Samstag, 18. August 2018

Das Wunder an der Weichsel und die Geschichte des russischen Imperialismus.

15.08.2018 Militärparade zum Gedenken des Sieges über die sowjetische Armee im Jahre 1920.


polnisch-sowjetischer Krieg



Die Schlacht um Warschau oder Das Wunder an der Weichsel genannt, war die Entscheidungsschlacht im polnisch-sowjetischen Krieg. Vom 13. bis zum 25. August 1920, versuchten die Truppen der Roten Armee, unter dem Kommando von Michail Tuchatschewski, genannt der rote Napoleon, Warschau und die Festung Modlin zu erobern. Am 16. August befehligte Józef Piłsudski die polnischen Truppen zu einem Gegenangriff aus dem Süden. Die Truppen der Kommunisten gerieten in Panik und flüchteten ungeordnet hinter die Memel. 

Niemand hatte in Europa mit einem Sieg Polens gerechnet. Auch die Sowjetunion hatte Polen angegriffen, weil man von deren Schwäche überzeugt war. Daher wurde der Sieg an der Weichsel als Wunder angesehen. Es gelang anschließend, die Rote Armee weiterhin zu schlagen und die Kommunisten weit nach Osten zu drängen, bis Moskau gezwungen war, im Frieden von Riga ihre Niederlage einzugestehen.

Nach Polen hätte Deutschland erobert werden sollen


Dieser umwerfende und unerwartete Sieg rettete Europa vor dem russischen Imperialismus. Der Grund für den sowjetischen Einmarsch in Polen war, dass sowohl Lenin als auch Trotzki glaubten, dass sie durch die Zerstörung Polens eine rote Brücke zu Europa - insbesondere Deutschland - schaffen würden, das in jenen Jahren für eine kommunistische Revolution reif schien. 

Zwar war der Spartacusaufstand der Kremltrolle Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg 1919 gescheitert, aber hatte dies zwei fatale Gründe. Erstens war es eine völlige Schnapsidee und die Aktion dilettantisch durchgeführt. Endete dementsprechend im Landwehrkanal, weil damals die SPD etwas taugte und Friedrich Ebert die Freikorps schickte und den Blutroten der Hals umgedreht wurde, so wie es sein muss. Der zweite Grund die Monarchisten hatten sich mit den Bolschewisten überworfen. 

Destabilisierung der Weimarer Republik


Die Phase der Destabilisierung der Weimarer Republik und Aufstieg des Nationalsozialismus ist untrennbar mit dem Wirken sowjetischer Agenten verbunden und wäre ohne diese wahrscheinlich nicht passiert. Auch die Sozialistische Republik Cuxhaven oder Eisners USPD hatten Drahtzieher aus Moskau im Hintergrund. Die ganze unruhige Zeit war ein Hin und Her von Aufständen und Gegenaufständen, von Marxisten-Leninisten, Monarchisten und Anarchisten. Deutschland war instabil.

1920 hatte sich vieles geändert. Der Kapp-Putsch, eigentlich von Walther Freiherr von Lüttwitz ausgelöst, wurde von Friedrich Ebert genauso entschieden angegangen, wie die Aufstände der Kommunisten. Der Kapp-Putsch benutzte das Swastika als ihr Symbol, verfolgt aber keine sozialistische Ideologie, es waren Monarchisten. Eingeweiht waren auch der politische Organisator und Waffenhändler Waldemar Pabst und General Erich Ludendorff. Beide waren involviert in den Unterstützungen für Lenin und der Oktoberrevolution. Ludendorff als der Kopf dieser Aktion. Beide waren auch bei der Schwarze Reichswehr involviert.

Jedenfalls schien das Deutsche Reich völlig instabil und die Bolschewisten waren gewöhnt Geld von den deutschen Monarchisten zu bekommen, wenn es alle war. Zu dieser Zeit hatten sich die einstigen Alliierten verfeindet. Lenin glaubte, wenn die Rote Armee an der Grenze stand, könnten sie den entsprechenden Aufstand der Kommunisten leicht unterstützen und Deutschland erobern.

