Mittwoch, 15. August 2018

Für die Eurofans

Euro-Fans ignorieren meines Erachtens einen debilen Punkt. Ich war mal ein großer Befürworter von Europäische Union und Euro, doch was diese Sozi-Schweine dadraus machten, sollte schon längst von einem Erschießungskommando beendet worden sein. Die Zerstörung dieser schönen Idee einer Europäischen Union, die nämlich bewusst von den durchgeführt wird, die behaupten, an einen europäischen Superstaat zu glauben, ist ein gewaltiges Verbrechen an hunderten Millionen von Menschen.

Das Problem ist, dass sozialistische Kollektive dazu neigen mit Volldampf in den Untergrund zu laufen. Die wenigen Regierungen, die sich wohl eher instinktiv dagegen wehren, wie Italien haben nicht den tatsächlichen Ernst der Situation erkannt, geben sich Fantastereien von großen Putin hin, und demonstrieren immer wieder eine unfassbare ökonomische Ignoranz.

Nun sprach sich Rom für eine Europäische Zentralbank (EZB) aus, aber ich bin mir sicher, die sind sich nicht im klaren darüber, was sie da sagen. Das heißt nicht, das Italien an sich verloren sei, denn man schaue sich den schlimmeren Zustand in Deutschland an. Neu Linke, Neu Rechte, CDUler oder AfDler feiern Sahra Wagenknecht als Ökonomiegenie, die sich nach Karl Marx orientiert, wo selbst der Kommunist Pjotr Alexejewitsch Kropotkin der Ansicht war, dass Marx nichts von Ökonomie versteht. Wer ist der größere Idiot? Der Idiot, oder der Idiot, der der Idiotin folgt? Also Füße still halten, Deutschland ist schlimmer dran als Italien.

Die Prognosen der ökonomischen Experten waren sich einig, der Dienstag hätte ein guter Tag für den Euro sein sollen, nachdem Eurostat bekannt gab, das die Wirtschaftsentwicklung im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen hat. Stattdessen und verglichen mit seinen Hauptkonkurrenten (allen voran US-Dollar) war es der tiefste Fall seit zwei Monaten und hatte einen Absturz von 0,92 Prozent. Viele Experten zeigten sich davon überrascht.

Die Wirtschaftskrise der Türkei wurde vollkommen ignoriert, doch es sind gerade Italien und Spanien, die die Probleme zu einem europäischen Problem machen. Genau so ein Fall wie die Türkei, die von ökonomischen Lehmbohrern, Sozi-Hilfsosmanen und Merkelisten auf hängen und würgen in die Europäische Union gehievt werden soll, zeigt das eine Garantie der EZB, wie sie die italienische Regierung jetzt forderte, keine Lösung ist, weil sie aufgrund der politischen Idioten gar nicht die Möglichkeit hätte den Euro zu retten, sondern eher zum Werkzeug der Zerstörung wird. 

Claudio Borghi, der Vorsitzende des Haushaltsuntersuchungsausschusses im italienischen Unterhaus, erkannte das sehr richtig, als er vermutete, dass die EZB wahrscheinlich gar nicht in der Lage ist, ihre erforderliche Geldpolitik durchzuführen. Dies vermutete Borghi, während Spekulanten den Kurs für Anleiherenditen in Italien in die Höhe trieben. Die Regierung in Rom versprach Steuersenkungen und neue Sozialleistungen, worauf die Spekulanten vermuten, dass sich die Finanzlage der italienischen Regierung verschlechtern wird. Borghi sagte, das, wenn die Finanzgarantien der EZB nicht kommen, das Eurosystem zerstört werden könnte. Um den gewaltigen Bedarf zu decken, muss die EZB allerdings die Ausgabe von Euros drastisch erhöhen.

Seit geraumer Zeit gilt der Euro als unsichere Währung, der jeden Moment zusammenbrechen könnte. Und das entgegen den Versicherungen von EZB-Präsident Mario Draghi vor 6-Jahren, um die Euro-Krise zu beruhigen. Er versprach, dass die EZB "alles tun würde", um den Zusammenbruch des Euro zu verhindern.

Doch auf dem Index der weltweiten Währungsreserven sank die Eurozone von 24,8 Prozent auf 20,4 Prozent. Doch wenn die EZB Garantien für 2,24 Billionen Staatsschulden der Italiener übernehmen soll, dann ist das eine viel größere Herausforderung, als damals mit Griechenland.

Es zeigt sich, das seriöse Anleger auf dem Dollar vertrauen. Der Bull Market ist abgesehen von einigen kurzen Einbrüchen auf Hochtouren. Wenn der Bull Market so weiter macht und nicht vor dem 22. August abstürzt, wird er mit 400 Punkten Rendite auf dem Spitzenplatz liegen.

Die monatlich durchgeführte Umfrage unter 243 Investoren, mit einem Gesamtkapital von 735 Milliarden Dollar, durch die Bank of America, via der Tochtergesellschaft Merrill Lynch, ergab, dass die nachfrage an US-Aktien im August um 10 Prozentpunkte auf 19 Prozent gestiegen ist. Das die USA zur beliebtesten Aktienregion zum ersten Mal in fünf Jahren. 67 % der Befragten halten die USA für die gewinnträchtigste Region, das ist die höchste Zustimmung seit 17 Jahren.

Negative Signale gibt es hingegen vom Anleihemarkt, wo sich die Zinskurve abflacht. Die Differenz zwischen zwei- und zehnjährigen Schatzanweisungen ist am Dienstag auf 26 Basispunkte geschrumpft und liegt mit weniger als zwei Basispunkte hinter dem Tief vom 17. Juli. Je mehr sich die Zinskurven annähern verlangsamt sich die Wirtschaftsentwicklung, bis hin zu einer möglichen Rezession. Ob das aber tatsächlich eintritt, ist abhängig vom Verhalten der Federal Reserve Bank, ob die eventuell den Leitzins senken. Solange die Bank sich auf die Stabilisierung der Arbeitslosenquote konzentriert, werden sie es nicht tun. Und nur dazu sind sie verpflichtet, zumindest bis es zur einer deutlichen Verlangsamung des Wirtschaftswachstums kommt. FED-Zinserhöhungen von 1,6% werden bis Jahresende nicht ausgeschlossen. Doch die internationalen Entwicklungen, die von FED nicht beachtet werden müssen, in den Schwellenländern, raten zu einer Zinssenkung.

Zwar waren die Schwellenländer am Dienstag relativ ruhig, doch war dies das erste Mal seit Wochen. Die Türkei wird die Schwellenländer zwar beeinträchtigen, doch eine internationale Krise wird nicht entstehen. Eine Krise scheint sich in Südafrika anzubahnen, verursacht von der dortigen Regierung. Südafrikanische Staatsanleihen verloren 11 %, was der zweitschlechteste Wert nach der Türkei mit 36 % ist.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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