Der antimarxistische Ostblog, für Patrioten die denken. Keine sozialistische Diktatur mehr auf deutschen Boden.

Donnerstag, 28. Februar 2019

Leserbrief: Der Bürgerkrieg wurde von Weißgardisten ausgelöst

Prilepin, macht zumindest aber ziemlich eindeutig klar, dass der Bürgerkrieg erst von den Weißen ausgelöst wurde.

Nach der Selbstdefinition allen roten Abschaums sind sie es, die gegen Reaktionäre kämpfen. Per dieser Definition können die Weißgardisten auch nicht angefangen haben, sondern reagierten. Und daher war der Auslöser in diesem Bürgerkrieg, die Oktoberrevolution, in der das rote Gesindel die Macht an sich riss. Mur weil alles bolschewistische Gesindel dem marxistischen "Rechtsverständnis" folgt, alles was der Revolution dient, ist richtig und alles was nicht falsch, bedeutet es nicht, dass sich die zivilisierte Menschheit dem unterwirft. 

Prilepin, der uns im Westen als Internationalist (Linksfaschist) präsentiert wird, aber als Donbass Terrorist wohl eher nationalbolschewistisch (Rechtsfaschist) lebt, ist genauso widersprüchlich, wie die sozialistische Koalition. Mit anderen Worten, seine Überzeugungen, Standpunkte, Meinung ist beliebig.

Prilepin behauptet allen Ernstes, dass alle Bürger des ehemaligen Russischen Reiches die Usurpation durch Bolschewisten akzeptieren mussten, nur weil einige wenige Kommunisten in der Hauptstadt die Übertragung der Macht auf ein sogenanntes Sovnarkom proklamierten.

Wenn jeder Revolutionär automatisch das Recht auf bedingungslose Unterwerfung hat, überführt sich Major Prilepin im Militär der Donezker Volksrepublik automatisch selbst als Meuterer. Nach seiner eigenen Logik müsste er die Maidan-Revolution nämlich anerkennen.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

Mittwoch, 27. Februar 2019

Leserbrief: Wäre Russland unter den Weißgardisten weniger blutig gewesen?

Glauben Sie etwa, dass es Russland besser ergangen wäre, wenn die Weißen statt der Bolschewisten gewonnen hätten, angebliche Patrioten die willkürlich einen Bürgerkrieg auslösten, Bourgeoisie, die sich mit Terroristen verbündet, die sich als Revolutionäre tarnen, und Generälen die ihren Schwur gegen den Kaiser brachen?

Sie sind wohl Fan von Zakhar Prilepin? Ob ich glaube, dass es einem Land, dass es im Zuge seiner Industrialisierung teilweise auf ein Wirtschaftswachstum von 8 Prozent brachte und nach dem Sieg der Bolschewisten eine rückgängige Entwicklung durchlief, unter der provisorischen Regierung besser ergangen wäre? Aber definitiv!

Die ganze Frage baut auf bolschewistischer Propaganda auf und hat nichts mit der tatsächlichen Historie zutun. General Lawr Georgijewitsch Kornilow, General Michail Wassiljewitsch Alexejew, und der Sozialrevolutionär Boris Wiktorowitsch Sawinkow (als Köpfe der Februarrevolution) so einfach abzustempeln, ist typisch für bolschewistischen Revisionismus. 

Die Genannten waren nicht die, bzw. alleinigen Macher, der Februarrevolution, sondern eher ihre Gesichter in der Öffentlichkeit. Die tatsächlichen Anführer der Februarrevolution waren die Generäle Michail Gordejewitsch Drosdowski, Sergei Leonidowitsch Markow, Wladimir Oskarowisch Kappel, Nikolai Nikolajewitsch Judenitsch, Alexander Pawlowitsch Kutepow  - alles überzeugte Monarchisten, die der Meinung waren, das der Kaiser unter schlechtem Einfluss stand und sich eine Gefahr herausformt, weil die Bolschewisten sich mit dem deutschen Feind verbündeten. Was ja wohl nicht ganz unbegründet war.

Der einzige Antimonarchist war General Anton Iwanowitsch Denikin. Und die Position von Admiral Alexander Wassiljewitsch Koltschak ist unklar. 

1922 machten die Führung der Weißgardisten im Semski Sobor (Wladiwostok) ziemlich eindeutig klar, dass sie zurück zu einer Form Monarchie wollten. Wobei unklar ist, in welcher Form.

Kornilow: 
"Ich war nie gegen die Monarchie… Ich bin ein Kosak. Ein echter Kosak kann nichts anderes als ein Monarchist sein."
Alexejew:
"Im Laufe der Zeit muss Russland auf die Wiederherstellung der Monarchie zugehen."
Wrangel:
"Der Zar muss nur erscheinen, wenn die Bolschewiki besiegt sind."
Denikin gab zu, dass die Hälfte seiner Truppen den Zaren unterstützt. Anzunehmen das er sich daher den anderen unterordnen würde. Eidbrecher waren es also so nicht! 

Alles darüber hinaus, ob es Russland besser ergangen wäre, ist reine Spekulation. Und daher können Sie mir im Gegenzug vielleicht folgende Fragen beantworten:

  1. Hätte ein Terrorist und Sozialrevolutionär wie Sawinkow eine Zwangskollektivierung, Massenmorde, Zwangsumsiedlungen, Verschleppungen und ein landesweites System von Konzentrationslagern aufgezogen?
  2. Hätte General Kornilow Millionen Ukrainer getötet, in dem er ihnen die Ernte stahl?
  3. Hätte Kerenski, immerhin ein Sozi, Gesetze erlassen, um die Gebiete Malorossiya, Kuban und Wolga abzuriegeln, damit die Bewohner verhungern?
  4. Hätte Denikin Abschussquoten gefordert, nur um ein monatliches Soll von willkürlichen Hinrichtungen zu erfüllen?
  5. Hätte der Liberale Pawel Nikolajewitsch Miljukow (Außenminister der provisorischen Regierung) einen Pakt mit Ribbentrop unterzeichnet oder Kirchen niederbrennen und plündern und den Klerus oder einfache Kirchgänger ermorden lassen?
Ich denke, dass die Februarrevolution nicht ansatzweise an den inhumanen, abartigen und bis in seine letzte Zelle bösartigen Bolschewisten hinabreicht. 


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

Russischer Patriotismus und der Stalinkult deutscher Hilfsrussen

 

Hilfsrussen


Es ist offensichtlich, dass das Hilfsrussentum, die sich fälschlicherweise als deutsche Patrioten sehen (für mich sind es eben solche Verräter wie Angela Merkel), sehr viel mit Stalinkult zutun hat. Hitler ist denen offenbar nicht gut genug. Auch die Wunsch-Bundeskanzlerin des verstörten deutschen Michels, Sahra Wagenknecht, bezeichnete Stalin als genialen Politiker. Was finden die Deutschen an diesen DDR-Weibern, ob das irgendeine Neurose ist?


Stalin, der größte Held RuSSlands


In RuSSland sieht es noch deutlicher aus. 38% der vom Levada Center befragten russischen Bürger rangierten Joseph Stalin auf Platz 1 unter den größten Helden der russischen und Weltgeschichte. Erst danach kommt Wladimir Putin, dann Puschkin, Lenin, Peter I., Gagarin, Leo Tolstoi, Georgi Schukow, Katharina II., Lermontow, Lomonosow, Mendelejew und sogar Breschnew und Gorbatschow. Die einzigen Nicht-Russen, die es bis an die Spitze geschafft haben, sind Napoleon, Newton und Einstein. Ja die leben schon in einer drolligen Welt!

Na ja, warum sollte Sahra Wagenknecht und ihr Fanklub die einzigen mit einer offenbar forensisch psychiatrisch interessanten Einstellung zu Demokratie und Freiheit sein. Auch ein beängstigender Teil, der Russen, haben keine Ahnung vom Verlauf der russischen Geschichte. Oder wurden irgendwo in einem kommunistischen Gewächshaus herangezüchtet.

Es ist beängstigend, wenn im Jahre 2017 ein gewaltiger Teil der Russen ausgerechnet Stalin für den größten Menschen ihrer Geschichte halten.


