Sonntag, 18. August 2019

Über die soziale Frage, soziale Gerechtigkeit und die nützlichen Idioten


Vor einiger Zeit schrieb ich über die Amerikanische Revolution, dass diese im Vergleich zur Französischen Revolution erfolgreicher war, weil sie die soziale Frage ausklammerte. Dieser Begriff soziale Frage ist immer ganz eng in Kombination mit soziale Gerechtigkeit zu hören. Gegenwärtig ist die Nutzung sehr von der institutionalisierten Linken dominiert, eine Entwicklung, die in den 1960ern in der westlichen Welt einsetzte und vom Ostblock gelenkt wurde, weil, wie jeder weiß, dort hinter dem Eisernen Vorhang, in den Gulags, viel sozialere Gerechtigkeit herrschte, als im kapitalistischen Westen. Da wurde dann andauernd von der sozialen Frage und sozialer Gerechtigkeit gequatscht und es geht um eine Vielfalt an Themen. Die völkische Linke will die Errungenschaften selbstverständlich gleich mit der Frage des ethischen Nationalgedankens verbinden, weil, was soll man von denen auch erwarten. Ein Blick auf den Seiten der Marxschen Internationalisten hingegen ist schwer dominiert vom üblichen Populismus, in erster Linie Kindern in diversen Schattierungen von Dunkelweiß, Sonnenstudiobraun, über Karamelltönung, bis Milchkaffee und Schwarz. Also Hauptsache bunt und international und beide Seiten können den Rassentrumpf ausspielen.

Der Begriff stammt aus der katholischen Theologie


Der Widerspruch ist nun, dass die soziale Frage und soziale Gerechtigkeit nichts mit Marxismus zutun hatte. In seiner Hetzschrift gegen Feuerbach, 1845, schreibt Marx z. B., dass die Familie der Menschen zerstört werden muss, da sie die Heilige Familie des Christentums repräsentiert. Ist natürlich schon im Ansatz Quatsch, kommt aber nun einmal von Karl Marx und sollte daher nicht verwundern. Die Marxisten bekämpfen die Familie traditionell aus dem einzigen Grund, weil es die erste Zelle zur Bildung von Widerstand ist. Oder ganz zu schweigen die Klassifizierung der Basken und Bretonen als Völkerabfall, der verschwinden muss, sprich Völkermord. Legt natürlich die Vermutung nahe, dass es sich bei den sozialen Anwandlungen der Marxisten heute um ein Mittel zum Zweck handelt, was gestützt wird, dass die Diskussionen von den Geheimdiensten der Ostblockdiktaturen angeregt wurden.

Soziale Frage und soziale Gerechtigkeit hatten nie etwas mit den Marxisten zutun, sondern taucht Mitte des 19. Jahrhunderts auf, in der Schrift Saggio teoretico di diritto naturale appoggiato sul fatto, des katholischen Theologen Luigi Taparelli d’Azeglio. Mit der Enzyklika Quadragesimo anno erhob Papst Pius XI, im Jahre 1931, die Lösung der sozialen Frage zur Aufgabe der Kirche. Die Formulierungen, was soziale Gerechtigkeit eigentlich ist und wie sie erreicht wird, bleibt jedoch unklar. Der Theologe beschrieb soziale Gerechtigkeit als: „Gerechtigkeit eines Menschen gegen den andern“. Und begründet sich mit einer rechtlichen Gleichstellung aller Menschen. Damit bewegte sich d’Azeglio auf der Ebene von Aristoteles und Thomas von Aquin.

