Dienstag, 20. November 2018

Er ist zwar russischer Agent, doch es gibt keinen Grund ...

Das russische Außenministerium ließ verlauten, dass es keinen Grund für die österreichische Justiz gegeben habe, einen Offizier anzuklagen, für den russischen Geheimdienst tätig zu sein, doch schließlich gestand dieser dann. Finde den Fehler!
Man weiß echt nicht ob man da lachen soll, oder über diese Unverfrorenheit staunen. Der Außenminister der RuSSischen Föderation, Sergej Lawrow, führte am 10. November, bezüglich der Anklage wegen Spionage für RuSSland, gegen ein ehemaliges Mitglied der österreichischen Streitkräfte, ein Telefonat mit der Bundesministerin für Europa, Integration und Außenpolitik der Republik Österreich Karin Kneissl. 

Trotz eines Geständnissen sprach Lawrow dabei von "unbegründeter Anschuldigungen". Desweiteren forderte er darin die Ministerin auf, in Wien solle man doch anhand von "Fakten" diskutieren. Eben! Und als ein solcher Fakt ist das Geständnis des Angeklagten zu betrachten.

Nach Vorwurf der österreichischen Staatsanwaltschaft, hat der Oberst seit 26 Jahren Militärgeheimnisse an Moskau verraten. Wurde jedoch am 13. November von einem Richter aus der Untersuchungshaft entlassen. Nach Ansicht des Gerichts in Salzburg bestehe keine Fluchtgefahr. 

Der österreichischen Regierung ist der Vorfall äußerst peinlich, ist es doch eine der wenigen Regierungen, die sich nach dem Vorfall um die Skripal-Vergiftung demonstrativ auf die Seite RuSSlands stellte. Außenministerin Kneissl, die auf ihrer eigenen Hochzeit im August noch mit Wladimir Putin tanzte, sagte ihren geplant Besuch im Kreml inzwischen ab, berichtete Die Presse.

Hätte Lawrow mal lieber selbst die russischen Propagandamedien konsumiert, sogar Sputnik berichtete über das Geständnis des österreichischen Oberst.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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