Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Freitag, 28. Dezember 2018

Überschallrakete, die neue Wunderwaffe

Es stand heute in BILD, ein Bericht über die neue Wunderwaffe aus RuSSland, die Überschallinterkontinentalrakete. Es ist unglaublich, wie die deutsche Presse jede Propaganda von Agitprop unhinterfragt übernimmt.

Wladimir Putin sagte über die Wunderwaffe:
"Der Avangard ist unverwundbar für alle potentiellen Gegner und das Abfangen  mit potenziellen Raketenabwehrmitteln."
Doch das sind Dinge, die man schon oft über diverse Wunderwaffen aus RuSSland hörte, hinter her scheiterte die Propaganda an der Realität der Korruption im Staatsapparat.

Am Mittwoch, dem 26. Dezember, gab der russische Präsident Wladimir Putin bekannt, dass das russische Verteidigungsministerium den letzten Test der Überschallrakete Avangard (beziehungsweise Objekt 4202) durchgeführt habe, eines neuen interkontinentalen ballistischen Raketensystems, das im nächsten Jahr in Betrieb gehen soll.

Putin sagte:
"Der Test war absolut erfolgreich: Alle technischen Parameter wurden überprüft."
Und nannte es ein "hervorragendes Neujahrsgeschenk für die Nation".



Nach Angaben von RT hieß es, die Rakete sei vom Startplatz der Dombarovsky Air Base in Südrussland abgefeuert worden und habe ein Ziel in der Kura-Raketenteststrecke auf der Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten Russlands getroffen.



Eine militärische diplomatische Quelle sagte der russischen Regierungsbehörde Sputnik im März, dass der Avangard, der angeblich aus neuen Verbundwerkstoffen hergestellt wurde, die Temperaturen von bis zu 3.632 Grad Fahrenheit standhalten können, interkontinentale Flüge durch dichte Atmosphären mit Geschwindigkeiten von bis zu Mach 20 ermöglicht. "Damit ist es für bestehende oder zukünftige Flugabwehr- oder Raketenabwehrsysteme unverwundbar."

Alexey Leonkov, ein ehemaliger Angestellter des 30. Zentralforschungsinstituts der russischen Luft- und Raumfahrttruppe, erklärte gegenüber Sputnik , Avangard werde die US-Raketenabwehrsysteme "völlig nutzlos" machen.


Brauchen würden sie es ja, denn bisher versagen russische Abfangsysteme ständig.

Putin, realitätsfremd wie immer, erklärte im März diesen Jahres, den Versuch das Wettrüsten anzuheißen für gescheitert (vermutlich ist sein Rüstungsprogramm eine Ode an den Frieden), ebenso wie der Versuch, sich Vorteile gegenüber RuSSland verschaffen zu wollen.

In dieser Simulation, des russische RU-RTR-Fernsehen vom 1. März 2018, zeigt eine Computersimulation, wie das Avangard-Überschallfahrzeug die Raketenabwehr umgeht;



Die Neue Missile ist einer der Gründe, warum sich die USA aus den Kontrollverträgen über Missiles zurückziehen wird, unter dem Hinweis, dass RuSSland neue Typs von Raketen entwickelt. Seltsamerweise wird das vom Kreml abgelehnt, obwohl sie es parallel feiern. 

Wie so oft erzählt der Kreml eine Menge Tobak und die Öffentlichkeit ist viel zu eifrig willig, jedes russische Märchen zu glauben.

Auch einige falsch interpretierte Äußerungen in den USA sorgten dafür, dass die Öffentlichkeit der Agitprop glaubte. So als General John Hyten, Befehlshaber des Strategic Command der USA, im März sagte, dass man einer solchen Waffe nichts entgegenzusetzen habe.

James Inhofe, ein hochrangiges Mitglied des Senate Armed Services Committee, meinte: "Im Moment sind wir hilflos."

Der Bericht des US Government Accountability Office vom Dezember 2018 mit dem Titel "Long Range Emerging Threats Facing the United States" spricht von einer Bedrohung der USA durch russischen und chinesische Überschallwaffen. Im Bericht heißt es: "Es gibt keine Gegenmaßnahmen."

Nur wird hier etwas übertrieben, was logisch ist. Nur weil es eine Gegenmaßnahme im Moment nicht existiert, heißt es nicht, dass man keine entwickeln und herstellen könnte. Die Mittel dazu müssen vom Kongress bewilligt werden und das gelingt besonders gut, wenn man die Kongressisten vor eine dramatische Situation stellt.

Tatsächlich wird der Begriff von Überschallraketen vom Pentagon seit langem verwendet. Und zwar für Boost-Glide-Waffen. 

Bei den russischen Raketen geht es hauptsächlich darum, dass der Teil der Interkontinentalrakete, der im Orbit abgetrennt wird und wieder in die Atmosphäre eintritt, manövrierfähig bleibt, Abfangraketen somit ausweichen kann und sich ansonsten eher wie ein Marschflugkörper verhält.

Nur ist es für das Pentagon keine sonderliche Herausforderung so etwas ebenfalls zu bauen. Die Russen zeigten, dass sie selbst bei ihren S-300 Raketen seit Jahren vergeblich versuchen eine zuverlässige Lenkung hinzubekommen und das Treffen sehr viel mit Glück zutun hat. Es ist anzunehmen, dass es sich mit Avangard nicht anders verhält. Dies ist ein Problem, welches das Pentagon nicht lösen müsste.

