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Montag, 29. Juli 2019

Russische Panzer auf dem Eis, wie sich RuSSland vorbereitet die Arktis zu annektieren.

Im Januar 2013 überreichten Verteidigungsminister Sergei Shoigu und Generalstabschef Valery Gerasimov Wladimir Putin den Entwurf eines Verteidigungsplans der Russischen Föderation. Infolgedessen wurde das derzeitige vollständig geheime Dokument übernommen, von dem nur bekannt ist, dass es existiert. Die Bedrohungsanalyse, auf deren Grundlage der Plan verabschiedet wurde, wurde im Februar desselben Jahres von Gerasimov selbst öffentlich vorgestellt. In den zwanziger Jahren und bis 2030 werde die Kriegsgefahr zunehmen. 

Nach der langjährigen Prognose von Gerasimov und Shoigu steht der Krieg an der Schwelle: Die ganze Welt sollte um Ressourcen kämpfen, und eine der neuen strategischen Richtungen ist nach Meinung unserer Kommandeure die Arktis. Schließlich werden wir von allen Seiten angegriffen und in der Arktis - unzählige Ressourcen, die die Hälfte der von den USA geführten Welt im Auge hatte! Wie Putin selbst in dieser Zeit wiederholt sagte, riesige Geldsummen wurden für Wiederbewaffnung und Kriegsvorbereitung bereitgestellt und ausgegeben. Nach meinen Berechnungen etwa eine Billion Dollar. Was teilweise auch von den Parasiten der 5. Kolonne über die Wirtsländer im Westen aus dem Steuertopf "umverteilt" wurde.


Es handelt sich dabei vor allem um fossile Brennstoffe, man beachte daher diesbezüglich die Zerstörung der Energiewirtschaft zugunsten alternativer Energien. Zwar ist es jedem logisch denkenden Menschen klar, dass dieses alternative Energiekonzept den Bedarf einer Industrienation nicht decken kann. (Dank der Grünen werden wir auch keine Industrie mehr haben.) Doch noch interessanter ist, dass RuSSland genau auf diesen Zusammenbruch hinspekuliert und sich neue Fördergebiete sichert. Es ist also Teil ihrer strategischen Planung, Europa in der Frage Energie zu dominieren.

In diesem Frühjahr wurde eine große Gruppe westlicher Journalisten, vom Verteidigungsministerium in Rotzland, auf die Laptev-See zu den Kotelny Inseln gebracht, wo ein großer sowjetischer Polarflugplatz restauriert wurde. Auf dieser Basis, auch als Northern Shamrock bekannt, werden neben Flugabwehrraketen und Flugzeugen auch die Onyx-Flugabwehrraketen des Bastion-Systems mit einer Reichweite von 300 km eingesetzt. Alaska ist 2.000 km entfernt, die Raketen können dort nicht hinfliegen. Was vermuten lässt, dass Rotzland sich in der Laptev-See auf Seeschlachten mit den Amerikanern vorbereitet. 


Wer die Kotelny Inseln (die Deutschen sagen dazu Neusibirische Inseln) versucht über Google Maps aufzurufen, um sich die militärischen Installationen zu betrachten, stellt schnell fest, dass dies nicht geht. Der Zugriff wird von Google nur verschwommen erlaubt, unter dem Hinweis, dass ihnen das durch die russische Regierung untersagt ist. Dahingegen kann man sich militärische Anlagen bei Königsberg oder auf der Krim sehr wohl über Google Map ansehen. Zeigt das Kotelny von besonderer Bedeutung ist. 


RT berichtete über die Reaktivierung des Stützpunktes auf Kotelny.


Es ist davon auszugehen, dass Rotzland in nächster Zeit die Annexion der Arktis angeht, bzw. zumindest einen Teil besetzt. Moskau plant die Annexion, des Rotzland zugewandten Teil der Arktis mit der Nordseeroute bis Europa bekannt zu machen, damit dort alle amerikanischen Schiffe nur mit russischer Erlaubnis erscheinen können. 