Einmarsch in Polen


Dem Einmarsch in Polen war ein langer schwelender Grenzkonflikt vorausgegangen. Der Oberbefehlshaber der Roten Armee, Michail Tuchatschewski, eröffnete den Feldzug mit den Worten: 

"Nach Westen! Über der Leiche des Weißen Polen liegt der Weg zum weltweiten Brand! Weiter nach Berlin, über die Leiche Polens!"

Die Planung des Kriegs war von Lenin und Trotzki geführt worden.

Deutschland war zu dieser Zeit entwaffnet, instabil, besiegt, beinahe ohne Armee und mit Millionen deutscher Kommunisten, die nur darauf warteten, dass die Rote Armee auftauchte, um ihnen zu helfen. Die Rote Armee hätte nicht einmal Deutschland angreifen müssen, nur sich an der Grenze aufstellen und Deutschland würde ihnen gehören. 

Polen und Deutschland als Sprungbrett nach Europa


Sobald die Sowjetunion Deutschland gesichert hätte, sollte es weitergehen durch Europa. Eine gesamteuropäische kommunistische Revolution und ein sowjetisches Europa zu errichten, zu einem sehr realen Szenario werden. Darum rief Leo Trotzki auch zu den Vereinigte Staaten von Europa für das Jahr 1925 auf.

Um jedoch nach Deutschland und dann ganz Europa zu gelangen, mussten Lenin und Trotzki zuerst Polen zerstören, und so sandten sie fast ein Million Soldaten der Roten Armee, um in Polen einzumarschieren.

Die drohende Niederlage der Polen nutzte die Tschechoslowakei aus, um in Polen einzufallen und Cieszyn zu besetzen. Abgesehen von den wenigen ukrainischen Nationalisten hatte Polen keine andere Unterstützung als Ungarn, die Waffen sendeten.

Die Finte die keine war


Marschall Jozef Pilsudski zog die Eliteeinheiten von der Front ab und formierte sie zur Offensive gegen die haushochüberlegene Rote Armee. Der von General Tadeusz Rozwadowski, dem polnischen Armeechef des Generalstabs, und von Marschall Pilsudski entworfene Gegenangriffsplan der polnischen Armee fiel jedoch, wenige Tage vor Ausführung, in russische Hände. Die Russen glaubten an eine Finte der Polen, um Truppen aus der Schlacht um Warschau abzuziehen, um seine Flanke zu schützen.

Aber Pilsudski tat es, und der polnische Gegenangriff erwischte die Rote Armee völlig unvorbereitet, zerschlug die leicht bewachte Ostflanke und vernichtete die roten Armeedivisionen, die Warschau belagerten und jagten den Rest der sowjetischen Streitkräfte nach Russland zurück.

Piłsudski gelang es Gebiete von 250 km hinter der ursprünglichen Grenze Polens, der Curzon-Linie, zu erobern. Die polnische Armee wurde von Lettland und ukrainischen Nationalisten unterstützt. Der polnische Befehlshaber verfolgte den Plan einer osteuropäischen Konföderation gegen die Kommunisten und wurde bei dieser Idee von Großbritannien und Frankreich unterstützt, und zwar als das Bollwerk gegen den Kommunismus. Und somit eben nicht das Deutsche Reich, wie die sozialistischen Legenden behaupten.


Deutsch-Sowjetische Freundschaft oder 100 Jahre Krieg


Die Sowjetunion hatte zum Ziel, an die deutsche Grenze zu gelangen und dort eine kommunistische Revolution auszulösen und sich das Deutsche Reich einzuverleiben.

Es zeigt sich, dass Moskau seine Kriegsziele nie fallen ließ. Adolf Hitler wurde nie als Bollwerk gegen den Kommunismus von den Westmächten aufgebaut, sondern Polen. Die Erhöhung der Produktion von britischen Kriegsschiffen, in den 1930er Jahren, richtete sich bereits gegen das Deutsche Reich. Da es den Westmächten bereits möglich war, die deutsche Geheimkommunikation zu dechiffrieren, wussten sie, dass der Krieg unvermeidbar war und das Deutsche Reich mit der Sowjetunion paktierte. Was außerdem vom Überläufer General Walter Krivitsky schon lange vor dem Hitler Stalin Pakt dazu bewegte, der Sowjetunion den Rücken zu zukehren.

Die Aufrüstung Hitler-Deutschland erfolgte nicht durch Großbritannien, schon gar nicht durch die USA, sondern ihr lag der Pakt der deutschen Monarchisten und Sowjetunion zugrunde. 

