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Mittwoch, 27. Februar 2019

Russischer Patriotismus und der Stalinkult deutscher Hilfsrussen

 

Hilfsrussen


Es ist offensichtlich, dass das Hilfsrussentum, die sich fälschlicherweise als deutsche Patrioten sehen (für mich sind es eben solche Verräter wie Angela Merkel), sehr viel mit Stalinkult zutun hat. Hitler ist denen offenbar nicht gut genug. Auch die Wunsch-Bundeskanzlerin des verstörten deutschen Michels, Sahra Wagenknecht, bezeichnete Stalin als genialen Politiker. Was finden die Deutschen an diesen DDR-Weibern, ob das irgendeine Neurose ist?


Stalin, der größte Held RuSSlands


In RuSSland sieht es noch deutlicher aus. 38% der vom Levada Center befragten russischen Bürger rangierten Joseph Stalin auf Platz 1 unter den größten Helden der russischen und Weltgeschichte. Erst danach kommt Wladimir Putin, dann Puschkin, Lenin, Peter I., Gagarin, Leo Tolstoi, Georgi Schukow, Katharina II., Lermontow, Lomonosow, Mendelejew und sogar Breschnew und Gorbatschow. Die einzigen Nicht-Russen, die es bis an die Spitze geschafft haben, sind Napoleon, Newton und Einstein. Ja die leben schon in einer drolligen Welt!

Na ja, warum sollte Sahra Wagenknecht und ihr Fanklub die einzigen mit einer offenbar forensisch psychiatrisch interessanten Einstellung zu Demokratie und Freiheit sein. Auch ein beängstigender Teil, der Russen, haben keine Ahnung vom Verlauf der russischen Geschichte. Oder wurden irgendwo in einem kommunistischen Gewächshaus herangezüchtet.

Es ist beängstigend, wenn im Jahre 2017 ein gewaltiger Teil der Russen ausgerechnet Stalin für den größten Menschen ihrer Geschichte halten.


Mythenbildung um Stalin


Natürlich übernimmt Generalissimo, der eigentlich nur Bankräuber war, hier die Rolle eines epischen oder sogar mythologischen Helden. Die Details und tatsächlichen Erfolge spielen keine Rolle. Für das russische Volk ist Stalin ein Begriff für ein starkes Russland, mit dem man auf globaler Ebene rechnen muss. Und diese Stärke ist ein akzeptabler Grund für alles andere: Millionen von Toten, von großartigen Wissenschaftlern bis zu einfachen Dorfbewohnern, abgerissenen Kirchen und gemarterten Priestern, eine völlig verödete Landschaft … Alles ist vergessen und nach Isaac Deutschers Spruch gerechtfertigt: „Er fand Russland mit Holzpflügen arbeiten und sich mit Atomhaufen rüstend“. Das Zitat wird oft Winston Churchill zugeschrieben, wobei das Atomhaufen durch Atombomben ersetzt wird. Offenbar hielt man es im Westen nicht als passenden Spruch, für diesen sinisteren Trotzkisten Deutscher.


Beginn des Neo-Stalinismus


Der gegenwärtige Neo-Stalinismus taucht, als Teil des russischen Nationalismus, zu Beginn des aktuellen Jahrhunderts zusammen mit Wladimir Putin auf, als Abwehrhaltung auf das Jelzin-Russland. Offenbar als Ausdruck eines russischen (oder deutschen?) Dranges nach Sklaverei.

Etwa 2005 hatte sich die Bewegung etabliert und 2012 verwandelte sie sich vollständig in ein Krebsgeschwür. Der Kern der frühen neo-stalinistischen Rhetorik waren der Glaube, dass Stalin eine Abkehr von der internationalen Ausprägung des Leninismus gemacht hätte, weil sie den Sinn seiner Scherenstrategie (Internationalismus und Nationalismus Lager zu führen) nicht verstehen. Damit beruhigte sich der russische Nationalist, dass Stalin wohl kein echter Marxist gewesen sei, da dieser doch nur international sei. Charakteristisch ist, dass der Neo-Stalinismus feindselig gegenüber dem geringsten Anzeichen russischen Patriotismus und einer positiven Einschätzung von Russland vor 1917 ist, was sogar dazu führt, Alexander Newski und Peter den Großen (beide von Stalin gelobt) als „Wlasowismus“ zu verurteilen.


Nationalismus mit Stalin


Stalin wird von vielen Russen als Architekt eines russischen Nationalstolzes verstanden, der sich auf einer industriellen Revolution und dem Sieg über Deutschland aufbaut. 

Was hier von besonderer Bedeutung ist, betreffend dieser gesamte Riege beginnend bei Kommunistischer Plattform bis hin zu enthitlerisierten Nazis, dass die Gestalt von Stalin unsäglich aufgebläht wurde und seine Verdienste reine Hirngespinste sind.