Mythenbildung um Stalin


Natürlich übernimmt Generalissimo, der eigentlich nur Bankräuber war, hier die Rolle eines epischen oder sogar mythologischen Helden. Die Details und tatsächlichen Erfolge spielen keine Rolle. Für das russische Volk ist Stalin ein Begriff für ein starkes Russland, mit dem man auf globaler Ebene rechnen muss. Und diese Stärke ist ein akzeptabler Grund für alles andere: Millionen von Toten, von großartigen Wissenschaftlern bis zu einfachen Dorfbewohnern, abgerissenen Kirchen und gemarterten Priestern, eine völlig verödete Landschaft … Alles ist vergessen und nach Isaac Deutschers Spruch gerechtfertigt: „Er fand Russland mit Holzpflügen arbeiten und sich mit Atomhaufen rüstend“. Das Zitat wird oft Winston Churchill zugeschrieben, wobei das Atomhaufen durch Atombomben ersetzt wird. Offenbar hielt man es im Westen nicht als passenden Spruch, für diesen sinisteren Trotzkisten Deutscher.


Beginn des Neo-Stalinismus


Der gegenwärtige Neo-Stalinismus taucht, als Teil des russischen Nationalismus, zu Beginn des aktuellen Jahrhunderts zusammen mit Wladimir Putin auf, als Abwehrhaltung auf das Jelzin-Russland. Offenbar als Ausdruck eines russischen (oder deutschen?) Dranges nach Sklaverei.

Etwa 2005 hatte sich die Bewegung etabliert und 2012 verwandelte sie sich vollständig in ein Krebsgeschwür. Der Kern der frühen neo-stalinistischen Rhetorik waren der Glaube, dass Stalin eine Abkehr von der internationalen Ausprägung des Leninismus gemacht hätte, weil sie den Sinn seiner Scherenstrategie (Internationalismus und Nationalismus Lager zu führen) nicht verstehen. Damit beruhigte sich der russische Nationalist, dass Stalin wohl kein echter Marxist gewesen sei, da dieser doch nur international sei. Charakteristisch ist, dass der Neo-Stalinismus feindselig gegenüber dem geringsten Anzeichen russischen Patriotismus und einer positiven Einschätzung von Russland vor 1917 ist, was sogar dazu führt, Alexander Newski und Peter den Großen (beide von Stalin gelobt) als „Wlasowismus“ zu verurteilen.


Nationalismus mit Stalin


Stalin wird von vielen Russen als Architekt eines russischen Nationalstolzes verstanden, der sich auf einer industriellen Revolution und dem Sieg über Deutschland aufbaut. 

Was hier von besonderer Bedeutung ist, betreffend dieser gesamte Riege beginnend bei Kommunistischer Plattform bis hin zu enthitlerisierten Nazis, dass die Gestalt von Stalin unsäglich aufgebläht wurde und seine Verdienste reine Hirngespinste sind.

Stalin sah es keineswegs als Glück, dass die Russen ihm dass Debakel von 1941 verziehen, wie es sein Sieges Spruch vermuten lässt, als sein Alliierter Hitler ihn überfiel und damit seinen ursprünglichen Plan, Deutschland Europa erobern zu lassen, um dann über einen abgekämpften Sieger herzufallen, durchkreuzte. Stalin klopfte sich selbst auf die Schultern und hielt es für eine große Gnade von ihm gegenüber den Russen, dass er sie beherrschte, berauben und töten ließ. Stalin hielt die Russen für unwürdig, seine Untertanen zu sein.


Der historische Stalin


Um das fragile Bild des Stalin-Mythos zu fundamentieren, wurden immer mehr Lügen zu seinen Taten, beziehungsweise über ein erbärmliches, rückständiges zaristisches Russland in Umlauf gebracht. Sodass international hoch angesehene russische Wissenschaftler, wie der Botaniker Nikolai Iwanowitsch Wawilow, inzwischen genauso durch den Dreck gezogen werden, wie das Kommunistenschwein Trofim Lysenko, dem wir die Kulturmarxisten verdanken.

Deshalb müssen wir auf die Frage, nach Stalins historischer Figur und nicht auf Stalins Mythos zurückkommen, und nach den Grad und Charakter seiner Größe hinterfragen.



Die Industrialisierung des Zarenreiches


Der erste Grundstein von Stalins Sockel ist die Industrialisierung. Angeblich hatte gerade Russland, das sich unter den pathetisch inkompetenten Zaren in Rückständigkeit befand, unter Stalin einen gewaltigen industriellen Sprung gemacht, sich in eine globale industrielle Führung gestürzt, Hitler besiegt und eine Supermacht entwickelt.


Diese Behauptung ist in mehrfacher Hinsicht falsch. Das zaristische Russland war, weder in der Industrie noch in der Militärtechnik, rückständig. Das Land entwickelte sich dynamisch, und es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass sie einen niedrigeren industriellen Fortschritt erreicht hätte als der, den die UdSSR 1939 erreicht hatte. Im Gegenteil!

Die russische Industrialisierung begann in den 1890er Jahren vor allem dank der Bemühungen von Graf Sergei Witte, einem Anhänger des großen deutschen Ökonomen Friedrich List, des Theoretikers der Produktionskräfte (ein Begriff, der später von Karl Marx plagiiert wurde und keineswegs erfunden, wie die roten Revisionisten behaupten) und des Protektionismus. Ein aktiver Verbündeter von Witte war Dmitri Mendeleew, nicht nur ein berühmter Chemiker, sondern auch ein Ökonom, der die russische Ölindustrie organisierte und Lists Prinzipien des wirtschaftlichen Protektionismus befolgte.

Witte genoss die volle Unterstützung der Kaiser Alexander III. Und Nikolaus II. Und erreichte einen beeindruckenden Aufschwung in der industriellen Entwicklung. Er wurde jedoch oft dafür kritisiert, dass er die russische Bauernschaft überforderte, den vorgegebenen Aufschwung zu erreichen, der mit den Unruhen der Jahre 1905/6, die mit einer konjunkturellen Krise der Weltwirtschaft zusammenfielen, nach hinten losging. Im Jahr 1909 begann in Russland eine neue Konjunktur und eine neue Industrialisierungswelle, die von Peter Stolypin beaufsichtigt wurde.

Stolypins Herangehensweise war für die Bauern viel barmherziger als bei Witte. Das Land war kein wirtschaftlicher Geber mehr und wurde ein vollwertiger Partner, der die Vorteile der Industrialisierung zusammen mit den städtischen Gebieten nutzte. Der Erste Weltkrieg hatte, trotz der extremen Bedingungen, die militärische und industrielle Entwicklung Russlands noch verstärkt. Es war die bolschewistische Revolution sowie der darauffolgende Kriegssozialismus und der Bürgerkrieg, die die schreckliche Verwüstung verursachten, die das Land beinahe in eine neue Steinzeit gestürzt hätte. Stalin war als Mitglied der bolschewistischen Führung direkt dafür verantwortlich.



Die Industrialisierung der Sowjetunion


Um als Großmacht zu bestehen (und damit die bolschewistische Diktatur davor zu schützen, durch eine fremde Invasion abgesetzt zu werden), konnte Russland offensichtlich nicht am Boden bleiben, wo der Bolschewismus es niedergetreten hatte. Daher die Idee der Wiederaufnahme der Industrialisierung, die sich jetzt unter einer neuen kommunistischen Führung befand und auf kommunistischen Vorstellungen beruhte. Der Stalinismus versuchte hier nichts Neues, weil die Industrialisierung bereits seit einem Vierteljahrhundert unter den Zaren lief und auf jeden Fall von allen rivalisierenden kommunistischen Fraktionen unterstützt wurde. Stalins Beitrag zur Industrialisierung beschränkt sich darauf, eine neue Methode zu erfinden, die nicht darauf basiert, die Bauernschaft stark zu fordern (wie bei Witte) aber auszurotten (wie von Trotzki und Pjatakow gefordert).

Stalins Industrialisierung wurde durch die physische Vernichtung der russischen Bauern durch erzwungene Kollektivierung, Strafexpeditionen, Massenexil, Hunger und Terror vorangetrieben. Ja, diese Methode der Industrialisierung war bisher der ganzen Welt unbekannt und konnte, wie das zaristische Russland gezeigt hat, völlig vermieden werden. Kann die Erfindung des Kannibalismus jedoch als Beitrag zur Kochkunst angesehen werden? Wahrscheinlich nicht.