Rote Propaganda zur Gehirnwäsche


Die Propaganda vom Westen, der Hitler aufbaute, stammt aus den Federn der roten Schreiberlinge, die Vorwürfe gegen die Sowjetunion über den Aufbau Hitlers vermeiden wollten. Zwar führte Hitler eine antibolschewistische Propaganda, aber als Teil der Tarnung. Damals hätten die Medien wahrscheinlich Hitler als "Europas größten Stalin Kritiker" bezeichnen können. Das Volk wusste nichts von der Allianz mit Stalin und hätte es nie unterstützt. Bis beide Diktatoren die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen hatten, dass das Volk den Hitler-Stalin-Pakt akzeptierte, aufgrund einer Bedrohung der jüdischen Bänker an der Wall Street. Nichts anderes ist darunter zu verstehen, wenn heutzutage Marxistenleninisten, wie Wagenknecht und Elsässer, von USrael reden. Und Hitler hielt es für eine gute Rhetorik, um den Westen zu täuschen, er wusste ja nicht, dass es dem Westen gelungen war ihre Codes zu entziffern. 

Moskau verfolgte dasselbe Ziel, wie bereits während des polnisch-sowjetischen Krieges: nach Zentraleuropa vorstoßen. In diesem Sinne griffen Hitler-Deutschland und Sowjetunion diesmal gemeinsam Polen an. Sie zerstörten gemeinsam das Bollwerk, das Europa vor dem Kommunismus schützen sollte.

Dies war die erste Phase im Plan des Kremls. Deutschland und Sowjetunion teilten sich untereinander Polen auf. Und zwar genau an der Curzon-Linie. Auf diese Weise fühlten sich die Kommunisten, von der Schmach des Wunders an der Weichsel befreit, das ihnen einen beträchtlichen Teil an Gebieten wegnahm.

Kommunisten wie Nationalsozialisten benutzen beide die gleiche Taktik, Polen als Aggressor darzustellen. Also, 2. Weltkrieg als Verteidigungskrieg. Erstaunlicherweise tun es beide sozialistische Kollektive ebenso im Bezug auf den polnisch-sowjetischen Krieg, obwohl man annehmen sollte, dass der für die Nazis bedeutungslos sei. Wo bitte schön wäre denn da die Verhältnismäßigkeit? Nazi-Deutschland und Sowjetunion, zwei Kolosse mit überlegener Wirtschaft und zum Weltkrieg gerüstet, müssen beide gemeinsam in Polen einfallen um sich zu verteidigen? Und selbst wenn Polen einen Angriffskrieg gegen Nazi-Deutschland und Sowjetunion geführt hätte, dann wäre die kein Problem für mich, ich hätte es ihnen gegönnt, dass sie beide sozialistische Diktaturen besiegen.

Die Doppelstrategie des Kremls


Für die Sowjetunion war Europa eine Schatzkammer, die es galt zu plündern, um ihren Imperialismus zu finanzieren. Kontinuierlich nutzten sie dazu Politiker der Sozialdemokratie.

Moskau arbeitete schon damals mit zwei ideologischen Fronten, die Internationalisten, die sich gegen nationale Staaten und Patriotismus aussprachen, im Sinne ihrer Weltrevolution, die wurden über die Internationale und den Komintern gesteuert. Zur gleichen Zeit unterstützte die Tscheka (1922: Vereinigte staatliche politische Verwaltung, OGPU / 1934: Volkskommissariat für innere Angelegenheiten NKWD) die Faschisten und Nationalsozialisten. Auch dies haben wir gegenwärtig mit Neulinks und Neurechts.

Die 2. Phase in Stalins Plan sah vor, dass die Nazis Europa überrennen und die Rote Armee sich als Retter von Europa etabliert. Bis dahin betrachtete die Sowjetunion den 2. Weltkrieg als Publicity Gag. 

Dies änderte sich als die deutsche Heeresleitung, die die Rohstoffe aus der Sowjetunion brauchte, dem bevorstehenden Angriff der Sowjetunion zuvorkam. Nun war Stalin in einer Zwangslage und brauchte Hilfe aus dem Westen. Den Westmächten ging es in diesem Moment um den Sieg über Deutschland, mit den Sowjets würden sie sich danach befassen. 