Stalin sah es keineswegs als Glück, dass die Russen ihm dass Debakel von 1941 verziehen, wie es sein Sieges Spruch vermuten lässt, als sein Alliierter Hitler ihn überfiel und damit seinen ursprünglichen Plan, Deutschland Europa erobern zu lassen, um dann über einen abgekämpften Sieger herzufallen, durchkreuzte. Stalin klopfte sich selbst auf die Schultern und hielt es für eine große Gnade von ihm gegenüber den Russen, dass er sie beherrschte, berauben und töten ließ. Stalin hielt die Russen für unwürdig, seine Untertanen zu sein.


Der historische Stalin


Um das fragile Bild des Stalin-Mythos zu fundamentieren, wurden immer mehr Lügen zu seinen Taten, beziehungsweise über ein erbärmliches, rückständiges zaristisches Russland in Umlauf gebracht. Sodass international hoch angesehene russische Wissenschaftler, wie der Botaniker Nikolai Iwanowitsch Wawilow, inzwischen genauso durch den Dreck gezogen werden, wie das Kommunistenschwein Trofim Lysenko, dem wir die Kulturmarxisten verdanken.

Deshalb müssen wir auf die Frage, nach Stalins historischer Figur und nicht auf Stalins Mythos zurückkommen, und nach den Grad und Charakter seiner Größe hinterfragen.



Die Industrialisierung des Zarenreiches


Der erste Grundstein von Stalins Sockel ist die Industrialisierung. Angeblich hatte gerade Russland, das sich unter den pathetisch inkompetenten Zaren in Rückständigkeit befand, unter Stalin einen gewaltigen industriellen Sprung gemacht, sich in eine globale industrielle Führung gestürzt, Hitler besiegt und eine Supermacht entwickelt.


Diese Behauptung ist in mehrfacher Hinsicht falsch. Das zaristische Russland war, weder in der Industrie noch in der Militärtechnik, rückständig. Das Land entwickelte sich dynamisch, und es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass sie einen niedrigeren industriellen Fortschritt erreicht hätte als der, den die UdSSR 1939 erreicht hatte. Im Gegenteil!

Die russische Industrialisierung begann in den 1890er Jahren vor allem dank der Bemühungen von Graf Sergei Witte, einem Anhänger des großen deutschen Ökonomen Friedrich List, des Theoretikers der Produktionskräfte (ein Begriff, der später von Karl Marx plagiiert wurde und keineswegs erfunden, wie die roten Revisionisten behaupten) und des Protektionismus. Ein aktiver Verbündeter von Witte war Dmitri Mendeleew, nicht nur ein berühmter Chemiker, sondern auch ein Ökonom, der die russische Ölindustrie organisierte und Lists Prinzipien des wirtschaftlichen Protektionismus befolgte.

Witte genoss die volle Unterstützung der Kaiser Alexander III. Und Nikolaus II. Und erreichte einen beeindruckenden Aufschwung in der industriellen Entwicklung. Er wurde jedoch oft dafür kritisiert, dass er die russische Bauernschaft überforderte, den vorgegebenen Aufschwung zu erreichen, der mit den Unruhen der Jahre 1905/6, die mit einer konjunkturellen Krise der Weltwirtschaft zusammenfielen, nach hinten losging. Im Jahr 1909 begann in Russland eine neue Konjunktur und eine neue Industrialisierungswelle, die von Peter Stolypin beaufsichtigt wurde.

Stolypins Herangehensweise war für die Bauern viel barmherziger als bei Witte. Das Land war kein wirtschaftlicher Geber mehr und wurde ein vollwertiger Partner, der die Vorteile der Industrialisierung zusammen mit den städtischen Gebieten nutzte. Der Erste Weltkrieg hatte, trotz der extremen Bedingungen, die militärische und industrielle Entwicklung Russlands noch verstärkt. Es war die bolschewistische Revolution sowie der darauffolgende Kriegssozialismus und der Bürgerkrieg, die die schreckliche Verwüstung verursachten, die das Land beinahe in eine neue Steinzeit gestürzt hätte. Stalin war als Mitglied der bolschewistischen Führung direkt dafür verantwortlich.



Die Industrialisierung der Sowjetunion


Um als Großmacht zu bestehen (und damit die bolschewistische Diktatur davor zu schützen, durch eine fremde Invasion abgesetzt zu werden), konnte Russland offensichtlich nicht am Boden bleiben, wo der Bolschewismus es niedergetreten hatte. Daher die Idee der Wiederaufnahme der Industrialisierung, die sich jetzt unter einer neuen kommunistischen Führung befand und auf kommunistischen Vorstellungen beruhte. Der Stalinismus versuchte hier nichts Neues, weil die Industrialisierung bereits seit einem Vierteljahrhundert unter den Zaren lief und auf jeden Fall von allen rivalisierenden kommunistischen Fraktionen unterstützt wurde. Stalins Beitrag zur Industrialisierung beschränkt sich darauf, eine neue Methode zu erfinden, die nicht darauf basiert, die Bauernschaft stark zu fordern (wie bei Witte) aber auszurotten (wie von Trotzki und Pjatakow gefordert).