Zu Stalins Verdienst gehört es das Land auszubluten, um Geld für die Industrialisierung zu gewinnen und die Situation des Weltmarktes auszunutzen. Die Weltwirtschaftskrise war sehr vorteilhaft für die Sowjetunion. Russland gelangte so nicht nur billig an Maschinen aus dem Ausland, sondern auch an arbeitslose ausländische Ingenieure. In dieser Hinsicht erwies sich die Industrialisierung von Stalin für die UdSSR als günstiger als auf dem Höhepunkt des globalen Konjunkturzyklus. Aber vergessen wir nicht, dass auch sowjetisches Getreide und sowjetische Exporte billiger wurden. Um einen Gewinn zu erzielen, brauchte die sowjetische Industrialisierung nicht nur billige Arbeitskräfte, sondern eine sklavenähnliche Arbeit, die durch eine Hungersnot ausgelöst wurde, die von Stalins Versuchen der Jahre 1930 bis 1931 verursacht wurde, den weltweiten Getreideexport zu monopolisieren. Da die Getreidepreise während der Weltwirtschaftskrise weiter sanken.


Während der großen Rezession


1929 exportierten die Sowjets 1,3 Millionen Tonnen Getreide, im Wert von 68 US-Dollar je Tonne und erzielten 88 Millionen Dollar Gewinn. Im Jahr 1930 beliefen sich die Exporte auf 4,8 Millionen Tonnen, im Wert von 45 bis 60 Dollar pro Tonne und erzielten einen Gewinn von 288 Millionen Dollar. Im Oktober 1930 brachen die Getreidepreise auf dem Weltmarkt zusammen. Nachdem Stalin die Bauernschaft völlig ausgebeutet hatte und 5,2 Millionen Tonnen exportiert hatte, verdiente er nur 72 Millionen Dollar. Zur gleichen Zeit machte eine Massenflucht, vom Land in die Städte, eine größere Getreidebeschaffung auch für den heimischen Markt notwendig. Der Zusammenbruch der Landwirtschaft führte zum Rückgang der Getreideproduktion 1931/32, was schließlich im Hauptproduktionsgebiet Ukraine zum Holodomor führte. Allerdings gilt es daraufhin zuweisen, dass es den Bewohnern der Regionen Kuban und Wolga nicht besser als den Ukrainern erging.


Sklaverei der Bolschewisten


Der große Verdienst von Stalin ist lediglich darin zu sehen, dass er die Sklavenwirtschaft nicht in der Antike, oder wie es der Marxist gern den USA vorwirft, im 18. Jahrhundert einführte, sondern in einer Wirtschaft des Industriezeitalters. Was man allerdings tatsächlich als einmalige Leistung ansehen kann, die der Menschheit vor Stalin unbekannt war. Insbesondere bei dem ganzen Wehklagen über die kapitalistische Ausbeutung und Lob einer kommunistischen Alternative.

Stalin bewies, dass die Sklavenhalter, aus dem Süden der USA, mit der Industrie der Yankees hätten konkurrieren können, wenn sie nur einen Stalin und die Tscheka gehabt hätten. Und das ist dann für Sahra Wagenknecht, finanziert vom deutschen Steuerzahler, ein genialer Politiker.

Niedrige Arbeitskosten, die durch extremen Zwang und Staatsterror erzielt wurden, machten es der UdSSR möglich, Projekte durchzuführen, die im zaristischen Russland nicht als wirtschaftlich tragfähig galten, wie das Eisen- und Stahlwerk Magnitogorsk, das sowohl von der Kuznetsk-Kohle als auch vom Uralerz abhängig war. Wenn das Kapital der Hauptfaktor der Produktion war, hätten solche Projekte keinen Gewinn gemacht. Das historische russische Modell der Industrialisierung war kapitalintensiv und unökonomisch: Die Morozovs, Ryabushinkys, Tereschenkos, Putilovs, Konovalovs und andere Oligarchen, die in teure Maschinen investiert wurden, waren oft weiter fortgeschritten als im damaligen Deutschland. Der russisch-amerikanische Ökonom Alexander Gerschenkron beschrieb aufgrund dieses Trends die Vorteile der "wirtschaftlichen Rückständigkeit", d. h. einer verspäteten Industrialisierung.


Industrialisierung auf Kommunistenart


Die Bolschewisten zerstörten die alte russische Industrie, weil sie meinten, die Wirtschaft besser zu verstehen als die Kapitalinskys, die mit Ressourcen ökonomisch umgingen. Anschließend ließ man sich für eine brutale Industrialisierung feiern, die im Gegensatz zu Belgien und Großbritannien (als erste industrialisierte Staaten Europas) extrem blutig verlief. Und damit für die Lösung eines Problems, das es ohne sie gar nicht gegeben hätte, gefeiert werden. Der führende Wirtschaftsfaktor bei sowjetischen Industrieprojekten, beim zirkumpolaren Kanalgraben und beim Eisenbahnbau der Sowjets, war die Arbeitskraft des nachwachsenden Rohstoffes Mensch: Sklavenarbeit! Die Rentabilität der meisten Industrieprojekte stieg an, da ein Zug voller Gulag-Verurteilter teure Maschinen ersetzte, was doppelt wirtschaftlich war: Geld wurde sowohl für teure Ausrüstung als auch für die Wartung der Arbeiter selbst eingespart.

Stalin wollte das gleiche Prinzip anwenden, um die Arbeit zum wichtigsten industriellen Faktor zu machen, während die Bedeutung des Kapitals überall einschließlich der Wissenschaft herabgesetzt wurde. Exemplarische Hinrichtungen und Gulag erwiesen sich zumindest auf kurze Sicht als besserer Impuls für den wissenschaftlichen Fortschritt, als zufriedene Arbeiter. Tatsächlich war es den Kremlstrategen bereits Mitte der 1920er Jahre klar, dass man die Ansichten Lenins in diesem Punkt korrigieren müsse: Auf längere Sicht konnte die Wirtschaft der Kommunisten nicht mit einem Wirtschaftssystem konkurrieren, dass auf individuellen Anreizen basiert.

Leider unterscheidet sich die Biologie von der Mechanik: Wawilow konnte die Chromosomen von Weizen nicht einmal mit vorgehaltener Waffe vernalisieren, was mit seiner Beseitigung und dem Aufstieg von Lysenko endete, der versprach, sogar dem Pflanzenleben eine stalinistische Arbeitsdisziplin aufzuerlegen. Das war die Stunde des Niederganges der pawlowschen Schule der Genetiker, auf die sich die Nationalbolschewisten berufen, und Aufstieg des linken Flügels der Bolschewisten, die Kulturmarxisten von Lysenko.

Ist die Bereicherung des globalen wirtschaftlichen Denkens mit dem Prinzip der Zwangsarbeit anstelle vom Kapital und der Aufstieg der Kulturmarxisten ausreichend, um Stalin zur größten Person der Geschichte zu machen? Ich glaube nicht!


Ausplünderung des Volkes


Das zaristische Russland hatte ein eigenes Modell der Industrialisierung, das hervorragende Ergebnisse hervorgebracht, und eine industriell entwickelte Wirtschaft geschaffen hatte, die in das globale Wirtschaftssystem integriert war. Natürlich war es nicht ohne Fehler und hatte Elemente der finanziellen Abhängigkeit. Aber hatte die UdSSR während und nach der Industrialisierung nicht dieselbe Abhängigkeit von ausländischen Krediten, obwohl sie nur härter arbeitete, um sie zu verbergen? Die Berechnungen von Professor Katasonow zeigen, dass alle Gewinne aus den sowjetischen Exporten, alles Gold, das von der Kirche und der allgemeinen Bevölkerung geplündert wurde, alles Geld, das aus Kunstverkäufen stammte, konnte nicht die von der UdSSR importierte Ausrüstung abbezahlen. Dies bedeutete, dass die Sowjets systematisch auf Auslandskredite angewiesen waren, was Stalin selbst mehrfach in seiner Korrespondenz bestätigte. In der Anfangszeit der lag die Sowjetunion unter totalen Sanktionen, der einzige Handelspartner war das Deutsche Reich und es waren die deutschen Eliten, die den Sowjets weiterhin Kredite gaben und die rote Sklaverei unterstützten. Erst im Zuge der großen Depression war es der Sowjetunion möglich, diese internationale Ächtung aufzubrechen.

Mit dem Zweiten Weltkrieg profilierte sich Stalin dann als unverzichtbarer Partner des Westens, was innerhalb der Sowjetunion keine Besserung, sondern eine neue Welle von Staatsterror und Zwangsarbeit auslöste, da man sich sicher war, während der Konfrontation mit Deutschland nicht dafür diskreditiert zu werden. Jeder organische Entwicklungsweg Russlands, insbesondere Stolypins, hätte Russland viel bessere historische Perspektiven geboten.


