Montag, 13. August 2018

Sanktionen gegen den Iran werden ein harter Schlag sein

Im November treten die Sanktionen in Kraft


Endlich sind sie da, die USA haben Sanktionen auf den Ölexport des Islamischen Staat im Iran verhängt. Während viele Ökonomen gerade erzählen, dass die Sanktionen verpuffen werden, darf von einem harten Schlag gegen die Mullah-Diktatur ausgegangen werden. Das Land hat sich ökonomisch nicht auf die Sanktionen vorbereitet. 

Die Mullahs lehnten es ab, weitere Verhandlungen mit der US-Regierung zu führen. Sie glaubten, durch den Ausfall der iranischen Exporte würde der Ölpreis in die Höhe getrieben werden. Doch stattdessen sank er, da die USA ihre Fördermengen erhöhten. Und Washington hat die ersten von vielen folgenden Sanktionen in Kraft gesetzt. Ab November wird dann der Ölexport sanktioniert. Doch offenbar haben die westlichen Ökonomieexperten bisher nicht realisiert, dass die Wirkung der Sanktionen diesmal sehr viel schneller harte Wirkungen zeigen wird, nicht wie früher.

Einstellung der Importe


Jene, die bisher iranisches Öl kauften, was hauptsächlich den asiatischen Markt meint, werden selbstverständlich ihre Käufe schon jetzt drosseln und womöglich noch vor dem 5. November bei null Prozent stehen. Tatsächlich sind die Käufe bereits seit Monaten rückläufig, seid US-Präsident Donald Trump die Aufkündigung des Atomabkommens ankündigte.

Die Einschneidung im Ölexport wird diesmal höher ausfallen. Und es wird auch der Export von Kondensaten diesmal betroffen sein, im Gegensatz zu früher. Das Konsultationsunternehmen FGE und der Händler Gunvor Group Ltd. schätzen einen Verlust für den Iran von einer halben Millionen Barrel am Tag, noch dieses Jahr. Bisher lagen die Fördermengen bei 2,5 Millionen Barrel am Tag.

Ursprünglicher Ölexport des Irans


Robin Mills, Konsultationsfirma Qamar Energy in Dubai, glaubt nicht, dass die Sanktionen erfolgreich sein werden, da sich die Europäische Union nicht daran beteiligen wird. 

Europäische Union 20 %
Türkei 7 %
Vereinigte Arabische Emirate 5 %
Indien 23 %
China 26 % 
Südkorea 11 %
Japan 5 %
So sah der iranische Ölexport im April aus. Hauptabnehmer in Europa ist hauptsächlich Frankreich. Aber auch Griechenland, Italien und Spanien.


Die arische Achse schlägt zu


Es ist kein Geheimnis, dass die deutsche Regierung seine Achse Berlin-Moskau-Teheran mit jedem Mittel verteidigt und Druck auf die EU ausübt, um Sanktionen gegen den Iran zu verhindern. Die FAZ zitiert den deutschen Außenminister Heiko Maas:


"'Wir kämpfen für das Abkommen, weil es auch unseren Sicherheitsinteressen dient, indem es in der Region Sicherheit schafft und Transparenz herstellt', erklärt Maas. Schließlich liege der Iran in der erweiterten Nachbarschaft Europas. 'Jeder, der sich einen 'Regime Change' erhofft, darf nicht vergessen, dass, was immer auch folgt, uns viel größere Probleme bereiten könnte. Eine Isolierung Irans könnte gerade den radikalen und fundamentalistischen Kräften Auftrieb geben.'"

Bei Jürgen Elsässer hätte sich das auch nicht anders angehört, im Bezug zum Iran könnte Maas glatt ein Compact-Magazin Leser sein.

Allgemeine Verblödung der Kremltrolle


Wie kann es sein, dass jede gottverdammte islam-sozialistische Diktatur mit Kreml-Verbindung unbedingt von der deutschen Regierung verteidigt wird? Und das sage ich Euch gleich, die jüngste Show von Maas eine "härtere Gangart" gegen Russland anzuschlagen und Manuela Schwesig umgehend für den Moskalzaren in die Bresche sprang, das war eine Nebelbombe der Kremltrolle.

Bereits 2014 erklärte das Merkel-Regime den Islamischen Staat im Iran zum Partner im Kampf gegen ISIS. Die haben das Volk bereits derart verblödet, dass die mit so was durchkommen. Wie Steinmeier versucht Maas dieselbe Leier vom angeblichen stabilisierenden Einfluss des Irans aufrecht zu erhalten. Und es ist auffällig, wie gerade deutsche institutionalisierte Linke, jedem totalitären System die Rosette lecken.


Mit dem Terror-Regime gegen Terror


Vor wenigen Tagen durchsuchte das BKA die Unterkünfte von 10 iranischen Agenten, die über die iranische Botschaft gelenkt wurden und in Deutschland Terroranschläge begehen sollten. Wir reden also von iranischen Staatsterror gegen Deutschland. 

Und dann ... ! Mir fehlen da echt die Worte, wie kann man so einen Schwachmaten beschreiben, der ist doch ein klassischer Fall für die forensische Psychiatrie. Dieses hirnverbrannte und zum Erbrechen dämliche Rindvieh, ist deutscher Außenminister und erklärt uns, dass genau diese Diktatur des Terrors der Mullahs, ein Sicherheitsfaktor gegen den Terror sei. 

Angesichts der jüdischen Orientation bei den Anschlagszielen, der iranischen Geheimdienstler, fragt man sich da doch ob Heiko Mass nicht nur aussieht wie Adolf Eichmann, sondern auch so denkt. Und noch was, wäre Verfassungsschutz und BKA diesen Mullah-Nazis nicht auf die Schliche gekommen, hätten sie die Anschläge durchziehen können, dann würde jetzt wieder Die Linke SED von ihrer Nebelbombe National Sozialistischer Untergrund fabulieren.


