Dienstag, 26. Februar 2019

Leserbrief: Was wäre das Beispiel für einen konservativen totalitären Staat?

"Was wäre für Sie das Beispiel eines konservativen totalitären Staates?"

Offenbar ist der Fragende innerhalb der Matrix der sozialistischen Koalition eingeschlossen und weiß nichts von der Welt außerhalb. Aber es ist eventuell eine Frage, die allgemein interessant ist und hier ausführlich beantwortet werden soll.


Überlegung zu extremen Liberalismus/Konservatismus


Wenn es einen totalitären Konservatismus gibt, müsste es theoretisch auch einen totalitären Liberalismus geben können. Dieses Gedankenkonzept geht nicht auf. Um es einmal ganz simpel auszudrücken, beruht der Konservatismus auf der Richtlinie: Es wird nur geändert, was der Veränderung bedarf. Der Liberalismus hingegen: Die Dinge entwickeln sich von allein. Aufbauend auf diesen Grundsätzen, würden sich diese Anschauungen in ihrer extremen Ausbildung wie folgt manifestieren:

  1. Totalitärer Liberalismus: Würde sich zur Anomie entwickeln, was allerdings die Abwesenheit von Gesetz und Ordnung darstellt und eben keinen Totalitarismus.
  2. Totalitärer Konservatismus: Müsste sich zum Glauben entwickeln, dass eine einzelne Person oder Gruppe, "Elite", besser geeignet ist, das erworbene Gut und Kultur zu sichern als das Volk an sich. Da käme man dann zu Francos Spanien, dass den Übergang zur Monarchie brachte, oder zur Endphase der Herrschaft von Oliver Cromwell in England. Guatemala unter Jorge Ubico, der gestürzt wurde durch eine Allianz von Kommunisten und den feudalistischen Großgrundbesitzern. Oder auch Venezuela unter Juan Vicente Gómez, der zumindest etwas erstaunliches fertig brachte, was marxistische Diktatoren nie schaffen, er machte das Land Schuldenfrei. Das führt aber zu zahlreichen Irrungen, in der Beurteilung der Natur marxistischer Diktaturen, die sich als Gegenteil der Monarchien ausgeben.

Der totalitäre Staat oder Oppression


Totalitarismus bedeutet letztlich ein Staat, der seine Bevölkerung rechtlos macht, total überwacht, kontrolliert und in dem sich eine Elite an der Macht festklammert, unter Ausschluss der Mehrheit der Bevölkerung. Diese wird man nicht von ihrer Gier nach Macht befreien, außer durch die Anwendung massiver und brutalster Gewalt. Z. B. Militärputsch, ein gängiges Mittel (Chile, Brasilien). Oder auch die Revolution gegen die Jakobiner.

Allgemein stellt man Pinochet-Chile gern als totalitären Staat dar, hingegen den Islamischer Staat im Iran, Venezuela oder Kuba nicht, gewöhnlich durch den Totalitären par excellence: dem Marxisten.


Die Reaktionäre


Ob Pinochet in Chile oder die Militärdiktatur in Brasilien, waren Reaktionen, auf den Versuch, die Etablierung eines stalinistischen Totalitarismus durchzuführen. Was nur durch eine gewisse Autorität möglich ist, weil das mit dem gut zureden, bei Marxisten erfahrungsgemäß nicht sonderlich gut funktioniert. Diese Militär-Regime verboten es ihrer Bevölkerung nie, das Land zu verlassen, es interessierte sie nicht die Wirtschaft zu kontrollieren, wie es Marxisten tun. Auch legten die Regime eine Zeit fest (12 Jahre), in dem der demokratische Apparat aussetzte, beziehungsweise zurückgefahren wird, um Staat und Gesellschaft vom marxistischen Abschaum zu befreien. Das überaus Erstaunlichste ist, dass nach Ablauf der Frist, die brasilianische Junta oder Pinochet in Chile tatsächlich ihre Macht abgaben. 

Sie sind also in diesem Sinne keineswegs totalitär, obwohl es oppressive Systeme waren. Wobei ich persönlich das jetzt keineswegs negativ finde, denn im Falle der Totalitären sollte nur wie folgt argumentiert werden:
Sie haben das Recht zu schweigen, sollten Sie von diesem Recht keinen Gebrauch machen, so kann und wird alles was sie sagen vor dem Militärtribunal gegen Sie verwendet werden ...