Marxismus kennt keine Ethik


Der katholische Theologe Antonio Rosmini, beeinflusst von d’Azeglio, setzte die soziale Gerechtigkeit in Verbindung mit der Marktwirtschaft. Bei alledem muss uns bewusst sein, dass es sich lediglich um ethische Postulate handelt und aufgrund dessen, mit dem materialistischen Marxismus in Konflikt stehen. Für Marx und Engels hat Gerechtigkeit nichts mit einem ideellen Wert zu tun und Marx sprach auch nie von der Ungerechtigkeit des Kapitalismus (zum Beispiel bei der Lohnarbeit), sondern lediglich von der Ungerechtigkeit der Produktionsweise, beziehungsweise Besitz der Produktionsmittel. Von der Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft spricht er keineswegs und das ist sehr unterschiedlich zu dem, was die nützlichen Idioten sich unter einem marxistischen Staat vorstellen, nämlich so eine Art Schlaraffenland. Gut, rote Vergnügungsparks wurden schon vielerorts angelegt, vielleicht sollte man sich in den Arbeiter- und Bauernparadiesen Kuba, Venezuela, Nord Korea oder Gulag China schlaumachen, aber nein, dann sagt der nützliche Idiot was? “Das ist kein echter Kommunismus, die haben den Marx falsch interpretiert.” Keineswegs, wer den Marx falsch interpretiert ist der nützliche Idiot! (Was schätzen Sie, wie viele von diesen Wolkenschlossbauern tatsächlich Marx und Engels gelesen haben?) Aber inzwischen bringt der Staatsfunk tatsächlich bereits Reportagen, wie toll man in der Volksrepublik China leben kann (finanziert aus Steuergeld).

Vom utopischen zum wissenschaftlichen Kommunismus


Die Sozialisten jener Zeit hatten ganz andere Vorstellungen vom Sozialismus als Marx. Der bedeutendste Kopf der revolutionären Sozialisten in Deutschland war Wilhelm Weitling, der Marx und Engels erst 1846 kennenlernte und umgehend zu Feinden wurden, da Marx erfolgreich versuchte, ihn vom Podest zu stoßen und sich als die Führung zu installieren.

Das Bild Weitlings ist heute in Deutschland ausschließlich marxistisch, durch die Agitation von dessen Widersacher Marx geprägt, der sich eifrig um die Destabilisierung Weitlings und die eigene Installation mühte. Der britische Historiker Tristan Hunt bezeichnete ihn, als “eine höchst emotionale Mischung aus babouvistischem Kommunismus , chiliastischem Christentum und millenarischem Populismus”. Kommt bekannt vor nicht wahr?

In Übereinstimmung mit der Arbeit des christlichen Radikalen Felicité de Lamennais drängte Weitling darauf, den Kommunismus mit Hilfe einer 40.000 Mann starken Armee von Ex-Sträflingen mit physischer Gewalt zu installieren. Dann würde eine vorläufige Gemeinschaft von Gütern , Gemeinschaft und gesellschaftlicher Harmonie entstehen, die von Weitling selbst geleitet wurde. Während Marx und Engels mit den Feinheiten des industriellen Kapitalismus und der modernen Produktionsweise zu kämpfen hatten, belebte Weitling die apokalyptische Politik der Münsteraner Täufer des 16. Jahrhunderts und ihre blutigen Versuche, das Zweite Kommen einzuleiten. Weitlings Mischung aus Evangelisation und Protokommunismus zog Tausende von engagierten Jüngern auf dem ganzen Kontinent an, was Marx und Engels ärgerte.


Die Herren Diktatoren in Spe


Beide unterschieden sich im Bezug zum Christentum, gemeinsam ist ihnen Antisemitismus und die Vorstellungen, dass das kommunistische Utopia über den Zustand der Diktatur erzeugt wird. Weshalb sie sich untereinander stritten, war die Frage, wer der Diktator sein solle Weitling oder Marx. Stellen sie sich das nur mal kurz vor, da ist Marx, bekannt für Zechtouren und Nuttenpartys von den niemand weiß, wovon er eigentlich lebt, da er nicht arbeiten würde. Und auf der anderen Seite wäre Weitling, der zwischen dem diskutieren, wie er die Monarchie stürzt, als Schneider arbeitet. Und die streiten sich darüber, wer von ihnen nach dem Monarchen die totalitäre Macht übernimmt. Hört sich nach einem Film von Monty Python's Flying Circus an.