Wettlauf um Europa


Bereits auf der Konferenz von Teheran Ende 1943 wehrte sich Stalin gegen jeden Plan der Amerikaner und Briten, die Nordafrika und Süditalien erreichten, eine Invasion in Griechenland oder Balkan durchzuführen. Stalin betrachtete dies als seine Beute. Also entschied man sich für die Normandie, Mai 1944. 

Die Briten wollten das nicht, Winston Churchill versuchte, die Amerikaner zu einer Invasion in Jugoslawien zu überreden. Und das macht ziemlich deutlich, das Deutschland bereits nicht mehr als Bedrohung gesehen wurde. Denn eine Invasion im Westbalkan lag nicht im Rücken der Deutschen, sondern in der Flanke der Sowjetunion. Churchill versuchte, wenigstens einen Teil von Südosteuropa vor den Russen zu schützen. Es wurde angenommen schnell bis Ungarn und Rumänien vorstoßen zu können und eventuell den Sowjets in Polen den Weg nach Europa abzuschneiden.

Doch die Amerikaner bestanden auf eine frühe Landung und so kam es zum D-Day in der Normandie. Aber hier ging es nur noch darum, die Russen aus Europa fernzuhalten. Die Deutschen waren davon ausgegangen, die Sowjetunion bereits 1943 besiegt zu haben und dann genug Zeit zu haben, die Massen der Truppen von der Ostfront an den Atlantikwall verlegen zu können, ehe Briten und Amerikaner sich für die Invasion vorbereitet hätten. Der Aufruf zum Kampf gegen den Bolschewismus, diente den Deutschen dazu, unter den unterworfenen Völkern Europas Freiwillige zu sammeln. Auch wenn diese die deutschen Besatzer nicht mochten, die Angst vor den Kommunisten war noch größer. 

Die Ungarn erinnerten sich noch sehr gut an die Föderative Ungarische Sozialistische Räterepublik, schon früher versuchten sie damit eine Marionettenregierung in Ungarn zu installieren. Trotz der Kurzlebigkeit hatten die Experimente der Kommunisten, zur Zerstörung der Familie und Frühsexualisierung, das ungarische Volk permanent geschädigt. Sie werden sehr oft bei den Neulinken von Georg Lukacs hören, der war einer der Minister dieser Räteregierung und verantwortlich für die Frühsexualisierung. Als die Rechten dann die Macht übernahmen und den Kommunisten Béla Kun, dessen tatsächlicher Name Emmerich Schwarz lautete, ins Asyl nach Moskau jagten, bevorzugte Georg Lukacs Deutschland, wo er immer noch im Dienste Moskaus an der Frankfurter Schule arbeitete.


Ostfront


Zahlreiche deutsche Fehlentscheidungen führten dazu, dass es der Roten Armee gelang, die Wehrmacht zu schlagen. Der 2. Weltkrieg war 1944 entschieden. Etwa 80% der kriegsbedingten deutschen Toten kamen durch die Rote Armee zustande. Die Westalliierten wussten das und rechneten nicht mit schweren Widerstand, abgesehen davon, dass eine Landung in der Normandie schon aus geografischen Gründen schwierig war. Doch die Amerikaner entschieden sich dazu, weil sie hier die geringste Tonnage an Schiffen benötigten.

Das moderne Russland rühmt sich gerne, dass es Sowjetrussland war, das den Zweiten Weltkrieg in Europa gewonnen hat und dass es hauptsächlich Stalin und die Rote Armee waren, die für die Niederlage von Hitler und Nazideutschland verantwortlich seien.

Gern verschwiegen werden allerdings die Motive und Umstände, wie es dazu kam. In der Regel handelte es sich um unmenschliche Maßnahmen, die die Rote Armee nicht gegen den deutschen Feind, sondern gegen seine eigenen Truppen anwandte.