Unberechenbarkeit der Korruption durch Macht


Auf der anderen Seite, siehe Oliver Cromwell, gibt es keine Garantie dafür, dass eine solche besondere Autorität nicht vom Rausch der Macht korrumpiert wird, tatsächlich Wort hält und freiwillig von seinem hohen Ross absteigt. Es geht auch anders rum, wenn aus der Französischen Revolution (und angebliche Geburtsstunde des Kommunismus), als Aufstand gegen die Monarchie, aus Napoleon ein Kaiser wird. Es kommt eben darauf an, welche Eliten im Hintergrund die Fäden ziehen, welche Absichten und Ziele sie verfolgen und wer es besser versteht, die Öffentlichkeit zu manipulieren.

Die Manipulierung der Öffentlichkeit ist am einfachsten, in dem man selbst Probleme schafft, die man kontrolliert, die suggerieren, dass die erwünschte Entwicklung die Lösung des Problems sei. Die Öffentlichkeit liegt dann dem Trug aus, von selbst auf die Lösung gekommen zu sein. Das ist die Basis dessen, was Wladimir Putin mit gelenkte Demokratie meint, oder Joachim Gauck es für gefährlich findet, wenn das Volk nicht auf die Eliten hört.


Unklarheit der Begriffe Präsident oder Alleinherrscher


Das Problem ist, dass wir uns in der Gegenwart die Welt anschauen können und schnell Monarchien finden, die tatsächlich eigentlich Demokratien sind, oder Republiken, deren Präsidenten wie absolute Monarchen agieren. 

Daraus folgt, dass uns Begriffe wie König oder Präsident rein gar nichts sagen, sondern wir uns das damit verbundene Machtpotenzial anschauen müssen.

Daraus ergibt sich dann auch, dass ein roter Diktator de facto ein König ist, der vorgibt anti-monarchistisch zu sein, wohingegen ein "totalitärer" Konservativer sich schlicht diese Umstände ersparen würde und vom König redet. Gleichzeitig gilt es sich einzugestehen, dass es nicht die geringste Garantie dafür gibt, dass ein König, im Rausche der Macht, tatsächlich bodenständig, also konservativ, bleibt, oder plötzlich mit Gesellschaftsexperimenten (Alexander der Große: Vermischung von Griechen und Persern) und fundamentalen Umwälzungen beginnt, die  als sozialistische Revolution interpretiert werden könnten. Dies wiederum führt uns umgehend zum Problem mit den Rechts- und Links-Hegilianern, was uns wiederum dahinführt, dass dieses ganze Konzept der Ausgangsfrage zur Lösung des Problems nicht dienlich ist, sondern in einer ideologischen Matrix sich befindet. Und ebenso Marxismus, als Ideologie anzusehen, die nützliche Idioten dazu bringen soll, an der Errichtung ihres absolutistischen Gefängnisses mitzuwirken.

Die Marxisten machten die Welt glauben, dass sie die einzige revolutionäre Kraft seien. In Wahrheit ist es vollkommen anders, sie geben vor etwas zu bekämpfen, was sie gar nicht zerstören, sondern dienlich machen wollen. Der Antrieb der Menschheit, zur Revolution, war nie der Wunsch nach Kommunismus, sondern nach Freiheit (einschließlich bei den Anarcho-Kommunisten). Der Marxist tut nichts anderes, als Unzufriedenen vorzutäuschen, er habe dasselbe Ziel. In erster Linie ist das natürlich die Schuld der linken Intellektuellen, die naiven Menschen einreden, sie seien das Gehirn der freiheitlichen Revolution, tatsächlich sind sie lediglich deren Exkremente.


Alternative Sichtweise zur Ausgangsfrage


Wie muss das Problem also betrachtet werden? Es muss den Menschen klar werden, dass Linksheglianer ebenso wenig das Gegenteil vom Rechthegilaner sind, wie Kulturmarxist und Nationalbolschewist, oder Linksfaschist und Rechtsfaschist. Solange wir uns dieser Diskussion widmen (inklusive Kampf gegen Rechts) werden wir nie über den Streit nach der Geschmacksrichtung von Scheiße hinauskommen.

