der Gesamtzahl der Stimmzettel. Das würde ausreichen, um rund 11% der Wahlergebnisse zu manipulieren. Daher rechnete er damit, dass die Anzahl der verdorbenen Stimmzettel und Stimmzettel mit Gegenstimmen 11% nicht überschreiten würde. Aber zu viele Menschen haben von dieser Fälschung erfahren. Es ist wahrscheinlich, dass Breschnew die Initiative seines eifrigen Untergebenen nicht kannte. So oder so gibt es keine Beweise für Michailenko Bestrafung. 

Daten darüber, wie die Sowjets bei Wahlen zum Obersten Sowjet der UdSSR und zu Räten auf niedrigerer Ebene tatsächlich gewählt haben, wurden noch nicht veröffentlicht. Wahrscheinlich wurden die Daten über die tatsächliche Wahlbeteiligung und die tatsächliche Anzahl der Gegenstimmen nicht erfasst, da sich ohnehin niemand für den tatsächlichen Volkswillen interessierte. Das Durchsickern derartiger Informationen könnte zu einem internationalen Skandal führen, weshalb sie diese höchstwahrscheinlich nicht erfasst haben. Das einzige, was archiviert wurde, waren die meist von Anarchisten hinterlassenen antisowjetischen Parolen auf den Stimmzetteln und Zarenfreundliche Flüche, die an die Führer der Kommunistischen Partei gerichtet waren. Die zuständigen Behörden versuchten, die Täter dieser "rechtspopulistischen" Taten handschriftlich zu identifizieren, ebenso wie Stalins Assistent bei der Abstimmung über die Zusammensetzung des Zentralkomitees mit der Hand feststellte, welcher der Delegierten des Kongresses den Namen des Generalsekretärs durchgestrichen hatte.

Fraktion Wahlen '79 und Wahlbetrug in Polen


Und hier ist eine Episode aus der sowjetischen Geschichte einer späteren Zeit. Im Februar 1979 gründeten mehrere Dutzend sowjetische Menschenrechtler die Fraktion Wahlen '79, die ihre Absicht bekundete, bei den für den 4. März geplanten Wahlen zum Obersten Sowjet der UdSSR ihre eigenen Kandidaten als Abgeordnete zu nominieren. Es gab zwei Kandidaten: den Historiker Roi Medwedew und die Ingenieurin Lyudmila Agapova. Der Gruppe wurde jedoch die Registrierung als öffentliche Organisation verweigert, weshalb sie ihre Kandidaten nicht in die Stimmzettel aufnehmen konnte.

Die Sowjetunion teilte in den ersten Jahren ihres Bestehens, als die Kommunisten vor Ort dieses Geschäft noch nicht beherrschten und die Bevölkerung die Gewohnheit der Wettbewerbswahlen nicht verloren hatte, die Erfahrung des Wahlbetrugs mit den Ländern der "Volksdemokratie" in Osteuropa. Laut einem prominenten sowjetischen Staatssicherheitsbeamten, Iwan Serow, der auch Berater des polnischen Ministeriums für öffentliche Sicherheit war, "haben wir Bierut bei den Wahlen in Polen geholfen und den Leiter der Abteilung D des MGB Palkin dorthin geschickt, um den polnischen Wahlkampf technisch zu unterstützen." 

In der Tat hielt Polen am 30. Juni 1946 ein landesweites Referendum über das Vertrauen in die kommunistische Regierung ab. Am Vorabend des Referendums wurden 16 Mitarbeiter der Abteilung „D“ des Ministeriums für Staatssicherheit der UdSSR nach Warschau entsandt zur Fälschung von Dokumenten unter der Leitung von Oberst Aron Pałkin. 

Am 22. Juni wurde bei einem Treffen zwischen Pałkin und dem Führer der polnischen Kommunisten, Bolesław Bierut, ein Aktionsplan zur Fälschung von Wahlprotokollen verabschiedet. Pałkin und seine Leute haben eine wahrhaft titanische Arbeit geleistet, 5994 Protokolle neu erstellt und etwa 40.000 Unterschriften von Mitgliedern der Bezirkskommissionen gefälscht. Infolgedessen "gewannen" die Kommunisten etwa 60% der Stimmen, obwohl sie in Wirklichkeit in keiner Woiwodschaft mehr als 15% bekamen, während die Bauernpartei von Stanislav Mikołajczyk laut Pałkin von 75% der Wähler unterstützt wurde. Der Generalkommissar des Referendums in Polen sagte: 

"Im Zusammenhang mit der Androhung eines Angriffs durch Saboteure wurde angeordnet, dass dort, wo die Sicherheit des Wahllokals nicht ausreichend gewährleistet ist, woraufhin sich unmittelbar nach der Abstimmung sich die Bezirkskommission an Orte begab, um die Sicherheit der Stimmenzählung voll zu gewährleisten." 

Genau dort arbeiteten die sowjetischen Spezialisten für das Fälschen von Unterschriften.

