Donnerstag, 18. April 2019

EU schenkt Kuba 61,5 Mio Euro

Der Wohlstand ist offenbar ausgebrochen, doch vom Steuerzahler nicht bemerkt worden. Nur wenige Tage nachdem Diktator Raul Castro (auf Kuba ist ein Präsident an die Weisungen des Vorsitzenden der kommunistischen Partei gebunden) eine neue Sonderperiode ankündigte, bewilligt die Europäische Union schlappe 61,5 Millionen Euro, um der stalinistischen Despotie hilfreich unter die Arme zu greifen. 

Man beachte insbesondere den heuchlerischen Umgang bezüglich Venezuela, offenbar wurde Maduro lediglich fallengelassen, weil zu viele negativen Berichte der Öffentlichkeit zu Ohren kamen. Wer war aber die treibende Kraft hinter Hugo Chavez und ist es immer noch bei Nicolas Maduro? Eben, selbiges Kuba das für seine Schweinereien aus dem Steuertopf der Europäer belohnt wird.

Die Vertreter der EU besiegelten den Pakt mit der roten Diktatur vergangenen Dienstag, 16. April, in Havanna. Das  Finanzierungsabkommen sieht die Bezuschussung  mehrerer Kooperationsprojekte vor, die zwischen EU und Kuba bestehen. Darunter befindet sich zum Beispiel auch die Bekämpfung des Klimawandels. Wozu eigentlich? Kuba hat doch gar keine Industrie. Eben, während man nämlich in Europa die Wirtschaft abbaut, baut man sie im Arbeiter- und Bauernparadies auf. Selbstverständlich ist hier Bekämpfung des Klimawandels lediglich als Chiffre zu verstehen, für wir finanzieren Diktaturen. Auch finanziert werden Projekte zum Kulturaustausch Import der großen Errungenschaften einer stalinistischen Karibiktyrannei.

Das ist nicht nur so daher gesagt, sondern der Vertreter der EU, Stefano Manservisi (Generaldirektor für Zusammenarbeit und Entwicklung der Europäischen Kommission), der den Pakt unterschrieb, wurde von Parteiorgan der kommunistischen Partei Kubas, die Granma, bereits bezüglich seines Besuches der Insel im  Mai 2018 zitiert, wie bedeutsam es für ihn sei, dass seine Präsenz die Anerkennung der kubanischen Führung fördert. Id est: Brüssel ist eifrig bemüht marxistische Diktaturen zu fördern.

Granma skizziert den Plan mit der EU, wobei sie Manservisi zitieren:
"Unsere neuen Initiativen konzentrieren sich auf eine Konzeption, die über das Konzept von Spender und Empfänger hinausgeht", fügte er hinzu und stellte fest, dass "Vorschläge gemeinsame Arbeit widerspiegeln, eine Agenda für alle."

Übersetzung aus dem Neu-Idiotischen:

Spender ist Europäische Union europäische Steuerzahler, und Empfänger eine marxistische Diktatur. Doch damit nicht genug, bei ihrer Kooperation mit einem Staat, der seinem Volk jegliches Menschenrecht verweigert und nach belieben foltert und mordet, sollen neue Ufer erklommen werden: eine gemeinsame Agenda! Es ist ja wohl klar, welche Vorstellungen da in Brüssel kultiviert werden. Und das ist der Grund warum Granma dem Artikel die Überschrift gab: Kuba zeigt, dass Wirtschaftswachstum und Gleichstellung nicht unvereinbar sind. Nee, schon klar Genossen. Nur das diese Art von Wirtschaft auf ziemlich seltsamen Vorstellungen des Wachstums aufbaut. Der größte Wirtschaftszweig Kubas ist nämlich der Empfang von Geld der Kubaner im Ausland, die an Angehörige Geld senden. Und genau das will auch die Regierung Kubas haben und saugt sich in der üblichen parasitären Weise an Europa fest, wie vorher an Venezuela.

Die Kubaner wissen auch, dass sie die Brüssler Idioten in der Tasche haben und gaben der Unterzeichnung des Paktes keine große Aufmerksamkeit. Sie schickten zur Unterzeichnung lediglich die stellvertretende Ministerin für Außenhandel und Auslandsinvestitionen, Ileana Núñez.

Die EU, da gerade in Spendierlaune, zahlte weiterhin 15 Millionen Euro für den 500. Jahrestag der Gründung der Stadt Havanna, mit der Ansicht die "Identität zu fördern, die die Völker vereint und Frieden sucht", nennt sich Projekt Transcultura. Auf die Idee ein Projekt für Rechte des tyrannisierten Volkes zu fördern kam man freilich nicht.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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