Montag, 18. März 2019

Der marxistische Staat und der Kampf der Reaktion

Faschismus bedeutet in erster Linie den Aufbau des totalitären Staates, dass unsere zeitgenössische Propagandamaschinerie dazu neigt, sich bezüglich ihrer Absichten zu tarnen, sich gar liberal gibt und inzwischen zwischen dem guten und bösen Faschismus unterscheidet, in dem man die Qualifizierung einzig auf verwendete Symbole reduziert, ist dabei Teil der Umerziehung, sodass die Bevölkerung ihr Gefängnis selbst mit aufbaut und als erstrebenswerte sozialistische Utopie verklärt.


Der faschistische Staat


Der marxistische Staat ist keine Ausnahme, sondern die fortschreitende Maximierung des uniformen Menschen, zum identischen Kollektiv-Bastard. Die größte Täuschung ist dabei, dass sich der Faschist als Anti-Faschist tarnt und unter dem Deckmantel des Kampfes gegen Rechts, die Demokratie abschafft. Dabei kann man rückblickend über die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland, der letzten Jahre, sehr genau erkennen, dass es einen Zusammenhang gibt, zwischen Muselschwemme, Destabilisierung, Russophilie, DDR-Apparatschiks und gewissen westdeutschen Eliten. Weder islamische Staaten, noch RuSSland oder die DDR sind/waren freiheitlich-demokratisch und bei genaueren Hinsehen waren es die westdeutschen Eliten, die sich, seit Gründung der BRD, gegen den zweiten Versuch auf deutschem Boden eine Demokratie zu installieren verschworen, auch nicht. Diese Ménage Misérable hat demzufolge mit Sicherheit nicht die Absicht, ein neues, modernes, demokratisches und freies Deutschland, geschweige denn Europa zu schaffen.


Die Achsenmächte


Beim Kampf gegen Rechts geht es demzufolge in erster Linie darum, einen Angriff gegen die Grundrechte des Individuums und die Verfassung zu führen. Obwohl, im Bezug auf die Zukunft Deutschlands, wohl jede Hoffnung vergeblich sein dürfte, ist es dennoch positiv zu betrachten, dass die Säule Frankreich in der Achse Paris-Berlin-Moskau-Teheran stark wankt und die berechtigte Hoffnung besteht, dass die Gelben Westen tatsächlich diesen Macron stürzen können (auf welche Weise ist da egal). Sofern sie sich gegen eine Unterwanderung durch Kremltrolle schützen können, auf der Führungsebene.

Fällt Frankreich, so ist Deutschland weitgehend isoliert (dank der Polen) und die Träumerei unserer Achsenmächte, vom europäischen Supperstaat, entwickelt sich zum Albtraum, sowohl für seine Eliten als auch dem deutschen Volk als Kollateralschaden. Wenn die Idee eines Rumpfeuropas durch geboxt werden sollte, dann dürfte das mit enormen Unterdrückungsmaßnahmen und vermehrter Ausbeutung des deutschen Volkes zu tun haben, weil die möglichen verbleibenden EU-Staaten finanziell abhängig von Deutschland sind und diese Abhängigkeit aufrechterhalten werden muss. Auch Russland und Iran können Deutschland nicht in wirtschaftlicher Hinsicht unterstützen, schon weil die deutsche Industrie selber bereits flüchtet. Außerdem kann dieses isolierte Deutschland wirtschaftlich von den pro-westlichen Kräften sehr schnell zerstört werden oder sogar von Frankreich und Polen überrannt werden, vermutlich sogar ohne Beteiligung von Großbritannien und USA. 

Jegliche Annäherung an die Achsenmächte Russland und Iran dürfte den Grad der Ausbeutung und Unterdrückung, in Deutschland, immer weiter anziehen und schließlich sogar russische Verhältnisse hinter sich lassen. Wie Gerhard Schröders Aufruf sich von den USA ab- und der Volksrepublik China zu zuwenden (übrigens tat dies auch der Attentäter von Neu Seeland) vermuten lässt, einer roten Diktatur, die ein landesweites System von Konzentrationslagern betreibt, über dem jedes seiner Tore Hammer und Sichel angebracht wurden.


