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Sonntag, 7. Juli 2019

Besorgniserregender Rückgang der Produktion in Deutschland/Europa

Die Produktion in deutschen Fabriken sind wiederholt eingebrochen. Mai/Juni ist der sechste Monat infolge, dass Exportaufträge und Investitionen sinken. Es scheint sich nicht mehr, ein vorübergehendes Phänomen zu sein und greift von Deutschland aus, auf Europa über. Statt einer Verlangsamung, wie zuerst angenommen, scheint es sich um einen ernsten Niedergang der europäischen Exporte zu handeln.

Über die Entwicklung ist die Europäische Zentralbank (EZB) sehr besorgt, Ökonomen nehmen allgemein an, dass mit geldpolitischen Impulsen im Juli zu rechnen ist, um die Wirtschaft anzukurbeln.

Zwar kann man nicht davon ausgehen, dass der Negativtrend weiterhin anhalten wird, doch die gegenwärtigen Daten sind besorgniserregend. Mit einem Einbruch von 2,2 % gegenüber den vorherigen 2-monatigen Vergleichszeitraum, liegt der Rückgang deutlich über dem, was Ökonomen mit 0,2 % erwartet hatten. Die Erwartungen sind pessimistisch.

JPMorgan rechnet damit, dass der Negativtrend in Deutschland auch in der zweiten Jahreshälfte vorerst anhält. Wie ich es hier im vergangenen Jahr ankündigte, ist diese Entwicklung auf falsche Eingriffe der Bundesregierung in die Wirtschaft zurückzuführen. Aber auch eine geringe Nachfrage aus China hat sich ausgewirkt, wo die Konjunkturmaßnahmen der Regierung bisher keine Wirkung zeigten, obwohl in den deutschen Medien behauptet wird, dass die chinesische Wirtschaft wächst und der Handelskrieg der USA keine Wirkung zeigte. 

Motor für den Niedergang der deutschen Wirtschaft, ist insbesondere die Drangsalierung der Autoindustrie. EZB-Ratsmitglied Olli Rehn meinte, dass der Abschwung der Industrie nicht mehr als vorübergehend bezeichnet werden kann.

Am vergangenen Freitag negativierte auch die Commerzbank ihre Prognose, zur Stimulierung durch die EZB und geht in diesem Monat von einer Zinssenkung aus, die um 20 Basispunkte höher ausfallen wird, als erwartet.

Die erneuten Rückgänge in der Nachfrage auf deutsche Exportgüter bedeuten auch, dass die bisherigen Maßnahmen, für die EZB-Präsident Mario Draghi so sehr überall gelobt wird, ein reines Placebo waren. Das bedeutet, das der Negativtrend, mindestens bis September anhalten wird und drastischere Maßnahmen erfordert, wie etwa die Wiederbelebung der quantitativen Lockerung.

In Erwartung dieser Eingriffe, in die Geldpolitik, sind die Anleiherenditen bereits nach unten gegangen. 10-jährige deutsche Staatsanleihen lagen diese Woche mit -0,4 % unter dem Einlagensatz der EZB, was bisher noch nie vorgekommen ist. Aber auch Spanien und Frankreich verzeichneten ein Rekordtief bei Fremdkapital.

Ich bin mir sicher, dass der größte Teil der deutschen Bevölkerung davon nicht die geringste Ahnung hat und von der Überlegenheit seiner Wirtschaft, im besten Deutschland aller Zeiten, träumt.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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