Ich erinnere daran, dass erst kürzlich Peking Moskau aufforderte, genau diese Nordroute dem Seidenstraßenprojekt von Gulag-China anzuschließen. Sollte sich die amerikanische Flotte weigern, werden sich die dort stationierten Bastionen als nützlich erweisen. Man bedenke auch, dass die USA damit strategisch sehr gelähmt werden und Staaten wie Kanada und die Europäer sich überrumpelt fühlen. Nicht zuletzt eben wegen gewisser Kremltrolle, die die nationalen Armeen zerstören und Moskalzar Wladimir Putin als Partner in Fragen der europäischen Sicherheit sehen. Diese ganzen "Experten" zur Sicherheit, wie von der SPD und Die Grünen, werden dann sagen "wer hätte das auch ahnen können". Natürlich kann man, aber es ist nicht gewollt, dass die Öffentlichkeit damit sich befasst. Na dann ist er halt da, der Putin. Und die ganzen Elektroautos brauchen Energie, die die Windräder nicht erzeugen. Er will uns ja nur helfen.

Nach der UN-Seerechtskonvention von 1982 hat Rotzland in der Arktis nur gewöhnliche Hoheitsgewässer, heißt eine 12-Meilen-Zone entlang der Küste und um die Inseln. Darüber hinaus erstreckt sich die ausschließliche Wirtschaftszone bis zu 200 Meilen von der Küste entfernt, wo nur Rotzland oder andere, mit Moskaus Erlaubnis eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben können.

Aber jetzt, wie zu Sowjetzeiten, behauptet Rotzland, den gesamten Sektor zu besitzen, der durch die Meridiane von der norwegischen Grenze und von der Beringstraße auf den Nordpol begrenzt ist. Rotzland hat im Rahmen internationaler rechtlicher Verfahren bereits gegenwärtig mehrere Anträge gestellt, um den anerkannten Festlandsockel zu vergrößern. In diesem Fall kann sich die Grenze um weitere 100 Meilen verschieben, obwohl dies für den Kreml freilich nicht ausreicht. Gleichzeitig ist die Dialektik im Konzept des Festlandsockels, obwohl es nur eine Zone des Bodens impliziert, so gehalten, dass alles hineininterpretiert werden kann - eben auch die Meeresoberfläche.

2013 erkannte ein UN-Sonderunterausschuss für Rotzland eine Enklave von 52.000 km² im mittleren Teil des Ochotskischen Meeres an, doch der Antrag, den Rotzland stellte, ist weitaus ausholender - so der Wortlaut aus dem April diesen Jahres (1,2 Millionen km²). Der ehemalige Leiter des Ministeriums für natürliche Ressourcen, Sergey Donskoy sagte, all dies „ändert mit dem überarbeiteten Antrag nichts am Konzept der Außengrenze des Festlandsockels der Russischen Föderation, das im Februar 2000 von der Regierung genehmigt wurde. Das Meeresbodengebiet wird außerhalb der 200-Meilen-Zone innerhalb des gesamten russischen Polarsektors einschließlich der Nordpolzone und der Südspitze des Gakkel-Kamms ausgewiesen." 

Im Jahr 2016 übermittelte Rotzland den Vereinten Nationen die Argumente, dass der russische Festlandsockel nicht nur der Lomonossow-Grat, der Mendelejew-Grat, das Tschukotka-Plateau, sondern auch der südliche Teil des Gakkel-Grats und das Podwodnikow-Becken sind. Die Fläche des erweiterten Schelfs beträgt 1 Million 200 Tausend km² - bis zum Nordpol.