Systemmarxisten


Es geht diesen Leuten in keiner Weise um ein gutes Links gegen die bösen Rechten, es geht, um die Sicherung ihrer totalitären Macht unter Beihilfe marxistischer Ideologie um ihren nützlichen Idioten das Hirn zu waschen. Nun haben sie Angst, dass die Gelbwesten aus Frankreich herüberschwappen könnten, so wie sie es bereits in Russland schafften. Und schon eilen die Systemmarxisten, wie Wagenknecht, herbei, um die Gelb Westen Proteste frühzeitig zur Scheinalternative umzufunktionieren. Man stelle sich vor, dass es eine Gelb Westen Bewegung bereits in Venezuela gibt, die Nicolas Maduro unterstützt. Damit stehen diese Gelbwesten aus Venezuela und Deutschland zum völligen Gegenteil dessen, wofür in Frankreich und RuSSland gekämpft wird. Da das deutsche Volk aber offenbar an genetisch bedingter Dummheit leidet, werden sie sich auch aus eigenem Antrieb nie befreien können und sind verdammt dazu konsequent auf Scheinalternativen hereinzufallen.


Aktion erzeugt Reaktion


Auf eine Aktion erfolgt eine Reaktion, die sich an Hand der Faktenlage orientiert und herausbildet. Dies ist ein simpler Tatbestand und dem Marxisten auch bewusst. Aus diesem Grund fälscht er die Faktenlage (oder ignoriert diese komplett), die er der Öffentlichkeit zugänglich macht und bringt mögliche Reaktionen frühzeitig unter Kontrolle durch Unterwanderung oder gründet diese sogar selbst. Immer mit der Absicht die Reaktion davon abzuhalten das Richtige zu tun und eine Gefahr für den Totalitarismus zu werden.

Der ureigenste Drang des Menschen bestand nie darin, den Marxismus zu erreichen, sondern Freiheit, womit die menschliche Natur zum fundamentalen Feind des Totalstaatlers und seiner Gier nach Macht wird. Alle Revolutionen hatten zumindest als Ausgangspunkt entweder die Freiheit zu erlangen oder diese abzuschaffen und einen totalitären Staat aufzubauen. Das sind die pursten Motivationen, alle anderen Gründe sind dabei als nebensächlich zu betrachten.


Dynamik des Totalitarismus


Wie Bertrand de Jouvenel darstellte, hat das Volk eigentlich, seit bestehen der staatsbildenden Gesellschaft, versucht, der Regierung Grenzen aufzuerlegen, um sich dem totalitären Staat zu widersetzen. (Vgl.: Bertrand de Jouvenel Du Pouvoir – Histoire naturelle de sa croissance, Genève, éditions du cheval ailé, 1945) Fehlt dieser Widerstand (Reaktion) jedoch, ist der fortschreitende Aufbau des Totalitarismus unabänderlich. Die Ausschaltung der Reaktion ist daher sehr wichtig.

Die Totalitären haben zum Erreichen ihres Zieles ein ständig perfider werdendes System aus Intellektuellen und Scheinalternativen entwickelt, die jegliche Reaktion verpuffen lassen sollen, beziehungsweise den zunehmenden Umbau der Demokratie in ein repressives System schönreden sollen.

Die kulturelle Entwicklung und Staatswesen im christlich-jüdischen Abendland hat gezeigt, dass die ursprüngliche Form des Königtums, der den Herrscher an ein heiliges Gesetz band, dass er nicht übertreten durfte, vom Drang zum Absolutismus ausgehebelt wurde, wobei das heilige Gesetz verschwand und das Wort des Herrschers heilig wurde. Grundsätzlich hat sich das Problem bis heute nie geändert, auch wenn die Herrschenden sich nicht mehr König nennen, so denken sie genauso. Es ist erschreckend wahrzunehmen, dass Staatsdiener inzwischen keinen Unterschied zwischen Regierung und der Verfassung (die den Stellenwert des heiligen Rechts übernahm) erkennen können. Unschwer festzustellen ist der monarchistische Regierungsstil von oben herab, statt wie es in einer Demokratie üblich ist, von unten hinauf. 