Beide waren von den Utopisten der ikarischen Kommunisten beeinflusst, die auf eine Gründung von Étienne Cabet und Inspirationen von Robert Owen zurückgehen. Als Marx, Engels und Weitlings sich 1847 kennenlernten, waren die ikarischen Kommunisten die dominierendste kommunistische Strömung überhaupt. Cabet war der Erste, der den Begriff Kommunisten für Etatisten anwendete, Marx kupferte nur ab. Auch das demokratischer Sozialismus/Kommunismus was nämlich nicht neu ist, wie Bernie Sanders und Gregor Gysi behaupten, wurde von Cabet geformt und Lenin adaptierte es.

Nicht sozialistisch, sondern monopolkapitalistisch


Die Bewegung gründete sich, nachdem Cabet den Staatsroman Reise nach Ikarien 1840 in Paris publizierte. Es handelt sich um eine ausgedachte Insel, auf der sich ein sozialistisches Utopia etablierte. Dass in der Geschichte praktisch der typische Stalinismus beschrieben wurde, blendeten die Kommunisten völlig aus oder konnten es nicht realisieren, ebenso wenig wie die Wirtschaftsordnung in Ikarien nicht tatsächlich sozialistisch war, im damals üblichen Sinn, sondern eher monopolkapitalistisch, wie eben der Marxismus auch (obwohl das Gegenteil behauptet wird). Die darin verarbeiteten Strukturen des kommunistischen Staates stammen aus den Vorstellungen von Robert Owen, Filippo Buonarroti und François Noël Babeuf. Karl Marx (bzw. Friedrich Engels, der zu dieser Zeit viele Schriften schrieb und unter Karl Marx veröffentlichen ließ) hatte hier nur plagiiert. Es wurden mehrere Versuche unternommen. ikarische Kolonien in den USA aufzubauen. Doch alle endeten im Totalitarismus und Bankrott.

Dem widerspricht zunächst, dass Karl Marx in seiner Kritik am Gothaer Parteiprogramm der SPD Grundsätze eines Gerechtigkeitskodex aufbaut. (Karl Marx, Friedrich Engels: Werke Band 19. Dietz, Berlin 1969, S. 31) Andreas Wild nannte das „Prinzipien kommunistischer Gerechtigkeit“. All das hat allerdings nicht viel zu bedeuten und ist reine Augenwischerei. Der Neomarxist Ernst Bloch will eine neue marxistische Gerechtigkeit in: Naturrecht und menschliche Würde, im Jahr 1961 definieren. Diese bezeichnete er als „eine eigene, genuin marxistische Gerechtigkeitstheorie“. Was ohne den ganzen Populismus auf dem Boden der Fakten bedeutet: Überwindung der bisherigen Vorstellungen von richtig und falsch, gut und böse. Und das ist keineswegs neu, sondern Bloch kleidet Marx lediglich in neue Worte.

Die soziale Gerechtigkeit der Marxisten ist Unsinn


Friedrich August von Hayek erkannte im 1976 erschienen Buch, Die Illusion der sozialen Gerechtigkeit, dass das ganze Gerede der sozialen Gerechtigkeit für die Marxisten ein reiner Kampfbegriff und ansonsten inhaltsleer ist.

Greift man sich einen Unterbegriff in der marxistischen Diskussion bezüglich sozialer Gerechtigkeit raus, wie den Mindestlohn, so wird schnell klar, dass die Marxisten einfach nur Populismus betreiben, um die nützlichen Idioten dazu zu bewegen, sie beim Griff nach der Macht zu unterstützen. In einer freien Marktwirtschaft verteilt niemand Einkommen, von Hayek wies darauf hin. Also wollen die Neomarxisten den starken Staat, der die Rolle des Verteilers übernimmt. Dies ist dasselbe Prinzip, wie aus Cobets Roman Reise nach Ikarien, dass keineswegs etwas “ganz Neues” beschreibt, dass “noch nie jemand ausprobiert habe”, sondern es ist seit 179 Jahren bekannt. Wie von Hayek darlegte, könne nur ein totalitärer Staat den Reichtum abverlangen, um eine soziale Gleichheit bei den Besitztümern und Einkommen zu garantieren. Willkommen im Faschismus! (Walter Reese-Schäfer: Politische Theorie der Gegenwart in fünfzehn Modellen, Lehr- und Handbücher der Politikwissenschaft. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2006, ISBN 3-486-57930-4, S. 19) Um zu garantieren, dass jeder das gleiche bekommt, muss die Regierung die totale Überwachung ausüben. Genau das ist es, was in jedem bisherigen marxistischen Experiment umgehend errichtet wurde, der Überwachungsstaat - an die soziale Gerechtigkeit denken die gar nicht.