Dies ist die Kopie, der geographischen Karte mit der Grenzziehung, die Moskau bei der UNO einreichte:
zum vergrößern anklicken
die roten Linie markieren die 200 Meilen Zone

Inzwischen hat sich das Konzept des russischen militärischen Einflusses auf die Arktis dramatisch geändert. Ich kann mir nicht denken, dass es den deutschen Geheimdiensten entgangen sein sollte. Nichtsdestotrotz widersprach niemand der Merkel, wenn sie Putin zur Europäischen Sicherheitskonferenz holte, von unserem "Nachbarn und Partner" in Fragen Sicherheit oder gar mit der eurasischen Philosophie von Wladiwostok bis Lissabon hausierte. Natürlich kommt der Wehrkraftzerstörung in einem derart bevorstehenden Akt der Aggression, vor unserer Haustür und jener unserer Verbündeten, ein vollkommen anderes Kaliber als simple Dummheit hinzu. Doch eben auch die "Experten" bei SPD und Die Grünen haben von der Militarisierung der Arktis nichts mitbekommen. Komisch, offenbar haben sie die russischen Militäraktionen im Rahmen von "Rettet den Eisbären" übersehen. Kann natürlich schon mal passieren, wenn man sich auf den Bundestagstoiletten zukokst. 


Während des vorangegangenen Kalten Krieges wurde angenommen, dass Luftkämpfe, Atomschläge, aber auch Übersetzen von Bodentruppen in der Arktis möglich sind: Auf dem kürzesten Weg von Nordamerika nach Eurasien durch die Arktis könnten ballistische Raketen auf dieser Flugbahn fliegen - von Amerika in die UdSSR und umgekehrt. Es wurde auch angenommen, dass strategische Bomber über die Arktis fliegen würden. Die Theorie ist also alt, um so unverständlicher, dass sie deutschen Sicherheitsexperten parteiübergreifend, einschließlich den deutschen Geheimdiensten diese Möglichkeit per tue nicht in den Sinn gekommen sein sollte. Gut, zugegeben machen wir uns bei den Spackos von SPD und Die Grünen nichts vor, intelligenzmäßig stößt man dort schnell an die Grenzen. Aber alle in Deutschland? Niemand soll es für möglich gehalten haben, dass man im Kreml den Zielsetzungen der Sowjets noch folgt? Keine Sorge, es gab Deutsche, die davor warnten, doch deren Meinungsäußerung war nicht erwünscht.

Rotzland begann bereits vor Jahren im arktischen Gebiet sogenannte „Sprungflugplätze“ für strategische Bomber einzurichten, deren Kampfflugzeuge in Friedenszeiten in den Tiefen des Landes stationiert waren. Wenn die „Sonderperiode“ ausgerufen wird (politisch korrekter Kreml-Slang für Krieg), sollten sie sich der arktischen Küste oder den arktischen Inseln nähern und dann von dort aus starten mit vollen Tanks und mit einer nuklearen Ladung in Richtung Nordamerika. Außerdem werden dort Luftverteidigungseinheiten stationiert, darunter die speziell für das Abfangen von Marschflugkörpern entwickelten MiG-31-Abfangjäger.

U-Boote müssen ebenfalls operieren: Eine große Gruppe von Atom-U-Booten mit ballistischen Raketen befand sich früher auf der Kola-Halbinsel, darunter Seweromorsk und Gadschijew.

Einige Bodenaktionen sollten nur an der Grenze zur NATO stattfinden - die Norweger gingen davon aus, dass die Sowjetunion die nördliche Grenze Norwegens überqueren könnte. Daher wurde ein speziell verstärktes Bataillon norwegischer Truppen entlang der Grenze stationiert. Es wurde davon ausgegangen, dass amerikanische Verstärkungen im Gebiet von Narvik landen könnten. Briten, Franzosen, Kanadier.

Und im äußersten Norden, vom Weißen Meer bis nach Tschukotka, wurden weder Boden- noch Oberflächenkampfeinsätze angenommen. Grundsätzlich wurden Wetterstationen gebaut, um permanent Informationen über das Wetter zu erhalten, auch für die Luftwaffe. Jetzt wird das Klima wärmer und die Eissituation ist anders als vor 50 Jahren. Nicht aber aufgrund eines menschengemachten Klimawandels, sondern aufgrund der Polverschiebungen. Heißt, der Nordpol verlagert sich nach Sibirien und einst vereiste Gebiete werden eisfrei. 

