Donnerstag, 14. März 2019

AfD und der völkische Nationalismus

Was bitte schön, soll denn ein "völkischer Nationalismus" sein? Ist das eine doppelte Bejahung? Oder das unausgegorene Produkt einer politisch nicht gefestigten Person, die noch mit den Nachwirkungen der Pubertät kämpft? Wohl Letzteres, und natürlich kommt es aus den Reihen der üblichen Verdächtigen der AfD. Doch halt, ganz so einfach ist es nicht ...

Das Geschwafel von einem völkischen Nationalismus stammt von Franziska Schreiber, die inzwischen als große AfD-Kritikerin gefeiert wird. Und ausgerechnet die antisemitischste deutsche Zeitung, die SZ, baut auf diese Schreiber auf, um vom gefährlichen Rechtspopulismus zu schwadronieren und es zu einer Gefahr für die Größenwahnsinnigen Superstaatler zu malen. (Wenn es mal so wäre.)

Schreiber kommt aus einem Elternhaus, dass die DDR-Diktatur unterstützte und sie versuchte ihr Glück bei der CDU, um sich zu distanzieren. Sofern das der Wahrheit entspricht, deutet es eher auf eine Identitätskrise hin und der irrigen Annahme, wer in die CDU eintritt, denkt nicht mehr wie eine Linke, sondern wie eine Christdemokratin. Daran scheiterte schon Merkel. Das wirkt ungefähr genauso intelligent, wie Schreibers Konzept des völkischen Nationalismus, dass sie später bei der Jungen Alternative aufwarf.

Ein völkischer Nationalismus ist eine bewusste  Distanzierung vom bürgerlichen Nationalismus und sucht die geistige Nähe zum Nationalsozialismus. Dass Problem dabei, wer dieses Konzept in der Jungen Alternative zu etablieren suchte, war eben Schreiber. Da ist wieder unser altes Dilemma, bezüglich des Wirkens der 5. Kolonne, denn es lässt sich nicht sicher sagen, ob Schreiber lediglich politisch desorientiert ist, zurückgeblieben oder etwa ein gezielter Agent Provocateur war/ist, möglich wäre alles.

Sie versuchte sich in der AfD und glaubte, ganz schnell an die Spitze zu gelangen, insbesondere als Protegé von Frauke Petry. Der Plan ging nicht auf, insbesondere nachdem Petry die Partei verließ und keine bessere Idee hatte, als denn, als Wirtschaftsliberale, einen Neuanfang mit der Marxistin Wagenknecht zu starten. Man glaubt es kaum, doch im Land der Doofen und Bescheuerten ist das möglich.

Schreiber brillierte in ihrer AfD-Arbeit ausgerechnet damit, wie RAF-Unterstützer Ströbele, die Abschaffung des Holocaustleugnungparagrafen zu fordern, und machte sich für ein Junge Alternative Vorstandsmitglied stark, dass die Nähe zur NPD suchte, und das ist nun die Kronzeugin gegen die AfD.

Nachdem ihre Stütze durch Petry wegfiel, war es auch aus mit ihrer Karriere in der AfD, sie schrieb ein Enthüllungsbuch das dann von rot-grünen SZ-Faschos gehypt wird. Willkommen im Reich der deutschen Ideologie. Ich kann mich nur immer wiederholen: Vorsicht mit der Unterwanderung.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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