Doch auch dann bleibt die Rakete gefährlich und eine US-Version zu bauen stellt natürlich keine Abwehr dar. Der Tech-Autor Mike Wehner sprach von US-Militärexperten, die die Fähigkeiten von Putin neuer Wunderwaffe bereits infrage stellten.

"Dieser neue Test und das Videomaterial der Einführung zeigen nicht unbedingt, dass Avangard so unschlagbar ist, wie Russland es sagt. Aber die Waffe in Aktion zu zeigen, ist offensichtlich ein Schritt in diese Richtung", schrieb er.

Im März sagte der scheidende US-Verteidigungsminister James Mattis, Avangard und andere von Russland entwickelte Waffensysteme würden die "Abschreckungshaltung" der USA nicht ändern.

"Als ich die Clips von dem angesehen habe und durchgegangen bin was (Putin) in den Videos gezeigt hat ... Ich habe keine Änderung der militärischen Fähigkeiten Russlands gesehen und jedes dieser Systeme, über das er spricht, sind noch Jahre (von echten Einsatz) entfernt, ich sehe nicht wie sie das militärische Gleichgewicht veränderten", zitierte AFP Mattis.

Im Oktober sagte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Eric Pahon, gegenüber CNBC, er sei skeptisch gegenüber der Entwicklung der Ultraschallraketen in RuSSland.

"Es ist selbstverständlich, dass russische Versuche, High-Tech-Waffen zu entwickeln, genau beobachtet werden. Bis jetzt haben wir jedoch mehr grandiose Erfolgsansprüche gesehen als tatsächliche Beweise", sagte Pahon. "Wir entwickeln unsere eigenen Verteidigungsfähigkeiten weiter und verbessern die Bereitschaft sowohl für sich selbst als auch für unsere Verbündeten, den Bedrohungen der Russen entgegenzuwirken."

Noch im Oktober berichtete CNBC, Russland habe Schwierigkeiten, eine Quelle kritischer Kohlefaserkomponenten zu finden, die für die Herstellung von Avangard benötigt werden. Dies dürfte einer Serienproduktion außerordentlich hinderlich im Weg stehen.

"Die Ummantelung des Hyperschallgleitfahrzeugs kann der Hitze bei (atmosphärischem) Wiedereintritt nicht standhalten, und daher versagen die internen Systeme", und damit eben auch die Lenkung, die aus Avangard erst die angekündigte Wunderwaffe macht. "Die Russen brauchen daher ein besseres Material, weil sie einen bevorstehenden Test haben und nicht der Meinung sind, dass das Material, das zur Konstruktion des Körpers verwendet wird, einen ausreichenden Wärmeschutz bietet", zitierte CNBC eine Person mit direktem Wissen eines US-Geheimdienstberichts über das System. 


Unbeabsichtigterweise gibt uns Agitprop selbst einen kleinen Hinweis. RT wies am 27. Dezember daraufhin, dass der Gleiter beim Wiedereintritt in die Atmosphäre gar nicht gezeigt wird. Das vom russischen Militär herausgegebene Material zeigt lediglich die Startphase von Avangard. Nur, dass RuSSland Raketen starten kann wird gar nicht bezweifelt. Aus dem eigentlichen Moment, der Avangard als Wunderwaffe bestätigen würde, Flug, Wiedereintritt des Gleiters und erreichen des Zieles, wird auffälligerweise gar nichts gezeigt. Warum nicht? Weil es sich um die übliche Agitprop Propagandainszenierung handelt.

Der Öffentlichkeit sind definitiv nur mehrere katastrophale Fehlstarts bekannt und nun wird uns ein Erfolg versichert, will aber kein bestätigendes Material liefern. 

Angeblich will RuSSland Avangard schon 2016 sogar zweimal erfolgreich getestet haben, doch im Oktober 2017 brach das Gleitfahrzeug noch vor erreichen des Zieles in sich zusammen.

Im Grunde genommen können die USA, aufgrund ihrer massiven Aufklärung, schon jetzt den größten Teil der russischen Atomwaffen während der Startvorbereitung aufspüren und durch Killersatelliten zerstören. Diese Trabanten im Orbit setzen ein konventionelles Projektil ein, dass durch die Erdanziehung selbst Überschallgeschwindigkeit erreicht und die Missiles noch am Boden zerstört. Auch die russische Abwehr hat dagegen keine Abwehrmöglichkeit.

Im Grunde genommen kann jedes herkömmliche Abwehrsystem für mobile Ziele als Grundlage dienen, eine Abwehr gegen Avangard zu bauen. Es müsste aber aus Material bestehen, dass die höhere Belastung aushält und schneller fliegen. Doch eine große Herausforderung ist das nicht. Wenn die Russen darauf spekulieren, ihre Wunderwaffen sei unschlagbar, nur weil es (angeblich) Abfangraketen ausweicht. Dann müssen im Prinzip die Abfangraketen nur in der Lage sein ihren Kurs anzupassen. 

Stellen Sie sich dabei nicht vor, dass Abfangraketen der Avangard hinterher fliegen, sie fliegen ihr entgegen. Und in Syrien stellten wir fest, dass das russische Militär große Probleme mit der Erdkrümmung hatte.

Es gibt sogar eine theoretisch noch simplerer Abwehrmöglichkeit, die in relativ kurzer Zeit und billiger als Avangard-Raketen von den USA gebaut werden können: Laserkanonen. Mag die Avangard 20 Mach fliegen, lass sie 40 Mach schnell sein, schneller als das Licht wird sie garantiert nicht. Derartige Kanonen gibt es eigentlich schon, um im Ernstfall Satelliten abzuschießen.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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