Pałkin und sein Team arbeiteten bei den Wahlen in Saeima im Januar 1947 ebenso erfolgreich und sicherten den Kommunisten (Polnische Arbeiterpartei) 80,1% der Stimmen, während ihr Hauptkonkurrent, die Bauernpartei, nur 10% der Stimmen erhielt, obwohl in Wirklichkeit diese von der Mehrheit der Bevölkerung unterstützt wurde. Wie Pałkin in dem Bericht schrieb, „führten die Einwohner Bereuts auf seinen Rat hin den Austausch von Wahlurnen in einigen Bezirken durch, warfen Stimmzettel in Wahlurnen und wirkten in einer Reihe von Wahlkommissionen mit, in denen es keine bevollmächtigten Vertreter der Mikołajczyk-Partei gab. Auf solche Kommissionen entfielen mehr als 52 % der Gesamtzahl. Zwei Kopien der Protokolle und eines der Protokolle hatten keine Nummern. Das Protokoll ohne Nummern wurde von einem Trio der [kommunistischen Partei] weiter ausgefüllt, um die erforderlichen Nummern zu erhalten." Da in den Bezirkskommissionen Vertreter der KP 63,3 % ausmachten, und in den Okrugs (Kreisen) 39 %, sowie die polnischen Staatssicherheit auch mehr als 47% der Mitglieder des Bezirks und mehr als 43 % der Mitglieder der Bezirkskommissionen (hauptsächlich derjenigen, die nicht der kommunistischen Partei angehörten) kauften, verlief alles reibungslos. Diesmal war es nicht nötig, die Unterschrift zu fälschen. Für seine Bemühungen, die Wahlen zu manipulieren, erhielt Pałkin den Orden des Roten Banners, der ihn jedoch nicht vor seiner Verhaftung und einer 5-jährigen Haftstrafe im Fall der kommunistischen Entjudungskampagnen bewahrte.

Worauf muss man bei den Totalitären achten?


Es gilt auf Folgendes hinzuweisen, dass das Denken dieses totalitären Gesocks, ob sie sich nun Kommunisten oder Faschisten nennen, spielt keine Rolle, mit einer demokratischen Gesellschaft nicht kompatibel ist. Auch nicht, wenn sie dem Klang nach unsere Sprache sprechen (z. B. demokratischer Sozialismus oder gelenkte Demokratie). Da hat der Wolf des Totalitarismus nämlich lediglich Kreide gefressen. Dabei handelt es sich um Euphemismen, die etwas Negatives schön klingen lassen sollen. Es werden Begriffe genutzt, mit denen die Öffentlichkeit etwas Positives verbindet und deshalb mehr dazu neigt das einschränkende Beiwort zu überhören. Beim Erkennen der tatsächlichen Natur, der hier angeführten Beispiele der linken Polemik, wird schnell deutlich, dass es sich um Antagonismen handelt: demokratischer Sozialismus ist tatsächlich ein demokratischer Totalitarismus, und gelenkte Demokratie ist manipulierte Demokratie.  Dabei wird nun deutlich, dass die Übersetzung der linken Begriffe aus dem Idiotischen ins Menschliche widersinnig sind und sich damit als pure Demagogie enttarnen. 

Es ist auch klar, dass an diesen hier aufgeführten Beispielen der Wahlmanipulierung eine gewaltige Anzahl von Helfern benötigt wird. Man kann diese nicht alle bezahlen, dass macht man nur bei Schlüsselfiguren. Der größte Teil ist manipuliert, zum Beispiel, weil sie ohnehin nicht die hellsten Kerzen auf der Torte sind und von der Ideologie der Demagogen programmiert werden. Das sind dann diese Kretins, die unter demokratischer Sozialismus und gelenkte Demokratie ein Utopia und weltliches Paradies, die perfekte Welt erwarten. Gefangen in ihrem "Kretinismus" werden sie willig jede erkannte Gefahr ihres Utopias freiwillig und fanatisch bekämpfen. Für den Demagogen haben diese zwar lediglich den Stellenwert von Drohnen (sie sind entbehrlich), dennoch kann man sie gegen seine politischen Gegner nutzen, insbesondere durch das Weglassen von Informationen, die die Realität alterieren.

Die Demagogen arbeiten aber auch auf eine andere Weise, die insbesondere für Deutschland interessant ist, aufgrund der Ewigkeitsklausel im Grundgesetz, was uns zum bereits dimensionierten Faschisten Haldenwang zurückbringt. Wegen besagter Klausel kann man nämlich nicht einfach die Verfassung austauschen, weshalb man versucht den darin festgeschriebenen Grundsätzen, eines demokratischen Deutschlands, eine pervertierende Umdeutung zu verpassen. Haldenwang zum Beispiel attackierte die pluralistische Gesellschaftsordnung, die vom Grundgesetz garantiert wird, in einen neuen Sinn um. Die pluralistische Gesellschaftsordnung des Grundgesetzes hat nämlich einen politischen Bezug, der so etwas, wie den gegenwärtigen Zustand im Merkelreich verhindern soll: Staatsideologie, Einparteienstaat etc., und die Meinungsvielfalt sicherstellen soll. Haldenwang jedoch ignorierte den politischen Sinn der pluralistischen Gesellschaft und definierte diesen um, in einen reinen Ethnienbezug: Also, wer sagt, dass Deutschland das Land der Deutschen ist (und so drückt es das Grundgesetz sinngemäß auch aus), ist nun nach Haldenwang ein Verfassungsfeind, wenn er sich über den Import von Neandertalern erbost. Dies aber war nie die Aussage der Verfassung. Das ist ein Angriff auf die Verfassung, wie es ihn seit dem Deutscher Herbst nicht mehr gegeben hat, doch da er ohne Waffengewalt ausgeführt wurde, nimmt es der Germanschewiki selten wahr.