Stalins Industrialisierung wurde durch die physische Vernichtung der russischen Bauern durch erzwungene Kollektivierung, Strafexpeditionen, Massenexil, Hunger und Terror vorangetrieben. Ja, diese Methode der Industrialisierung war bisher der ganzen Welt unbekannt und konnte, wie das zaristische Russland gezeigt hat, völlig vermieden werden. Kann die Erfindung des Kannibalismus jedoch als Beitrag zur Kochkunst angesehen werden? Wahrscheinlich nicht.

Zu Stalins Verdienst gehört es das Land auszubluten, um Geld für die Industrialisierung zu gewinnen und die Situation des Weltmarktes auszunutzen. Die Weltwirtschaftskrise war sehr vorteilhaft für die Sowjetunion. Russland gelangte so nicht nur billig an Maschinen aus dem Ausland, sondern auch an arbeitslose ausländische Ingenieure. In dieser Hinsicht erwies sich die Industrialisierung von Stalin für die UdSSR als günstiger als auf dem Höhepunkt des globalen Konjunkturzyklus. Aber vergessen wir nicht, dass auch sowjetisches Getreide und sowjetische Exporte billiger wurden. Um einen Gewinn zu erzielen, brauchte die sowjetische Industrialisierung nicht nur billige Arbeitskräfte, sondern eine sklavenähnliche Arbeit, die durch eine Hungersnot ausgelöst wurde, die von Stalins Versuchen der Jahre 1930 bis 1931 verursacht wurde, den weltweiten Getreideexport zu monopolisieren. Da die Getreidepreise während der Weltwirtschaftskrise weiter sanken.


Während der großen Rezession


1929 exportierten die Sowjets 1,3 Millionen Tonnen Getreide, im Wert von 68 US-Dollar je Tonne und erzielten 88 Millionen Dollar Gewinn. Im Jahr 1930 beliefen sich die Exporte auf 4,8 Millionen Tonnen, im Wert von 45 bis 60 Dollar pro Tonne und erzielten einen Gewinn von 288 Millionen Dollar. Im Oktober 1930 brachen die Getreidepreise auf dem Weltmarkt zusammen. Nachdem Stalin die Bauernschaft völlig ausgebeutet hatte und 5,2 Millionen Tonnen exportiert hatte, verdiente er nur 72 Millionen Dollar. Zur gleichen Zeit machte eine Massenflucht, vom Land in die Städte, eine größere Getreidebeschaffung auch für den heimischen Markt notwendig. Der Zusammenbruch der Landwirtschaft führte zum Rückgang der Getreideproduktion 1931/32, was schließlich im Hauptproduktionsgebiet Ukraine zum Holodomor führte. Allerdings gilt es daraufhin zuweisen, dass es den Bewohnern der Regionen Kuban und Wolga nicht besser als den Ukrainern erging.


Sklaverei der Bolschewisten


Der große Verdienst von Stalin ist lediglich darin zu sehen, dass er die Sklavenwirtschaft nicht in der Antike, oder wie es der Marxist gern den USA vorwirft, im 18. Jahrhundert einführte, sondern in einer Wirtschaft des Industriezeitalters. Was man allerdings tatsächlich als einmalige Leistung ansehen kann, die der Menschheit vor Stalin unbekannt war. Insbesondere bei dem ganzen Wehklagen über die kapitalistische Ausbeutung und Lob einer kommunistischen Alternative.

Stalin bewies, dass die Sklavenhalter, aus dem Süden der USA, mit der Industrie der Yankees hätten konkurrieren können, wenn sie nur einen Stalin und die Tscheka gehabt hätten. Und das ist dann für Sahra Wagenknecht, finanziert vom deutschen Steuerzahler, ein genialer Politiker.

Niedrige Arbeitskosten, die durch extremen Zwang und Staatsterror erzielt wurden, machten es der UdSSR möglich, Projekte durchzuführen, die im zaristischen Russland nicht als wirtschaftlich tragfähig galten, wie das Eisen- und Stahlwerk Magnitogorsk, das sowohl von der Kuznetsk-Kohle als auch vom Uralerz abhängig war. Wenn das Kapital der Hauptfaktor der Produktion war, hätten solche Projekte keinen Gewinn gemacht. Das historische russische Modell der Industrialisierung war kapitalintensiv und unökonomisch: Die Morozovs, Ryabushinkys, Tereschenkos, Putilovs, Konovalovs und andere Oligarchen, die in teure Maschinen investiert wurden, waren oft weiter fortgeschritten als im damaligen Deutschland. Der russisch-amerikanische Ökonom Alexander Gerschenkron beschrieb aufgrund dieses Trends die Vorteile der "wirtschaftlichen Rückständigkeit", d. h. einer verspäteten Industrialisierung.


