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Donnerstag, 16. August 2018

Deutschland und Katar unterstützen die Türkei und die FAZ hilft dabei

Recep Tayyip Erdogan ruft zum Boykott von iPhone auf.

Erdogan will Geld


Gestern telefonierten Angela Merkel und Recep Tayyip Erdogan, über mögliche Hilfen für die Türkei, aufgrund der Konfrontation mit den USA. Den wirklichen Grund bekommt die Öffentlichkeit nicht erzählt. Zwar hält sich Merkel mit Details zurück, wie das aussieht, aber es gibt Anzeichen, dass was größeren auf den deutschen Michel zurollt. Denn die Zeichen stehen auf Normalisierung der Beziehung. Am 28. September wird Erdogan auf Staatsbesuch nach Deutschland kommen. Zuvor schon wird es ein Treffen der Finanzminister beider Staaten geben, um über einen Hilfeplan zu reden.

deutsche Verstrickungen


6 500 Firmen in der Türkei sind teilweise oder vollständig in deutscher Hand. Das ist ein Druckmittel. Ebenso ist Deutschland für die Türkei der größte Handelspartner, für Deutschland hingegen steht die Türkei immerhin an 16. Stelle. Allerdings sollte das Greifen nach der Zentralbank durch Erdogan ein Alarmzeichen an die deutsche Wirtschaft sein, dass dort bald Zustände wie in Venezuela herrschen. Erdogan redet zwar von "unorthodoxer Ökonomie" doch es läuft auf Marxismus raus. Die Deutschen reagieren freilich nicht, weil die Herren lediglich der nächste Quartalsbericht interessiert, nicht wie die Türkei in zwei Jahren aussieht. Der Gaul wird zu Tode geritten und bis dahin mit deutschem Steuergeld gedopt.

Deutsche Regierung beschwichtigt


Holger Schmieding, Chefökonom bei Berenberg, versicherte, dass wenn Olaf Scholz, Vizekanzler und Finanzminister der BRD, und sein türkischer Kollege, Mehmet Şimşek, Finanzminister und Erdogans Schwiegersohn, sich treffen, werde man "einen Wechsel zu einer glaubwürdigen, unabhängigen Geldpolitik mit höheren Zinsen" gehen. Das ist es, was türkische Ökonomen und Unternehmer schon die ganze Zeit sagen und von Erdogan abgelehnt wird. Scholz ist ein Sozi, dass Einzige, was der von Ökonomie versteht, ist, wie man das anderer Leute ausgibt. Und da wird es einen tiefen Griff in deutsche Taschen geben. Scholz ist der Versager vom G-20 Gipfel in Hamburg, der dafür zum Vizekanzler wurde und das nur aus dem Grund, weil er Merkel im Kadavergehorsam folgt.

Öl ins Feuer


Am Mittwoch nannte US-Präsident Donald Trump, die Verhängung von türkischen Strafzöllen ein "Schritt in die falsche Richtung". Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, betonte, dass der Konflikt mit den USA noch lange nicht vorbei sei. Erdogan rief dazu auf, iPhone zu boykottieren (siehe Bild oben). Oh, die Verkaufszahlen werden garantiert zurückgehen und Erdogan wird das Feiern, als Solidarität der Türken, die seinem Aufruf folgen. Der wahre Grund ist aber, dass die Lira dramatisch abstürzte und iPhone nun drastisch im Preis steigen werden.

Wenn Merkel sich am Samstag mit dem Moskalzaren treffen wird in Meseberg, nachdem Wladimir Putin von der Hochzeit der österreichischen Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) kommt, soll es hauptsächlich um Syrien gehen, aber man rechne damit, das viel Aufmerksamkeit auf der Türkei liegt und wie man sie in den Ostblock integriert.

Türkei und Verbündete


Die Türkei hat bereits die Kremlmarionette Venezuela, den Iran und Russland an ihrer Seite und Merkel gesellt sich hinzu. Zwar beschwichtigt man in Berlin, dass die Hilfe, die Berlin der Türkei zusichern könnte, relativ klein sind. Nur genau das ist das Problem, das Wort relativ ist relativ zu verstehen.