Gegensätzliche Mächte


Die parlamentarische Demokratie begann als Gegenwicht zum Absolutismus, doch wurden diese demokratischen Rechte niemanden geschenkt, sondern mussten teuer erkämpft werden. Nirgends ist deshalb begründet, dass der Atavismus des Totalitarismus ausgerottet wurde oder es einen evolutionären Sprung gegeben hätte, der den Menschen vom absolutistischen Streben befreit hätte. 

Daraus ist zu entnehmen, dass die Demokratie ständigen Angriffen ausgesetzt ist und verteidigt werden muss, und zwar in erster Linie gegen den inneren subversiven Feind. Es hat sich niemals etwas am Kampf des Volkes um Freiheit geändert, es geht dabei allerdings nicht Links gegen Rechts, sondern Totalstaat gegen Minimalstaat, bzw. Totalitarismus gegen Freiheit. Noch verweisen die Totalitären darauf, dass man schließlich woanders hingehen kann, wenn es einem nicht passt. Noch geht das, aber nicht für lange. Doch erstens, warum sollte man seine Heimat freiwillig den Totalitären überlassen? Des Weiteren ist dies nur eine Momentlösung, denn der Totalitäre hat eine krankhafte Gier nach Macht und wird die Horte der Freiheit immer argwöhnisch als Gefahr sehen und ihren Wohlstand mit Neid betrachten, sodass er versuchen wird, die gesunde Menschheit zu überfallen und unter Kontrolle zu bringen. 

Der Totalitäre kann freiheitssuchende Menschen nie in Ruhe lassen, da diese einen schlechten Einfluss auf seine Untertanen ausüben und deshalb seine totalitären Ansprüche bedrohen. Für die freiheitsliebende Menschheit ist das Volk der Souverän und die Verfassung, dient dazu, dass Individuum vor Machtmissbrauch durch die Regierung zu schützen. Der Totalitäre hingegen sieht das vollkommen andersrum, der Souverän ist die Regierung und das Volk muss gehorchen, auch die Verfassung sieht er als Mittel seinen Totalitarismus zu zementieren und sich vor dem Volk zu schützen. Das sind unvereinbare Widersprüche, sodass es unter Beteiligung von Totalitären in Machtpositionen keine Demokratie geben wird und Totalitäre aus dem politischen System entfernt werden müssen.


Totalitäre gegen Bürgerstaat


Der größte Sieg des Bürgerstaates gegen die Totalitären stellt die Bill of Rights der US-amerikanischen Verfassung dar. Die sich auf der Gewaltenteilung aufbaut und staatliches Handeln restringiert. Überall wo Totalitäre nach der Macht greifen, wird eben diese Gewaltenteilung auch als Erstes angegriffen. Dazu gehört auch das Ausschalten der Pressefreiheit, um, wie zu beginn erwähnt, zu kontrollieren, welche Fakten die Öffentlichkeit erreichen.

Der Totalitäre formt die Judikative, mit seiner gesetzlich bindenden limitierenden Aufgabe, zu einem stark ideologischen Instrument um, um dem frühen Vorgehen, gegen aufkommenden Widerstand, eine rechtsstaatliche Fassade zu geben. Die im Totalitarismus dominierende Täter- Opferumkehr wird immer dominierender, bis schließlich aus Unrecht Recht geworden ist. Der sich für die Verfassung erklärende Jurist wird schnell zu einem die Verfassung dehnenden und das Recht beugenden Juristen ausgetauscht, wobei dessen auftretende Missbräuche vom Volk bemerkt aber nicht richtig bewertet werden. Daraus ergibt sich umgehend, dass der Totalitäre selbst vom Systemfehler spricht und eine Verfassungsänderung anstrebt. Dabei lockt er den nützlichen Idioten, dass diese Verfassungsänderung jenem zum Vorteil gereicht. Doch erfahrungsgemäß stellt man fest, dass unter unverständlichen juristischen Geschwulst, beziehungsweise sinnentstellende Paragrafen der totalitäre Staat gefestigt werden soll.


