Freitag, 12. April 2019

Kuba: Castro-Enkelin vermietet Luxusvilla für 650 US-Dollar die Nacht

Mariela Castro Espín, in Hamburg 2010
Gerade wird das kubanische Volk auf eine Sonderperiode bezüglich der Grundnahrungsmittel eingestimmt. Das meint im karibischen Gulag, dass alles, von dem es bisher zu wenig gab, noch weniger zur Verfügung stehen wird. Doch die rote Elite des Arbeiter- und Bauernparadieses lebt weiterhin in Saus und Braus.

Vilma Rodríguez, die Castro-Enkelin, vermietet eine Villa im exklusiven Viertel Miramar, in Havanna, für 650 (gewiss verhasste) Yankee Dollar pro Nacht. Das entspricht rund zwei Jahresgehälter eines kubanischen Facharbeiters. Sie besitzt weiter Immobilien, die in der kubanischen Hauptstadt vermietet werden, und bietet vom Jacuzzi-Service bis hin zu hochwertigen Baumwollbettwäsche und Handtüchern, auch Luxusgüter aus dem (ebenfalls verhassten) kapitalistischen Ausland des Klassenfeindes, oder Prostituierte an.

Ein Bericht auf der Website Cibercuba berichtete über die Geschäfte der roten Enkelin. Das Haus von Vilma Rodríguez befindet sich in der 20. Straße und der 7. Straße in der Nachbarschaft von Miramar. Ihr Vater ist der berüchtigte Brigadegeneral Luis Alberto Rodríguez López-Callejas, Direktor des millionenschweren Staatsmonopols GAESA. Die Mutter, Deborah Castro Espín war mit Diktator Rául Castro verheiratet.

Die Kommunistin selbst ist sich jedoch zu Schade für den Socialismo Tropical und zog die Kapitalinskys in Panama vor.  Übrigens, 41 Kinder der ranghöchsten kubanischen Politiker leben in Europa. Die Immobilien bieten alles, wovon ein durchschnittlicher Kubaner nicht einmal weis, das es existiert. Doch um die Identität der Besitzerin wird genauso ein Geheimnis gemacht, wie um die Mieter der Luxusunterkünfte, die nur westlichen betuchten Politikern und Geschäftsleuten aus Europa, Nordamerika und Asien zur Verfügung stehen und können weder bei www.elcocinerocuba.com oder auf TripAdvisor gefunden werden.

Die Besitzerin selbst wurde noch nie in diesen Immobilen gesehen und die dort beschäftigten Angestellten schweigen wie ein Grab, und scheinen handverlesen. Doch es wurde bekannt, dass die Führung der kubanischen Luxusimmobilien durch Mariela Castro Espín, die Tante der Besitzerin, geleitet wird. Sie ist natürlich Mitglied der kommunistischen Partei Kubas, und was den deutschen Neu Rechten besonders aufmuntern wird, weil er glaubt, dass Kuba ein patriotisches Land und dem Merkel-Gedöns eine Alternative sei, sie ist die Chefaktivistin der LGBT Bewegung im kubanischen Parlament. (Das Foto oben zeigt sie während des Christopher Street Day in Hamburg 2010.) Sie gehört zum vertrauten Freundeskreis der Creme de la Creme der deutschen rot-rot-grünen Politik.

Übrigens handelt es sich bei allen Immobilien um Objekte der castrischen Enteignungen, nach der Revolution, die früheren Besitzer wurde alle ermordet. 

Doch auch sonst gilt zweierlei Recht für die rote Elite, im Land der ewigen sozialistischen Revolution. Artikel 44 der Resolution 54/14 des Institut für physikalische Planung verbietet die Errichtung von privaten Swimmingpools, unter Verweis auf die Rationierung von Trinkwasser in der kubanischen Hauptstadt, dies gilt nicht für Mariela Castro Espín.

Jeder sollte erkennen, dass Kommunismus bedeutet, dass eine kriminelle Bande ein ganzes Land plündert und den Kuchen unter sich aufteilt, während der Rest des Volkes in einer ewigen Misere lebt und mit Ideologie vertröstet wird. Und da, wo die Ideologie ihren Zauber verliert, setzt eine brutale Unterdrückung ein.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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