Freitag, 17. Mai 2019

John McAfee kryptische Tweets lösen Spekulationen aus

John McAfee, ist für Antiviren und exzentrische Auftritte bekannt und so passt eine mysteriöse Meldung die in seinem Auftrag als Kommentar auf Twitter erschien, dass er "dunkel werden" muss.


Nun vermeldete er, dass "Regierungstruppen" ihn suchen.

"Die Entwicklung von Ereignissen hat es für John McAfee erforderlich gemacht, dunkel zu werden", schrieb jemand gestern am Donnerstag in seinem Twitter-Account. "Bitte beachten Sie, dass dieses Konto bis auf Weiteres von Mitarbeitern verwaltet wird." 

Bekannt ist, dass er einige Kommentare bezüglich Kryptowährungen machte, woraufhin das Internal Revenue Service (US-Bundessteuerbehörde) ehemalige Mitarbeiter von McAfees "belästigt" habe mit Fragen. Letzte Woche schrieb McAfee: "Ich erwarte, dass die US-Regierung bald handeln wird, um mich zum Schweigen zu bringen."

Doch Steuerbehörde hatte gar nicht gegen McAfee ermittelt, sondern war an Hintergrundinformationen zu den Kryptowährungen interessiert. Das Justizministerium ließ auf Nachfrage noch gestern verlautbaren, man wisse bezüglich der von McAfee gemachten Umstände nichts über eine Untersuchung.

Er hatte in den vergangenen Jahren einige Kryptowährungen gefördert. Laut McAfee seien die US-Behörden hinter ihm her, weil er die Auslieferung des Finanzmarktes der Bahamas an das US-Finanzministerium zu verhindern sucht. Was auf etwas ähnliches wie Panama Paper hinauslaufen würde.

Allerdings ist auch bekannt, dass, als er das lang gehütete Geheimnis um die Identität des Bitcoin-Schöpfers lüftete, Satoshi Nakamoto darüber sehr wütend reagierte. McAfee trat daraufhin bereits am 23. April von seinem Plan zurück, mehr über die Identität des in den USA lebenden und von vielen tot geglaubte Nakamoto zu veröffentlichen. Der japanische Name ist lediglich ein Pseudonym, hinter dem sich eine Person oder gar Gruppe verbergen könnte. 

Mario Gray, McAfees Anwalt, hatte zu bedenken gegeben, dass die Enthüllung der Identität von 
Satoshi Nakamoto, zu ernsten Problemen führen könnte, die seinen Mandanten dazu zwingen werden sich "an vielen Fronten verteidigen zu müssen". Der auf den Bahamas liebende McAfee äußerte die Befürchtung, dass die Offenlegung der Identität als Grund dienen könnte, dass er selbst an die USA ausgeliefert werden könnte.


Gewiss sieht sich McAfee als eine Art Anarchist, allerdings hat er sehr zwielichtige Verbindungen. Er war in Belize in einem Mord verwickelt. Er ließ sich in den vergangenen Jahren für die Werbung von Kryptowährungen bezahlen. Die bekannte gleichnamige Softwarefirma McAfee Associates wurde von ihm 1987 gegründete, wechselte inzwischen allerdings mehrmals den Besitzer. Er selbst scheiterte mit dem Versuch US-Präsident zu werden.

Hinter dem Pseudonym Nakamoto muss sich ein beträchtliches Vermögen verstecken, es wird auf eine Million Bitcoin geschätzt, was rund 5,6 Milliarden US-Dollar entspricht. Da dieses Vermögen seit 10 Jahren nicht mehr bewegt wurden, vermuteten viele, dass Nakamoto tot ist - was auch durch eine Klage bezüglich des Nachlasses eines Mannes aus Florida gestützt wird, der behauptet, er habe bei der Erfindung von Bitcoin mitgewirkt.

Theorien über Nakamoto kursieren seit Jahren. Die New York Times und New Yorker haben beide versucht, die Person oder die Personen hinter dem Pseudonym zu finden. In einer Titelgeschichte von 2014 identifizierte Newsweek den echten Nakamoto als kalifornischen Physiker, der den Bericht ablehnte. Der australische Unternehmer Craig Wright hatte in einem Blogbeitrag 2016 und in Interviews mit drei Medien erklärt, er sei Nakamoto. Dies wurde jedoch von John McAfee bestritten.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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