Abgabe der sozialen Frage an die Regierung


Der Marxist will den nützlichen Idioten dazu bringen, die Kontrolle in der sozialen Frage an die Regierung abzugeben, im Vertrauen, dass diese weise und im Interesse des Volkes handelt. Heißt, dass das Utopia dann von einer Art Übermenschen regiert wird, die ohne fehl und Tadel sind, den Verlockungen der Macht widerstehen, ebenso der persönlichen Bereicherung? Genau das sagt die Utopie, weshalb man ständig auf der Suche nach dem neuen Menschen des Sozialismus ist. Wie realistisch ist das wohl? Sie werden staunen, wie viele Idioten da draußen das tatsächlich glauben. Marxismus und Faschismus sind sich letztlich auch darin gleich, dass sie ihre Macht aus der Organisation von sehr dummen Menschen beziehen. Schauen sie sich die Spinner im rot-rot-grün regierten Berlin an, Berlin ist gleichzeitig das Schlusslicht im Bildungsindex. Könnte es da einen Zusammenhang geben? Und um es klar zu sagen, es sind eben diese rot-rot-grünen Spinner, die ihrer Utopie folgend, genau diese Übermenschen sein wollen, die die soziale Gerechtigkeit garantieren werden. Da kann ich Ihnen nur noch den Rat geben: Lauft weg und schreit um Hilfe!

Den Kampfbegriff „soziale Gerechtigkeit“, so meinte es von Hayek, gehöre „in die Kategorie des [..] Unsinns“. (Jörg Reitzig: Eine Kategorie des Unsinns... In: Neoliberalismus: Analysen und Alternativen. Springer-Verlag, 2008, S. 137)

Was ist der Staat?


Ich verweise darauf, dass dieses Prinzip der totalen staatlichen Kontrolle, die auf alle anderer Hände Früchte Arbeit allumfassenden Anspruch erhebt, die Funktionsweise eines Feudalstaates ist. Und dann haben sie an entsprechender Stelle mal eine solche Knalltüte sitzen, wie Heiko Maas und Julia Klöckner, die beide im Bezug auf die Verschwendung von Steuergeld sinngemäß sagten: “Niemanden wird etwas weggenommen, sondern der Staat hat gut gewirtschaftet.” Das einzige was die über Steuergeld wissen, ist, dass es immer da ist, wenn man es ausgibt.
“Was für ein Glück für Regierungen, dass die Leute dumm sind!”

Adolf Hitler



Dann kommen wir zur Wortwahl “der Staat”. Was ist das? Nun als Demokrat könnte man es in etwa so ausdrücken:

Der Staat ist die Gesamtheit der Gesellschaft, die sich im Geltungsbereich eines ausgeübten Gewaltmonopols befindet.

Und nun denken Sie ganz genau darüber nach, was Heiko Maas und Julia Klöckner meinen, wenn sie vom Staat reden, nämlich die Regierung. Das Volk, in demokratischen Staaten der Souverän, wird vom Staat ausgeschlossen.

Staatliche Kontrolle, über den gesamten Reichtum einer Nation, hat immer nur dazu gedient, und es wird nie anders sein, um Privilegien für Gruppen oder Personen gegenüber dem Volk durchzusetzen. Und dann landen wir in venezolanischen Zuständen, wo die Regierungen Privilegien (und keineswegs Rechte) gewähren oder entziehen, je nachdem, ob man die gewünschte Meinung vertritt.

