Samstag, 29. September 2018

Putins Sowjetjuden: Warum Bolschewisten keine Juden sind.

"Linke sind keine Juden!"
Daniel Greenfeld, Israelisch-US-amerikanischer Journalist

Provokative Aussage, dabei meinte Daniel Greenfeld es nicht provokativ, sondern als Feststellung. Linke sind Anti-Juden, genauso wie sie Anti-Amerikaner sind, oder halt Anti-Deutsche. Diese Antimenschen richten sich grundsätzlich gegen ihr eigenes Volk, Kultur und Umfeld. Sie sind daher zusammenzufassen, als Anti westliche Zivilisation. Schon hier wird nun klar, dass diese Antimenschen nicht nur Kommunisten, sondern ebenso die Nationalsozialisten beinhaltet.


Der Sowjetmensch



Allerdings ist dazu anzumerken, dass der New Yorker Journalist mit dem Wort Linke (Leftists) genau genommen hier die institutionalisierten Linken (sprich: Sowjetmenschen, Marxisten-Leninisten) meint.

Der Sowjetmensch ist das Produkt der marxistischen Umerziehung, gekennzeichnet durch die Parameter: Antiamerikanismus, Antikapitalismus und Antisemitismus. Es sind die drei Konstanten des russischen Imperialismus, im Marxismus-Leninismus. Und diese Umerziehung beinhaltet letztlich auch das russische Volk selbst. Der Sowjetmensch ist in letzter Instanz sogar Antirussisch, wie ich in einem kommenden Artikel über russischen Patriotismus separat ausführen will.


Linksfaschisten und Rechtsfaschisten


Der Sowjetmensch ist ein sehr eigenartiges und sinisteres Konstrukt. Genau genommen kann der Sowjetmensch recht unterschiedlich wirken und ruft dadurch Verwirrung und scheinbare Widersprüchlichkeit hervor. Nehmen Sie zum Beispiel Deutschland, die rot-grüne Kifferlinke (id est: Linksfaschisten) und die als Neu-Rechte bezeichneten Nationalbolschewisten (id est: Rechtsfaschisten). Glauben sie etwa, das sind Gegenteile? Es ist eher der Streit über die Geschmacksrichtung von Scheiße.

In beiden Gruppen werden dieselben kommunistischen Idole verehrt, beide Gruppen verehren die Sowjetunion. Sie sprechen über dasselbe ideologische Konstrukt, als wären es verschiedene Dinge. Es gab keine zwei verschiedenen Ché Guevarras, keine zwei Karl Marx, keine zwei Sowjetunionen. Woher also kommt dann der Disput dieser politischen Lager? 


Kommunistische Umerziehung


Es ist die öffentliche Meinung der Sowjetunion, die man in Deutschland ab Gerhard Schröder zur Staatsräson erhob. Um Meinungsfreiheit vorzutäuschen, wurden diese zwei Gruppen (Linksbolschewischten [Internationalisten] und Rechtsbolschewisten [Nationalbolschewisten]) installiert, das geht noch auf Lenin persönlich zurück. Und Bolschewisten sind genau solche totalitäre Kollektive, wie Nationalsozialismus oder italienischer Faschismus. 

Beide Gruppierungen (Linksfaschisten und Rechtsfaschisten) weisen die Merkmale Antiamerikanismus, Antikapitalismus und Antisemitismus auf. Sie mögen es abstreiten wollen, ist dennoch so. Ihr Wesen ist antiwestliche Zivilisation. Und ja, das beinhaltet eben auch Rechtsfaschisten, die eben kein traditionelles Deutschland, sondern das neue sozialistische wollen. Daher auch diese dominierende Nostalgie für Sowjetunion und DDR. Die DDR verstand sich in ihrer Eigendefinition als genau dieses neue und sozialistische Deutschland. Sahra Wagenknecht sagte es in aller Öffentlichkeit, die DDR war das beste Deutschland aller Zeiten. Das Problem ist, Nazideutschland definierte sich genauso, als das neue und sozialistische Deutschland, dass das alte Deutschland abschaffte.

