Montag, 25. Februar 2019

Venezuela: Russische Raketensysteme an der Grenze zu Brasilien.

Eines der 3 S-300-Flugabwehrsysteme des venezolanischen Militärs. Das S-300VM -Luftverteidigungssystem wird von der russischen Firma Antey-Almaz produziert.


Brasilien kann eine Aggression vonseiten Venezuelas erkennen



Nach Angaben des brasilianischen Militärs, am 22. Februar hat die venezolanische Regierung Raketenabwehrsysteme, vom russischen Typ S-300, an die Grenze zu Brasilien und Guyana aufgestellt, damit erfasst ihre Radarabdeckung den nordbrasilianischen Luftraum. Das brasilianische Verteidigungsministerium sieht das als eine Drohung, da Venezuela bereits im vergangenen Jahr ein Flugzeug im kolumbianischen Luftraum abschoss.

Die Gesetzeslage in Brasilien (Dekret Nr. 6,592 vom 02. Oktober 2008 regelt die Bestimmungen des Gesetzes Nr. 11.631 vom 27. Dezember 2007) erlaubt dieses Manöver Venezuelas als ausländische Aggression zu bewerten. Und die Gesetze für den Verteidigungsfall, aus dem Jahr 2007, erlauben es, eine Generalmobilmachung auszurufen. 


Zweite Aggression in wenigen Tagen


Nach Ansicht des brasilianischen Militärs handelt es sich bereits um die zweite militärische Provokation (nach einem Angriff der venezolanischen Grenztruppen mit Tränengaseinsatz auf Territorium Brasilien) vonseiten des Maduro-Regimes, innerhalb weniger Tage nach Schließung der gemeinsamen Grenze, um das Eindringen internationaler Hilfe zu verhindern. Unbeachtet dabei die Provokationen gegen Kolumbien. Interessanterweise verhält sich die sozialistische Diktatur exakt einem Muster zufolge, wie es der Militäranalyst Canis Latrans, im September 2018 für das brasilianische Militär vorhergesagt hatte. 


Standort des Flugabwehrsystems


Die Position des Flugabwehrsystems ist die Region des Flughafens Santa Elena de Uairén, die von der Grenzstadt Pacaraima im Bundesstaat Roraima etwa 11 km entfernt ist. Venezuela verfügt über 3 S-300-Luftabwehrsysteme, zu denen Trägerraketen, Radarsysteme und Support gehören.

Venezuela erwarb den S-300 während der Regierung von Hugo Chavez. Gemeinsam übernahm er das Konzept der Luftverteidigung, das die Russen seit dem Kalten Krieg entwickelt hatten. Es ist ein gestuftes System, das von der untersten Ebene mit Kanonen bis zu den Raketen für große Höhen reicht:
  1. 20-40 mm Kanonen;
  2. MANPADS IGLA S 3,5 km
  3. S-125 Pechora 2M 20 km Höhe
  4. BUK-2ME 25 km Höhe
  5. S-300VM 30 km Höhe

Militärische Zuordnung


Venezuela hat nicht nur die Raketensysteme und das Kommando und Kontrolle (C2) erworben, sondern auch das Konzept der Operation und Beschäftigung der Russen. Vor drei Jahren wurde das Umfassendes Luftfahrtabwehrkommando (CODAI) geschaffen. Es ist dem Operativen Strategischen Kommando (CEOFANB) unterstellt, einem anderen aus Russland importierten Konzept.

Der CODAI wurde direkt von russischen Militärs, in Venezuela, und auf Basis der Erfahrung aus Syrien geschult. 

Internationale Flugstrecken bedroht


Venezuela erklärte ein Luftausschlussgebiet zwischen dem Festland und den Inseln Curaçao, Aruba und Bonaire, das als einer der drei Stützpunkte für die Verteilung humanitärer Hilfe angesehen wird. Die anderen beiden Punkte sind Cúcuta (Kolumbien) und Pacaraima (Brasilien). Daraus ist zu entnehmen, dass Venezuela den Abschuss von Flugzeugen mit Hilfslieferungen spekuliert.

So schaffen sie allerdings einen Luftausschlussbereich, der bis zur brasilianischen Amazonasstadt Manaus reicht. Internationale Flüge zum Flughafen Boa Vista werden dadurch bedroht. Mit ihren leistungsstarken Radargeräten, die bei voller Leistung arbeiten, ohne diskrete Maßnahmen von Strahlungsabwehrraketen oder elektronische Interferenzmaßnahmen zu ergreifen, haben sie eine Reichweite von 300 km und legen es offensichtlich darauf an, wahrgenommen zu werden. Dadurch, dass sie nicht einmal ansatzweise versuchen, ihre Positionen zu verbergen, bewertet dies das brasilianische Verteidigungsministerium als Drohung. Der brasilianische Geheimdienst erklärte, dass Venezuela in der Praxis den gesamten Luftraum als Ausschlussgebiet ansetzt, indem die Radarsysteme der Raketensysteme eingesetzt werden. Diese Reichweite hängt von den Merkmalen des Terrains und der von den Radargeräten verwendeten Leistung ab. Die maximale Abschusshöhe liegt bei 10.000 m.

Die internationalen Strecken Brasilien-Vereinigte Staaten benutzen diese Route über Venezuela, um die Karibik zu überqueren. Der Abschuss ziviler Flugzeuge wird von russischen Militärs des Öfteren befürwortet und ist teil ihrer Standardstrategie.

Radio Eriwan erklärt versehentlich das venezolanische Militär für besiegt


Die russische Agitprop veröffentlichte einen Artikel bei Sputnik: Venezuela scheint eine Formel gefunden zu haben, um Amerika und seine Verbündeten fernzuhalten 


Ein pathetisches Geseier notorischer Post-Bolschewisten über MRTT (Taktische Methode des revolutionären Widerstands) und seiner Umsetzung durch die STRATEGISCHE VERTEIDIGUNGSREGION INTEGRAL (REDI), die das Land in 99 Gebiete unterteilt. Eine Mischung aus Irregulärem, Asymmetrischem Krieg und Guerillakrieg, die an Vietnam erinnert und durchtränkt mit dem Wahn roter Schwachsinniger. Warum? Weil die Strategie dazu entwickelt wurde, nach der Besetzung eines Staates den Kampf weiterzuführen. Was heißt, was Sputnik hier mit Pathos verkauft, ist die Strategie, die voraussetzt, dass das Land von einer ausländischen Invasion besetzt wird. Mit anderen Worten, was Radio Eriwan als Methode darstellt, um den Feind von Venezuela fernzuhalten, ist genau das Gegenteil dessen, weswegen die Militärs, die mit einer Niederlage Venezuelas rechnen, diese Strategie entwickelten.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss! 

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