Rückständigkeit der Sowjets


Aber vielleicht entwickelte die stalinistische Sowjetunion eine einzigartige Technologie, die jenseits der Macht des alten Russlands war? Nee! Stalin hat die sprichwörtlichen Atomhaufen hinterlassen und Sklavenarbeit und Atomspionage eingesetzt, um die Milliarden Dollar aufzubringen, die die USA für das Manhattan-Projekt ausgegeben hatten, was die Sowjets einfach nicht hatten. Tatsächlich war es eine von Stalins größten und unschuldigsten Errungenschaften, die nur zwei Menschenleben kostete (die Rosenbergs).

Stalin träumte jedoch während der gesamten Regierungszeit von sowjetischen Schlachtschiffen, aber die UdSSR schaffte es nie, ihr großes Kriegsschiffsprogramm abzuschließen. Der Beitrag der Marine zur Verteidigung Leningrads im Zweiten Weltkrieg bestand aus Gangut und Petropawlowsk, zwei von Admiral Grigorovich erbauten zaristischen Schlachtschiffen. Sowjetische Flugzeugträger waren zu dieser Zeit auch eine völlige Unmöglichkeit.

Die Geschichte von Stalins Kampfflugzeugen wurde zu einer Geschichte endloser Qualen für Ingenieure, Konstrukteure und Piloten, die der "große Führer" selbst durch Massenhaft der für die Kriegsflugzeugproduktion verantwortlichen Apparatschiks (die sogenannte Aviation Affair) bestätigte. Dasselbe passierte bei Bombern: Es genügt zu erwähnen, dass die sowjetische Tu-4 eine minderwertige Raubkopie der us-amerikanischen B-29 war.


Und zurück zur Reaktion


Fast alle tatsächlichen wissenschaftlichen Erfolge der frühen Sowjetunion (einschließlich Pawlow) waren dem Überbleibseln des Russlands vor Lenin zu verdanken. Die prominentesten sowjetischen Wissenschaftler, die an Nuklear- und Raketenprojekten beteiligt waren, stammten fast ausschließlich aus den Reihen der "Feindklasse" der vorrevolutionären Intelligenz. Sie wurden entweder vor der Revolution oder in den 1920er Jahren ausgebildet, als die alten Bildungseinrichtungen noch nicht völlig ruiniert waren. Ohne diese Humanressourcen hätte Stalin keinen Schuss auf Deutschland abgegeben, sondern die Rote Armee wäre mit Pfeil und Bogen gegen die Wehrmacht ausgerückt. Und so viel ist sicher, Stalin hätte das wirklich getan.

Übrigens über die Pflüge, mit denen Stalin Russland übernahm. Tatsächlich hat Stalin Russland mit Holzpflügen von Lenin übernommen. Und Lenin hatte Russland an der Kehle gewürgt, was ihm sechs Rolls Roys einbrachte. Der Holzpflug wurde 1953 genauso wie 1924 verwendet, Traktoren waren eine Ausnahme und wurden hauptsächlich zu Propagandazwecken verwendet. Die Traktoren der Sowjetunion kamen aus der DDR, bis der große Bruder sie kopierte und eine russische Raubkopie rausbrachte.


Der Nutzen des Nutzen des Zweiten Weltkrieges


 
Lassen Sie uns jedoch nicht in Verleumdung verfallen, indem wir behaupten, dass alle Leistungen Stalins nur auf Kannibalismus und Massenvernichtung seiner eigenen Bürger zurückzuführen sind. Nach dem Krieg wurden viele Wohn- und Industrieobjekte in der Sowjetunion von deutschen Kriegsgefangenen nach demselben Sklavenmodell errichtet. Einige ausgewählte Bürger der UdSSR fuhren inzwischen in einem Opel herum, den die Russen als Moskwitsch und Errungenschaft russischer Ingenieurskunst kennenlernten und eine schöne Carl-Zeiss-Brille trugen. Die stalinistische Industrialisierung erhielt eine neue materielle und moralische Ressource: den Sieg über Deutschland. Und dies ist das, was "alternative Patrioten" als eine der größten Errungenschaften Stalins betrachten.

Der Mythos Stalin baut sich in erster Linie auf den Sieg über Deutschland auf, mit dem er dazu überging, statt innersowjetischen Völkern, Nationen außerhalb der UdSSR auszubeuten. Was natürlich zu Aufständen direkt gegen die Fremdherrschaft der Sowjets- oder zumindest gegen ihre regionalen Vasallen führte: DDR, Tschechoslowakei, Ungarn, nach Stalin Polen, ja auch in Afghanistan ging es darum. 

Ja aber, Deutschland hat den Krieg doch angefangen. Stimmt! Zusammen mit der Sowjetunion, die in Polen, Baltikum, Bessarabien und Finnland einfiel. Und weil die rote Pest Osteuropa von der braunen Pest "befreite", haben sie gleich das Recht, in imperialistischer Weise, diese Länder auszubeuten. So denkt der Verbrechermensch!


Der Große Vaterländische Krieg


Der Große Vaterländische Krieg war eben nur ein Teil des Zweiten Weltkriegs, der mit der Allianz von Deutschland und Sowjetunion begann, und wurde von den Vereinigten Staaten fair gewonnen. Es fällt nur nicht leicht zuzugeben, denn erstens sind die der Klassenfeind und zweitens lassen die sich nach einem ganz merkwürdigen und dem stalinistischen Denken unverständlichen Prinzip leiten, nämlich den Verlust an Menschen auf ihrer Seite möglichst gering zu halten, was auch beinhaltet, dass man andere Kriegsparteien ausrüstet. Auf dem Weg nach Berlin aßen die Rotarmisten amerikanische Rationen, ohne die sie auf ihren Marsch nach Zentraleuropa verhungert wären.

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm die Dominanz in Europa die USA und nicht Stalin, wie er es ursprünglich plante. Selbst im Kalten Krieg blieb die Sowjetunion polemischer Herausforderer, der sich auf Intrigen und Spionagetätigkeit beschränkte. Gleichwertiger Gegner der USA wurden sie nie. Und wir alle wissen, wie dieser Kalte Krieg endete. Die Sowjets aßen schon wieder Lebensmittellieferungen aus den USA: Bush Beine


Der (Große) Vaterländische Krieg


Vor dem fragwürdigen Großen Vaterländischen Krieg gedachten die Russen für gewöhnlich dem Vaterländischen Krieg von 1812, bei dem sich Russland immerhin einem der größten Militärgenies gegenüber sah: Napoleon. Russland gehörte damals zu den Siegern. Doch finden wir etwa Zar Alexander I. in der Liste der bedeutendsten Russen? Nein, wir finden Stalin, denn die Kommunisten haben eine besondere Leidenschaft für Geschichtsfälschung.

Das dieser rote Mumpitz jedoch in Deutschland unhinterfragt übernommen und gelehrt wird, kann nicht allein damit erklärt werden, dass Die Linke SED, Grüne, SPD und AfD weniger deutsche Parteien als ausländische Agenten sind, sondern geht viel weiter zurück, explizit in die Anfangszeit der Bundesrepublik Deutschland, als bundesdeutsche Eliten sich mit dem Kreml gegen die USA verschworen und mit der DDR-Diktatur paktierten. Eben diese westdeutschen Eliten haben einen immensen Anteil daran, dass die DDR-Apparatschiks dann flächendeckend ins System installiert werden konnten.

Stalin gründete kein Lyzeum (eine elitäre Bildungseinrichtung), wie Zar Alexander, er schuf die Sharashkas, und um Saltykow-Schedrins Geschichte einer Stadt zu zitieren, "hat öffentliche Schulen in Brand gesteckt und (einige) Wissenschaften abgeschafft". Er kam nicht nach Paris, sondern eroberte ganz Berlin - eine Leistung, die seit den Tagen der Kaiserin Elisabet Petrowna nicht zu sehen war. Er hatte Glück mit seinem Feind - Hitler war nicht so toll wie Napoleon, eher ein Anti-Napoleon. Dennoch schien der Versager von Stalingrad, Hitler getreuer Paladin Paulus den DDR-Apparatschiks der geeignete Mann ihre Nationale Volksarmee aufzubauen.

Das deutsche Desaster, das an der Ostfront lediglich von der Arroganz seiner Generäle übertroffen wurde, gelang es nicht, bis Moskau vorzustoßen, wie es die Franzosen taten.  


