Donnerstag, 7. März 2019

Kuba: Der parasitäre Charakter des Marxismus

Die USA will doch bloß das Öl aus Venezuela.
So wie sich die lustige sozialistische Karibik-Despotie einst parasitär von der Sowjetunion und DDR nährte, saugten sie seit Hugo Chavez das Blut aus Venezuela.

Das die kubanische Diktatur nicht zusammenbrach, vor Hugo Chavez, verdankten die Castros einzig und allein den kubanischen Migranten. 50,8% der sozialistischen Ökonomie bestand aus Geldüberweisungen von Familienangehörigen aus dem Ausland, an ihre Angehörigen.

Die jüngsten von der USA verhängten Sanktionen, verschärft die Situation im socialismo tropical, die von ihrem Wirtsvolk abhing. Der Handelsaustausch zwischen Kuba und Venezuela ging daher um 74% zurück.

Nach den Prognosen der Havana Consulting Group mit Sitz in Miami sank das entsprechende Geschäftsvolumen von 8,5 Milliarden Dollar im Jahr 2012 auf heute 2 Milliarden.

Neben dem Mangel an venezolanischen Brennstoffen führte "das Scheitern der von Raúl Castro durchgeführten Wirtschaftsreformen", so Emilio Morales, Präsident der Havana Consulting Group für Efe, dazu, dass auch die kubanische lokale Produktion einbrach.

2018 musste die Insel, deren wichtigsten Exportgüter Zucker und Tabak sind, tatsächlich
 Zucker aus Frankreich importieren. Es lebe der Sozialismus! Entgegen den Vorhersagen von Fidel Castro, dass Kuba eine Zuckermacht sein würde, verlor es nach 60 Jahren der Revolution die Fähigkeit, sich selbst zu versorgen.

Dies ist jedoch nicht nur auf Raúl Castro zurückzuführen. Im Jahr 2002 gab Fidel Castro selbst den Befehl, das Zuckerministerium und mehr als fünfzig Zuckermühlen zu schließen.

Dabei geht es nicht um das Versagen des einen oder anderen sozialistischen Führers, die sich immer als ein Visionär selbst sehen (tatsächlich allerdings einfach nichts von Wirtschaft verstehen), sondern um ein System, das die Zentralisierung fördert, also das Monopol und den völligen Mangel an Wettbewerb. Der marxistische Ökonom verweist grundsätzlich auf die negativen Tendenzen des Kapitalismus und macht Monopole für die schlechten Lebensumstände des Proletariats verantwortlich. Tatsächlich lebt das sozialistische Proletariat dann genau in diesem von den Marxisten aufgezeichneten Grauen, weil die sozialistische Ökonomie keine Alternative zum Kapitalismus ist, sondern eben ein einziges Staatliches Monopol auf alles erhebt: Also genau das Heraufbeschwört und Maximiert, weswegen er behauptet, dass der Kapitalismus schlecht sei.

Ein marxistischer Ökonom baut immer das auf, wovor er nützlichen Idioten verspricht sie zu beschützen. Auch das Wirtschaftsprogramm der Castros, basiert auf dem weltfremden Glauben, die kubanische Wirtschaft kann florieren, nicht weil diese dazu in der Lage ist, sondern weil es befohlen wurde.

In einer Rede 1969 vor Studenten der Agronomie kündigte Fidel Castro an:
"Wenn wir bei 9.999.999 Tonnen bleiben würden, wäre das eine große Anstrengung, sehr verdienstvoll und alles, was sie wünschen. Aber wir müssen wirklich im Voraus sagen, dass es eine moralische Niederlage wäre. Weil wir uns nicht mit halben Siegen zufrieden geben (...) Es wäre eine Niederlage, kein Sieg. Weil das Problem der 10 Millionen zu etwas mehr als zu Tonnen wurde, ebenso wurde es zu etwas mehr als Wirtschaft: Es wurde zu einem Test, es wurde zu einer moralischen Angelegenheit für dieses Land!"