Der ureigenste Antrieb des Menschen ist der Drang nach Freiheit, gegen den Unterdrücker. Weshalb Freiheit in der individuellen Freiheit begründet ist, nicht im marxistischen Kollektiv, was ein Leser kürzlich nicht in einem Kommentar verstanden zu haben scheint. Das Individuum lebt nicht in einem Nexus, sondern in einer Interaktion mit seiner Umwelt, die auf Freiwilligkeit basiert. Diese Interaktion von Individuum ergibt selbstverständlich das, was man dann freiheitliche Gesellschaft oder freiheitlicher Staat nennt, im Endeffekt selbstverständlich ein Kollektiv darstellt. Nur eben kein marxistisches Kollektiv, mit seinen Kollektivrechten, die zu einer Räterepublik zusammengefügt werden. Eine freiheitliche Gesellschaft braucht keine Kollektivrechte, im Gegenteil, diese sind zerstörerisch. Eine freiheitliche Gesellschaft braucht in Wahrheit nur ein Recht, wie Roland Baader sagte, dass Recht des Individuums von anderen in Ruhe gelassen zu werden. Damit werden diese Kollektivrechte völlig überflüssig. 


Beeinflussung der Öffentlichkeit


Ja aber, wer legt dann fest, was erlaubt und unerlaubt ist?

Der gesellschaftliche Konsens, der Summe aller Individuuen. Dies ist allerdings nur dann möglich, wenn Medien keine Fakten verschweigen, denn die Fakten sind es, die das Individuum darüber befinden lassen eine Position zu einem Thema einzunehmen. Darum werden die freien Medien von allen Totalitären als erstes angegriffen (neben Gewaltenteilung, um die Justiz und Strafverfolgung zu beeinflussen). Das Verschweigen von Fakten kann dazu verwendet werden, einen falschen Eindruck zu einer Situation zu schaffen und die Entscheidung der Öffentlichkeit zu manipulieren (bis hin zu Wahlen). Dasselbe Ziel hat auch die emotionelle Aufarbeitung von Nachrichten, wie es gegenwärtig in Deutschland üblich ist. Eine andere gegenwärtig oft genutzte Methode ist das Etablieren von Narrativen durch Massenmedien, um die Sichtweise zu bestimmten Problemen zu beeinflussen.

Um einen ehrlichen gesellschaftlichen Konsens zu ermöglichen, muss der Bürger zwar nicht unbedingt Zugang zu freien Medien haben, allerdings zu allen Fakten. Die einfachste Möglichkeit ist selbstverständlich eine freie Presse, die sich darauf konzentriert, alle Fakten dem Konsumenten von Informationen zu präsentieren und darauf verzichtet, dem Konsumenten Emotionen zu vermitteln, oder ihm vorschreibt, wie er was zu verstehen hat. 


Gegensätze der Gesellschaft


Das Grundbedürfnis des Unterdrückers hingegen ist es, die Kontrolle über die Massen zu behalten, sonst verliert er seine Macht und dazu benutzt er gern Ideologie als Gehirnwäsche, auch wenn es beim sozialistischen Dummvolk nicht viel zu waschen gibt.

Die Bekämpfung eines Teiles der Totalitären, auf eine Art, die andere Totalitäre erfreut, ist ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass in Deutschland (und anderswo) sinistere Kräfte am Werk sind, die an der Versklavung arbeiten. 

Stattdessen gilt es sich des tatsächlichen gesellschaftlichen Gegensatzes bewusst zu werden:
Zentralstaat oder Föderativstaat
Beziehungsweise:
Maximalstaatler oder Minimalstaatler
Oder in ihren extremen Erscheinungsformen:
Totalitärer und Anarchist

Der Minimalstaatler wird mit dem Anarchisten viel leichter einen Konsens gegen die Totalitären erreichen. Es wird ihm hingegen unmöglich sein, einen Konsens mit irgendeiner Form von Totalitarismus zu finden. Weil es absolute Gegensätze sind. Mögliche Abkommen, zwischen den gesellschaftlichen Gegensätzen können nur der Natur von Waffenstillständen entsprechen. 

Umgang mit der Reaktion


Wenn der Totalitarismus zu viel Macht erlangt, ist es unumgänglich und unabwendbar sich dem Totalitären mit reiner Waffengewalt entgegen zu stellen. Der Totalitäre interpretiert Demokratie, jede Form von Liberalismus (in der klassischen Bedeutung) oder Kompromisse als Schwäche. Das Einzige, was der Totalitäre respektiert, ist militärische Macht. Was bei seiner Philosophie der Unterdrückung wohl selbsterklärend ist. 