Der Stratege Stalin


Die Armee, deren Oberbefehl Stalin übernahm, erlebte nach dem November 1942 fast keine Niederlagen und führte einen unaufhaltsamen Marsch an die Elbe. Stalin war klug genug, um mit dem russischen Volk Frieden zu schließen (zumindest während des Krieges) und das Banner des russischen Patriotismus zu entfalten - das sich nach dem Krieg (und zum Leid der Nationalbolschewisten) schnell wieder zusammenrollte, aber nicht so vollständig, da er die Russen nun nicht mehr so unverschämt wie in den 1920er und 1930er Jahren zu betrügen wagte. Nach dem Krieg wollte Stalin dann wieder zurückkehren zum Kulturmarxismus, weshalb die Nationalbolschewisten zu murren begannen und damit endete, dass zu erst Lysenko und dann der Diktator selbst ermordet wurde.

Stalin war klug genug, dass die UdSSR den Krieg mit großen, sogar etwas übermäßigen Gewinnen beendete. Dennoch erreichte er nicht sein eigentliches Ziel, zur Atlantikküste vorzustoßen.

Der rote Mythos weist gern auf die immensen Verluste an Soldaten während des Zweiten Weltkrieges hin, um Europa zu "befreien". Tatsächlich können diese Verluste nicht unbedingt als übermäßig angesehen werden. Die sowjetischen Verluste werden um die 11,5 Millionen angegeben, die Deutschen mit 8,6 Millionen, das ergibt das Verhältnis 1,3 zu 1. 

Der Mehrverlust von 3 Millionen Soldaten ist vor allem in der Inkompetenz von 1941 begründet, die es einem Anti-Napoleon Hitler erlaubte, die Ukraine zu überrennen und in die weiten Ebenen des europäischen Teils der UdSSR einzudringen. Dieses Versagen bezieht sich vor allem auf die Fehlentscheidungen von September/Oktober 1941, als man die deutsche Invasion gestoppt glaubte.

Ja, der 22. Juni 1941 war ein Glückstag für die Wehrmacht. Glück hat seinen Platz in der Kriegsführung. Aber die Einkreisungen in der Nähe von Kiew und Vyazma, der Belagerung Leningrads (wobei der Kessel von Leningrad wieder so ein roter Geschichtsrevisionismus ist), ganz zu schweigen von den vernichtenden Niederlagen von 1942, waren weniger ein Fall deutschen Glücks als sowjetisches Versagen auf ganzer Ebene.

Je mehr man Dokumente und Memoiren liest, desto klarer ist es, dass Stalins Einmischung in die Kriegsführung inkompetent, willkürlich und kurzsichtig war. Was sehr an Hitler erinnert.

Stalin war in forensischer Hinsicht intelligent, durchtrieben, hartnäckig, besessen von Details und despotisch, alles große Eigenschaften für einen General, aber sein Geist wurde vom Bolschewismus getrübt. Der Glaube, es genüge, genug Druck auszuüben, um ein Ergebnis zu erzielen und eine utopische Denkweise zu haben ersetzen eben keine Strategie. Seine Akribie verwandelte sich oft in Korinthenkackerei, und er war besessen von unwichtigen Kleinigkeiten. Trotz der neostalinistischen Mythologie scheiterten seine Ansichten in vielen wichtigen Fragen. Angesichts der Bedingungen eines hyperzentralisierten Systems des militärischen Managements waren alle Schwächen des Oberbefehlshabers, alle seine Eigenheiten und Fantasien mit einem erheblichen Verlust zulasten einer realistischen Kriegsführung behaftet. 


Stalins Erfolge


Hat Stalin wegen der Nation, die er in seinem Sieges Toast als „großartig“ bezeichnet hat, sein Bestes gegeben? Lassen Sie uns einen objektiven Überblick über die militärischen Erfolge geben und über Stalins Diplomatie sprechen.

Wenn Sie hören, dass der Stalinismus eine Ära war, in der Russland eine Großmacht war, mit der zu rechnen ist, sollten Sie erkennen, dass der Zweite Weltkrieg nur deshalb begann, weil die Sowjetunion Hitler mit Rohstoffen versorgte, denn sie mussten von Importen aus Übersee unabhängig sein, da die deutsche Marine es nicht mit der französischen und britischen aufnehmen konnte. Stalin nutzte die deutschen Kommunisten, um Hitler die Machtübernahme zu ermöglichen. Es wird oft behauptet, dass Stalin schon in Spanien einen Stellvertreter führte, was der Hitler-Stalin Pakt widerlegt. Tatsächlich bereute es Hitler später, Franco unterstützt zu haben, wohingegen Stalin lediglich den spanischen Goldschatz rauben wollte, der in den Händen der Sozis war, um was anderes ging es ihm nie. Die bolschewistische Propaganda in Spanien war ein derartiger  ideologischer Müll, dass sogar ursprünglich von den Roten überzeugte Kämpfer, General Franco als rationalen Nationalisten bezeichnete, dessen Vision, eines geeinten Spaniens, besser sei als die blutrünstigen Leichen und Friedhöfe schändenden roten Psychos. 

Als 1938 in München eine Einigung über die Zersplitterung der Tschechoslowakei erzielt wurde, machte sich niemand die Mühe, die Meinung der UdSSR, einer angeblichen „Großmacht“, zu fragen. Dies brachte Stalin zu einer Idee: Wenn Sie sich nicht mit Hyänen gegen einen Wolf aufhalten können, stellen Sie den Wolf gegen die Hyänen. In seinem Pakt von 1939 mit Hitler versuchte Stalin, ohne großen Krieg, die territorialen Verluste von 1918 wieder herzustellen: das Baltikum, die Westukraine und Weißrussland sowie Bessarabien. Finnland hatte er verpfuscht, aber zumindest Wyborg erobert. Er nahm auch das, was nicht zu Russland gehört hatte: Galizien und Bukowina (Letzteres wurde von Hitler als Vorwand für die Invasion am 22. Juni 1941 genannt).

War diese Rückkehr zu den zaristischen Reichsgrenzen gerechtfertigt, für eine "Neue Weltordnung" die sich als anti-feudal sah? Wohl kaum! Haben diese Gebiete der Sowjetunion irgendeinen Vorteil verschafft? Nein. Hatten die neuen Gebiete einen Vorteil von der Sowjetunion? Eher das Gegenteil! Stalin glich die Gebietsverluste aus, die Lenin den Deutschen am Ende des Ersten Weltkrieges zuerkannt hatte. Das heißt, vom Minus auf Null, was nicht eine Leistung eines großen Führers ist.


Nach dem Krieg


Aber was ist mit den wieder eingesammelten Ländern passiert? Sie haben ab 1991 eilig das Weite gesucht. Nur winzige Gebiete der Grenzgebiete wurden an das Gebiet von Pskow angeschlossen. Ein einst stark russifiziertes, den Polen abgerungenes Wilna wurde der litauischen SSR übergeben. Eine moldauische Republik wurde aus Bessarabien und Transnistrien zusammengefügt, die sich jetzt mit Rumänien verschmilzt und die transnistrischen Russen mit sich zieht. Zugegeben Wladimir Putin versucht das auszugleichen und die Grenzen der Sowjetunion wieder herzustellen, nur ist er in derselben Situation wie Stalin nach Lenin, er versucht vom Minus auf Null zu kommen.

Jedoch war Stalins giftigstes Geschenk von allen Galizien. Das gesamte ukrainische Potenzial, das sich im Verlauf der österreichischen und polnischen Dominanz dort angesammelt hatte, ging an die Ukraine und übernahm deren Ablehnung gegen die roten Moskalzaren. Stalin konnte gegen die Banderiten kämpfen, wie er wollte, aber in der Abwesenheit russischen Nationalismus (stattdessen wollte man einen Sowjetmenschen, einen sowjetischen Patriotismus setzen, so wie es Merkel bezüglich Europa macht) gedieh der ukrainische Nationalismus. Es wurde unvermeidlich, dass sich die ukrainische Identität nach den Regeln des besser entwickelten Galiziens festigen würde. 


