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Freitag, 2. August 2019

Eurozone unter Anlegern unattraktiv. Enorme Geldabflüsse dieses Jahr.

Die größten europäischen Aktienauswahlunternehmen mussten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 Abflüsse hinnehmen, obwohl die Referenzindizes stiegen. Der Standard & Poor's 500 Index hingegen verzeichnete das beste erste Halbjahr seit 1997. Die Anleger investieren weiterhin in passive Fonds und quantitative Strategien. Der Verlust in Europa und Gewinn in den USA ist leicht erklärt. Anleger ziehen Geld aus Europa ab, da der US-Markt sicherer und Gewinnversprechender ist. Es liegt aber auch an der fehlenden Kompetenz bei EZB und Bundesregierung und der Unsicherheit der Rechtstaatlichkeit, insbesondere bezüglich des evolutionären rot-grünen Abschaums und Forderungen nach Enteignungen.

Amundi SA, Europas größter Vermögensverwalter, verzeichnete das dritte Quartal in Folge einen Rückgang. Die Janus Henderson Group Plc verzeichnete die negativsten vierteljährlichen Geldabflüsse seit ihrer Gründung im Rahmen einer Fusion von 2017. Der Bargeldabfluss beim zweihundertjährigen Geldmanager Schroders Plc hat sich auch in diesem Jahr ausgeweitet. Sogar die Man Group Plc, die Hedge-Fonds und Long-Only-Strategien verwaltet, verlor ein Volumen von 1,1 Milliarden US-Dollar.

Das Besorgniserregende für aktive Vermögensverwalter ist, dass in einer Zeit, in der viele Märkte Nettofondsabflüsse verzeichneten, passive Anlagestrategien weiterhin neue Gelder anziehen.


Europäische offene Fonds verzeichneten nach Angaben von Broadridge Financial Solutions Inc. in den ersten sechs Monaten des Jahres Zuflüsse in Höhe von nur 41 Milliarden Euro. Das ist weit entfernt von den Zuflüssen in den vergangenen Jahren. Im ersten Halbhajr 2018 gewann die Eurozone noch 151,5 Milliarden € an Anlagekapital. Doch im 2. Halbjahr wurden 128,9 Millarden abgezogen. Das muss bedacht werden, wenn wir im ersten Halbjahr 2019 von einem Wachstum in Höhe von 41 Milliarden reden.

Der europäische Markt verzeichnete im Jahr 2017 Zuflüsse in Höhe von rund 800 Milliarden Euro, in den letzten zwölf Monaten gab es keine, null, cero, nada Zuflüsse. Dies liegt an risikoaversen Anlegern, die von der letztjährigen Volatilität getroffen wurden.

Da aktiv verwaltete Fonds Schwierigkeiten haben, Bargeld anzuziehen, lockten passive Produkte Anleger an. Die DWS-Gruppe der Deutschen Bank erzielte aufgrund ihrer passiven Produkte einen Nettozufluss von 7 Milliarden Euro. Ohne diese gab es nur Abflüsse.

Dies alles ist Teil eines besorgniserregenden Trends für die Branche, da aktiv verwaltete Fonds keine marktüblichen Renditen erzielten. In den letzten zehn Jahren übertraf weniger als ein Viertel der aktiv verwalteten Fonds, die in Europa untersucht wurden, laut einer Studie von Morningstar Inc. die Wertentwicklung von rund 10.200 aktiven und passiven in Europa beheimateten Fonds mit einem Vermögen von rund 2,8 Billionen Euro.

Das Ergebnis: sinkende Gebühren, Stellenabbau und Branchenkonsolidierung. Es ist unwahrscheinlich das der negative Trend sich bald grundsätzlich ändern könnte.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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