Donnerstag, 4. Juli 2019

Putin nannte es verfrüht, dass er die Politik im Jahr 2024 verläßt




Der Moskalzar Wladimir Putin ist der Ansicht, dass es verfrüht wäre, über das Ende seiner politischen Karriere nach 2014 zu sprechen, wenn seine vierte Amtszeit als Präsident abläuft.

"Es ist zu früh, um darüber zu sprechen. Vor uns liegen noch fünf Jahre harter Arbeit. Und bei einer so schwindelerregenden Dynamik, wie wir sie derzeit auf der Welt sehen, ist es schwierig, Vorhersagen zu treffen. Glauben Sie mir, jetzt habe ich in meiner Eigenschaft etwas zu tun“, sagte Putler in einem Interview mit der italienischen Zeitung Corriere della Sera. Eben! Was interessiert den schon die Verfassung.

So beantwortete der russische Diktator die Frage, ob er über „Russland nach Putin“ nachdenkt und ob er die Politik verlassen will oder, wie viele glauben, in einer anderen Funktion bleibt. Wladimir Putin kommentierte auch die Bemerkung, dass er keine wirklichen politischen Gegner habe, da er bei den letzten Wahlen fast 77% der Stimmen gewonnen habe, aber gleichzeitig seine Entwicklungspläne nur schwer an Fahrt gewinnen.

„Es geht nicht um den Prozentsatz der Stimmen bei den Wahlen, sondern um die wirtschaftlichen Realitäten, mit denen Russland konfrontiert ist. Nämlich - der Fall oder die Schwankung der Preise auf den internationalen Märkten für traditionelle Waren unserer Exporte: Öl, Gas, Metall. Natürlich gibt es den Einfluss äußerer Zwänge“, erklärte Putler sein recht bizarres Verständnis von Demokratie.

Putler räumte ein, dass Pläne für die Entwicklung Russlands nicht immer so schnell umgesetzt werden, wie wir es uns wünschen. Er fügte hinzu, Russland "verfolge eine sehr ausgewogene und realistische Politik", die makroökonomische Stabilität gewährleistet und den Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindert. Um das zu realisieren, was er hier vorgibt, müsste er erst einmal was von Ökonomie verstehen.

Ich erinnere daran, dass Putler bei den Wahlen im März 2018 76,69% ​​der Stimmen erhalten hat. Im April dieses Jahres stellte das Levada-Zentrum fest, dass bei den Präsidentschaftswahlen am kommenden Sonntag das amtierende Staatsoberhaupt 55% der Stimmen erhalten würde. Die Studie betonte, dass "es in der Gesellschaft keinen Sinn für Alternativen gibt"


Das ist dahingehend zu deuten, dass die Wahlen in RuSSland getürkt sind, wie man gelegentlich schon feststellte, wenn die Wahlbeteiligung über 100 % lag. Regelmäßig ist zu beobachten, dass wirkliche Herausforderer sabotiert werden und farblose Gegenkandidaten stattdessen präsentiert werden, bei denen man schnell merkt, dass es sich um Marionetten handelt. Genau das ist nämlich mit "gelenkter Demokratie" gemeint. Das ist der Grund warum ein Kommunist heutzutage sich als Liberal bezeichnet, weil sie die üblichen Massenerschießungen vermeiden. Der Kandidat des Systems wird mit Gegner konfrontiert, wo klar ist das die einfach noch schlechter wirken.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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