Die Macht aus der Hand geben


Wer die soziale Frage an den Staat abgibt, begeht genau den Fehler der Französischen Revolution, worauf sich die Jakobinerdiktatur begründete. Merken Sie das ständig wiederkehrende Schema? Seit der Französischen Revolution haben linke Etatisten (institutionalisierte Linke) diese Methode angewendet: Für Unterstützung ihrer Sache in einer Revolution, wird ein böser Diktator beseitigt und alle werden in einem Schlaraffenland leben. Je dümmer Menschen sind, glauben die das auch. Doch am Ende stellt sich heraus, dass lediglich die Ausbeuter ausgetauscht werden.

Übrigens war es für die ersten sozialistischen Strömungen, die rein nichts mit Karl Marx zu tun hatten, sondern auf Samuel von Pufendorf zurückgehen, eine Selbstverständlichkeit die soziale Frage nicht der Regierung anzuvertrauen. Auch während der Amerikanischen Revolution war dies nicht das Thema.

Es ist daher die zeitsparendste Form, die gegenwärtige von Neomarxisten genutzte Diskussion zur sozialen Frage, als gefährlichen Mumpitz zur Mobilisierung des Dummvolkes in Plebiszitien anzusehen.

Was ist soziale Gerechtigkeit?


Sie können gerne mal versuchen, von den nützlichen Idioten sich erklären zu lassen, was soziale Gerechtigkeit oder soziale Frage eigentlich ist. Von 10 die Sie fragen, bekommen Sie 10 verschiedene Antworten. Weil das ganze Gewäsch so banal gehalten wird, dass sich so gut wie alles hineininterpretieren lässt. Es ist ein Kampfbegriff, mit dem sich Linkspopulisten versuchen sich mit einer intellektuellen Aura zu umgeben. Dazwischen immer mal Horkheimer und Adorno einwerfen, das funktioniert immer.

Ein Beispiel der American Federation of Labor and Congress of Industrial Organizations, ihre Selbstdefinition lautet:

Die Mission der AFL-CIO ist es, das Leben von Arbeiterfamilien zu verbesser. Ökonomische Gerechtigkeit an den Arbeitsplatz zu bringen, und soziale Gerechtigkeit zu unserer Nation.

Haben Sie nun verstanden, was soziale Gerechtigkeit sein soll? Nein, nur das sie der Nation gebracht wird. Oder mit den Worten des konservativen US-Kolumnisten Jonah Goldberg:

Soziale Gerechtigkeit sind ober-coole Dinge, die man deshalb nicht zu erwähnen braucht, damit niemand dagegen argumentiert.

Für von Hayek war soziale Gerechtigkeit des Neomarxismus ein Euphemismus, deren Unterstützung auf rotem Populismus und ökonomischer Faulheit basiert. Doch wer die Maske entreißt, wird hinter der sozialen Gerechtigkeit einen sehr typischen und alten Grundsatz des Marxismus wiederfinden:

Persönliche Freiheit muss geopfert werden, um die Einkommensgleichheit zu gewährleisten.

Ich garantiere Ihnen, dass das Dummvolk auch noch jetzt laut Hurra schreit, weil sie nicht einmal ansatzweise die intellektuelle Kapazität haben zu verstehen, dass wir gerade das Prinzip von Sklaverei wiedergeben.

Utopischer Sozialismus


Es ist also der Weg einer Regierung, sich immer mehr totalitäre Macht anzueignen, unter dem vagen Versprechen “gute Dinge” zu tun. Was aber sind diese guten Dinge? Na ganz einfach, alles was man im Moment gerade unter soziale Gerechtigkeit den nützlichen Idioten verkaufen kann.

“Es ist ein ganz besonders geheimes Vergnügen, wie die Menschen um uns herum nicht erkennen, was wirklich mit ihnen passiert.”