Darüber hinaus glaubte man im Kreml, dass die Arktis ein neuer Persischer Golf sein wird und die Hauptquelle für Kohlenwasserstoffe, Erdöl und Erdgas für die gesamte Menschheit werden wird, natürlich in der Hand von Rotzland und unter den Augen von "Europas schärfster Putinkritikerin" Angela Merkel, der Atomphysikerin mit Reaktorphobie. Der vermutete Reichtum an Bodenschätzen ist nicht unbegründet und daher sieht der Kreml die Gefahr, dass irgendjemand anderes ihnen zuvorkommen wird. Doch keine Sorge, denn in Europa glaubt man allen ernstes mit alternativen Energien die fossilen Energieträger ersetzen zu können. Tatsächlich ist diese politische Umweltbewegung (es gibt auch eine unpolitische) nichts anderes als Wehrkraftzersetzendes und destabilisierendes Gesocks im Dienst des Kremls. Was jetzt nicht heißt, dass die alle Kollaborateure sind (abgesehen von Rädelsführern der Szene), sondern einfach nur grottendoof sind und den ganzen Scheiß tatsächlich glauben. 
Darüber haben 2013 der Generalstabschef Gerasimov und der Sekretär des Sicherheitsrates Nikolay Patrushev gesprochen. Dieser ganze Ökofaschismus wurde von der Sowjetunion angeregt.

Und deshalb reaktivierten sie auch die, unter Boris Jelzin, in den neunziger Jahren verlassenen Luftwaffenstützpunkte und begannen mit dem Bau neuer. Zum Beispiel die bereits erwähnten Installationen auf der Insel Kotelny. 

Auf dem Franz-Josef-Land wird ebenfalls ein Allwetter-Militärflughafen gebaut, auf dem zuvor nie militärische Aktivitäten stattgefunden haben und demzufolge kein Relikt des Kalten Krieges sein kann. Dass die große Militäranlage (14 000 qm²) auf Alexandra Land zu 97 % fertiggestellt wurde, vermeldete das russische Verteidigungsministerium am 20. Oktober 2015. Die Garnison wird Arctic Trefoil genannt. Im selben Jahr begann Rotzland Militärmanöver in der Arktis abzuhalten.

In Tschukotka wurde eine Küstenverteidigungsbatterie  einquartiert, die die Beringstraße blockieren soll.

"Bislang hat noch niemand ähnliche Projekte auf einem so hohen Breitengrad durchgeführt", sagte der damalige Kommandeur der Nordflotte, Admiral Vladimir Korolyov, und fügte hinzu, dass "die im Einsatz befindlichen Luftverteidigungseinheiten im nördlichsten Punkt Russlands kampfbereit und in der Lage sind, ihre zugewiesenen Missionen auszuführen."

Außerdem begannen (im Gegensatz zur Sowjetzeit) Oberflächenschiffe von Seweromorsk auf der Nordseeroute zu kreuzen, während sich die Nordflotte in Richtung Atlantik durch die dänische Straße zwischen Grönland und Island gegen den Westen ausrichtete, um sobald befohlen sämtliche Verbindungen zwischen Amerika und Europa zu blockieren. Das ist nämlich wie beim Schach, man bringt seine Figuren in Position und dann Schachmatt! Um es klar zu sagen, hier wurde eine Aggression gegen Europa vorbereitet. Und ich möchte wiederum bezweifeln, dass die Truppenbewegungen von deutschen Geheimdiensten nicht entdeckt wurden. Jeder Militär ab Major aufwärts könnte anhand der Positionen klar herauslesen, dass wir es mit einem Angriffskrieg zu tun haben. In den USA wurde das zwar erkannt, aber Reaktionen von Barack Obama sabotiert. Das Treiben in Deutschland, mit Rettet das Weltklima, Rettet die Assilanten im Mittelmeer, immer mehr Kampf gegen Rächtzsss, Bundeswehr ohne einsatzbereite Waffen, und natürlich Merkel, sind da natürlich selbsterklärend. Die Öffentlichkeit darf nicht erfahren, was vor sich geht. 