Das beide Gruppen dennoch glauben über etwas anderes, ja sogar Gegenteile zu sprechen, liegt daran, dass sich die beiden Lager aus den obligatorischen nützlichen Idioten speisen. Es sind oberflächliche Menschen, die den Marxismus nie verstanden haben, sich nicht einmal im Klaren darüber sind, dass sie von der schweren Kopfkrankheit infiziert wurden. Aufgabe dieses scheinbaren öffentlichen Disputs ist es Meinungsfreiheit vorzutäuschen, die Menschen aber nicht in der Lage sind festzustellen, was wirklich über ihre Köpfe hinweg entschieden wird. Sie sind zu sehr damit beschäftigt, sich über Oberflächliches zu streiten, sodass sie nie Aktionen übernehmen, die eine tatsächliche Veränderung bewirken. Die Frankfurter Schule griff das auf und erklärte, man müsse die Öffentlichkeit zwischen zwei eng gezogene Parameter pressen und dazwischen rege Diskussion über Banalitäten entfachen, dann würden sie die kommunistische Umerziehung nicht merken.

Dies wurde zuerst in der Sowjetunion angewendet, doch diesen marxistischen Hirnschimmel haben wir nun in ganz Westeuropa, dank versiffter Sozi-Regierungen.

Doch was ist genau ein Sowjetmensch? Schauen wir uns daher ein Beispiel aus der Quelle des Unheils an: 


Der judenfreundliche Antisemit Putin


Der Moskalzar, Wladimir Putin, zählt so manchen bekannten Juden zu seinen Freunden. Da kenne ich in Deutschland lebenden Russland-Juden, die voller Stolz auf Putins Freundschaft zum jüdischen Volk verweisen. Und Israel hat sich von dieser speziellen Spezies auch sehr infiziert. Wohingegen die New Age Szene, von der zionistischen Kontrolle des Kremls spricht, und dem folgend, ganz schnell beim jüdischen Bolschewismus anlangt.

Beide Auslegungen sind auf ein jüdisches Kollektiv (in dem alle Juden gleich sind) bezogen und alteriert die Realität in fundamentaler Weise und passt sie der jeweils bevorzugten Ideologien an.

Es ist wohl eher davon auszugehen, dass nicht alle Juden nur gut, oder nur schlecht sind, denn so oder so bräuchte man in Israel dann keine Kriminalpolizei, denn alle wären ja gleich. So scheint es wohl richtiger davon auszugehen, dass Juden einfach ganz normale Menschen sind, die wie jedes Individuum gemäß ihren Fähigkeiten reagieren. Was wiederum heißt, dass Juden genauso wie viele Millionen von Nicht-Juden auf die Propaganda des Kremls hereinfallen können.


Putin und die "jüdischen Faschisten"


Es gibt Juden unter den Freunden von Wladimir Putin, dies ist richtig, aber es gibt sie auch unter seinen Feinden. Selbst in Israel findet man weiterhin Juden, die glauben es sei ein Zeichen zum Aufatmen, als russische Soldaten auf Golan auftauchten. Und das nach wiederholten Drohungen des Kremls gegen Israel. Kollektiv-Menschen neigen dazu, nur zu sehen, was sie sehen wollen. Das sind dann jene, die beim Zusammenbrechen ihrer Utopie, versichern von Nichts gewusst zu haben.

Wladimir Putin scheute sich nicht, auf die jüdische Unterstützung, des für die ukrainische Unabhängigkeit (von der Sowjetunion) kämpfenden, Stephan Bandera hinzuweisen. 

Stepan Andrijowytsch Bandera (* 1. Januar 1909 in Staryj Uhryniw in Galizien; † 15. Oktober 1959 in München) wird von Radio Eriwan konsequent zum Faschisten erklärt. Auch in Deutschland ist es konstante Propaganda des abartigen Gewichses der SED-Nachfolger, die nach wie vor ihre Komintern aus Moskau beziehen. Das Massenmorden der Bestie Kommunist in der Ukraine, wird bestenfalls ignoriert und wenn nicht durch primatenartige Grunzgeräusche seine volle Zustimmung signalisiert. 