Die ganze Zeit des Kalten Krieges über, war die Türkei ein wichtiger strategischer Verbündeter der NATO, der von der Sowjetunion vergeblich umworben wurde. An der strategischen Bedeutung gegen Russland hat sich nichts geändert, aber Erdogan ist den Despoten in Moskau und Teheran wohlgesonnen. Schon am vergangenen Freitag, noch vor Merkel, führten Erdogan und Wladimir Putin ein Telefongespräch über eine ökonomische Zusammenarbeit, vermeldet der Kreml, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass man in der Türkei bereits ein strategisches Projekt in der Energiefrage verfolge, nämlich Turkstream von Gazprom und das 20-Milliarden-Dollar-Atomkraftwerk Akkuyu der Rosatom Corp.

Wendepunkt in der Weltgeschichte


Der russische Außenminister Lawrow, hatte sich mit seinem türkischen Amtskollegen, Mevlut Cavusoglu, am vergangenen Dienstag getroffen in Ankara, um über "einem Wendepunkt, ohne Übertreibung in der Weltgeschichte" zu reden. Bereits im letzten Monat sagte Wladimir Putin, dass Russland und Türkei "auf der gleichen Seite" sind, wobei er ausdrücklich die Kooperation in Syrien betonte.

Dmitri Trenin, Direktor des Carnegie Moscow Centre meinte auf Twitter, dass Donald Trump wahrscheinlich den Erdogan kleinbekommen würde und dieser noch nicht die NATO verlässt.





Will die USA Erdogan los werden?


Ich habe da meine Zweifel, am zweiten Teil. Der Putschversuch 2016, vorausgesetzt es gibt tatsächlich eine Beteiligung der US-Regierung, würde deutlich zeigen, dass man Erdogan nicht von seiner Turtelei mit Moskau abhalten möchte, sondern ihn beseitigen will. Ich wäre darüber nicht unglücklich. 

Erdogan hingegen ist machtgeil, der will sich nie wieder von seinem Posten trennen. Und dazu braucht er einen guten Grund, um dem Volk klar zu machen, so geht das nicht weiter, die anderen haben Schuld und Erdogan verteidigt uns. Das bringt ihm die Unterstützung des Volkes ein, an der Macht zu bleiben und die ganze Türkei aus der westlichen Welt herauszulösen und mit Russland und Iran offiziell zu verbinden. Gewiss wird dem NATO-Austritt ein Verbot der Incirlik Air Base (12 km von Adana entfernt) vorausgehen, aber dann haben wir Gewissheit. 

Die ganzen schwulstigen Reden, überladen mit Patriotismus, seine schwachsinnigen ökonomischen Entscheidungen der extremen Schritte, bescheuerte Boykottaufrufe von ihm oder das Bitten ihm das Volksvermögen auszuhändigen, deutet an, dass Erdogan in Panik und Angst ist. 

Erdogan ist kein türkischer Patriot, er beklaut das Volk. Aber Leute wie er treten nicht zurück, sondern reißen ein ganzes Volk mit sich in den Abgrund. Und da das Volk (grundsätzlich, nicht nur in der Türkei) sehr dumm ist, bin ich der festen Überzeugung, dass sie ihm folgen werden. Wenn der verlogene Hund nicht sogar mit Absicht die Erhöhung der Leitzinsen ablehnt, um die Wirtschaftskrise anzuheizen. Und wenn es dann allen wirklich schlecht geht, dann haben wir die Situation in dem die ganzen Idioten mit Hurrarufen dem Erdogan nach Moskau folgen. Ihrem Führer der eine bessere Welt in einer Großtürkei verspricht.

Auswirkung in Europa


Doch dies ist noch nicht alles. Da gibt es Millionen von Erdocanfans in Europa, die keine Veranlassung sehen in die Türkei zurückzugehen, sondern erwarten, das Länder wie Deutschland ihrem Führer folgen. An die Spitze dieses anatolischen Abschaums werden sich die Grauen Wölfe stellen. Nicht umsonst sind es ausgerechnet die Kremltrolle der Die Linke, die sich um harmonische Beziehungen mit den türkischen Nazis bemühen. Geben Sie da nicht allzu viel auf gelegentliche Plänkeleien: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Wenn es darum geht Deutschland zu vernichten, werden Die Linke und Graue Wölfe zusammenarbeiten.