Die Niederlage kam. Noch zu Lebzeiten schloss Fidel Castro die Mühlen. Nun wurde Kuba nicht nur nicht zu einem Zuckerreich, sondern ist auch nicht in der Lage, seine eigenen Leute zu ernähren.

Um zu überleben, hat das kubanische Regime bisher eine parasitäre Natur angenommen, bei der es einen Wirt sucht, von dem es sich ernähren kann. Das kubanische Regime hat Venezuela wie die Sowjetunion und DDR parasitiert, und fürchtet nun den Sturz Maduros.

Von Beginn der Revolution von Castro an, zusammen mit dem Gewehr von Che Guevara, war Kuba von den von der Sowjetunion garantierten Subventionen abhängig.

Als die Berliner Mauer fiel und der eiserne Vorhang, der den sozialistischen Block von der freien Welt trennte, demontiert wurde, begann Kuba seine "besondere Periode", in der Fidel den Befehl gab, das Land zu reinigen, um seine Wirtschaft zugunsten der Industrie neu zu organisieren. Was zu Nahrungsmittelknappheit und dann zu einer Migrationskrise führte, weil die Provinzbewohner zu Binnenflüchtlingen wurden, die eine Genehmigung zum Umzug in andere Provinzen benötigten.

Mit dem Fall des Sozialismus des 21. Jahrhunderts, einem Prozess, der mit dem Tod von Fidel Castro begann, die Verhaftung von Lula Da Silva fortsetzte und nun mit dem bevorstehenden Untergang von Nicolás Maduro bestätigt wird, braucht Kuba einen neuen Wohltäter, um das sozialistische Modell weiterzuführen, denn Sozialismus funktioniert nicht ohne Wirt. Aufgrund seiner strategischen Bedeutung vor der Haustür der USA hofft Kuba offenbar wieder auf RuSSland.

RuSSland liefert gegenwärtig das Öl, welches Venezuela derzeit nicht kann, aufgrund des US-Embargos. Ebenso zog das Hauptquartier der venezolanischen staatlichen Ölfirma PDVSA nach Moskau, nachdem Portugal (wo das Büro zuvor in Lissabon war) Juan Guaidó als Präsidenten von Venezuela anerkannte.

Die Havana Consulting Group stellt fest:
"Wenn die kubanische Wirtschaft nicht zusammengebrochen ist, ist es dem kubanischen Exilanten zu verdanken"

Wegen des Mangels an freien Unternehmen, der "Nichtanerkennung von Privateigentum, der Verbreitung des vor 60 Jahren bestehenden Monopols und des Mangels an Investitionsmöglichkeiten und der Vermarktung von Gütern und Dienstleistungen, die Kubaner besitzen", unterdrückt die Diktatur alle grundsätzlichen Wirtschaftsreformen. Zwar wird immer bei jeder Propaganda des Regime betont, dass eine blühende Zukunft bevorstehe, doch erreicht man diese nie, weil die Regierung auf ihrem Monopol besteht und Angst vor ökonomischer Konkurrenz hat.

Schließlich geben sie bekannt, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) "eine dauerhafte Rezession verbirgt" und in den letzten fünf Jahren nach offiziellen Angaben auf 1,4% gefallen ist.

Um diesem Effekt entgegenzuwirken, schlagen sie den Exilkubanern Zugang zu Investitionen in Kuba vor. Da sie sagen, "wenn die kubanische Wirtschaft nicht zusammengebrochen ist, ist es dem kubanischen Exil zu verdanken", das rund 7 Milliarden Dollar pro Jahr ins Land bringt.

Diese Mittel machen 50,8% des gesamten Jahreseinkommens auf der Insel aus, aufgebracht von nur 2,2 Millionen Kubanern, die im Exil leben, davon 90% im Staat von Florida in den USA.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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