Mit seiner Banalisierung der pluralistischen Gesellschaft auf Rassenmerkmale, entpolitisierte Haldenwang das Konzept und ebnete damit den Weg zum von oben herab befohlenen Meinungsgulag, wie es für totalitäre Systeme arttypisch ist, egal ob Nazi oder KoziEs sind eben Demagogen die Rassendenken zur Durchsetzung ihrer machiavellistischen Ziele nutzen, ob sie sich nun Positiv oder Negativ dazu stellen, spielt keine Rolle, da es keine Menschenrassen gibt, sondern nur dumme Menschen, die davon sprechen.

Auf diese Weise wird in den ideologisierten Kretins die Gewissheit heranwachsen, Regierung und Verfassung zur Personalunion zu erklären, eben Totalitarismus. In diesem Zug wird die Verfassung banalisiert, ans Dünken der Regierung geknüpft, verwässert und letztlich als dekorierendes Beiwerk der von oben diktierten Meinung herabgestuft.

Man sehe sich nur mal den Zustand im modernen Prä- Faschismus an, wie der Staat nun gegen Nazis wettert, es wird der Moment kommen, da werden spätere Generationen annehmen, die Nazis waren liberale Demokraten, die für Meinungsfreiheit und freie Wahlen kämpften, natürlich mit dem Stigmata: Das ist ganz böse! Statt zu glauben, dass die Nazis den totalen Staat errichteten, so wie Merkel und Haldenwang.

Die Verfassung ist kein organisch wachsendes Gebilde, wie es die Demagogen meinen und kann deshalb nicht seine Natur verändern, es handelt sich um einen rechtlich bindenden Vertrag. Und die Aufgabe der Regierung, insbesondere die des obersten Verfassungshüters, ist es schon einmal überhaupt nicht, die Verfassung infrage zu stellen, sondern sie zu gewährleisten und ansonsten und davon abgesehen können sie ihre faschistische Schnauze halten.

Ähnliche Vorgänge können wir in der ganzen westlichen Welt beobachten, und es kommt auch immer aus demselben Lager abartigen evolutionären Abschaums. So haben in den USA vor Jahrzehnten die Gesetzgeber die Gleichberechtigung der Geschlechter festgelegt. Zu dieser Zeit wurde nicht in Abrede gestellt, dass die Geschlechter Mann und Frau meinen. Natürlich konnte man damals nicht erahnen, dass eines Tages Idioten von Dutzenden von Geschlechtern schwafeln und auf ihre Verfassungsrechte pochen. Es ist zwar richtig, dass eine Demokratie mit einem gewissen Prozentsatz an Schwachsinnigen fertig werden muss, doch gibt es keinen Grund Geisteskranke auch noch in ihrem Wahn zu unterstützen. Doch sehen wir sehr deutlich, dass diese Schwachsinnigen von Demagogen als Waffe der forcierten Degenerierung genutzt, organisiert und mobilisiert werden, um die Verfassung auszuhöhlen und zu einem leeren Gebilde zu machen.

Wie diese Totalitären jeder Farbe Denken ist das große Problem und es ist an der Zeit, das, trotz allen schönen Geredes, irgendwo auch in der Demokratie eine rote Linie gezogen wird, um diese gegenwärtigen Ambitionen parasitären Beamtentums zur Verblödung der Öffentlichkeit, Staatsokultismus und Untertanenmentalität zu beenden. Derartige Personen haben in Positionen der Macht nichts zu suchen und müssen entfernt werden, und wenn das im Guten nicht geht, dann müssen eben erfolgversprechendere Methoden zur Anwendung kommen, denn die sind an sich eine Bedrohung für die Demokratie in Deutschland. 

Beachten Sie, dass es wenig Sinn macht Totalitäre überzeugen zu wollen, denn für Rationalität, Fakten und Argumente sind die nicht zugänglich, in ihrer totalitären Weltsicht haben sie nämlich immer Recht und sind vom Schicksal auserwählt, um irgend eine höhere Aufgabe zu erfüllen. Und selbst wenn man sie auf frischer Tat mit den kleptomanischen Gichtgriffeln in der Masse erwischt, werden die niemals akzeptieren, dass sie Wahlfälschung begehen, in deren Paralleluniversum berichtigen sie lediglich die Meinung des irrenden Volkes. 

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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