Industrialisierung auf Kommunistenart


Die Bolschewisten zerstörten die alte russische Industrie, weil sie meinten, die Wirtschaft besser zu verstehen als die Kapitalinskys, die mit Ressourcen ökonomisch umgingen. Anschließend ließ man sich für eine brutale Industrialisierung feiern, die im Gegensatz zu Belgien und Großbritannien (als erste industrialisierte Staaten Europas) extrem blutig verlief. Und damit für die Lösung eines Problems, das es ohne sie gar nicht gegeben hätte, gefeiert werden. Der führende Wirtschaftsfaktor bei sowjetischen Industrieprojekten, beim zirkumpolaren Kanalgraben und beim Eisenbahnbau der Sowjets, war die Arbeitskraft des nachwachsenden Rohstoffes Mensch: Sklavenarbeit! Die Rentabilität der meisten Industrieprojekte stieg an, da ein Zug voller Gulag-Verurteilter teure Maschinen ersetzte, was doppelt wirtschaftlich war: Geld wurde sowohl für teure Ausrüstung als auch für die Wartung der Arbeiter selbst eingespart.

Stalin wollte das gleiche Prinzip anwenden, um die Arbeit zum wichtigsten industriellen Faktor zu machen, während die Bedeutung des Kapitals überall einschließlich der Wissenschaft herabgesetzt wurde. Exemplarische Hinrichtungen und Gulag erwiesen sich zumindest auf kurze Sicht als besserer Impuls für den wissenschaftlichen Fortschritt, als zufriedene Arbeiter. Tatsächlich war es den Kremlstrategen bereits Mitte der 1920er Jahre klar, dass man die Ansichten Lenins in diesem Punkt korrigieren müsse: Auf längere Sicht konnte die Wirtschaft der Kommunisten nicht mit einem Wirtschaftssystem konkurrieren, dass auf individuellen Anreizen basiert.

Leider unterscheidet sich die Biologie von der Mechanik: Wawilow konnte die Chromosomen von Weizen nicht einmal mit vorgehaltener Waffe vernalisieren, was mit seiner Beseitigung und dem Aufstieg von Lysenko endete, der versprach, sogar dem Pflanzenleben eine stalinistische Arbeitsdisziplin aufzuerlegen. Das war die Stunde des Niederganges der pawlowschen Schule der Genetiker, auf die sich die Nationalbolschewisten berufen, und Aufstieg des linken Flügels der Bolschewisten, die Kulturmarxisten von Lysenko.

Ist die Bereicherung des globalen wirtschaftlichen Denkens mit dem Prinzip der Zwangsarbeit anstelle vom Kapital und der Aufstieg der Kulturmarxisten ausreichend, um Stalin zur größten Person der Geschichte zu machen? Ich glaube nicht!


Ausplünderung des Volkes


Das zaristische Russland hatte ein eigenes Modell der Industrialisierung, das hervorragende Ergebnisse hervorgebracht, und eine industriell entwickelte Wirtschaft geschaffen hatte, die in das globale Wirtschaftssystem integriert war. Natürlich war es nicht ohne Fehler und hatte Elemente der finanziellen Abhängigkeit. Aber hatte die UdSSR während und nach der Industrialisierung nicht dieselbe Abhängigkeit von ausländischen Krediten, obwohl sie nur härter arbeitete, um sie zu verbergen? Die Berechnungen von Professor Katasonow zeigen, dass alle Gewinne aus den sowjetischen Exporten, alles Gold, das von der Kirche und der allgemeinen Bevölkerung geplündert wurde, alles Geld, das aus Kunstverkäufen stammte, konnte nicht die von der UdSSR importierte Ausrüstung abbezahlen. Dies bedeutete, dass die Sowjets systematisch auf Auslandskredite angewiesen waren, was Stalin selbst mehrfach in seiner Korrespondenz bestätigte. In der Anfangszeit der lag die Sowjetunion unter totalen Sanktionen, der einzige Handelspartner war das Deutsche Reich und es waren die deutschen Eliten, die den Sowjets weiterhin Kredite gaben und die rote Sklaverei unterstützten. Erst im Zuge der großen Depression war es der Sowjetunion möglich, diese internationale Ächtung aufzubrechen.

Mit dem Zweiten Weltkrieg profilierte sich Stalin dann als unverzichtbarer Partner des Westens, was innerhalb der Sowjetunion keine Besserung, sondern eine neue Welle von Staatsterror und Zwangsarbeit auslöste, da man sich sicher war, während der Konfrontation mit Deutschland nicht dafür diskreditiert zu werden. Jeder organische Entwicklungsweg Russlands, insbesondere Stolypins, hätte Russland viel bessere historische Perspektiven geboten.


Rückständigkeit der Sowjets


Aber vielleicht entwickelte die stalinistische Sowjetunion eine einzigartige Technologie, die jenseits der Macht des alten Russlands war? Nee! Stalin hat die sprichwörtlichen Atomhaufen hinterlassen und Sklavenarbeit und Atomspionage eingesetzt, um die Milliarden Dollar aufzubringen, die die USA für das Manhattan-Projekt ausgegeben hatten, was die Sowjets einfach nicht hatten. Tatsächlich war es eine von Stalins größten und unschuldigsten Errungenschaften, die nur zwei Menschenleben kostete (die Rosenbergs).

