Dienstag, 12. März 2019

Wie kann ich das Wirken der 5. Kolonne erkennen?

Es gibt einige simple Anzeichen dafür, wie man Politiker der 5. Kolonne erkennen kann, die versuchen eine Regierung zu sabotieren ohne das sie als Feindagent erkannt werden.

Der Zweck dieses Papiers ist es, die einfache Sabotage zu charakterisieren, ihre möglichen Auswirkungen zu skizzieren und Hinweise bezüglich Anstiftung und Ausführung zu geben.

Die Sabotage variiert stark und kann hochpräparierte  Spezialisten erfordern, bis hin zu unzähligen einfachen Handlungen, die keine besondere Ausbildung erfordern. Hier befassen wir uns mit Letzteren, weil dies am leichtesten zu erkennen ist. Einfache Sabotage erfordert kein speziell vorbereitetes Training oder Ausrüstungen. Diese Taktik kann ohne großen Aufwand sofort angewendet werden und als individuelle Handlung, oder mit und ohne aktive Verbindungen mit einer organisierten Gruppe erfolgen; und es wird so ausgeführt, dass eine minimale Gefahr für Verletzungen, Entdeckung und Repressalien besteht.

Sie basiert auf universellen Möglichkeiten, fehlerhafte Entscheidungen zu treffen, eine nicht kooperative Haltung einzunehmen und andere zu veranlassen, diesem Beispiel zu folgen. Was dann nach Systemversagen aussieht, tatsächlich jedoch eine aktiv herbeigeführte Sabotage des Systems ist. Eine nicht kooperative Haltung kann nichts anderes bedeuten als die Schaffung einer unangenehmen Situation, es kann nach einem persönlichen Disput aussehen, der in die Plenarsäle hineingetragen wird, oder es kann einfach nach einem dummen Politiker aussehen, was unverfänglich wirkt.


Diese Art von Aktivität, die manchmal als "menschliches Element" bezeichnet wird, ist häufig selbst unter normalen Bedingungen für Unfälle, Verzögerungen und allgemeine Behinderungen verantwortlich. Der potenzielle Saboteur wird zuerst untersuchen, welche Arten von Fehlentscheidungen und Operationen normalerweise in dieser Art von Umfeld (hier Politik) vorkommen, und wird dann eine Taktik zur Umsetzung der Sabotage ausarbeiten, um den potenziellen Schaden zu vergrößern und natürlich ein Alibi präparieren.

In ganz Europa tritt eine subtile Sabotage auf, die eine wachsende Effizienz aufweist und dabei ihre Manifestation immer besser tarnen. Am schwersten für den Normalbürger zu erkennen sind, die schwer verständlichen Manipulationen des freien Marktes, die dann zum Fehler des Kapitalismus, Systemversagen abgetan werden, weil sie einfach auf Abläufen beruhen, die der normale Bürger nicht verifizieren kann.  

Einfache Sabotageakte, multiplizieren sich mit Tausenden anderen individuell handelnden zu einer enormen Gefahr und können eine effektive Waffe zur Destabilisierung von Staat und Gesellschaft sein. Die meist verbreitetste Tarnung dieser Sabotage ist es mögliche Kritiker als Verschwörungstheoretiker abzutun, bzw. möglichst im Vorfeld ein Narrativ in Umlauf zu setzen, die die Schuld anderen anlastet. Auf diese Weise präsentiert sich der tatsächliche Saboteur sogar als umsichtiger Politiker, der vor dem Problem gewarnt habe.

Unter finanziellen Anreizen kann ein brauchbarer Saboteur seine Ambitionen erweiternden und Sabotage in größeren Maßstäben organisieren, was unter dem Aufbau eines Netzwerkes von Helfern geschieht. 

Um die Drahtzieher dieses Treibens zu identifizieren, gilt es wie immer den altbekannten Punkten folgen:

  1. Wem nutzt es?
  2. Folge dem Geld
Permanente Sabotage wirkt sich auf das Volk demoralisierend aus, insbesondere wenn sie nicht wissen was vor sich geht.

Ein geschicktes Sabotagenetzwerk kann bereits im Vorfeld Narrative in die Welt setzen, die die Schuld am bevorstehenden Sabotageakt dem politischen Gegner anlastet. Der eigentliche Akt wird in großen Teilen der Bevölkerung als Beweis des Narrativs bewertet und kann sogar bewirken, dass die Öffentlichkeit den tatsächlichen Feind unterstützt. In vielfacher weise lässt sich sogar, die Massen der Öffentlichkeit in eine bestimmte Richtung lenken oder dazu führen, dass die Öffentlichkeit Partei für den tatsächlichen Feind ergreift. 