Bandera erhielt Unterstützung der deutschen Wehrmacht, nun, von wem hätte er sonst Hilfe bekommen sollen? Das Juden Bandera ebenfalls unterstützten, heißt nicht, dass alle diese Alliierte waren - wie es Wladimir Putin 2014 zum Anlass seiner Aggression gegen seinen Nachbarn tat, was seine dressierten Affen bei der Die Linke seit dem wiederholen, als hätten sie ein neues Kunststück erlernt. In Notsituationen nehmen Menschen das, was sie bekommen können und fragen nicht nach weiteren Motivationen. Als die Ukrainer die Wehrmachtsoldaten als Befreier begrüßten, obwohl die Nazis sie zu Untermenschen degradierten, heißt erst mal nichts anderes, als dass die Ukrainer nicht wussten, was Nazis sind. Natürlich kannten sie die Propaganda der Prawda (die nur wenige Jahre zuvor den Waffenbruder Nazi-Deutschland feierte, und zwar explizit im Kampf gegen die "polnischen Faschisten"), aber sie wussten ebenso, dass das was die Kozis über die Nazis sagten, die Kozis mit den Ukrainern tatsächlich machten. Und man sieht daran, welch unendliches Leid die Ukrainer unter den Sowjetmenschen zu erdulden hatten, damit sie die Deutschen für Retter hielten im ersten Moment.


Igor Kolomoisky gegen Putin


Als sich Wladimir Putin  wie gewöhnlich auf Stephan Bandera bezog, um damit seinen russischen Imperialismus zu tarnen, nannte ihn der jüdisch-ukrainische Geschäftsmann Igor Kolomoisky, der Präsident der Europäischen Jüdischen Union, vollkommen richtig den kranken Geist des Moskalzaren erkennend, "einen kleinwüchsigen Schizophrenen".  Kolomoisky fuhr fort: "[Putin] ist völlig inkompetent. Er hat seinen Verstand komplett verloren. Sein messianischer Drang, das Russische Reich von 1913 oder die UdSSR von 1991 neu zu erschaffen, könnte die Welt in eine Katastrophe stürzen."

Die Regierung in Kiew machte Kolomoisky zum Gouverneur von Dnepropetrovsk, Putin schnaubte vor Wut. Schon am Tag darauf nutzte er eine Pressekonferenz, um Kolomoisky als Gauner-Oligarchen darzustellen. Aber warum? Angeblich habe Kolomoisky den jüdisch-russischen Oligarchen Roman Abramowitsch (einer dieser oft genannten jüdischen Freunde von Putin) betrogen. Putin behauptet es, verweist darauf, dass dies viele Jahre zurückliegt, was natürlich jede Überprüfung schwer macht. Glaubwürdig ist mir Wladimir Putin rein gar nicht. Wahr ist die Geschichte definitiv nicht, wenn überhaupt dann nur in Teilen, die sich Putin nach seinen Wünschen zurechtbiegt. Sollte es auf einem wahren Kern beruhen, gilt es sich die Frage zu stellen, ob diese Aktion nicht bereits zum Handels- und Finanzkrieg zwischen Moskau und Kiew gehörte, denn beide Oligarchen sind eng mit ihren jeweiligen Regierungen verbunden. Die Regierung Moskau finanziell zu schaden kann nur zum Vorteil des Westens sein.


Der ukrainische Jude Kolomoisky



Igor Kolomoisky
Jedenfalls revanchierte sich Kolomoisky bei Putin, ebenfalls mit einem öffentlichen Auftritt (Bild links). Der Sinn seines T-Shirts ist den meisten Zentraleuropäern zwar erklärungsbedürftig, doch im Kreml wurde es verstanden. Schwarz und Rot sind die Farben der ukrainischen militanten Nationalisten (OUN - Organisation der ukrainischen Nationalisten), mit klaren Bezug zu Stephan Bandera. 

Die OUN wurde im Jahr 1929 als nationale Befreiungsbewegung gegründet, die sich der ukrainischen Unabhängigkeit verschrieben hatte. Bis zu ihrem Ende Mitte der 1950er Jahre bekämpfte sie polnische, deutsche und sowjetische Behörden durch Propaganda und Guerilla-Aktivitäten.

Beachten Sie auch, dass das Bild auf dem T-Shirt eine Fusion des ukrainischen Nationalsymbols, des Dreizacks und einer Menora darstellt.


Feind der Sowjetunion


Doch wichtiger ist das Wort жидобандера unter dem Symbol, da es doppeldeutig ist, je nach dem, ob es auf Russisch oder Ukrainisch gelesen wird, ändert sich der Sinn. Das Russische zhidobandera, wird von der Putin-Propaganda im selben Sinn wie in der Sowjetunion verwendet. Bandera ist ein Pseudonym für "Feind der Sowjetunion", "Feind Russlands", "Faschist" oder "Antisemit". Vgl.: Stephan Bandera = Stephan der Feind (der Sowjetunion).