Der Staat "wirtschaftet"



Staatliche Strukturen haben ständig den Drang, ihre Macht auszudehnen. Verursacht wird dies, und der Marxismus lehrt das auch, dass der Staat nicht wirtschaftet, selbst wenn diverse Traumtänzer der Bundesregierung dies behaupten, weil sie keine Ahnung haben, wie eine Demokratie funktioniert. Der Staat wirtschaftet lediglich in einer Form, er nimmt dem Wertschaffenden einen Teil des von ihm erarbeitenden Wert weg. Normalerweise als Gebühren und Steuern bezeichnet. Oder kurz: Enteignung

Gerade der Marxismus erhebt diese Enteignung zur Staatsräson und maximiert die Enteignung, bis hin zur völligen Aufzehrung jedes privaten Kapitals, wobei die Privatwirtschaft kein Geld für Investitionen hat und stirbt. Es ist deshalb richtig, wenn Dr. Karl-Friedrich Israel die Grundnatur des Staates als parasitär und antikapitalistisch bezeichnet. (Was den Anarcho-Kapitalismus unterstützt.) 

Es zeigt sich nun, dass der marxistische Staat in Wahrheit die Maximierung dieses staatlichen Grundsatzes ist, obwohl die damit verbundene Ideologie behauptet, das Gegenteil zu sein. Marx stellt den Staat als Werkzeug der herrschenden Klasse dar: Kapitalisten. Dabei ist es vielmehr so, dass der Staat ein Werkzeug einer von der Realität abgehobenen Politik-Kaste ist, die sich in einem permanenten Krieg gegen das private Kapital befindet. 


Trennung von Volk und Staat


Frei nach Murray Rothbard, ergibt sich daraus, dass der nach Marxismus als Alternative lechzende, verführt von Systemmarxisten, wie Wagenknecht, vor allem ein nützlicher Idiot ist, der von Ökonomie nichts versteht und eben nichts von der Geschichte versteht, bzw. fähig wäre, die ständig um ihn herum zunehmenden Änderungen hin zur Diktatur wahrzunehmen. Er wird stets aufbauen, was er vorgibt zu bekämpfen. Diese Änderungen werden zwar als von den Umständen bedingt begründet, doch in ihrem Fundament sind sie ausschließlich Ausdruck der ständig wachsenden Machtmonopolisierung, in den Händen weniger oder eines einzelnen. Es ist nichts anderes, als wenn König Philipp VI von Frankreich die Templer und Juden verfolgen ließ. Es wird begründet mit Teufelsanbetung, um die nützlichen Idioten zu mobilisieren, doch es geht um nichts anderes, als das Geld aus privater Hand in die königlichen Taschen enteignet werden soll. Diese Leute sind von der Macht getrieben und geltungssüchtig, wie das ständige Einfordern von Respekt bezeugt. (Respekt muss man sich verdienen.)


Die zwei Gefahren für den Staat


Da der Staat zunehmend sich vom Volk entfernt, wird er dieses mit wachsenden Argwohn als Feind sehen und im Vorfeld sich gegen das Volk schützen, demzufolge geht mit der Ausbeutung die Überwachung einher. Da er inzwischen alle Macht monopolisierte, ist ihm klar, dass es im Großen und Ganzen nur zwei Gefahren für ihn gibt, die Revolution durch das Volk, oder Invasion einer ausländischen Macht. Gegenwärtig kann man in Venezuela verfolgen, dass diese beiden Gefahren eine Symbiose zum Regimesturz eingehen. 

Das ist auch der Grund wenn Systemanarchisten wie die Antifa, zunehmend ihre Aktionen gegen Veranstaltung von Mises oder Hayek Institute richten. Die Antifa sind eben keine Alternative zum System, sondern ein terroristisches Werkzeug der Totalitären.

