Montag, 27. Mai 2019

Haben Sie Immobilien in Deutschland? Dann Vorsicht!

Jüngst kamen vermehrte Vorstöße, insbesondere von der an das Verprassen des Volksvermögens gewöhnten SPD, Immobilienbesitzer zu enteignen. Das sind keine Randgruppenkommentare aus den Reihen der bolschewistischen JUSOS, sondern kalkulierte Politik, die als Jugendbewegung inszeniert wird. Es besteht eine reale Gefahr, die in Deutschland wiederkehrend verwendet wurde.

Rund 65 % des Vermögens befindet sich in Immobilien angelegt. 

Die Vermögensverteilung hingegen sieht so aus, dass 40 % deutscher Haushalte nahezu kein Vermögen haben. Die Reichsten 10 % der Haushalte haben im Durchschnitt 1,4 Millionen Euro.

Es spielt hier keine Rolle, ob von Mittelstand oder die Oberklasse geredet wird, Vermögensanlagen sind mehr oder weniger gleich verteilt. Zwei Drittel ist in Immobilien angelegt, lediglich ein Viertel des Vermögens in Spareinlagen, Aktien, Staatsanleihen etc.

Damit stellen Immobilien für die meisten Haushalte ein „Klumpenrisiko“ dar – d. h., der Großteil des Vermögens ist in nur einer Vermögensklasse angelegt. Klumpenrisiken sind jedoch in Bezug auf eine kommende Krise sehr riskant und das Gegenteil einer Krisenvorsorge, die auf einer breiten Streuung beruht. Das zeigt Ihnen weiterhin deutlich, dass, wenn in einer neuen Finanzkrise große Mengen Geld vom
Staat benötigt werden, er dieses vor allem über die Besteuerung von Immobilienvermögen bekommen kann, weil nur hier das große Vermögen der Deutschen investiert ist. Hier ist am meisten zu holen und es betrifft lediglich eine Minderheit, da nur gut 40 Prozent der Haushalte in
Deutschland überhaupt über Grundstücke und andere Immobilien verfügen.


Solche Belastungen von Immobilienvermögen hat es schon mehrfach in unserer Geschichte gegeben.
Die letzten beiden Male nach der Hyperinflation 1923 und dem Lastenausgleich nach dem Zweiten Weltkrieg.

Das ist der Grund, warum ich Ihnen – außer dem bezahlten Eigenheim – dazu rate, sich nicht weiter in Immobilien zu engagieren. Immobilien als Klumpenrisiko sind eine Falle, die bei der nächsten Finanzkrise zuschnappen wird. Dann werden nicht nur die Preise kräftig fallen, sondern auch der Staat wird über Immobilienabgaben auf das Vermögen direkt zugreifen.

Schon im Jahr 2013 hat der Internationale Währungsfonds (IWF) in einer Studie vorgeschlagen, Vermögen, und dabei vor allem Immobilienvermögen, mit einer Abgabe von 10 Prozent zu belasten. Wenn es nur einmal Abgaben auf Immobilien geben wird, dann werden diese über einen langen Zeitraum, aus Angst vor weiteren Abgaben, unverkäuflich sein. Ein Entkommen aus der Falle ist dann nicht mehr möglich und man bleibt dem beliebigen Zugriff des Staates dauerhaft ausgesetzt. Viel besser ist es, wenn Sie Ihr Vermögen flexibel anlegen und breit über verschiedene Vermögensklassen verteilen. Diese Strategie hat sich bisher in allen Krisen als vorteilhaft erwiesen.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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