Menschenverachtung für das Imperium


Im Zweiten Weltkrieg starben zwischen 8 und 11 Millionen Soldaten der Roten Armee. Viele dieser Soldaten waren keine Russen, sondern Ukrainer, Georgier, Weißrussen und viele andere Angehörige anderer Nationalitäten, die aus dem gesamten sowjetischen Reich kamen (meist durch Zwang). Der russische Imperialismus der Sowjetunion orientiert sich sehr an der Politik und Methoden des früheren Zarenreiches. Es macht da feine Abstufungen von echten Russen, den Russifizierten, also jenen die die russische Kultur übernahmen, und den minderwertigen Volksgruppen, wo der Panslawismus auch die Germanischen und Romanischen Völker drunter versteht. Und dieser alte Panslawismus aus der Zeit des Zarenreiches wurde zur Politik der Sowjetunion und zur Richtlinie des eurasischen Reiches und 4. Politische Theorie. Der Vater dieser Rassenlehre ist Konstantin Podedonoszew. Dostojewski zitiert ihm 1891, wie diese Russifizierung aussieht:

„Ein Drittel wird sterben, ein Drittel wird auswandern, und das letzte Drittel wird im russischen Volk assimiliert werden.“
Sie schützen die russischen Bevölkerungsteile, nicht das sie ihnen humanitär große Wertschätzung entgegenbringen würden, sie sind einfach Zuchtmaterial. An der vordersten Front jagen die für sie minderwertigen Völker in ihre Kriege, um sie möglichst zu dezimieren, und wenn möglich frei werdendes Siedlungsgebiet mit Russen oder zumindest den Russifizierten zu besetzen.

An der Ostfront


Wenn man es genau nimmt, hatte die Rote Armee, an der Ostfront, über die Wehrmacht gesiegt, weil sie viel mehr Soldaten hatte, und absolut keine Skrupel darüber, wie viele getötet werden. Eine beliebte sowjetische Taktik für den Kampf gegen die Deutschen war, so viele Männer gegen die deutschen Verteidigungsanlagen zu werfen, bis den Deutschen buchstäblich die Kugeln ausgingen.
Bei vielen Gelegenheiten wurden die sowjetischen Soldaten unbewaffnet geschickt, um die deutsche Verteidigung zu überlasten. Das war keine neue Taktik für die russische Armee. Die zaristische kaiserlich-russische Armee setzte im Ersten Weltkrieg die gleiche Taktik ein und entsandte unbewaffnete Männer in die Kampffront, um entweder die Waffen von gefallenen Kameraden zu benutzen oder um die deutschen Verteidigungsanlagen mit Knüppeln anzugreifen. Das ist russisches Denken.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde jeder rote Soldat, der irgendein Anzeichen von Widerstand gegen diese unmenschliche Taktik zeigte, entweder von seinem Kommandeur, dem seiner Einheit angehörenden politischen Kommissar oder vom berüchtigten NKWD (Tscheka) erschossen.

Das NKWD, das Volkskommissariat für Innere Angelegenheiten, war von 1934 bis 1946 die führende sowjetische Geheimpolizei. Es ist für seine Rolle bei der politischen Unterdrückung und der Durchführung der großen Säuberung unter Joseph Stalin bekannt.

Während des Zweiten Weltkrieges hatte es jedoch eine ganz andere Rolle. Seine Aufgabe bestand darin, dafür zu sorgen, dass die Rote Armee um jeden Preis vorwärtsging. Der NKWD verfügte über eigene Divisionen, die hinter der Roten Armee marschierten, und zurückfallende Soldaten in Massen erschossen und ganze Einheiten massakrierten. Die Idee war, dass sie mehr Angst vor dem allwissenden Geheimdienst haben sollten, als vor den Deutschen.


Psychisch zerstörte Sieger


Niemand weiß, wie viele sowjetische Soldaten vom NKWD ermordet wurden, aber es ist bekannt, dass zwischen 1941 und 1942 bis zu 200.000 rote Soldaten vom NKWD hingerichtet wurden. Von den in Gefangenschaft geratenen Soldaten der Roten Armee ließ
Stalin alle in die Gulags verschleppen. Die letzten Überlebenden wurden erst nach Stalins Tod klammheimlich entlassen, es waren nur noch 5000 von Millionen.

Dies führte zu schrecklichen Szenen, in denen am Ende des Zweiten Weltkrieges Tausende und Zehntausende befreiter sowjetischer Kriegsgefangener, in die UdSSR zurückgeschickt wurden, und sich während der Reise oder an der Grenze töteten, weil ihre Angst größer war vor dem, was sie zu Hause erwartet.


