Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Dienstag, 14. Mai 2019

Kuba: astronomische Preise für Schweinefleisch

Anfang diesen Monats erreichte der Preis, für eine Libra (465 g) Schweinefleisch, im Arbeiter- und Bauernparadies Kuba, den stolzen Preis von 70 Pesos. Dabei ist zu bedenken, dass der gesetzliche Mindestlohn derzeit bei 148 Pesos liegt.

Für Ausländer ist es etwas verwirrend, aber auf Kuba gibt es mehrere offizielle Zahlungsmittel. Neben dem Euro gibt es den frei konvertiblen Peso für Touristen, der derzeit bei 1 Euro zu 29.663 CUP (kubanischer Peso) steht. Aber auch einen Peso, der für die Kubaner ist und nicht in den Devisenläden der Touristen genutzt wird. Hier im Artikel wird von diesem letztgenannten Pesos geredet.

Dies ist einer der offensichtlichsten Indikatoren für die Krise, mit der die kubanische Wirtschaft konfrontiert ist. Ich meine da jetzt eine Krise abgesehen von der permanenten Krise, die nun seit sechs Jahrzehnten auf der kleinen Karibikdespotie herrscht und im Volksmund als Sozialismus bezeichnet wird.

Es gibt nicht genug Hühnchen auf Kuba, um die Nachfrage zu befriedigen, und es gibt keine Würste, zwei Grundnahrungsmittel in der Ernährung der Kubaner nach 60 Jahren sozialistische Revolution.

In der Gegenwart ist es den Landwirten verboten, Werkzeuge oder Traktoren aus anderen Ländern zu importieren.

Nur die kommunistische Partei ist dazu befugt. Wenn die Partei kein Futter für die Viehwirtschaft hat, sterben die Schweine oder werden unter dem Gewicht geboren.

Auf diese Weise wurde laut CubaDebate die Produktion in diesem Jahr bisher um fast 60.000 Tonnen reduziert, alles Dank 5-Jahresplan.

Brasilien und Argentinien haben unterdessen den Verkauf von Viehfutter an die Kommunistische Partei ausgesetzt, und zwar weil diese die ausstehenden Rechnungen nicht begleichen konnte. In jedem anderen normalen Staat würden die Viehbauern das Futter selber produzieren, aber Kuba ist nicht normal, sondern der private Vergnügungspark der roten Castro-Dynastie.


Ein kubanischer Bauer ist auf den Staat angewiesen, um seine Schweine füttern zu können.

Er kann kein Futter in Panama kaufen und es auf die Insel bringen oder es von den amerikanischen Bauern kaufen, die es produzieren, obwohl das Embargo es erlauben würde.

All das ist vom kubanischen Staat unter Führung der PCC (Kommunistische Partei Kubas, nach den spanischen Initialen) verboten.

Anstatt Anreize zu geben, die Produktion von Schweinen oder Vögeln oder was auch immer zu steigern, hat der Staat das Jahr mit einer neuen Steuer begonnen.

Zwischen 10 % und 45 % der zusätzlichen Steuer auf persönliche Gewinne müssen von den kubanischen Bauern gezahlt werden. Eine Maßnahme, die die Preise sofort erhöht hat.

Kuba ist ein armes Land, das praktisch nichts hervorbringt, als seine Bürger zu besteuern, als wäre es ein reiches Industrieland.

In diesen Industrieländern gibt es jedoch die Freiheit, Viehfutter zu importieren und zu exportieren und es besteht die Freiheit, um die Preise festzusetzen und zu verkaufen, wie man will, und nicht nur an den Staat.

In Kuba stammen 75 % des Staatshaushalts aus Bürgersteuern, weil die Staatsunternehmen, die dieses Geld theoretisch produzieren sollen, bankrott sind. Und sie geben viel mehr aus als sie erwirtschaften.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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