Faschist ist für den Kreml, alles was dem russischen Imperialismus im Weg steht. Genauso wie das Wort Rassist, nach Auslegung von Leo Trotzki, jene bezeichnet, die sich gegen den Marxismus-Leninismus behaupten. Sie nehmen bestehende Begriffe und geben denen neue Bedeutungen. Aus diesem Grunde ist es so wichtig, dass bürgerliche Proteste sich gegen diese bolschewistischen Unterwanderungen (Entrismus) wehren, was in Deutschland grundsätzlich nicht getan wird. Siehe nun die wirtschaftsliberale Frauke Petry, die sich mit der Stalinistin Sahra Wagenknecht, zusammen tut, das ist Öl und Wasser mischen. Um eine Alternative zu einem Missstand anbieten zu können, muss man sich konsequent von den Bolschewisten trennen.

Faschist - ist im Marxismus-Leninismus ein ansonsten inhaltsleerer Kampfbegriff, der lediglich in der roten Propaganda mit allerlei pseudointellektuellen Erklärungen versehen wird. Schon erkennbar damit, dass demzufolge Feind der Sowjetunion gleichbedeutend mit Antisemit sein müsste. Wir wissen nun aber sehr genau, dass die Sowjetunion ein judenmordendes Regime war und seine Propaganda mit dem Begriff auch den Staat Israel bedachte. Das heißt, wir haben es hier mit dem üblichen unsinnigen Gewäsch des Marxismus-Leninismus zu tun.


Die ukrainische Bedeutung


Auf Ukrainisch bedeutet das kyrillische Wort allerdings zhydobandera, also die Kombination aus Jude (zhyd/zhid) und Bandera. Beide Sprachen, Russisch als auch Ukrainisch, benutzen Bandera als Begriff für Feind, wie bei Stephan Bandera eben. Allerdings ist die Bewertung vollkommen entgegengesetzt. Im Russischen ist es negativ als Feind der Sowjetunion/Russland bezeichnet zu werden, bei den ukrainischen Nationalisten ist es ein Ehrenname. Beide Lesearten haben den Bezug zu den Juden. Im Russischen, indem sie Faschist automatisch mit Antisemit gleichsetzen. Wie gesagt ist das mal wieder typischer Realitätsverlust und Geschichtsrevisionismus im Eigeninteresse.

Igor Kolomoisky hingegen bezieht sich auf ein Jude Feind der Sowjetunion/Russlands. Er erklärte sein Shirt 2014, dass ethnische Ukrainer und jüdische Ukrainer in der heutigen Ukraine eine gemeinsame Sache haben und dass der Aufbau einer demokratischen ukrainischen Nation und eines Staates (oder was die meisten ukrainischen Nationalisten den Nationalismus nennen) eine jüdische Unterstützung verdient. 

Kolomoisky wirft aber auch explizit Wladimir Putin vor, ein Feind des jüdischen Volkes zu sein, so wie der Moskalzar ein Feind des ukrainischen Volkes ist. Dies spiegelt die Verwendung des Begriffes zhidobandera auch wieder, für jeden mit profunden Wissen über die Verbrechen der Sowjetunion. 



Sowjetjuden sind Antijuden


Das zhidobandera gehört zum kommunistischen Konzept des Zhidokomuna, ein Umerziehungsprogramm, um aus Juden Kommunisten (Marxisten-Leninisten) zumachen. Den großen Erfolg dieses Programmes sah man an den Massenmorden Moskaus in der Ukraine, wo die ukrainischen Juden ein gesuchtes Ziel waren. An diesen Pogromen beteiligten sich allerdings auch Kommunisten, die aus jüdischen Familien stammten. Es ist das beste Beispiel dafür, wie die Kommunisten Juden das Gehirn wuschen, um aus ihnen Antijuden zu machen.

Mit anderen Worten: Sowjetjuden sind Antijuden. Die jüdischen Gemeinden und Kultur wurde durch Kommunisten unterlaufen und mit kommunistischem Gedankengut infiziert. Die jüdische Gemeinden wurde ausgehöhlt und ihr Glauben banalisiert, ja profanisiert, sodass die religiösen Bezüge an Bedeutung verloren und sich Sowjetjuden von der Thora entfernten, sich dem Marxismus annäherten und lernten sogar den Judenstaat zu hassen. 

