Dienstag, 5. März 2019

Kuba verdoppelt die Verfolgung von Wutbürgern

Die Protestbewegung der Damen in Weiß setzt sich für die Freilassung politischer Gefangener ein und wird konsequent von Polizei und Geheimdienst der kubanischen Diktatur verfolgt.

In Kuba hat sich der Monatsdurchschnitt willkürlicher Festnahmen, im vergangenen Februar verdoppelt. Die in Madrid ansässige Observatorio Cubano de Derechos Humanos (OCDH), sprechen von mindestens 405 Festnahmen. 

Die Verfolgung durch die kommunistische Diktatur Kubas beschränkte sich nicht auf Verhaftungen, Beschlagnahmungen von Arbeitsmitteln, Geldbußen, Verlust der Wohnung und Folter gegen kubanische Bürger, sondern es kam auch zur Verhaftung von unabhängigen Wahlbeobachter, bezüglich des Referendums zur Verfassungsänderung.

Die am stärksten betroffenen Provinzen waren Santiago de Cuba, Havanna und Matanzas, nach Angaben des OCDH.

Alejandro González Raga, Exekutivdirektor der OCDH, beschuldigte das Miguel Díaz-Canel-Regime für die zunehmende Repression gegen unabhängige Aktivisten. 

"Fast ein Jahr nach seiner Ernennung zum Landesoberhaupt wird die Belagerung der Zivilgesellschaft aufrechterhalten. Was während des Verfassungsreferendums passiert ist, zeigt, dass sich die Regierung Kubas angesichts der rebellischen Äußerungen und der Unzufriedenheit über die Wirtschaftslage für eine Verschärfung der Repression und nicht für die Reformen entscheidet. Die Welle der Polizeiaufrufe auch nach dem Referendum bekräftigt die Unterdrückungslinie der Regierung und zeigt Havannas Besorgnis über die tatsächlichen Ergebnisse der Verfassungskonsultation", fügte González Raga hinzu.

Die Patriotische Union Kubas (UNPACU), Damen in Weiß, das Vereinigtes Antitotalitäre Forum, die kubanische Stiftung für LGBTI-Rechte, die Bürgerbewegung SomoMás (Wir sind mehr), waren unter anderem die am stärksten belästigten unabhängigen Organisationen, so die Beobachtungsstelle.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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