Montag, 18. Februar 2019

Die Gazprombank, die drittgrößte Bank in Russland, friert die Konten von PDVSA ein

Die Tatsache, dass eine Bank, die eng mit dem russischen Staat verbunden ist, die venezolanische Öl-Firma PDVSA sanktioniert, ist bedeutsam, da der Kreml zu den loyalsten Freunden von Nicolás Maduro gehört.
Die Gazprombank, die drittgrößte Bank in Russland, hat scheinbar beschlossen, die Konten des staatlichen Ölkonzerns PDVSA von Venezuela einzufrieren und die Transaktionen mit dem Unternehmen auszusetzen, um das Risiko zu verringern, dass die Bank unter US-Sanktionen gerät, so berichtet REUTERS.

PDVSA deklarierte diesen Bericht zur Fake News:


Die ganze Geschichte scheint sehr suspekt und offenbar ist hier REUTERS über irgendwelche merkwürdigen Geldgeschäfte gestoßen, um die US-Sanktionen zu umgehen.

PDVSA hat einen ihrer Joint-Venture-Kunden gebeten, ihren Namen die Bankgeschäfte bei Gazprombank wahrzunehmen. Auf diese Weise kann die Bank die Konten einfrieren und so zumindest offiziell den US-Sanktionen folgen und Aktionen gegen sich selbst vermeiden. 

Die Sanktionen vom 28. Januar zielen gemäß dem Weißen Haus darauf ab, den Zugriff von PDVSA auf das venezolanische Öl zu unterbinden. Das Öl, ebenso Gewinne auf viele Jahre im voraus sind jedoch an Moskau und Peking verpfändet. Damit würde die Gazprombank, die ja eine Staatsfirma ist, also den Kreml schaden und dies ist kaum vorstellbar.

Die Bank hat die Konten von PDVSA seit mehreren Jahren geführt. Im Jahr 2013 gab PDVSA bekannt, dass es mit der Gazprombank einen Vertrag über eine Finanzierung von 1 Milliarde US-Dollar für das Unternehmen Petrozamora unterzeichnet hat. Die Quelle sagte, dass Petrozamoras Konten ebenfalls eingefroren wurden.

Russische Regierungsvertreter haben gesagt, dass sie Maduro verteidigen und die Aktionen der Opposition als Taktik verurteilt haben, die von den Vereinigten Staaten inspiriert wurde, um die Macht in Caracas an sich zu reißen.

Russische Unternehmen befinden sich jedoch in einem Dilemma zwischen dem Wunsch, die Kreml-Linie und Maduro zu unterstützen, und der Befürchtung, dass sie dadurch sekundären Sanktionen der Vereinigten Staaten ausgesetzt werden könnten, die ihre Unternehmen schädigen könnten.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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