Wir begegnen diesem Konzept überall in der westlichen Welt. In Deutschland fällt mir umgehend dieser Stephan Kramer ein, der von der Die Linke SED zum Chef des LfV in Thüringen gemacht wurde. Mit dem Aufstieg von Gerhard Schröder und dann Angela Merkel griff das mit den Kostümjuden auch ungemein um sich. Ich erinnere nur jüngst an Chemnitz, die Juden Lars und Uwe, die eine Kippa tragen, als hätten sie die vom Papst bekommen und versichern wie toll die DDR doch war. 


Gegen den Antimensch der Sowjetunion


Freilich kennen wir das Konzept dieses Antijuden noch aus anderen Zusammenhängen, nämlich den Antideutschen. Beide Umerziehungsprogramme sind Variationen derselben Perversion, richten sich nur an ein anderes Klientel. Natürlich gibt sich der Kostümjude betont jüdisch in der Öffentlichkeit, nur redet er halt von einem völlig anderen Israel, nämlich mit einer rot-grünen Agenda.

Und all das muss man bedenken, wenn Igor Kolomoisky sich als jüdischer Ukrainer identifiziert, in dem er sich als Jude Feind der Sowjetunion bezeichnet. Er ist das Gegenteil des Sowjetjuden. Genauso wie ein deutscher Patriot das Gegenteil des Antideutschen ist. 

Durch die Doppeldeutigkeit des genutzten Wortes bezeichnet er Putin und seine Kostümjuden als bösartig, die die Juden als жид (zhid - ein sehr hartes Schimpfwort, das sehr dem Nazijargon ähnelt) beschimpfen und die Ukrainer als Antisemiten und Faschisten. Kolomoisky nimmt das offensive russische zhid und den abwertenden Begriff Bandera an und erklärt, dass in der Ukraine, seiner Heimat, beide Begriffe die Bedeutung haben werden, die ethnische Ukrainer und jüdische Ukrainer beschließen, ihnen zuzuschreiben. 

Damit macht Kolomoisky einen sehr wichtigen Schritt, er beugt sich nicht dem Meinungsdiktat der Sowjetliebhaber, sondern übernimmt die Diskussion mit seinen eigenen Werten. Kolomoisky übernimmt die Kontrolle der russischen und ukrainischen Begriffe und besteht darauf, dass nicht Putin, nicht Moskau und nicht die russische Propaganda, sondern er, zusammen mit seinen ukrainischen / jüdischen Landsleuten entscheiden wird, was die Worte in der Ukraine bedeuten.

Schließlich ist das T-Shirt von Kolomoisky ein Plädoyer für jüdisch-ukrainisches Verständnis. Viele ukrainische Juden sprechen im Alltag Russisch, für sie ist das ukrainische Wort für Juden, zhyd (das mit den polnischen, tschechischen und slowakischen Wörtern für Juden phonetisch identisch ist), zu nahe am russischen pejorativen, zhid, um akzeptabel zu sein und benutzen deshalb lieber yevrey als Eigenbezeichnung. Die Ukrainer aber wollen yevrey nicht benutzen, weil es ein russisches Wort ist. In der Tat sagt der pragmatische Kolomoisky beiden Gruppen, sich zu beruhigen, tief durchzuatmen, ihre Vergangenheit zu überwinden und eine Lösung zu finden, für die aktuelle Probleme verursacht durch RuSSland.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Kommentare:

  1. Ein sehr interessanter Artikel. Ich möchte aber an einer Stelle einhaken: leider gab es den Völkermord ukrainischer Nationalisten an den Bewohnern des damaligen östlichen Kleinpolen also der heutigen West Ukraine. Das hätten sich diese Verbrecher sparen können. Im Ernst-gebe es nicht diese Sache wäre ich, sogar als Polin, bereit diese Leute als Helden anzuerkennen (obwohl sie gegen den polnischen Staates gekämpft hab!). Gegen Nazideutschland haben die Banderowcy wenig bis gar nicht gekämpft. Ich wünsche mir dass sie nicht als Helden oder Vorbilder in der Ukraine verehrt werden. Gleichzeitig wünsche ich mir dass die Ukraine endlich los von Moskau kommt und Ukraine endlich ein menschenwürdiges Leben in ihrem eigenen Land haben können.

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    1. Das ist es eben, was Kolomoisky ausdrücken wollte, nicht vergessen aber das Vergangene hinter sich lassen und in die Zukunft blicken, und eine neue schaffen.

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