Um sich dieser Gefahren zu erwehren, greift der Staat auf Ideologie und Propaganda zurück, beziehungsweise Zerstörung der kleinsten Keimstelle für Widerstand: die Familie. Das Maß der Propaganda richtet sich nach Zu- und Abnahme der potenziellen Gefahr. Je mehr sich der Staat fürchtet vor dem Volk, wird er den Ausstoß an Ideologie und Propaganda erhöhen, ebenso wie den Mechanismus der Scheinalternativen maximieren. Ziel der Propaganda ist es ein Kollektiv nützlicher Idioten, um sich zu scharen, die bereit sind, sich zum Wohle des Ausbeuters und gegen die Ausgebeuteten zu stellen. Genau das ist auch der Grund, warum der Marxismus das Proletariat gegen die Bourgeoisie aufwiegelt, die die meist geplünderte Klasse ist. Es ist eine Variation von Teilen und Herrschen, denn Gnade ihnen Gott, wenn Proletariat und Bourgeoisie sich gemeinsam erheben.


Die Bedeutung der Kalamität


Unter der Bedrohung einer Kalamität ist es dem Totalitären sehr viel einfacher, den notwendigen Umbau zur Diktatur und Maximierung der Plünderung des Volkes durchsetzen. Das ist vor allem die Begründung für den Klimawahn. Ohne diese nahezu mystischen Gefahren, die man beim Betrachten des Problems (und vorausgesetzt es wäre real) ohnehin nicht lösen kann (Z. B. Dieselfahrverbot in Deutschland wird das Weltklima retten), würde der Herrschende mit einem sehr viel massiveren Widerstand rechnen müssen. 

Grundsätzlich trifft das natürlich auch auf Krieg zu, weshalb  Randolph Bourne den Krieg als Heilung des Staates bezeichnete. Doch im speziellen Fall Deutschland ist die Situation etwas anders, die Machtelite hat als Endziel nicht ein totalitären deutschen/europäischen Superstaat im Visier, sondern die Zerstörung des westlich geprägten Staatswesens, Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Wehrkraft, um ihn jeglicher Möglichkeit zum Widerstand gegen die Einverleibung in das Eurasische Reich zu nehmen. 


Die pawlowsche Meute wird nach Moskau gehetzt


Und dass dies wirklich so ist, erkennt man daran, wie die Propaganda arbeitet: Während die deutsche Regierung sich eindeutig keinen deut um die Sicherheit des einzelnen Deutschen schert, entwickelt dieser ein enormes Interesse, seine Machtelite zu schützen. Weil sie genau wissen, dass es irgendwann knallt. Die Militarisierung der Polizei hat hier höhere Priorität, als die Verteidigungsbereitschaft gegen einen äußeren Feind. Gleichzeitig wird der deutsche Michel mit Shows von Agitprop alimentiert, wie im Fall von Billy Six, der inzwischen zum zweiten Mal durch eine Intervention des Kremls "gerettet" wurde. Setzt man dies in Zusammenhang mit dem Gesamtbild der Propaganda, z. B. verängstigte Deutsche suchen Rettung in Russland und werden von Polen bedroht, die alle Deutschen töten wollen (machen Sie einen solchen Film, indem die Polen mit Mantelköpfen ersetzt werden), ist es ein ziemlich klares Bild, was die Propaganda suggeriert: Der deutsche Staat schützt seine Bürger nicht, das kann nur Russland. Und das ist eben keine alleinige subversive Maßnahme des Kremls, sondern findet unter Beihilfe der Bundesregierung statt. 