Diese Panik personifizierte sich in nur einer Person: Stalin. Die beim deutschen Michel so beliebte Sahra Wagenknecht hält den für einen genialen Politiker. Wie kann es sein, dass Millionen von Menschen Angst vor einer Person haben? Weil diese Person an der Spitze eines sozialistischen Kollektiv steht, ein privilegiertes Klientel von Günstlingen, die sich bereitwillig als Tötungspersonal präsentieren, da sie von einem feudalistisch anmutenden Subsidiensytem alimentiert werden. Im russischen Imperialismus ist der Machtapparat der Geheimdienst, der immer und alles "regelt".

Sie werden jedoch in den russischen Lehrbüchern über die Kriegsgeschichte kaum eine Erwähnung finden, und selbst außerhalb Russlands sind sich die meisten Menschen nicht darüber im Klaren, wie brutal und unmenschlich die Rote Armee für ihre eigenen Truppen und Soldaten war.


Hitler war mehr besorgt um die Westfront 


An der Ostfront hatten die Deutschen rund 4 Millionen Soldaten. Am D-Day standen die Westalliierten rund 50 000 Deutschen gegenüber. Im gesamten Westen hatten die Deutschen 26 reguläre Divisionen, zum Großteil mit Soldaten, die zu alt oder zu jung waren.

An der Ostfront hingegen standen 214 Divisionen. Die Sowjetunion erhielt die ersten Konvois mit Hilfslieferungen nach Murmansk schon ab 1941, aber von geringer Kapazität und daher kann dies nicht der Grund gewesen sein um im Kampf gegen die Wehrmacht von großer Bedeutung zu sein. Innerhalb eines Jahres vervierfachte die Sowjetunion ihre Waffenproduktion. Als die Wehrmacht 1941 in die Sowjetunion einfiel, trafen sie auf eine große und wohlgerüstete Armee. Weil sie dem Einfall der Sowjetunion vorgekommen waren. Es folgte ein gewaltiger Abnutzungskrieg und 1943 war die Lage kritisch für die Rote Armee. Deutschland schien in der Rüstung die Oberhand zu behalten und die Rote Armee zu besiegen. Erst zu dieser Zeit wurden die Hilfslieferungen aus dem Westen für die Sowjets zur Frage des Überlebens. 

Für die Westalliierten war das Problem, dass sie weder Nazideutschland, noch der Sowjetunion den Sieg über Europa lassen wollten, ebenso wenig das das Dritte Reich und die Sowjetunion sich verbünden. Diese Gefahr bestand ständig: Massaker von Wolas 

Sie wagten den riskanten Plan, die Sowjetunion zu unterstützen, damit diese die deutschen Truppen im Osten bindet und sie schnell in Europa vordringen können, unter geringerem Aufwand. Damit verstießen sie allerdings gegen ihre Zusagen im Abkommen von Teheran, indem sie Osteuropa Stalin zugesagt hatten. Dies hatten sie getan, damit Stalin nicht der Versuchung erliegt sich mit Hitler zu arrangieren. Sie befürchteten, dass Stalin sich seinerseits nicht an die Vereinbarung halten würde und dann bis zur Atlantikküste vorrückt. Was auch tatsächlich dessen Plan war. Und identisch ist mit der heutigen Ideologie des eurasischen Reiches.

Das dies nicht geschah, hatte damit zu tun, dass beim Vordringen der Westalliierten Hitler die Ostfront vernachlässigte und sinnlose letzte Aufbegehren an die Westfront verlegte, eben auch die letzte große Offensive der Wehrmacht in den Ardennen. Welchen Sinn hätte es haben können in einem verlorenen Krieg so viel Aufhebens an die Westfront zu verlegen und die anrückenden Barbarenhorden im Osten beinahe zu ignorieren? Weil, wenn Hitler nicht Europa beherrschen konnte, dann bevorzugte er die Herrschaft der Sowjetunion, statt der Amerikaner und Briten.