Hierbei geht es allerdings nicht um die Klassenfrage, wie es der Marxist einzureden sucht. Wir finden Maximalstaatler und Minimalstaatler, Anarchisten und Totalitäre in jeder Gesellschaftsklasse. Um nun zu verhindern, dass sich eine tatsächliche Reaktion bildet, die die Macht der Totalitären bedroht, erfindet der Marxist allerlei schwachsinniger Narrative, um den öffentlichen Konsens zu beeinflussen und zu lenken. Der Psychiater nennt das Pseudologia Phantastica, was keineswegs lediglich eine moralische Schwäche, sondern eine psychische Störung ist, wie sie für Narzissten typisch ist. Symptome:
Die Betroffenen erfinden immer neue Lügengeschichten, um Traumatisierungen zu verdrängen. Sie verzerren die Wirklichkeit, um sie an die eigenen Empfindungen anzupassen. Die Erzählungen sind oft nahe an der Realität, so dass es schwer fällt, die dahinter steckende Störung zu erkennen. Außer der Traumatisierung hat diese ihre Ursache in Minderwertigkeitskomplexen, Isolation und Einsamkeit.
Eine sehr treffende Beschreibung für eine ganze Reihe von Selbstdarstellern unter den Dampfplauderern der deutschen Politiklandschaft. Man denke da allein an die vielen falschen Akademiker.

Die Narrative dienen der Politik vom Teilen und Herrschen, um das Bilden einer umfassenden Reaktion zu verhindern. Insbesondere das Bourgeoisie und Proletariat gemeinsam die Herrschaftsverhältnisse zertrümmern.

Rausch der Macht


Der Zentralstaat kumuliert eine enorme Macht in den Händen einer relativ überschaubaren Zahl von Personen. Es ist ein gängiges Übel der Zentralisierung der Macht, dass die Person dadurch korrumpiert wird. Wir sprechen dann vom sprichwörtlichen Cäsarenwahn. Im Machtrausch befindliche Personen, werden für rationale Argumente nicht mehr zugänglich, sondern entwickeln Wahnvorstellungen von irgend einem Utopia, einer besseren Welt die sie erschaffen wollen, um davon abzulenken, dass sie immer mehr Macht auf eine elitäre Clique vereinen. Die Urheber dieser Betrügerei sehen sich selbst für gewöhnlich als Visionäre, was sie jedoch nicht sind, sondern Traumtänzer, die permanent scheitern, so wie Lenin mit seinem Utopia. Für gewöhnlich wird das damit begründet, dass ein Zentralstaat billiger sei, als der Föderativstaat. Doch nach Verlust der Bürgerrechte, wird auch der größte nützliche Idiot schnell feststellen, dass ein Zentralstaat ungemein teurer werden kann, als ein Föderativstaat.

Das Problem lautet also: Kumulierung oder Fragmentierung der Macht.


Die gesellschaftspolitischen Extreme



Unter diesem Gesichtspunkt wird schnell deutlich, wie die Fraktionen der gesellschaftlichen Extreme tatsächlich verlaufen, wenn sie die akzeptablen Grenzen einer demokratischen Gesellschaft verlassen. Eben nicht Kozi gegen Nazi, sondern Totalstaatler gegen Anomie. (Für gewöhnlich setzt man da Anarchismus an diese Stelle. Doch meines Erachtens nach ist das nicht richtig. Da der Anarchist meist keineswegs die Auflösung eines Staates will, sondern eine regierungslose Gesellschaft, doch das ist ein Extrathema.)

Wenn der Zentralstaat überhandnimmt, wird er unter zunehmender Beeinträchtigung der individuellen Rechte und unhinnehmbarer Einmischung in private Angelegenheiten als Diktatur empfunden werden. Der protofaschistische Staat (Faschist = Totalstaatler) versteckt sich solange hinter einer Scheindemokratie, bis er seine Kumulierung der Macht abgeschlossen hat. 

Aufgrund dieser Darstellung wird ersichtlich, dass alle diese Extremstaaten: absolute Monarchie, marxistische Diktaturen, nationalsozialistische Diktaturen, faschistische Diktaturen in ihrem Totalitarismus und den Mechanismen der Unterdrückung identisch sind.


Vertuschung des Problems


Was nun vor allem dieser Abschaum der marxistischen Intellektuellen (institutionalisierte Linke) macht, ist es, die Öffentlichkeit von der gemeinsamen faschistischen Natur des ganzen Pfuhls widerwärtiger und verabscheuungswürdiger Naturen abzulenken, in dem sie Nebensächlichkeiten in den Vordergrund stellen. Um ein paar Beispiele unter vielen zu nennen:

  1. Unser Symbol ist Hammer und Sichel, nicht das Hakenkreuz: Symbole sind austauschbar und sagen gar nichts: Grüner Abschaum folgt ihrem Regenbogen, in Peru ist es das Symbol der Nationalisten. Das Symbol ist unwichtig, wichtig ist der damit verbundene Sinn.
  2. Die Juden sind nicht in Konzentrationslagern systematisch ermordet worden, sondern starben unter den allgemeinen Haftbedingungen: Selbst wenn, wer trägt denn die Schuld an den Haftbedingungen? Etwa die Gefangenen?
  3. Im Gulag starben die Gefangenen nicht an systematischer Ermordung, sondern das war das Resultat der Haftbedingungen: Aber selbstverständlich! Pinochet ließ auch keine Kommunisten töten, indem er sie aus dem Helikopter werfen ließ, das war lediglich ein Resultat des Aufschlages auf dem Boden.

