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Sonntag, 13. Januar 2019

Der Zusammenbruch von Agitprop: Die Russen interessieren sich nicht für Putins Säbelrasseln

Die Anzeichen, dass die Propaganda des Kreml langsam außer Atem gerät und nicht mehr auf die Russen zu wirken scheint, sind längst aufgetaucht. Wie auch das Auftauchen von Gelbwesten in RuSSland zeigt. Dies äußerte sich in der Abnahme des öffentlichen Interesses an der Außenpolitik, mit der der Kreml für gewöhnlich von den Problemen im Inneren ablenkt, sowie im Fall des Putins-Ratings und der Regierung insgesamt, die insbesondere nach der Rentenreform beschleunigt wurde. 

Die Reaktion der russischen Bevölkerung auf die Situation im Zusammenhang mit der Gewährung von Autokephalie an der ukrainischen Kirche legt jedoch nahe, dass Kreml-Trolle und Agitprop-Goebbels nicht mehr in der Lage sind, die Stimmung der Massen effektiv zu beherrschen. 

Seit nun drei Monaten vermittelt Agitprop das Gefühl, dass die Kriegshunde des Kremls ungeduldig am Boden scharren und die Bevölkerung nur darauf wartet mit Satanischen Geheul für den Moskalzaren in den Krieg gegen die Ukraine zu hetzen. Die Wörter "Tomos", "Bartholomew", "Autocephalie", "Dissidenten", "Filaret", "Poroshenko" sind hierbei als deutlicher roter Faden zu erkennen.

Nach der Trennung der ukrainisch-orthodoxen Kirche wurde der Ton noch einmal verschärft. Die Rede vom "kirchliche Schisma" beherrscht die Propaganda, wo es im kirchenrechtlichen Sinn gar kein Schisma gibt. Und das man ein "Blutvergießen möglicherweise nicht verhindern" kann.

Tatsächlich hat sich die Ukraine durch diesen Schritt ein wenig mehr von Moskau emanzipieren können. Was in erster Linie den Patriarchen Kirill und seinen Klüngel in Rage versetzte, da ihnen nun die Einnahmen aus der Ukraine fehlen.

Aber für die meisten Russen scheinen die Ereignisse im Zusammenhang mit der ukrainischen Autozephalie nicht besonders zu interessieren. Trotz des beispiellosen Propagandapumpens ist die ukrainische Autozephalie ein natürlicher Prozess in der orthodoxen Tradition. Wenn ein unabhängiger Staat seine eigene unabhängige Kirche erhält, wird er von den Russen nicht als „spirituelle Opposition“ wahrgenommen und erweckte nicht viel Interesse bei den Bürgern Russlands. Selbst nach den vom Kreml kontrollierten soziologischen Diensten gibt die überwältigende Mehrheit an, rund 60%, dass sie sich nicht um die ukrainische "Spaltung" sorgen, außerdem - selbst unter Personen, die sich Gläubige nennen, geben nur 43% an, dass sie die separation der ukrainischen Kirche besorgt.

Der Korrespondent der britischen Publikation The Economist sagt, dass die Kirchenpolitik in Istanbul, Kiew oder Moskau den Feiertagsgläubigen, die Weihnachten in der alten russischen Stadt Wladimir feiern, nicht die Stimmung verderben könnte. "Lassen Sie die, die es getan haben, sich darum kümmern", sagte Edward, ein Fabrikarbeiter im mittleren Alter, als er sich der Kathedrale Mariä Himmelfahrt näherte. "Wir haben Ferien." Die ukrainische Nachrichtenagentur UNIAN schließt daraus Es wird Putin nicht gelingen, die neue Invasion der Ukraine durch die Religion zu rechtfertigen. Wie sich herausstellte, sind die russischen Gläubigen den Fragen von Tomos und der Unabhängigkeit der ukrainischen Kirche gleichgültig.

Wir können daraus auch eine eigene positive Schlussfolgerung ziehen - die schwarze Magie des blauen Bildschirms hat diese Macht nicht mehr über den Verstand und die Seele gewöhnlicher Russen. Und das bedeutet, dass Agitprop ihrer Hauptwaffe beraubt ist - das Kremlregime wird schrumpfen und zerfallen.




Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!
 www.Linksfaschisten.co

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