Nerobefehl


Nachdem 2. Weltkrieg mühten sich die ideologischen roten Verbrecher, die Schuld an Hitler dem Westen anzukreiden. Die Veteranen der Wehrmacht kam die Legende von Deutschland als dem vom Westen unterstützten Bollwerk gegen den Kommunismus gelegen, während des aufsteigenden Kalten Krieges. Zur Selbstlüge, doch wohl nicht ganz auf der falschen Seite gestanden zu haben und um sich bei den Westalliierten beliebt zu machen, als Verbündeter. Im Westen schwieg man darüber. Nicht allein wegen der Jaltakonferenz, auf der Stalin verlangte, dass die Schuld des Krieges allein den Deutschen angelastet wird und auf der bereits der Kalte Krieg begann. Auch bemerkte man recht schnell, dass der KGB sich bemühte nationalsozialistische Verbände in den westlichen Besatzungszonen anzuwerben. Solange die Veteranen der Wehrmacht dem Glauben aufsaßen, dass sie Europa vor dem Kommunismus retten wollten, liefen sie wenigstens nicht zum Kreml über. 

Aber natürlich ist es Unsinn. Wäre Hitler-Deutschland ein Bollwerk gegen den Kommunismus gewesen, dann hätten sie nicht gemeinsam mit der Sowjetunion Polen überfallen. Nur aus diesem Grund konnte Polen schnell besetzt werden. Die deutsche Wehrmacht erwies sich hier als Wegbereiter Stalins. Auch ist zu beachten, dass die Wehrmacht ihre letzte Offensive in den Ardennen gegen die USA führte, nicht gegen die Rote Armee. Es war Hitler wichtiger, dafür zu sorgen, dass Europa unter die Knechtschaft der Bolschewisten geriet, als von den US-Truppen befreit zu werden. Und so konzentrierte er sich darauf deren Vormarsch zu bremsen.

Man weiß auch ziemlich genau warum: Am 19. März 1945 erließ Hitler den Befehl betreffend Zerstörungsmaßnahmen im Reichsgebiet, später von Historikern kurz Nerobefehl genannt. Am 29. März bat Albert Speer, dass Hitler den Befehl zurücknehme. Der wies die Bitte ab, mit den Worten, die Speer als indirekte Rede wiederholte:


„Wenn der Krieg verloren geht, wird auch das Volk verloren sein. […] Es sei nicht notwendig, auf die Grundlagen, die das Volk zu seinem primitivsten Weiterleben braucht, Rücksicht zu nehmen. Im Gegenteil sei es besser, selbst diese Dinge zu zerstören. Denn das Volk hätte sich als das schwächere erwiesen und dem stärkeren Ostvolk gehöre dann ausschließlich die Zukunft. Was nach dem Kampf übrig bliebe, seien ohnehin nur die Minderwertigen; denn die Guten seien gefallen.“ 

Die Vernichtung des deutschen Volkes wird von Hitler befürwortet, weil sie zu schwach waren. Und die Herrschaft und der wahre Sozialismus käme nun mehr unangefochten vom Ostvolk, womit er die Russen meinte. Aber freilich wollte Hitler nicht, dass man ihn damit in Verbindung bringt, er wollte als Messias in Erinnerung behalten werden.


Der Plan wird verfolgt bis zur Gegenwart

 Alexander Dugin über die Eroberung Europas.
 
Damit ist die Geschichte, des russischen Imperialismus, nicht zu ende, denn wir können sehen, wie der Nerobefehl umgesetzt wird. Wir haben immer noch die Internationalisten, die nach ihrem Nationslosen Großreich gieren. Und wir haben eine "patriotische" Bewegung, die sich Erlösung von Moskau verspricht. Oh, man setzt es natürlich nicht ganz genauso um, das wäre zu offensichtlich. Man verändert die Erscheinung und passt alles der aktuellen geopolitischen Lage an. Dennoch ist die Grundstruktur dieselbe. 

Wieder verbinden sich Berlin und Moskau und hetzen gemeinsam gegen Polen. Putin bringt sich nicht als Befreier Europas vor den Nazis ins Gespräch, wie Stalin es tat, aber er präsentiert sich als Option gegen den Terrorismus. Terrorismus, den er selbst verursachte. Und all das wäre ohne "Europas schärfste Putinkritikerin", Angela Merkel, gar nicht möglich. Vernichtung des deutschen Reichtums, des Volkes und Ausverkauf Deutschlands an den Kreml ist ihr Programm. Achten Sie auch auf all die stalinistischen Akteure, die die deutsche Politik dirigieren. Hier wird dieselbe Idee von damals umgesetzt. Der Kreml will die Atlantikküste erreichen.




Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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