Wir sehen hier recht deutlich, dass sich die Argumentation von Kozis und Nazis nicht nur gleicht, sondern ihre jeweiligen "Intellektuellen" geschichtsrevisionistisch sich jeglicher Fakten verweigern und stattdessen mit Textbausteinen und Plattitüden ihren Totalitarismus rechtfertigen. Mit anderen Worten: Sie betreiben lediglich Klugscheißerei

Das ganze sind Methoden, durch rhetorische Tricks, eine tatsächliche Aufarbeitung im inhaltlichen Bereich zu verhindern. Das eröffnet natürlich ein weites Feld von Möglichkeiten. Z. B. böse Menschen können sagen: Sawsan Chebli ist dumm. Man kann allerdings auch sagen: Sawsan Chebli ist ein Beispiel für den katastrophalen Zustand des Bildungssystems in Berlin. In beiden Fällen wird dasselbe gesagt, die zweite Version hört sich lediglich netter an. Denn, liebe Genossen, die Klugscheißerei ist kein einseitiges Spielchen!


Ähnlichkeit der Totalitären


Die Dialektik zwischen Kozi und Nazi ist übrigens überaus identisch, ihre Denkweise und Artikulation derart nahe beieinander (auf dem Elitegedanken basierend), dass es kaum möglich ist, Aussagen der Intellektuellen des jeweiligen Lagers zweifelsfrei zu zuordnen, wenn der Name nicht beim Zitat steht. Was nicht nur erklärt, wie bestimmte Rädelsführer eines Lagers ins andere wechseln und dort schnell aufsteigen und akzeptiert sind. Solange Kozi und Nazi unter sich sind, werden sie fundamentale Diskussionen über diesen Misthaufen, den sie Weltanschauung nennen führen. Sobald diese aber mit echter Demokratie und Bürgerstaat konfrontiert werden, kann man das Phänomen bemerken, dass sie sich plötzlich den Rücken decken und sich gemeinsam schützen. Und wenn diese nicht Hammer und Sichel oder Hakenkreuz auf die Stirn tätowiert haben sollten, ist es nicht mehr möglich zu sagen, wer wer ist. Aus diesem Grund sind Linksfaschisten und Rechtsfaschisten für politische Eliten sehr interessant, die nach machiavellistischen Richtlinien operieren: Getrennt marschieren, gemeinsam Zuschlagen. Wer zerschlagen werden soll, ist in diesem Fall eindeutig klar: Demokratie und Bürgerstaat.

Es ist überaus gefährlich und zerstörerisch diesen Totalitären Zugang zum System zu erlauben und ihnen öffentlich Raum zu lassen, sich zu profilieren. Da sie aber ihre Verkleidung ständig wechseln, ist es von besonderer Bedeutung ihre Art zu denken zu kennen. Wer dem Irrtum aufsitzt, Nazi ist nur der, der ein Hakenkreuz zeigt oder Marxist nur wer Hammer und Sichel zeigt, der wundert sich auch über Islamterroristen, die keinen Bart tragen. Heißt, es wird sich zu sehr auf Oberflächlichkeiten konzentriert.

Das Wirken der Totalitären ist überall dort zu vermuten, wo Staats- und Steuerkult blüht. Wo von oben herab, statt von unten hinauf regiert wird. Wenn Widerstand gegen eine solche Regierung als Bruch der Verfassung interpretiert wird. Wenn die Regierung dem Volk diktiert, was es zu denken und sagen hat. Wenn die Verfassung nur noch dazu da ist, die Regierung vor dem Volk zu schützen, statt das Individuum vor Machtmissbrauch. Wo Kollektivrechte zelebriert werden und Individualrechte verschwinden. Wenn Täter zu Opfern verherrlicht werden. Wenn Kinder in der Schule indoktriniert werden. Und viele andere Merkmale mehr, die das machiavellistische Treiben in Deutschland/Europa offen legen. 



Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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