Und wenn sie sich mal die Merkel Ära Revue passieren lassen, da waren einige Male, wo sie tatsächlich, gegen den Widerstand in der Politik, im Interesse von Rotzland handelte, mit der Begründung: Sonst gibt es Krieg! Daraus ist zu vermuten, dass die von der Bedrohung wussten und dem Aggressor in die Hände spielten, was man allgemein als Kollaboration mit dem Feind bezeichnet. Und was macht man mit Kollaborateueren in Kriegssituationen? Dazu wissen die geheimen Zentralendienstvorschifften der Bundeswehr ein paar ganz witzige Anekdoten zu berichten. Vorteilhaft natürlich, wenn die Bundeswehr in dieser Situation kein Gewehr hat, dass noch geradeaus schießt. 

Versetzen Sie sich nun einmal in diese Situation und gehen vom Schlimmsten aus. Dann haben wir eine Polarisation, in der öffentlichen Meinung in Deutschland. Auf der einen Seiten haben wir den rot-grünen degenerierten Haufen von Gendersternchenidioten, da reicht ein Russe mit Maschinengewehr, und als "Alternative" haben wir Hilfsrussen und deren aus Rotzland importierten Hilfskartoffeln, die glauben mit Putin bricht eine goldene Ära an. Mit der deutschen Identität ist es also definitiv Schluss. Weil ich rede nun schon seit den 1990ern über dieses Thema und ohne Führer geht es bei den Deutschen eben nicht. Im Gegenteil, jedes Mal wenn meine Prognose sich realisiert, werden die auch noch sauer das andere Recht haben. 

Kleine Zwischenfrage, ab Ende 1998 begann der Kreml bei Königsberg Atomwaffen aufzustellen, die auf verschiedene europäische Staaten zielten, eben auch auf Deutschland. Erinnert sich jemand zufällig daran, ob dieser Kremltroll Gerhard Schröder und sein Gazprom Freund Joschka Fischer, irgendwann einmal die Öffentlichkeit auf diese Gefahr hinwies? Auch dem BND muss das wohl entgangen sein. Was mir nur in den Sinn kommt, aus der Schröder Ära, ist: Abrüstung der Bundeswehr, Rechtschreibreform, Kampfhundhysterie, versuchte Masseneinwanderung von Mantelköpfen im Zuge des Arabischen Frühlings (was Merkel dann nachholte), das Verklagen eines Journalisten, der sagte, Schröder färbt sich die Haare ... Sieht ganz so aus, als hätte Deutschland keine Probleme in dieser Zeit gehabt. Und natürlich, ganz wichtig die SPD und Die Grünen haben Nord Stream durchgesetzt, womit ein weiterer Schritt zur Auslieferung Deutschlands an die Energiewaffe des Kremls getan wurde.

Der Hauptvorstoß des Kreml zielt also nach Westen und Norden vor. Darauf folgt die zweite Phase: Jetzt gehen Abteilungen von Oberflächenkämpfern in Kampagnen nach Osten bis nach Chukotka. Trainingslandungen werden seit geraumer Zeit insbesondere auch an der Nordküste von Chukotka durchgeführt. Infolgedessen ist die Arktis jetzt militarisiert, ohne das auch nur irgend ein Umweltaktivist eine Gefahr für Eisbären entdeckt hätte. In der ganzen Zeit des Kalten Krieges war die Rote Armee nie so weit vorgedrungen. Und all dass ging an den Medien vollkommen vorbei, niemand stellte die Frage, was die bewaffneten Russen da treiben.

Die Vorbereitung auf den Krieg verläuft auf allen Ebenen und seit Jahren, wiederholt wurde das russische Militär dabei insbesondere von Deutschland (Schröder/Merkel), Frankreich (Sarkozy/Macron) und USA (Clinton/Obama) aufgerüstet, insbesondere ab dem Georgienkrieg. Kollaboration mit dem Feind? Ich denke, das ist recht eindeutig.