Gegenoption? Erdogan abknallen, sollte sich doch im Militär ein paar unzufriedene Obristen und Generäle finden lassen, die man unterstützen kann.

Erdogans Trotzkismus


Den Putschversuch 2016 nutzte Erdogan, um gegen 10 000e von vermuteten Kritikern vorzugehen. Es war eine Systemsäuberung von den Stützen des demokratischen Apparates. Und in diesem Moment verkündete Erdogan, dass Russland ihm "bedingungslose Unterstützung" angeboten habe. Nein, dieser Mensch wird sich nie von der Macht trennen, außer, sie wird ihm genommen. Alle zu vorigen Warnungen der USA ließ Erdogan unbeachtet und schüttet überall Öl ins Feuer, er versucht ganz klar, die Öffentlichkeit auf seine Linie zu trimmen, gegen die USA und für Russland. Erdogan bezeichnete Putin mehrmals als "meinen Freund", Erdogan sabotierte die NATO, und nannte Russland seine Option.

Wladimir Frolow, ein Außenpolitiker in Moskau und ehemaliger russischer Diplomat, sagte:  
"Es dient unserem Interesse, eine beleidigte Türkei in der NATO zu haben, um die Möglichkeiten der Allianz zu untergraben." 
Daraus ergibt sich, im Interesse der NATO und des westlichen Verteidigungsbündnisses, ist es, dass Erdogan beseitigt wird (wie ist mir persönlich relativ Wurst) oder das die Türkei die NATO verlässt. 

All die westlichen Politiker, besonders in Deutschland, die, egal was sie für Motive auch angeben mögen, Erdogan unterstützen oder die Türkei in der NATO halten wollen, vertreten die Interessen Moskaus. Es ist der Kreml, der nicht möchte, dass die Türkei die NATO verlässt, wo man sie als subversives Element benutzt. Um es anders auszudrücken, als 5. Kolonne des Kremls, Saboteur und Verräter.

Ökonomische Beziehung von Russland und Türkei


Wie kann Russland wirtschaftlich der Türkei helfen? 

Während Merkelisten weiterhin jedes Mal aufheulen, nur weil Trump dem Putin die Hand reicht, nur weil sie sich als die Front gegen Putin verstehen, da sie nicht die subtile Kunst der Manipulation im Rätesystem (Putins gelenkte Demokratie) verstehen, geht man in Moskau hingegen nicht mehr davon aus, es gebe die Möglichkeit die Sanktionen der USA loszuwerden. 

Die permanenten Sparmaßnahmen, bis hin zur Kürzung des heiligen Militäretats und Pläne zur Heraufsetzung des Rentenalters, in Kombination mit der Talfahrt des Rubels, lassen nur einen Schluss zu: Der russischen Ökonomie geht es nicht nur dreckig, sondern ist momentan schlimmer dran an als die Türkei. 

Gegenwärtig gibt es noch einen limitierten Handel zwischen beiden Staaten, die Einfuhr türkischer Tomaten ist limitiert (auf einen Wert von 250 Millionen Dollar im Jahr. Vermutlich, weil Russland selber Tomaten produziert. Doch selbst, wenn man den russischen Markt öffnet für türkische Agrarerzeugnisse, das russische Volk ist arm und werden von ihrer Regierung in dieser Agonie gehalten. Das Einzige was Moskau erreichen würde, die heimischen Landwirte gegen sich aufzubringen. Und das wird Erdogan auch klar sein, darum wohl erzählte der Kremlsprecher Dmitri Peskow am vergangenen Montag: "Es wurden keine Anfragen von Erdogan wegen wirtschaftlicher Hilfe erhalten"

Katar unterstützt Erdogan


Die wirtschaftliche Hilfe für Erdogan wird nicht von Russland, Iran oder Venezuela kommen, sondern militärische. Finanzieren wird es die Europäische Union, neben anderen, wie der ISIS-Finanzier Katar, ebenfalls mit Iran und Russland liiert. 

Noch ehe Erdogan mit Angela Merkel sprach, erhielt er die Zusicherung des Emirs von Katar, über die Direktinvestition von 15 Milliarden Dollar. Was dem Sultan eine Atempause verschafft. Mehr allerdings auch nicht, das Problem wird davon nicht gelöst. Schon allein, weil Katar von den anderen Golfstaaten sanktioniert wird. Und Erdogan bekämpft immer nur die Symptome der Liraschwäche, aber nicht das Problem.