Das Trojanische Pferd von Königsberg


Betrachtet man es auf diese Weise, hatte Russland nun im Nachhinein, nach Stalins Großen Vaterländischen Krieg nicht einmal territoriale Gewinne zu verbuchen. Abgesehen von Kurilen, einige winzige Grenzregionen und einem Teil von Ostpreußen. Wobei Stalin nicht davon ausging, dass Königsberg bei der UdSSR bleiben wollte, sondern bot es Adenauer als Geschenk an, wenn er Westdeutschland zu einem neutralen Land machte. Der lehnte ab, denn Stalin wollte die dortigen Russen, die er in Windeseile dorthin umsiedeln ließ, dann als Trojanisches Pferd benutzen. Ähnliches war auch mit den Kurilen bezüglich Japan geplant, weswegen die japanische Regierung stets die Umsiedlung der dort lebenden Russen fordert. Adenauer erkannte den Trick ebenso und erwies sich damit als umsichtiger als die Regierung Kohl, als in den 1980ern die Umsiedlung von Kontingentflüchtlingen Westdeutschland mit russischen Denken unterminiert wurde, deren Vertreter uns als "Deutsche" auf das Auge gedrückt wurden. Bei einem gewissen Bruchteil kann man das auch durchaus so akzeptieren, doch beim überwiegenden Teil, da sind mir anti-putinistische bekennende Russen lieber.


Zerstörung des Erbes


Stalin wusste sehr gut, dass er den Krieg mit angefangen hatte, der zu keinen rationalen Errungenschaften führte. Denn nicht nur die unruhigen Gebiete in der UdSSR, sondern auch in Osteuropa musste eine Besatzung aufrecht gehalten werden. Wo das nicht mehr möglich war, zeigte es sich, wie bei Jugoslawien, dass die sozialistischen Bruderstaaten eilig die Seiten wechselten, wohingegen die gegenwärtige Politik eines scheinbar täglich mehr verblödenden deutschen Volkes ausgerechnet den umgekehrten Weg einschlägt, was aber nicht nur mit Kontingentflüchtlingen, sondern vor allem mit installierten DDR-Apparatschiks und sonstigen Gazprom-Huren zu begründen ist. In seinem Sieges Toast sagte Stalin daher: "[die Russen] haben unsere Befürchtungen nicht erfüllt: Hinfort!. Wir werden eine andere Regierung wählen, die den Frieden mit Deutschland schließen und uns ein ruhiges Leben sichern wird."

Der Krieg war kaum zu Ende, da verschwendeten marxistischen Historiker keine Zeit mehr, die akademischen Verteidiger des russischen imperialen Erbes, angeführt von Akademiker Yevgeny Tarle, niederzumachen. Durch den Erlass von Stalin und Zhdanov wurde der Begriff „russischer Nationalstaat“ fast vollständig aus der historischen Redewendung entfernt. Orthodoxe Hierarchen waren aus Gründen der internationalen diplomatischen Vertretung immer noch notwendig, aber die Verfolgung der Kirche würde ein Comeback darstellen, einschließlich der Schließung von Kirchen (bedenken Sie, dass die meisten Kirchen, die „unter Stalin eröffnet wurden“) Kirchen waren, die in Wahrheit unter der deutschen Besatzung eröffnet wurden. Knapp vier Jahre nach dem Sieg würde der Staatschef der Sicherheit, Viktor Abakumov, die wenigen sowjetischen Apparatschiks foltern, die es gewagt hatten, nur ein Stückchen russischer Identität aufrecht zu erhalten. Stalin würde seinen Assistenten Nikolay Voznesenskiy zerstören, womit der Sowjetunion jegliche Chance genommen wurde, eines Tages von jemanden regiert zu werden, der einem intellektuellen Russen am nächsten käme.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

Dienstag, 26. Februar 2019

Leserbrief: Was wäre das Beispiel für einen konservativen totalitären Staat?

"Was wäre für Sie das Beispiel eines konservativen totalitären Staates?"

Offenbar ist der Fragende innerhalb der Matrix der sozialistischen Koalition eingeschlossen und weiß nichts von der Welt außerhalb. Aber es ist eventuell eine Frage, die allgemein interessant ist und hier ausführlich beantwortet werden soll.


Überlegung zu extremen Liberalismus/Konservatismus


Wenn es einen totalitären Konservatismus gibt, müsste es theoretisch auch einen totalitären Liberalismus geben können. Dieses Gedankenkonzept geht nicht auf. Um es einmal ganz simpel auszudrücken, beruht der Konservatismus auf der Richtlinie: Es wird nur geändert, was der Veränderung bedarf. Der Liberalismus hingegen: Die Dinge entwickeln sich von allein. Aufbauend auf diesen Grundsätzen, würden sich diese Anschauungen in ihrer extremen Ausbildung wie folgt manifestieren:

  1. Totalitärer Liberalismus: Würde sich zur Anomie entwickeln, was allerdings die Abwesenheit von Gesetz und Ordnung darstellt und eben keinen Totalitarismus.
  2. Totalitärer Konservatismus: Müsste sich zum Glauben entwickeln, dass eine einzelne Person oder Gruppe, "Elite", besser geeignet ist, das erworbene Gut und Kultur zu sichern als das Volk an sich. Da käme man dann zu Francos Spanien, dass den Übergang zur Monarchie brachte, oder zur Endphase der Herrschaft von Oliver Cromwell in England. Guatemala unter Jorge Ubico, der gestürzt wurde durch eine Allianz von Kommunisten und den feudalistischen Großgrundbesitzern. Oder auch Venezuela unter Juan Vicente Gómez, der zumindest etwas erstaunliches fertig brachte, was marxistische Diktatoren nie schaffen, er machte das Land Schuldenfrei. Das führt aber zu zahlreichen Irrungen, in der Beurteilung der Natur marxistischer Diktaturen, die sich als Gegenteil der Monarchien ausgeben.

Der totalitäre Staat oder Oppression


Totalitarismus bedeutet letztlich ein Staat, der seine Bevölkerung rechtlos macht, total überwacht, kontrolliert und in dem sich eine Elite an der Macht festklammert, unter Ausschluss der Mehrheit der Bevölkerung. Diese wird man nicht von ihrer Gier nach Macht befreien, außer durch die Anwendung massiver und brutalster Gewalt. Z. B. Militärputsch, ein gängiges Mittel (Chile, Brasilien). Oder auch die Revolution gegen die Jakobiner.

Allgemein stellt man Pinochet-Chile gern als totalitären Staat dar, hingegen den Islamischer Staat im Iran, Venezuela oder Kuba nicht, gewöhnlich durch den Totalitären par excellence: dem Marxisten.


Die Reaktionäre


Ob Pinochet in Chile oder die Militärdiktatur in Brasilien, waren Reaktionen, auf den Versuch, die Etablierung eines stalinistischen Totalitarismus durchzuführen. Was nur durch eine gewisse Autorität möglich ist, weil das mit dem gut zureden, bei Marxisten erfahrungsgemäß nicht sonderlich gut funktioniert. Diese Militär-Regime verboten es ihrer Bevölkerung nie, das Land zu verlassen, es interessierte sie nicht die Wirtschaft zu kontrollieren, wie es Marxisten tun. Auch legten die Regime eine Zeit fest (12 Jahre), in dem der demokratische Apparat aussetzte, beziehungsweise zurückgefahren wird, um Staat und Gesellschaft vom marxistischen Abschaum zu befreien. Das überaus Erstaunlichste ist, dass nach Ablauf der Frist, die brasilianische Junta oder Pinochet in Chile tatsächlich ihre Macht abgaben. 

Sie sind also in diesem Sinne keineswegs totalitär, obwohl es oppressive Systeme waren. Wobei ich persönlich das jetzt keineswegs negativ finde, denn im Falle der Totalitären sollte nur wie folgt argumentiert werden:
Sie haben das Recht zu schweigen, sollten Sie von diesem Recht keinen Gebrauch machen, so kann und wird alles was sie sagen vor dem Militärtribunal gegen Sie verwendet werden ...

Unberechenbarkeit der Korruption durch Macht


Auf der anderen Seite, siehe Oliver Cromwell, gibt es keine Garantie dafür, dass eine solche besondere Autorität nicht vom Rausch der Macht korrumpiert wird, tatsächlich Wort hält und freiwillig von seinem hohen Ross absteigt. Es geht auch anders rum, wenn aus der Französischen Revolution (und angebliche Geburtsstunde des Kommunismus), als Aufstand gegen die Monarchie, aus Napoleon ein Kaiser wird. Es kommt eben darauf an, welche Eliten im Hintergrund die Fäden ziehen, welche Absichten und Ziele sie verfolgen und wer es besser versteht, die Öffentlichkeit zu manipulieren.

Die Manipulierung der Öffentlichkeit ist am einfachsten, in dem man selbst Probleme schafft, die man kontrolliert, die suggerieren, dass die erwünschte Entwicklung die Lösung des Problems sei. Die Öffentlichkeit liegt dann dem Trug aus, von selbst auf die Lösung gekommen zu sein. Das ist die Basis dessen, was Wladimir Putin mit gelenkte Demokratie meint, oder Joachim Gauck es für gefährlich findet, wenn das Volk nicht auf die Eliten hört.