Deutsche Regierung überschätzt ihr Potential


Es ist unwichtig, dass die deutsche Regierung den politischen Kurs unseres Alliierten USA torpediert. Transport- und Import von Öl wird nicht von der deutschen Regierung getätigt, sondern von Firmen. Eine Firma wird gründlich darüber nachdenken, ob sie den Ausschluss vom US-Markt und dem Finanzsystem riskieren will. Ich habe da meine Zweifel.

Und man kann es eigentlich schon sehen. Der Vergleich April-Juli zeigt bei Rohöl- und Kondensatexport einen Umsatzeinbruch von 15 %. Der Iran exportierte also bereits 430 000 Barrel pro Tag weniger, ehe Donald Trump die Sanktionen überhaupt in Kraft setzte.

Royal Dutch Shell Plc und Total SA haben schon im Juli null Barrel Öl oder Kondensat vom Iran gekauft. Andere europäische Ölimporteure kündigten bereits an nachzuziehen. Im Juli wurden nur noch 220 000 Barrel pro Tag iranisches Öl in die Europäische Union importiert. Ein Umsatzeinbruch von 41 % gegenüber April. Man muss also nicht wirklich unbedingt Nostradamus heißen, um zu Prophezeien, dass die iranischen Öl-Importe der Europäischen Union im November bei null Prozent liegen werden.


Absatz in Asien


Ein Blick auf die ebenfalls sanktionierte Türkei zeigt etwas sehr Ähnliches. Wirtschaftsminister Nihat Zeybekçi (selber ein Unternehmer) verkündete, dass die US-Sanktionen über den Iran für türkische Unternehmen ohne Bedeutung seien. Doch die einzige türkische Raffinerie, darüber hinaus im Staatsbesitz, Tupras Turkiye Petrol Rafinerileri AS, verweist auf einen Rückgang der Ölimporte aus dem Iran um 45 , zwischen April und Juli.  

In Irans größten Absatzmarkt, Asien, sanken die Exporte nach Südkorea zwischen April und Ende Juli auf 0 %. Südkorea war Irans größter Abnehmer von Kondensaten.
National Oil Co., der iranische Partner in Dubai, hat noch zwei Lieferungen zu empfangen macht aber keine neuen Bestellungen mehr, sondern ist auf entfernte Lieferanten in Algerien, USA, russische Arktis und Äquatorialguinea ausgewichen. Es ist nicht davon auszugehen, dass ausgerechnet sich Japan den US-Sanktionen widersetzt. 

Die zwei Hauptabnehmer


Dann blieben noch die beiden größten Abnehmer Indien und Rot-China. Viele Ökonomie Experten sehen in Rot-China einen entscheidenden Faktor die US-Sanktionen zu sabotieren. Doch angesichts dessen, wie schnell der asiatische Gigant unter den gegen ihn Verhängten US-Sanktionen einknickte, sollte man nicht allzu viel Hoffnung darauf setzen. Des Weiteren ist zu bedenken, dass sich China bei der Ölversorgung in den letzten Jahren immer weiter auf Russland stützt und seine Überseeeinfuhr zurückschraubte. Im Moment stiegen die Importe Chinas aus dem Iran um 14 % an, doch kann dies vorübergehend sein. Jedenfalls strich Peking plötzlich US-Öl von ihrer Sanktionsliste und es hat den Anschein, dass man an den Import von US-Öl denkt, um den Exportüberschuss abzubauen.


Hindustan Petroleum Corp. hingegen importiert im Moment mehr Öl aus dem Iran, als im Juli. Allerdings kann dies vorübergehend sein, zum Auffüllen der eigenen Lagerbestände. Ebenso wies das indische Ölministerium ihre Raffinerien an, die Lagerbestände zu schonen. Die indische Regierung versucht im Moment, eine Freistellung von den US-Sanktionen zu bekommen. Im Moment geht man davon aus, dass sich Washington und Dehli arrangieren könnten, und die Importe Indiens sich halbieren werden.


Was wird nun anders sein?


Unter Obama fielen die Rohöl- und Kondensatausfuhren des Iran über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren um rund 1,2 Millionen Barrel pro Tag. Unter Donald Trump sieht es so aus, als würde der Niedergang größer und schneller werden, auch ohne die politische Unterstützung der deutschen Regierung.

Es ist leicht zu sehen, dass bis November neben den 430.000 Barrel, die bereits verloren gegangen sind, eine weitere Million Barrel pro Tag verschwinden. Ein Halt in Lieferungen nach Europa, der V.A.E. und Japan und eine Halbierung der Exporte nach Indien würden die iranischen Exporte innerhalb von sechs Monaten um fast 1,5 Millionen Barrel pro Tag reduzieren.

 
Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


1 Kommentar:

  1. Würden sich die Verteidiger westl. Werte an ihre selbst gesetzten Maßstäbe halten (Syrien/Assad), hätte man gegen den Iran schon längst milit. intervenieren müssen.

    Stattdessen, trotz pol. Gefangener, Folter, Hezbollah ... , kämpfen unsere Vertreter westl. Werte für das 'Erschließen' des iran. Marktes -- ohne vor Scham Rot zu werden.

    Niemand wundert sich, gibt genug etablierte iranophile Stimmen da draußen, die das Bild des friedlichen Irans verbreiten, ein Land in Bedrängnis, von dem niemals eine Aggression ausging.
    Im Gegenteil: die Iraner halfen doch in Syrien mit dem IS aufzuräumen.

    Ein Durcheinander an Widersprüchen, bloß: kaum jemand wundert sich.

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