Stalin träumte jedoch während der gesamten Regierungszeit von sowjetischen Schlachtschiffen, aber die UdSSR schaffte es nie, ihr großes Kriegsschiffsprogramm abzuschließen. Der Beitrag der Marine zur Verteidigung Leningrads im Zweiten Weltkrieg bestand aus Gangut und Petropawlowsk, zwei von Admiral Grigorovich erbauten zaristischen Schlachtschiffen. Sowjetische Flugzeugträger waren zu dieser Zeit auch eine völlige Unmöglichkeit.

Die Geschichte von Stalins Kampfflugzeugen wurde zu einer Geschichte endloser Qualen für Ingenieure, Konstrukteure und Piloten, die der "große Führer" selbst durch Massenhaft der für die Kriegsflugzeugproduktion verantwortlichen Apparatschiks (die sogenannte Aviation Affair) bestätigte. Dasselbe passierte bei Bombern: Es genügt zu erwähnen, dass die sowjetische Tu-4 eine minderwertige Raubkopie der us-amerikanischen B-29 war.


Und zurück zur Reaktion


Fast alle tatsächlichen wissenschaftlichen Erfolge der frühen Sowjetunion (einschließlich Pawlow) waren dem Überbleibseln des Russlands vor Lenin zu verdanken. Die prominentesten sowjetischen Wissenschaftler, die an Nuklear- und Raketenprojekten beteiligt waren, stammten fast ausschließlich aus den Reihen der "Feindklasse" der vorrevolutionären Intelligenz. Sie wurden entweder vor der Revolution oder in den 1920er Jahren ausgebildet, als die alten Bildungseinrichtungen noch nicht völlig ruiniert waren. Ohne diese Humanressourcen hätte Stalin keinen Schuss auf Deutschland abgegeben, sondern die Rote Armee wäre mit Pfeil und Bogen gegen die Wehrmacht ausgerückt. Und so viel ist sicher, Stalin hätte das wirklich getan.

Übrigens über die Pflüge, mit denen Stalin Russland übernahm. Tatsächlich hat Stalin Russland mit Holzpflügen von Lenin übernommen. Und Lenin hatte Russland an der Kehle gewürgt, was ihm sechs Rolls Roys einbrachte. Der Holzpflug wurde 1953 genauso wie 1924 verwendet, Traktoren waren eine Ausnahme und wurden hauptsächlich zu Propagandazwecken verwendet. Die Traktoren der Sowjetunion kamen aus der DDR, bis der große Bruder sie kopierte und eine russische Raubkopie rausbrachte.


Der Nutzen des Nutzen des Zweiten Weltkrieges


 
Lassen Sie uns jedoch nicht in Verleumdung verfallen, indem wir behaupten, dass alle Leistungen Stalins nur auf Kannibalismus und Massenvernichtung seiner eigenen Bürger zurückzuführen sind. Nach dem Krieg wurden viele Wohn- und Industrieobjekte in der Sowjetunion von deutschen Kriegsgefangenen nach demselben Sklavenmodell errichtet. Einige ausgewählte Bürger der UdSSR fuhren inzwischen in einem Opel herum, den die Russen als Moskwitsch und Errungenschaft russischer Ingenieurskunst kennenlernten und eine schöne Carl-Zeiss-Brille trugen. Die stalinistische Industrialisierung erhielt eine neue materielle und moralische Ressource: den Sieg über Deutschland. Und dies ist das, was "alternative Patrioten" als eine der größten Errungenschaften Stalins betrachten.

Der Mythos Stalin baut sich in erster Linie auf den Sieg über Deutschland auf, mit dem er dazu überging, statt innersowjetischen Völkern, Nationen außerhalb der UdSSR auszubeuten. Was natürlich zu Aufständen direkt gegen die Fremdherrschaft der Sowjets- oder zumindest gegen ihre regionalen Vasallen führte: DDR, Tschechoslowakei, Ungarn, nach Stalin Polen, ja auch in Afghanistan ging es darum. 

Ja aber, Deutschland hat den Krieg doch angefangen. Stimmt! Zusammen mit der Sowjetunion, die in Polen, Baltikum, Bessarabien und Finnland einfiel. Und weil die rote Pest Osteuropa von der braunen Pest "befreite", haben sie gleich das Recht, in imperialistischer Weise, diese Länder auszubeuten. So denkt der Verbrechermensch!


Der Große Vaterländische Krieg


Der Große Vaterländische Krieg war eben nur ein Teil des Zweiten Weltkriegs, der mit der Allianz von Deutschland und Sowjetunion begann, und wurde von den Vereinigten Staaten fair gewonnen. Es fällt nur nicht leicht zuzugeben, denn erstens sind die der Klassenfeind und zweitens lassen die sich nach einem ganz merkwürdigen und dem stalinistischen Denken unverständlichen Prinzip leiten, nämlich den Verlust an Menschen auf ihrer Seite möglichst gering zu halten, was auch beinhaltet, dass man andere Kriegsparteien ausrüstet. Auf dem Weg nach Berlin aßen die Rotarmisten amerikanische Rationen, ohne die sie auf ihren Marsch nach Zentraleuropa verhungert wären.