Unklarheit der Begriffe Präsident oder Alleinherrscher


Das Problem ist, dass wir uns in der Gegenwart die Welt anschauen können und schnell Monarchien finden, die tatsächlich eigentlich Demokratien sind, oder Republiken, deren Präsidenten wie absolute Monarchen agieren. 

Daraus folgt, dass uns Begriffe wie König oder Präsident rein gar nichts sagen, sondern wir uns das damit verbundene Machtpotenzial anschauen müssen.

Daraus ergibt sich dann auch, dass ein roter Diktator de facto ein König ist, der vorgibt anti-monarchistisch zu sein, wohingegen ein "totalitärer" Konservativer sich schlicht diese Umstände ersparen würde und vom König redet. Gleichzeitig gilt es sich einzugestehen, dass es nicht die geringste Garantie dafür gibt, dass ein König, im Rausche der Macht, tatsächlich bodenständig, also konservativ, bleibt, oder plötzlich mit Gesellschaftsexperimenten (Alexander der Große: Vermischung von Griechen und Persern) und fundamentalen Umwälzungen beginnt, die  als sozialistische Revolution interpretiert werden könnten. Dies wiederum führt uns umgehend zum Problem mit den Rechts- und Links-Hegilianern, was uns wiederum dahinführt, dass dieses ganze Konzept der Ausgangsfrage zur Lösung des Problems nicht dienlich ist, sondern in einer ideologischen Matrix sich befindet. Und ebenso Marxismus, als Ideologie anzusehen, die nützliche Idioten dazu bringen soll, an der Errichtung ihres absolutistischen Gefängnisses mitzuwirken.

Die Marxisten machten die Welt glauben, dass sie die einzige revolutionäre Kraft seien. In Wahrheit ist es vollkommen anders, sie geben vor etwas zu bekämpfen, was sie gar nicht zerstören, sondern dienlich machen wollen. Der Antrieb der Menschheit, zur Revolution, war nie der Wunsch nach Kommunismus, sondern nach Freiheit (einschließlich bei den Anarcho-Kommunisten). Der Marxist tut nichts anderes, als Unzufriedenen vorzutäuschen, er habe dasselbe Ziel. In erster Linie ist das natürlich die Schuld der linken Intellektuellen, die naiven Menschen einreden, sie seien das Gehirn der freiheitlichen Revolution, tatsächlich sind sie lediglich deren Exkremente.


Alternative Sichtweise zur Ausgangsfrage


Wie muss das Problem also betrachtet werden? Es muss den Menschen klar werden, dass Linksheglianer ebenso wenig das Gegenteil vom Rechthegilaner sind, wie Kulturmarxist und Nationalbolschewist, oder Linksfaschist und Rechtsfaschist. Solange wir uns dieser Diskussion widmen (inklusive Kampf gegen Rechts) werden wir nie über den Streit nach der Geschmacksrichtung von Scheiße hinauskommen.

Der ureigenste Antrieb des Menschen ist der Drang nach Freiheit, gegen den Unterdrücker. Weshalb Freiheit in der individuellen Freiheit begründet ist, nicht im marxistischen Kollektiv, was ein Leser kürzlich nicht in einem Kommentar verstanden zu haben scheint. Das Individuum lebt nicht in einem Nexus, sondern in einer Interaktion mit seiner Umwelt, die auf Freiwilligkeit basiert. Diese Interaktion von Individuum ergibt selbstverständlich das, was man dann freiheitliche Gesellschaft oder freiheitlicher Staat nennt, im Endeffekt selbstverständlich ein Kollektiv darstellt. Nur eben kein marxistisches Kollektiv, mit seinen Kollektivrechten, die zu einer Räterepublik zusammengefügt werden. Eine freiheitliche Gesellschaft braucht keine Kollektivrechte, im Gegenteil, diese sind zerstörerisch. Eine freiheitliche Gesellschaft braucht in Wahrheit nur ein Recht, wie Roland Baader sagte, dass Recht des Individuums von anderen in Ruhe gelassen zu werden. Damit werden diese Kollektivrechte völlig überflüssig. 


Beeinflussung der Öffentlichkeit


Ja aber, wer legt dann fest, was erlaubt und unerlaubt ist?

Der gesellschaftliche Konsens, der Summe aller Individuuen. Dies ist allerdings nur dann möglich, wenn Medien keine Fakten verschweigen, denn die Fakten sind es, die das Individuum darüber befinden lassen eine Position zu einem Thema einzunehmen. Darum werden die freien Medien von allen Totalitären als erstes angegriffen (neben Gewaltenteilung, um die Justiz und Strafverfolgung zu beeinflussen). Das Verschweigen von Fakten kann dazu verwendet werden, einen falschen Eindruck zu einer Situation zu schaffen und die Entscheidung der Öffentlichkeit zu manipulieren (bis hin zu Wahlen). Dasselbe Ziel hat auch die emotionelle Aufarbeitung von Nachrichten, wie es gegenwärtig in Deutschland üblich ist. Eine andere gegenwärtig oft genutzte Methode ist das Etablieren von Narrativen durch Massenmedien, um die Sichtweise zu bestimmten Problemen zu beeinflussen.

Um einen ehrlichen gesellschaftlichen Konsens zu ermöglichen, muss der Bürger zwar nicht unbedingt Zugang zu freien Medien haben, allerdings zu allen Fakten. Die einfachste Möglichkeit ist selbstverständlich eine freie Presse, die sich darauf konzentriert, alle Fakten dem Konsumenten von Informationen zu präsentieren und darauf verzichtet, dem Konsumenten Emotionen zu vermitteln, oder ihm vorschreibt, wie er was zu verstehen hat. 


Gegensätze der Gesellschaft


Das Grundbedürfnis des Unterdrückers hingegen ist es, die Kontrolle über die Massen zu behalten, sonst verliert er seine Macht und dazu benutzt er gern Ideologie als Gehirnwäsche, auch wenn es beim sozialistischen Dummvolk nicht viel zu waschen gibt.

Die Bekämpfung eines Teiles der Totalitären, auf eine Art, die andere Totalitäre erfreut, ist ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass in Deutschland (und anderswo) sinistere Kräfte am Werk sind, die an der Versklavung arbeiten. 

Stattdessen gilt es sich des tatsächlichen gesellschaftlichen Gegensatzes bewusst zu werden:
Zentralstaat oder Föderativstaat
Beziehungsweise:
Maximalstaatler oder Minimalstaatler
Oder in ihren extremen Erscheinungsformen:
Totalitärer und Anarchist

Der Minimalstaatler wird mit dem Anarchisten viel leichter einen Konsens gegen die Totalitären erreichen. Es wird ihm hingegen unmöglich sein, einen Konsens mit irgendeiner Form von Totalitarismus zu finden. Weil es absolute Gegensätze sind. Mögliche Abkommen, zwischen den gesellschaftlichen Gegensätzen können nur der Natur von Waffenstillständen entsprechen. 

Umgang mit der Reaktion


Wenn der Totalitarismus zu viel Macht erlangt, ist es unumgänglich und unabwendbar sich dem Totalitären mit reiner Waffengewalt entgegen zu stellen. Der Totalitäre interpretiert Demokratie, jede Form von Liberalismus (in der klassischen Bedeutung) oder Kompromisse als Schwäche. Das Einzige, was der Totalitäre respektiert, ist militärische Macht. Was bei seiner Philosophie der Unterdrückung wohl selbsterklärend ist. 

Hierbei geht es allerdings nicht um die Klassenfrage, wie es der Marxist einzureden sucht. Wir finden Maximalstaatler und Minimalstaatler, Anarchisten und Totalitäre in jeder Gesellschaftsklasse. Um nun zu verhindern, dass sich eine tatsächliche Reaktion bildet, die die Macht der Totalitären bedroht, erfindet der Marxist allerlei schwachsinniger Narrative, um den öffentlichen Konsens zu beeinflussen und zu lenken. Der Psychiater nennt das Pseudologia Phantastica, was keineswegs lediglich eine moralische Schwäche, sondern eine psychische Störung ist, wie sie für Narzissten typisch ist. Symptome:
Die Betroffenen erfinden immer neue Lügengeschichten, um Traumatisierungen zu verdrängen. Sie verzerren die Wirklichkeit, um sie an die eigenen Empfindungen anzupassen. Die Erzählungen sind oft nahe an der Realität, so dass es schwer fällt, die dahinter steckende Störung zu erkennen. Außer der Traumatisierung hat diese ihre Ursache in Minderwertigkeitskomplexen, Isolation und Einsamkeit.
Eine sehr treffende Beschreibung für eine ganze Reihe von Selbstdarstellern unter den Dampfplauderern der deutschen Politiklandschaft. Man denke da allein an die vielen falschen Akademiker.