Anfang April erkannte die UN-Unterkommission die geologische Zugehörigkeit eines Teils der arktischen Gebiete zum russischen Festlandsockel an. Es gibt noch keine endgültige Entscheidung, aber es ist bereits klar, dass die Vereinten Nationen die Forderungen Rotzlands nicht vollständig billigen können. Vor diesem Hintergrund gab es im Dezember letzten Jahres offizielle Erklärungen des Verteidigungsministeriums und daraufhin in der Duma Erklärungen, dass ausländische Schiffe ohne russische Piloten an Bord die Nordseeroute nicht befahren dürften. Jetzt ist die Navigation in vollem Gange, aber die neuen Regeln werden nicht angekündigt, anscheinend bis zur endgültigen Entscheidung des UN-Komitees. Und wenn klar ist, was von den Vereinten Nationen erhalten wurde, folgt eine zusätzliche einseitige Erklärung der Schifffahrtsregeln auf der Nordseeroute, die im Westen als De-facto-Annexion wahrgenommen werden wird. Nichtsdestotrotz freuen wir uns schon jetzt auf die bereits vertrauten Showeinlagen der Kremltrolle in der Politik: "Nicht mit Russland brechen! Den internationalen Dialog offenhalten, Russland ist unser Nachbar und sicherheitspolitischer Partner. Ich warte noch auf meinen letzten Gazprom-Cheque ..."

Dies könnte zu direkten Zusammenstößen mit der amerikanischen Flotte führen, vor der deutschen Bundesmarine brauch man sich nicht fürchten, dass Problem hat Flinten Uschi bereits gelöst ohne das ein Schuss fiel.

Feststeht, das USA Rotzlands Ansprüche nicht anerkennen und wahrscheinlich so genannte Navigationsfreiheitsoperationen durchführen werden. Worauf der Kreml zu reagieren hat, wenn er nicht sein Gesicht verlieren will. Jetzt laufen die Amerikaner also an den künstlichen chinesischen Inseln im Südchinesischen Meer vorbei, weil sie glauben, dass sie nach internationalem Recht keine 12-Meilen-Zone haben, was zu militärischen Spannungen führt. Amerika ist ein angelsächsisches Land, für das die Freiheit der Schifffahrt traditionell sehr wichtig ist. Nach internationalem Recht gelten im Bereich der Meerengen übrigens Sonderregeln. Jeder hat das Recht, die Meerenge zu passieren, das sind die Grundlagen der Schifffahrtsfreiheit. Rotzland wird diese Schifffahrtsfreiheit nicht einhalten, hat allerdings keine Marine, die die US-Navy herausfordern kann. Um derartige Mankos der militärischen Unterlegenheit auszugleichen, werden innerhalb der USA Unruhen angezettelt, unter Ausnutzung der Illegalen.

Unter diesen Umständen ist die Wahrscheinlichkeit eines großen Krieges aus Sicht der naheliegenden Zukunft äußerst hoch und es kann nichts dagegen unternommen werden, als sich darauf vorzubereiten und innenpolitisch die notwendigen Maßnahmen gegen die 5. Kolonne zu ergreifen. Und mit notwendig ist nicht das Problem ausdiskutieren gemeint.  

Einige Militärs hoffen, dass der Krieg regional begrenzt werden kann und ohne den Einsatz von Atomwaffen verläuft. Aber ein solcher Konflikt birgt immer das Risiko eines nuklearen und globalen Krieges. Spannung zu erzwingen ist nicht nur ein ideologisches, sondern vor allem ein materielles Motiv. Der Kreml geht pleite und damit auf den unehrenhaften Staatsbankrott zu. Ideologie hingegen ist nur für die Kontrolle der Massen zuständig, weil halt nicht jeder einen Gazprom-Cheque bekommen kann.