Die Masse der Saboteure als Fußvolk ist ohne finanzielle Anreize, einfach auf Basis von Ideologie. Der gewöhnliche Bürger hat für gewöhnlich kein unmittelbares persönliches Motiv, einfache Sabotage zu begehen. Stattdessen muss er den indirekten persönlichen Gewinn erhoffen können, oder eine spätere Belohnung in Aussicht gestellt bekommen. Die Gewinne sollten so spezifisch wie möglich gemacht werden: Einfache Sabotage wird den Tag beschleunigen, an dem eine Person X und ihre Kumpane vertrieben werden, wenn angeblich besonders abscheuliche Verfügungen und Beschränkungen abgeschafft werden, wenn Lebensmittel ankommen ... Abstrakte Verbalisierungen über persönliche Freiheit, Pressefreiheit usw. werden hingegen einen ideologisch gesteuerten Saboteur wenig beeindrucken. In vielen Teilen der breiten Masse werden Dinge wie Freiheit nicht einmal richtig verstanden.


Da die Wirkung seiner eigenen Handlungen begrenzt ist, kann der Saboteur entmutigt werden, wenn er nicht der Meinung ist, er sei Mitglied einer großen, wenn auch unsichtbaren Gruppe von Saboteuren (oder Massenbewegung), die gegen den vermeintlichen Feind agieren. Dies kann indirekt vermittelt werden: Vorschläge, die er liest und hört, können Beobachtungen einschließen, dass eine bestimmte Technik in diesem oder jenem Bezirk erfolgreich war. Selbst wenn die Technik nicht auf seine Umgebung anwendbar ist, wird der Erfolg eines anderen dazu ermutigen, ähnliche Maßnahmen zu ergreifen. Schätzungen des Anteils der Bevölkerung, der an Sabotage beteiligt ist, können verbreitet werden. 

Wichtiger als das zuvor Erwähnte ist, die Schaffung einer Situation, in der der Durchschnittsbürger ein Verantwortungsgefühl erlangt und beginnt, andere zur Sabotage zu erziehen.

Der Saboteur sollte unter den gegebenen Umständen darauf hingewiesen werden, dass er in Notwehr gegen den Feind handelt oder sich für andere Zerstörungsaktionen gegen den Feind rächt. Bei der Präsentation von Vorschlägen für eine einfache Sabotage wird ein gewisser Humor die Anspannung der Angst lindern.

Die Menge der vom Saboteur ausgeübten Aktivitäten wird nicht nur von der Anzahl der Gelegenheiten, die er sieht, sondern auch von der Menge der Gefahr, die er empfindet, bestimmt. Dazu zählt auch das offen legen der Verbindungen seines Idoles zum Feind.

Der Saboteur wird versuchen, das System genau da zu beschädigen, die von einer Masse der Öffentlichkeit am dringendsten benötigt wird. Dies wird die Enttäuschung vom System potenzieren. 

Im Vorfeld einer militärischen Invasion wird die 5. Kolonne immer die Industrie angreifen. Die Spionageabwehr schwächen oder möglichst ausschalten (Angriffe auf den Geheimdienst oder mindestens infrage stellen), Justiz und Polizei überlasten. Zerstörung der Wehrkraft. Medien lenken die Öffentlichkeit auf unwichtige Themen.

Politiker der 5. Kolonne werden immer nebensächliche Aufträge zur Chefsache erklären und dafür sorgen, dass wichtige Aufgaben an unqualifizierte Personen verteilt werden, die zwangsläufig scheitern müssen. Der eigentliche Saboteur wird dann immer alle Aufgaben meisterhaft lösen, andere hingegen versagen und die Öffentlichkeit konzentriert sich nur auf diese und wird vom Täter abgelenkt.

Um die Moral der Öffentlichkeit zu senken, werden unverdiente Beförderungen an ineffiziente Personen verteilt. Immer mehr unnötige Konferenzen werden das System verlangsamen, insbesondere bei Notsituationen die Eile erfordern. Immer mehr Bürokratie verlangsamt das System und eine Freigabe unsinniger Projekte verschwendet anderswo dringend benötigte Ressourcen. 




Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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