Die Narrative dienen der Politik vom Teilen und Herrschen, um das Bilden einer umfassenden Reaktion zu verhindern. Insbesondere das Bourgeoisie und Proletariat gemeinsam die Herrschaftsverhältnisse zertrümmern.

Rausch der Macht


Der Zentralstaat kumuliert eine enorme Macht in den Händen einer relativ überschaubaren Zahl von Personen. Es ist ein gängiges Übel der Zentralisierung der Macht, dass die Person dadurch korrumpiert wird. Wir sprechen dann vom sprichwörtlichen Cäsarenwahn. Im Machtrausch befindliche Personen, werden für rationale Argumente nicht mehr zugänglich, sondern entwickeln Wahnvorstellungen von irgend einem Utopia, einer besseren Welt die sie erschaffen wollen, um davon abzulenken, dass sie immer mehr Macht auf eine elitäre Clique vereinen. Die Urheber dieser Betrügerei sehen sich selbst für gewöhnlich als Visionäre, was sie jedoch nicht sind, sondern Traumtänzer, die permanent scheitern, so wie Lenin mit seinem Utopia. Für gewöhnlich wird das damit begründet, dass ein Zentralstaat billiger sei, als der Föderativstaat. Doch nach Verlust der Bürgerrechte, wird auch der größte nützliche Idiot schnell feststellen, dass ein Zentralstaat ungemein teurer werden kann, als ein Föderativstaat.

Das Problem lautet also: Kumulierung oder Fragmentierung der Macht.


Die gesellschaftspolitischen Extreme



Unter diesem Gesichtspunkt wird schnell deutlich, wie die Fraktionen der gesellschaftlichen Extreme tatsächlich verlaufen, wenn sie die akzeptablen Grenzen einer demokratischen Gesellschaft verlassen. Eben nicht Kozi gegen Nazi, sondern Totalstaatler gegen Anomie. (Für gewöhnlich setzt man da Anarchismus an diese Stelle. Doch meines Erachtens nach ist das nicht richtig. Da der Anarchist meist keineswegs die Auflösung eines Staates will, sondern eine regierungslose Gesellschaft, doch das ist ein Extrathema.)

Wenn der Zentralstaat überhandnimmt, wird er unter zunehmender Beeinträchtigung der individuellen Rechte und unhinnehmbarer Einmischung in private Angelegenheiten als Diktatur empfunden werden. Der protofaschistische Staat (Faschist = Totalstaatler) versteckt sich solange hinter einer Scheindemokratie, bis er seine Kumulierung der Macht abgeschlossen hat. 

Aufgrund dieser Darstellung wird ersichtlich, dass alle diese Extremstaaten: absolute Monarchie, marxistische Diktaturen, nationalsozialistische Diktaturen, faschistische Diktaturen in ihrem Totalitarismus und den Mechanismen der Unterdrückung identisch sind.


Vertuschung des Problems


Was nun vor allem dieser Abschaum der marxistischen Intellektuellen (institutionalisierte Linke) macht, ist es, die Öffentlichkeit von der gemeinsamen faschistischen Natur des ganzen Pfuhls widerwärtiger und verabscheuungswürdiger Naturen abzulenken, in dem sie Nebensächlichkeiten in den Vordergrund stellen. Um ein paar Beispiele unter vielen zu nennen:

  1. Unser Symbol ist Hammer und Sichel, nicht das Hakenkreuz: Symbole sind austauschbar und sagen gar nichts: Grüner Abschaum folgt ihrem Regenbogen, in Peru ist es das Symbol der Nationalisten. Das Symbol ist unwichtig, wichtig ist der damit verbundene Sinn.
  2. Die Juden sind nicht in Konzentrationslagern systematisch ermordet worden, sondern starben unter den allgemeinen Haftbedingungen: Selbst wenn, wer trägt denn die Schuld an den Haftbedingungen? Etwa die Gefangenen?
  3. Im Gulag starben die Gefangenen nicht an systematischer Ermordung, sondern das war das Resultat der Haftbedingungen: Aber selbstverständlich! Pinochet ließ auch keine Kommunisten töten, indem er sie aus dem Helikopter werfen ließ, das war lediglich ein Resultat des Aufschlages auf dem Boden.

Wir sehen hier recht deutlich, dass sich die Argumentation von Kozis und Nazis nicht nur gleicht, sondern ihre jeweiligen "Intellektuellen" geschichtsrevisionistisch sich jeglicher Fakten verweigern und stattdessen mit Textbausteinen und Plattitüden ihren Totalitarismus rechtfertigen. Mit anderen Worten: Sie betreiben lediglich Klugscheißerei

Das ganze sind Methoden, durch rhetorische Tricks, eine tatsächliche Aufarbeitung im inhaltlichen Bereich zu verhindern. Das eröffnet natürlich ein weites Feld von Möglichkeiten. Z. B. böse Menschen können sagen: Sawsan Chebli ist dumm. Man kann allerdings auch sagen: Sawsan Chebli ist ein Beispiel für den katastrophalen Zustand des Bildungssystems in Berlin. In beiden Fällen wird dasselbe gesagt, die zweite Version hört sich lediglich netter an. Denn, liebe Genossen, die Klugscheißerei ist kein einseitiges Spielchen!


Ähnlichkeit der Totalitären


Die Dialektik zwischen Kozi und Nazi ist übrigens überaus identisch, ihre Denkweise und Artikulation derart nahe beieinander (auf dem Elitegedanken basierend), dass es kaum möglich ist, Aussagen der Intellektuellen des jeweiligen Lagers zweifelsfrei zu zuordnen, wenn der Name nicht beim Zitat steht. Was nicht nur erklärt, wie bestimmte Rädelsführer eines Lagers ins andere wechseln und dort schnell aufsteigen und akzeptiert sind. Solange Kozi und Nazi unter sich sind, werden sie fundamentale Diskussionen über diesen Misthaufen, den sie Weltanschauung nennen führen. Sobald diese aber mit echter Demokratie und Bürgerstaat konfrontiert werden, kann man das Phänomen bemerken, dass sie sich plötzlich den Rücken decken und sich gemeinsam schützen. Und wenn diese nicht Hammer und Sichel oder Hakenkreuz auf die Stirn tätowiert haben sollten, ist es nicht mehr möglich zu sagen, wer wer ist. Aus diesem Grund sind Linksfaschisten und Rechtsfaschisten für politische Eliten sehr interessant, die nach machiavellistischen Richtlinien operieren: Getrennt marschieren, gemeinsam Zuschlagen. Wer zerschlagen werden soll, ist in diesem Fall eindeutig klar: Demokratie und Bürgerstaat.

Es ist überaus gefährlich und zerstörerisch diesen Totalitären Zugang zum System zu erlauben und ihnen öffentlich Raum zu lassen, sich zu profilieren. Da sie aber ihre Verkleidung ständig wechseln, ist es von besonderer Bedeutung ihre Art zu denken zu kennen. Wer dem Irrtum aufsitzt, Nazi ist nur der, der ein Hakenkreuz zeigt oder Marxist nur wer Hammer und Sichel zeigt, der wundert sich auch über Islamterroristen, die keinen Bart tragen. Heißt, es wird sich zu sehr auf Oberflächlichkeiten konzentriert.

Das Wirken der Totalitären ist überall dort zu vermuten, wo Staats- und Steuerkult blüht. Wo von oben herab, statt von unten hinauf regiert wird. Wenn Widerstand gegen eine solche Regierung als Bruch der Verfassung interpretiert wird. Wenn die Regierung dem Volk diktiert, was es zu denken und sagen hat. Wenn die Verfassung nur noch dazu da ist, die Regierung vor dem Volk zu schützen, statt das Individuum vor Machtmissbrauch. Wo Kollektivrechte zelebriert werden und Individualrechte verschwinden. Wenn Täter zu Opfern verherrlicht werden. Wenn Kinder in der Schule indoktriniert werden. Und viele andere Merkmale mehr, die das machiavellistische Treiben in Deutschland/Europa offen legen. 



Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!