Das ein sanktioniertes Regime zu Stagnation und wirtschaftlichen Rückgang führte, ist bekannt, deshalb überall die Torschlusspanik der 5. Kolonne, die Sanktionen gegen Rotzland sollen aufgehoben werden. Innenpolitisch gerät man in den Zustand der politischen Apathie der Massen, aber wir wissen, dass Apathie plötzlich mit einer sozialen Explosion enden kann. Es gibt zwei Möglichkeiten, Sanktionen zu umgehen - entweder Rückzug oder Fortschritt. Der Rückzug ist ein Übergang zur ehrlichen Außenpolitik: mit dem Westen verhandeln, Kompromisse schließen, Bedingungen erfüllen, den Donbass und Krim verlassen usw. Es scheint, dass das aktuelle Handbuch dafür nicht bereit ist. 

Und weiterzumachen bedeutet, die Situation zu verschärfen und das Gleichgewicht am Rande eines Atomkrieges zu halten. John Foster Dulles hat sich in seiner Zeit einen speziellen Begriff für eine solche Politik ausgedacht - Brinkmanship. Wenn Sie mit einen Atomkrieg drohen und jeder Sie fürchtet, dann werden Sie Zugeständnisse bekommen. Der Kreml warnt ständig vor seinem Atomwaffenarsenal. Sie sagen warnen, aber es ist eine Drohung. Dies ist wahrscheinlich die Logik von Putins Außenpolitik, ist aber schon von der Sowjetunion verwendet worden. Der verängstigte Westen muss Verhandlungen aufnehmen, und darüber spricht Putin in seinen Reden ständig. Zuerst ist er schockiert von einem Nuklearknüppel, "Poseidons" und anderen "Wunderwaffen", und dann sagt er: "Hör mir zu, lass uns reden." Das einzige Problem ist, dass man, wenn man am Rande eines Atomkrieges balanciert, leicht stolpern kann. 



Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

Kommentare:

  1. Ein sehr guter Beitrag. Danke. Ich sehe die Situation sehr ähnlich, war jedoch nicht so gut über die Details informiert.
    Die Kooperation von Russland und China wird ja nun immer enger, wie von KGB-Überläufern vor langer Zeit schon vorausgesagt. China gab vor einer Weile bekannt, dass man 1 Million schwere LKW aus "Umweltschutzgründen" ab 2019 oder 2020 aus dem Verkehr ziehen wolle. Es gälte, diese durch elektrisch angetriebene LKW zu ersetzen, blablabla. In Wirklichkeit wird hier wohl eine strategische Reserve für die Logistik zusammengezogen, die, wenn die Neue Seidenstraße fertig ist, bis nach Europa "liefern" kann. Russland und China kaufen bereits seit Jahren Häfen in der Mittelmeerregion, an beiden Ufern. Die Kremlmarionetten in Griechenland akzeptierten bereitwillig. Italien stieg nun auch bei Belt-and-Road ein und überläßt China einen Hafen in Trieste. In Spanien sicherte sich China 2017 Hafenzugang. In der BRD scheint für Rotchina besonders Duisburg interessant. Da können sie die Fracht gleich den Bushidos in die Hand drücken, die dann als erste Welle Polizei und Restmilitär lahmlegen. Flugplätze im Osten der Republik werden ja auch immer interessanter als "Logistik-Hubs".
    Man kann schön sehen, wie die beiden Länder Hand in Hand in Arbeitsteilung arbeiten, mit - auf den ersten Blick - unscheinbaren Unternehmungen, die aber immer auch militärische Optionen bieten. Global können durch sie auch die Karte Nordkorea und Iran gespielt werden.

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  2. Um deinen Beitrag zu ergänzen und zu bestätigen:
    Die Russen schicken ihr mobiles Atomkraftwerk in die Arktis.
    https://www.rt.com/russia/468845-floating-nuclear-plant-docks/?fbclid=IwAR1B2Ikrc2LOJRjvmPcGDVXfVjk8kXTuV_otgRmX1SExfSZklKEo3jgRRAA

    S-400 Raketen werden in der Arktis stationiert.
    https://www.janes.com/article/91309/russia-deploys-s-400-to-arctic?fbclid=IwAR3ZiP40e1B7ERjyePPkmcPoD273dx_vainK3ItRJ9_P85-561S6R2-Bo0c

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