Am Montag bereits setzte die Regierung in Ankara die Repo-Finanzierung aus. Das zwang Unternehmer sich über das teurere Tagesgeld Geld zu leihen. Dies kann man als versteckte Zinserhöhung bewerten. Eine Erhöhung des Leitzinses hatte Erdogan kategorisch ausgeschlossen, da dies angeblich den jüdischen Wall Street Bankern hilft. Nun macht er es, sagt es aber keinem. Wie sollte er auch dem Volk sagen, dass er plötzlich der von ihm verteufelten "Zinslobby" hilft?

Was wird Erdogan und Merkel tun?


Was Erdogan nun gewiss will, dass andere im Geld geben, freilich Devisen, mit denen kommt er den Verpflichtungen gegenüber seinen Gläubigern nach und baut so seine Staatsverschuldung ab und damit den Druck auf die Lira. Die Berliner Bagage wird dem Volk erzählen, dass es in unser aller Interesse sei den armen Erdogan vor einem bösen Trump zu retten. Womit wir umgehend in ihrem alten FDJ-Weltbild stehen: Osten gut, Westen böse. Und ich garantiere ihnen, all diese Merkelisten, die meinen sie würden die liberalen Werte des Westens verkörpern, aber einfach nur Merkels Jungpioniere sind, ziehen das bis zum Erbrechen durch.

Mit dieser Methode wird Erdogan die Finanzierungskosten auf bis zu 20,75 Prozent drücken, was ihm wieder Liquidität verschafft, und die Basispunkte an der Börse um 300 ansteigen lässt. Und dann bekommt die Türkei den Euro, um sich vor den bösen USA zu retten.

Ich garantiere ihnen, im Kanzleramt arbeitet man bereits auf Hochtouren daran, wie man das dem Volk erklärt, sodass die bloß nicht merken was da wirklich getrieben wird.


FAZ, einst das konservative Schlachtschiff Deutschlands


Bereits am Sonntag schrieb Gerald Braunberger in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung "Trump überdehnt seine Macht". Indem der böse Donald Trump den Dollar gegen Wehrlose einsetzt. Mit wehrlos sind nicht etwa die Toten von Afrin gemeint, sondern der arme Erdogan. "Der türkische Präsident Erdoğan kann nichts dagegen tun." Wieso nicht? Er muss den Leitzins erhöhen, das wäre alles. Und so vermutete ich zunächst, dass Braunberger keine Ahnung von Ökonomie hat. Aber nein, Abitur, Banklehre, Wehrdienst, dann Studium der Volkswirtschaftslehre. Vermutlich an der Patrice Lumumba Universität.

Braunberger ist aus der Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, spezialisiert auf internationaler Währungspolitik, Banken und Finanzmärkte, sowie Redakteur für den Finanzmarkt der F.A.Z. Da kommt man aus dem Staunen nicht raus! Und so jemand weiß nicht, dass Erdogan lediglich den Leitzins erhöhen muss? Wohl kaum. Hört sich eher nach einem lancierten Artikel an.

Im voreilenden Gehorsam jener, die das eurasische Reich errichten, beginnen die Systemaffen umgehend das Volk auf den nächsten Schritt ideologisch einzustimmen. So glauben sie es handle sich um eine natürliche Entwicklung und die getroffenen Entscheidungen seien die Reaktion. So ist es aber nicht, sondern die haben das Ziel der Politik erst festgelegt und erzeugen oder nutzen sie Ereignisse, um das Volk von den von ihnen gemachten Schritten als notwendig zu überzeugen. Das kennt man von Motivationstraining für Unternehmer. Da bekommt man das beigebracht. Der Chef einer Firma legt die Ziele fest. Doch dann fragt er nach Vorschlägen der Belegschaft und gibt ihn nur so viele Informationen, um die Leute gedanklich auf sein Ziel zu zubewegen. Dann beginnen die Vorschläge, die der Chef ablehnt, bis dann einer kommt, der etwas sagt, das dem Plan entspricht und der Chef akzeptiert und lobt den Angestellten, der dann völlig überzeugt ist, er habe diese Idee gehabt, um die Firma zu verbessern, genauso macht es Merkel in der Politik.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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