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm die Dominanz in Europa die USA und nicht Stalin, wie er es ursprünglich plante. Selbst im Kalten Krieg blieb die Sowjetunion polemischer Herausforderer, der sich auf Intrigen und Spionagetätigkeit beschränkte. Gleichwertiger Gegner der USA wurden sie nie. Und wir alle wissen, wie dieser Kalte Krieg endete. Die Sowjets aßen schon wieder Lebensmittellieferungen aus den USA: Bush Beine


Der (Große) Vaterländische Krieg


Vor dem fragwürdigen Großen Vaterländischen Krieg gedachten die Russen für gewöhnlich dem Vaterländischen Krieg von 1812, bei dem sich Russland immerhin einem der größten Militärgenies gegenüber sah: Napoleon. Russland gehörte damals zu den Siegern. Doch finden wir etwa Zar Alexander I. in der Liste der bedeutendsten Russen? Nein, wir finden Stalin, denn die Kommunisten haben eine besondere Leidenschaft für Geschichtsfälschung.

Das dieser rote Mumpitz jedoch in Deutschland unhinterfragt übernommen und gelehrt wird, kann nicht allein damit erklärt werden, dass Die Linke SED, Grüne, SPD und AfD weniger deutsche Parteien als ausländische Agenten sind, sondern geht viel weiter zurück, explizit in die Anfangszeit der Bundesrepublik Deutschland, als bundesdeutsche Eliten sich mit dem Kreml gegen die USA verschworen und mit der DDR-Diktatur paktierten. Eben diese westdeutschen Eliten haben einen immensen Anteil daran, dass die DDR-Apparatschiks dann flächendeckend ins System installiert werden konnten.

Stalin gründete kein Lyzeum (eine elitäre Bildungseinrichtung), wie Zar Alexander, er schuf die Sharashkas, und um Saltykow-Schedrins Geschichte einer Stadt zu zitieren, "hat öffentliche Schulen in Brand gesteckt und (einige) Wissenschaften abgeschafft". Er kam nicht nach Paris, sondern eroberte ganz Berlin - eine Leistung, die seit den Tagen der Kaiserin Elisabet Petrowna nicht zu sehen war. Er hatte Glück mit seinem Feind - Hitler war nicht so toll wie Napoleon, eher ein Anti-Napoleon. Dennoch schien der Versager von Stalingrad, Hitler getreuer Paladin Paulus den DDR-Apparatschiks der geeignete Mann ihre Nationale Volksarmee aufzubauen.

Das deutsche Desaster, das an der Ostfront lediglich von der Arroganz seiner Generäle übertroffen wurde, gelang es nicht, bis Moskau vorzustoßen, wie es die Franzosen taten.  


Der Stratege Stalin


Die Armee, deren Oberbefehl Stalin übernahm, erlebte nach dem November 1942 fast keine Niederlagen und führte einen unaufhaltsamen Marsch an die Elbe. Stalin war klug genug, um mit dem russischen Volk Frieden zu schließen (zumindest während des Krieges) und das Banner des russischen Patriotismus zu entfalten - das sich nach dem Krieg (und zum Leid der Nationalbolschewisten) schnell wieder zusammenrollte, aber nicht so vollständig, da er die Russen nun nicht mehr so unverschämt wie in den 1920er und 1930er Jahren zu betrügen wagte. Nach dem Krieg wollte Stalin dann wieder zurückkehren zum Kulturmarxismus, weshalb die Nationalbolschewisten zu murren begannen und damit endete, dass zu erst Lysenko und dann der Diktator selbst ermordet wurde.

Stalin war klug genug, dass die UdSSR den Krieg mit großen, sogar etwas übermäßigen Gewinnen beendete. Dennoch erreichte er nicht sein eigentliches Ziel, zur Atlantikküste vorzustoßen.

Der rote Mythos weist gern auf die immensen Verluste an Soldaten während des Zweiten Weltkrieges hin, um Europa zu "befreien". Tatsächlich können diese Verluste nicht unbedingt als übermäßig angesehen werden. Die sowjetischen Verluste werden um die 11,5 Millionen angegeben, die Deutschen mit 8,6 Millionen, das ergibt das Verhältnis 1,3 zu 1. 

Der Mehrverlust von 3 Millionen Soldaten ist vor allem in der Inkompetenz von 1941 begründet, die es einem Anti-Napoleon Hitler erlaubte, die Ukraine zu überrennen und in die weiten Ebenen des europäischen Teils der UdSSR einzudringen. Dieses Versagen bezieht sich vor allem auf die Fehlentscheidungen von September/Oktober 1941, als man die deutsche Invasion gestoppt glaubte.