Das Motiv dahinter ist sehr einfach, souveräne Staaten definieren sich über ein Gewaltmonopol, das in ihrem Territorium ausgeübt wird. Gibt es einen Widerspruch zwischen zwei Staaten, welches Gewaltmonopol in einem Territorium gilt, kommt es zum Krieg. Wir erleben gerade, dass die Bundesregierung das Gewaltmonopol immer mehr zum Eigenschutz einsetzt, wohingegen Aufgaben, wie Sicherheit des Volkes ausgelagert werden (auch wenn dies nur als Propagandashow geschieht) an einen anderen Staat, hier Russland, der augenscheinlich Aufgaben deutscher Souveränität übernimmt und die Menschen sich dann schrittweise daran gewöhnen, von Moskau beherrscht zu werden.

Um diese These zu überprüfen, kann jeder Leser sich darüber informieren, welche Straftaten in Deutschland oder eben Russland die höhere Priorität haben: Fehlender Respekt gegenüber Staatsauthorität ist wichtiger als individuelle Bürgerrechte. Attentate auf Politiker, selbst wenn sie nur verbal angedroht werden, genießen einen höheren Stellenwert, als der Bürger, der von einem Facharbeiter oder irgend einem Goldstück den Schädel mit einem Hammer eingeschlagen bekommt. Doch am offensichtlichsten ist immer der Vergleich, wenn ein Kremltroll, wie Sigmar Gabriel, Mengen des deutschen Volkes als Pack beschimpft, da passiert nämlich gar nichts, außer dass er mit dem Stinkefinger in den Medien noch eins drauflegt, oder ob das Volk Politiker beschimpft. Hier wird nämlich genauso, wie in Russland, mit verschiedenen Rechtsstandards geurteilt und erklärt warum die Politiker unverfroren die ganze Öffentlichkeit in den Medien belügen, sie wissen genau, dass sie nicht zur Rechenschaft gezogen werden.


Die Macht des Gegensatzes


Da der demokratische Staat auf öffentlichen Konsens und der Interaktion von Individuen beruht, ist der Zugang zu allen Fakten, für die Öffentlichkeit, von besonderer Bedeutung, um sich ein Gesamtbild zu machen. Der totalitäre Staat hingegen basiert auf Repression und Zwang, weshalb er ein überlebenswichtiges Interesse hat, den Zugang zu freien Nachrichten zu eliminieren. Genügte es den Bolschewisten und Nazis noch, die bürgerliche Presse zu zertrümmern, ist das Unterfangen im Zeitalter des Internets weitaus komplexer.

Murray Rothbard baute darauf auf und machte die wirklichen Machtverhältnisse in der menschlichen Natur klar, die die Ideologie des marxistischen Staates entlarven. Das Verhalten des Menschen ist entweder durch Freiwilligkeit begründet oder wird erzwungen. Zurückgreifend auf die Dialektik von Albert J. Nocks steht demzufolge die Soziale Macht in Opposition zur Staatlichen Macht. (Vgl.: Albert J. Nock, Our Enemy the State [Caldwell, Idaho: Caxton Printers, 1946]) Marxistische Staaten sind totalitär und können daher niemals mit der oppositionellen Größe der Sozialen Macht vereint werden. Marxistische Staaten waren nie sozial und werden es nie sein, da soziales Verhalten von Freiwilligkeit ausgeht, was der marxistische Mechanismus des Zwanges eben zu unterdrücken versucht.

Dr. Karl-Friedrich Israel:

"Die Soziale Macht ist die Macht über die Natur, die Fähigkeit des Menschen durch Fortschritt, Technologie, Kooperation und Handel die natürlichen Grenzen seiner Existenz zu erweitern und den Wohlstand aller beteiligten Individuen zu mehren. Die Staatliche Macht ist die Macht über Menschen, die Ausbeutung der Früchte friedlicher Kooperation."

Dies zeigt, dass speziell der marxistische Staat lediglich die Maximierung der staatlichen Macht, bis hin zum Totalitarismus darstellt. Und das ist eben der Grund, warum marxistische Propaganda in Deutschland wieder staatlich finanziert wird. Der Marxismus definiert sich, wie kein totalitärer Staat sonst, dadurch, dass er die im Kapitalismus errungenen Früchte des Wohlstandes enteignet und einer grundsätzlichen Opposition zu den westlichen demokratischen Werten.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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