Adolf Hitler

Will das der Marxist wirklich? Abseits marxistischer Utopie haben die Roten überraschenderweise in der Praxis sehr schnell verstanden, dass es nicht möglich ist, wenn auf dem Tisch tausend Euro liegen, jedem, der auf ihren Anteil am Tisch Wartenden, 1000 Euro auszuteilen, speziell, wenn sie selbst schon zweitausend ausgeben. Der nützliche Idiot glaubt jedoch, das wäre in seinem Utopia möglich. Haben sie bei roten Ökonomen gewiss schon gehört, in etwa sagen die: Die Limitierung des Bargeldes ist eine Erfindung von Rothschild, Juden/Zionisten,Wallstreetbankern, USrael, um die Kontrolle über die Banken zu haben. Wenn man kein Geld hat muss man nur neues Drucken, da Geld ansich keinen Wert hat.

Für etwas das keinen Wert hat, verwundert die Gier der Roten danach. Doch bemerken sie vor allem das schizophrene Element, dass sie mit Antisemitismus eine Monopolstellung anderen vorwerfen, obwohl sie selbst genau diese Monopolstellung anstreben, die staatliche Kontrolle der Banken. Nun wiederholt sich das Gefasel vom Übermenschen, denn die Roten werden das Monopol nutzen, um "Gute Dinge" zu tun.

Dem ersten praktischen Marxisten, Wladimir Iljitsch Lenin, war das auch sehr schnell klar und nutzte die Oktoberrevolution, um sich persönlich 6 Rolls Royce zuzulegen. Es gibt vieles, was Lenin zu diesem Thema sagte, aus Platzgründen will ich nur mal zwei Zitate hier einstellen, die zeigen, was Lenin dachte, wenn er nicht zu den nützlichen Idioten sprach:

“Konsequent umgesetzter Marxismus ist Unsinn, weil dann ein Ingenieur dasselbe verdient wie ein LKW-Fahrer.”
...
“Wir werden die nützlichen Idioten an der vordersten Front des Kampfes benutzen. Wir werden den Klassenhass anheizen. Wir zerstören ihre moralische Basis, die Familie und Religiosität. Wir lassen sie die Krümel fressen, die von unserem Tisch fallen. Der Staat wird Gott sein.”



Soziale Gerechtigkeit wird vom nützlichen Idioten hingegen etwa wie folgt verstanden:

Diejenigen die zu viel haben, sind Schuld daran, dass viele niemals etwas besitzen werden. Darum ist eine faire und gerechte Umverteilung des Reichtums notwendig.

Das ist utopischer Sozialismus, der unter normalen Bedingungen von harmlosen Spinnern vertreten wird, aber nicht mit dem wissenschaftlichen Marxismus in einen Topf geworfen werden kann. Um die Umverteilung allen Reichtums ermöglichen zu können (wenn es überhaupt in deren Absicht läge) ist ein starker Staat von Nöten, der eine totale Kontrolle ausübt. Wie würden Sie einen faschistischen Staat beschreiben?

Wenn ich mir dann die diversen Freaks der Bundesregierung ansehe, die in alle Öffentlichkeit einem Land der Doofen und Bescheuerten sagen, dass sie den starken Staat wollen und ein Vizekanzler, der sagt, das Deutschland mehr Sozialismus braucht und das ganze degenerierte Pack ihnen dafür Hurra entgegen brüllt, dann ist das woran ich sofort denke, Joseph Goebbels im Berliner Sportpalast.

Doch sollten auch Sie zu jenen gehören, deren Vorstellungen eines sozialistischen Utopias darin bestehen, der Staat muss jedem Essen, Unterkunft, Kleidung, Beschäftigung garantieren, keiner sollte bewaffnet sein außer staatliches Sicherheitspersonal, dann kann ich Sie beruhigen! Ihr Traum muss keine Utopie bleiben, tatsächlich wird dieser realexististierende Sozialismus bereits in idyllischen Oasen im ganzen Land praktiziert, nennt sich Strafvollzugseinrichtung.




Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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