Ja, der 22. Juni 1941 war ein Glückstag für die Wehrmacht. Glück hat seinen Platz in der Kriegsführung. Aber die Einkreisungen in der Nähe von Kiew und Vyazma, der Belagerung Leningrads (wobei der Kessel von Leningrad wieder so ein roter Geschichtsrevisionismus ist), ganz zu schweigen von den vernichtenden Niederlagen von 1942, waren weniger ein Fall deutschen Glücks als sowjetisches Versagen auf ganzer Ebene.

Je mehr man Dokumente und Memoiren liest, desto klarer ist es, dass Stalins Einmischung in die Kriegsführung inkompetent, willkürlich und kurzsichtig war. Was sehr an Hitler erinnert.

Stalin war in forensischer Hinsicht intelligent, durchtrieben, hartnäckig, besessen von Details und despotisch, alles große Eigenschaften für einen General, aber sein Geist wurde vom Bolschewismus getrübt. Der Glaube, es genüge, genug Druck auszuüben, um ein Ergebnis zu erzielen und eine utopische Denkweise zu haben ersetzen eben keine Strategie. Seine Akribie verwandelte sich oft in Korinthenkackerei, und er war besessen von unwichtigen Kleinigkeiten. Trotz der neostalinistischen Mythologie scheiterten seine Ansichten in vielen wichtigen Fragen. Angesichts der Bedingungen eines hyperzentralisierten Systems des militärischen Managements waren alle Schwächen des Oberbefehlshabers, alle seine Eigenheiten und Fantasien mit einem erheblichen Verlust zulasten einer realistischen Kriegsführung behaftet. 


Stalins Erfolge


Hat Stalin wegen der Nation, die er in seinem Sieges Toast als „großartig“ bezeichnet hat, sein Bestes gegeben? Lassen Sie uns einen objektiven Überblick über die militärischen Erfolge geben und über Stalins Diplomatie sprechen.

Wenn Sie hören, dass der Stalinismus eine Ära war, in der Russland eine Großmacht war, mit der zu rechnen ist, sollten Sie erkennen, dass der Zweite Weltkrieg nur deshalb begann, weil die Sowjetunion Hitler mit Rohstoffen versorgte, denn sie mussten von Importen aus Übersee unabhängig sein, da die deutsche Marine es nicht mit der französischen und britischen aufnehmen konnte. Stalin nutzte die deutschen Kommunisten, um Hitler die Machtübernahme zu ermöglichen. Es wird oft behauptet, dass Stalin schon in Spanien einen Stellvertreter führte, was der Hitler-Stalin Pakt widerlegt. Tatsächlich bereute es Hitler später, Franco unterstützt zu haben, wohingegen Stalin lediglich den spanischen Goldschatz rauben wollte, der in den Händen der Sozis war, um was anderes ging es ihm nie. Die bolschewistische Propaganda in Spanien war ein derartiger  ideologischer Müll, dass sogar ursprünglich von den Roten überzeugte Kämpfer, General Franco als rationalen Nationalisten bezeichnete, dessen Vision, eines geeinten Spaniens, besser sei als die blutrünstigen Leichen und Friedhöfe schändenden roten Psychos. 

Als 1938 in München eine Einigung über die Zersplitterung der Tschechoslowakei erzielt wurde, machte sich niemand die Mühe, die Meinung der UdSSR, einer angeblichen „Großmacht“, zu fragen. Dies brachte Stalin zu einer Idee: Wenn Sie sich nicht mit Hyänen gegen einen Wolf aufhalten können, stellen Sie den Wolf gegen die Hyänen. In seinem Pakt von 1939 mit Hitler versuchte Stalin, ohne großen Krieg, die territorialen Verluste von 1918 wieder herzustellen: das Baltikum, die Westukraine und Weißrussland sowie Bessarabien. Finnland hatte er verpfuscht, aber zumindest Wyborg erobert. Er nahm auch das, was nicht zu Russland gehört hatte: Galizien und Bukowina (Letzteres wurde von Hitler als Vorwand für die Invasion am 22. Juni 1941 genannt).

War diese Rückkehr zu den zaristischen Reichsgrenzen gerechtfertigt, für eine "Neue Weltordnung" die sich als anti-feudal sah? Wohl kaum! Haben diese Gebiete der Sowjetunion irgendeinen Vorteil verschafft? Nein. Hatten die neuen Gebiete einen Vorteil von der Sowjetunion? Eher das Gegenteil! Stalin glich die Gebietsverluste aus, die Lenin den Deutschen am Ende des Ersten Weltkrieges zuerkannt hatte. Das heißt, vom Minus auf Null, was nicht eine Leistung eines großen Führers ist.


Nach dem Krieg


Aber was ist mit den wieder eingesammelten Ländern passiert? Sie haben ab 1991 eilig das Weite gesucht. Nur winzige Gebiete der Grenzgebiete wurden an das Gebiet von Pskow angeschlossen. Ein einst stark russifiziertes, den Polen abgerungenes Wilna wurde der litauischen SSR übergeben. Eine moldauische Republik wurde aus Bessarabien und Transnistrien zusammengefügt, die sich jetzt mit Rumänien verschmilzt und die transnistrischen Russen mit sich zieht. Zugegeben Wladimir Putin versucht das auszugleichen und die Grenzen der Sowjetunion wieder herzustellen, nur ist er in derselben Situation wie Stalin nach Lenin, er versucht vom Minus auf Null zu kommen.

Jedoch war Stalins giftigstes Geschenk von allen Galizien. Das gesamte ukrainische Potenzial, das sich im Verlauf der österreichischen und polnischen Dominanz dort angesammelt hatte, ging an die Ukraine und übernahm deren Ablehnung gegen die roten Moskalzaren. Stalin konnte gegen die Banderiten kämpfen, wie er wollte, aber in der Abwesenheit russischen Nationalismus (stattdessen wollte man einen Sowjetmenschen, einen sowjetischen Patriotismus setzen, so wie es Merkel bezüglich Europa macht) gedieh der ukrainische Nationalismus. Es wurde unvermeidlich, dass sich die ukrainische Identität nach den Regeln des besser entwickelten Galiziens festigen würde. 


Das Trojanische Pferd von Königsberg


Betrachtet man es auf diese Weise, hatte Russland nun im Nachhinein, nach Stalins Großen Vaterländischen Krieg nicht einmal territoriale Gewinne zu verbuchen. Abgesehen von Kurilen, einige winzige Grenzregionen und einem Teil von Ostpreußen. Wobei Stalin nicht davon ausging, dass Königsberg bei der UdSSR bleiben wollte, sondern bot es Adenauer als Geschenk an, wenn er Westdeutschland zu einem neutralen Land machte. Der lehnte ab, denn Stalin wollte die dortigen Russen, die er in Windeseile dorthin umsiedeln ließ, dann als Trojanisches Pferd benutzen. Ähnliches war auch mit den Kurilen bezüglich Japan geplant, weswegen die japanische Regierung stets die Umsiedlung der dort lebenden Russen fordert. Adenauer erkannte den Trick ebenso und erwies sich damit als umsichtiger als die Regierung Kohl, als in den 1980ern die Umsiedlung von Kontingentflüchtlingen Westdeutschland mit russischen Denken unterminiert wurde, deren Vertreter uns als "Deutsche" auf das Auge gedrückt wurden. Bei einem gewissen Bruchteil kann man das auch durchaus so akzeptieren, doch beim überwiegenden Teil, da sind mir anti-putinistische bekennende Russen lieber.


Zerstörung des Erbes


Stalin wusste sehr gut, dass er den Krieg mit angefangen hatte, der zu keinen rationalen Errungenschaften führte. Denn nicht nur die unruhigen Gebiete in der UdSSR, sondern auch in Osteuropa musste eine Besatzung aufrecht gehalten werden. Wo das nicht mehr möglich war, zeigte es sich, wie bei Jugoslawien, dass die sozialistischen Bruderstaaten eilig die Seiten wechselten, wohingegen die gegenwärtige Politik eines scheinbar täglich mehr verblödenden deutschen Volkes ausgerechnet den umgekehrten Weg einschlägt, was aber nicht nur mit Kontingentflüchtlingen, sondern vor allem mit installierten DDR-Apparatschiks und sonstigen Gazprom-Huren zu begründen ist. In seinem Sieges Toast sagte Stalin daher: "[die Russen] haben unsere Befürchtungen nicht erfüllt: Hinfort!. Wir werden eine andere Regierung wählen, die den Frieden mit Deutschland schließen und uns ein ruhiges Leben sichern wird."

Der Krieg war kaum zu Ende, da verschwendeten marxistischen Historiker keine Zeit mehr, die akademischen Verteidiger des russischen imperialen Erbes, angeführt von Akademiker Yevgeny Tarle, niederzumachen. Durch den Erlass von Stalin und Zhdanov wurde der Begriff „russischer Nationalstaat“ fast vollständig aus der historischen Redewendung entfernt. Orthodoxe Hierarchen waren aus Gründen der internationalen diplomatischen Vertretung immer noch notwendig, aber die Verfolgung der Kirche würde ein Comeback darstellen, einschließlich der Schließung von Kirchen (bedenken Sie, dass die meisten Kirchen, die „unter Stalin eröffnet wurden“) Kirchen waren, die in Wahrheit unter der deutschen Besatzung eröffnet wurden. Knapp vier Jahre nach dem Sieg würde der Staatschef der Sicherheit, Viktor Abakumov, die wenigen sowjetischen Apparatschiks foltern, die es gewagt hatten, nur ein Stückchen russischer Identität aufrecht zu erhalten. Stalin würde seinen Assistenten Nikolay Voznesenskiy zerstören, womit der Sowjetunion jegliche Chance genommen wurde, eines Tages von jemanden regiert zu werden, der einem intellektuellen Russen am nächsten käme.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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